16

Persönlichkeit (Fach) / 2) Methoden (Lektion)

methoden

Diese Lektion wurde von AliceMiller erstellt.

Lektion lernen

Anzeige
  • Womit befasst sich Differentielle und Persönlichkeitspsychologie? 1) PersönlichkeitsPsy.- Betonung: Einzigartigkeit von Individuen- Ansatz: ideografisch (eigenbeschreibend)- Forschung: qualitativ- Persönlichkeit eines jeden Menschen als einzigartige, weil je nach integrativer Funktion ihrer Eigenschaften immer anders wirksame Gestalt 2) Differentielle Psy.- Betonung: Unterschiede zw. Individuen- Ansatz: nomothetisch (gesetzaufbauend)- Forschung: quantitativ- Persönlichkeit von Menschen als einzigartiges Muster jeweiliger Ausprägungen in universellen, allen gemeinsamen Eigenschaftsdimensionen
  • Welche Fragen sind an eine Theorie des Erlebens und Verhaltens zu stellen? angemessene Beschreibung und auf dieser Basis Vorhersage? zusätzlich zu 1. Zugänge zur Modifikation? genügt die Theorie den Anforderungen an eine wissenschaftiche Theorie?
  • Beschreiben Sie ein Konstrukt! beobachtbaren Verhalten zugrunde liegend nicht direkt beobachtbar hypothetischer Begriff können über Zuordnungsregeln aus Beobachtungen erschlossen/operationalisiert werden höherer Ordnung, zB. negative Emotionalität (Depressiviät, Ängstlichkeit, Feindseligkeit)
  • Definieren Sie Disposition. hypothetisches Konstrukt Manifestation als Tendenz: in bestimmten (konstruktspezifischen, ks) Situationen wird bestimmtes (ks) Verhalten gezeigt
  • Definieren Sie Disposition. hypothetisches Konstrukt Manifestation als Tendenz: in bestimmten (konstruktspezifischen, ks) Situationen wird bestimmtes (ks) Verhalten gezeigt
  • Ordnen Sie Konstrukte und Dispositionen in ein Organigramm von Merkmalen ein. Merkmale- Beobachtungsbegriffe- Konstrukte     o K. ohne Zuordnungsregel     o Dispositionskonstrukte           a) Augenblicks-Dispositionen, zB Angst           b) permanente Dispositionen, zB Ängstlichkeit
  • Welche Arten von Konsistenz werden unterschieden? trans-situational- Tendenz bestimmtes Verhalten R zu t1 in versch. Situationen zu zeigen trans-temporal- Tendenz bestimmtes Verhalten R in einer Sitution zu verschiedenen Zeitpunkten zu zeigen trans-situational und -temporal- Tendenz zu versch. t's und in versch. Situationen S's bestimmtes Verhalten R zu zeigen
  • Welche Konsistenz haben Augenblicks- und permanente Dispositionen? AugenblicksD- trans-situationale Konsistenz- zB. Angst die sich nur in bestimmten Zeiten (zB stressige Zeit) aber in versch. Situationen manifestieren kann permanente D.- transtemporal (teilw. auch transsituational)- zB Angst die sich über längeren Zeitraum in versch. Situationen manifestieren kann
  • Welche Arten von Stabilität gibt es? absolute St. relative St. Strukturst.
  • Welche Datenarten unterscheidet Cattell (1957)? L-Daten- life recorda) subjektive, zB. Lehrerbeurteilungb) objektive, zB. Ergebnis Zentralprüfung Q-Daten- questionnaire- subjektive Fragebogendaten, zB. selbsteingeschätzte Intelligenz T-Daten- objektive Test-Daten, zB. Intelligenztest
  • Anzeige
  • Wie können Konstrukte operationalisiert werden? Fragebogen- subjektiv, d. h. kein objektiv richtiges Verhalten Test- objektiv richtiges Verhalten erfassbar Items = Aussagen zu Verhalten R
  • Nenne und definiere kurz die klassischen Gütekriterien. Objektivität- ein Test ist unabhängig von der Person die ihn durchführt, auswertet, interpretiert Reliabilität- ein Test misst das genau was er misst Validität- ein Test misst das was er messen soll
  • Nenne 2 Nebengütekriterien. Ökonomie- Messung kommt mit wenig Material aus, Gruppentest durchführbar, nicht unangemessen lang Nützlichkeit- praktische Relevanz der Messung, es gibt kein anderes besseres Verfahren
  • Definiere Reliabilität nach der KTT. wahrer Wert + Messfehler = Testwert Messfeher ist unsystematisch > E(X) = 0 Annäherung des Testwerts an wahren Wert bei Mehrfachmessung Reliabilität> Grad in dem mehrere Messungen desselben Merkmals tatsächlich dasselbe messen Paralleltest-R.> Korrelation der Parallelversion; sollte möglichst hoch sein Interne Konsistenz> Korrelation der Items, Untersuchung der Homogenität
  • Was ist das bandwidth-fidelity-dilemma? homogenes Konstrukt- wenig Möglichkeiten zur Verhaltensvorhersage heterogenes Konstrukt- wirft frage nach sinnvoller Einheit auf
  • Unterscheide versch. Arten von Validität Inhalt- Test-Items = repr. für Itemuniversum Konstrukt- Übereinstimmung Theorie und Empirie (kongurente, diskriminante) Kriterium- Zusammenhänge Testwerte & Außenkriterien Augenschein- Validität für Laien