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Projektmanagement GPM Level D (Fach) / IPMA-Lernkarten-Buch_2 (Lektion)

Lernkarten Buch

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  • Welche methodischen Vorgehensweisen gibt es zur Projektstrukturierung? - Deduktives Vorgehen (Top Down): vom Wurzelelement ausgehende Detailierung - Induktives Vorgehen (Bottom Up): Arbeitspakete z.B. durch Brainstorming identifizieren und zunehmend zusammenfassen
  • Erlaeutern Sie folgende Begriffe: - Leistungsbeschreibung - Leistungsumfang - Lieferobjekt - Leistungsbeschreibung = Leistungsumfang + Lieferobjekte - Beim Leistungsumfang unterscheidet man: - Produkt-Leistungsumfang: Eigenschaften und Funktionen des Ergebnisses - Projekt-Leistungsumfang (aus Prozess-Sicht): Arbeiten [...], die durchgefuehrt werden muessen, um ein Produkt [...] abzuliefern (PM3, S.598) - Lieferobjekt: materielles oder immaterielles Ergebnis, das am Ende eines Vorgangs, Arbeitspakets oder Projekte zu erbringen bzw. abzuliefern ist (PM3, S. 598). Das beinhalte z.B. auch Dokumente.
  • Was steht im Lastenheft und was im Pflichtenheft? - Lastenheft: Gesamtheit der vom Auftraggeber festgelegten Forderungen (Was? Wofuer?) - Pflichtenheft: vom Auftraggeber auf Basis des Lastenhefts erstellte Realisierungsvorgaben (Wie? Womit?). Dies beruecksichtigt z.B. Ergebnisse einer Machbarkeitspruefung sowie einer Pruefung auf Widerspruchsfreiheit der Ziele.
  • Wie lautet das Phasenmodell nach DIN? Phasenmodell nach DIN 69901-2:
  • Was sind die Elemente eines Phasenplans? 1. Phasen: zeitliche Abschnitte mit grober Beschreibung der Inhalte, Ergebnisse und Dauer 2. Hauptaufgaben: Inhalte der Phasen 3. Meilensteine: Ereignisse, an denen Ergebnisse der Phasen vorliegen muessen. An Meilensteinen erfolgen Entscheidungen ueber Stopp, Weiterfuehrung oder Ruecksprung zu einer vorherigen Phase (Phasenuebergang)
  • Was sind die Elemente eines Netzplans? - Vorgaenge - Ereignisse (Meilensteine) - Anordnungsbeziehungen (AOB)
  • Welche Anordungsbeziehungen (AOB) gibt es? Skizze
  • Skizzieren Sie einen Vorgang eines Vorgangsknoten-Netzplans (VKN). Abkuerzungen: - FAZ / SAZ: Fruehester / spaetester Anfangszeitpunkt - FEZ / SEZ: Fruehester / spaetester Endzeitpunkt - GP: Gesamtpuffer - FP: Freier Puffer - MINZ: Minimaler Zeitabstand zum nachfolgenden Vorgang (positiv oder negativ)
  • Welche Berechnungen werden in einem Vorgangsknoten-Netzplan (VKN) durchgefuehrt? 1. Vorwaertsrechnung (progressiv) --> Bestimmung der fruehesten Zeitpunkte (FAZ, FEZ) 2. Rueckwaertsrechnung (retrograd) --> Bestimmung der spaetesten Zeitpunte (SAZ, SEZ) 3. Berechnung der freien Puffer und Gesamtpuffer --> Bestimmung des kritischen Wegs Hinweis: Die Formeln zur zahlenmae§igen Berechnung sind in den Antworten zu den nachfolgenden Fragen angegeben.
  • Wie werden in einem Vorgangsknoten-Netzplan (VKN) - der frueheste Anfangszeitpunkt (FAZ) und - der frueheste Endzeitpunkt (FEZ) berechnet? Vorwaertsrechnung bei Normalfolgen: 1. Fruehester Anfangszeitpunkt (FAZ): In der Normalfolge kann ein Vorgang fruehestens dann beginnen, wenn alle Vorgaenger beendet wurden. Der frueheste Anfangszeitpunkt FAZ wird also durch die fruehesten Endzeitpunkte FEZ(vi) der Vorgaenger vi bestimmt. Falls vorhanden, sind zudem die minimalen Zeitabstaende MINZ (vi) zwischen den Vorgaengen zu beruecksichtigen: FAZ = max (FAZ (vi) + MINZ (vi) 2. Fruehester Endzeitpunkt (FEZ): Der frueheste Endzeitpunkt FEZ ergibt sich aus dem fruehesten Anfangszeitpunkt FAZ und der Dauer des Vorgangs: FEZ = FAZ + Dauer
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  • Wie werden in einem Vorgangsknoten-Netzplan (VKN) - der spaeteste Anfangszeitpung (SAZ) und - der spaeteste Endzeitpunkt (SEZ) berechnet? Rueckwaertsrechnung bei Normalfolgen: 1. Spaetester Endzeitpunkt (SEZ): In der Normalfolge kann ein Vorgang fruehestens dann beginnen, wenn alle Vorgaenger beendet wurden. Der spaeteste Endzeitpunkt SEZ wird also durch die spaetesten Anfangszeitpunkte SAZ (ni) der Nachfolger (ni) besimmt. Falls vorhanden, sind zudem die minimale Zeitabstaende MINZ (ni) zwischen den Vorgaengen zu beruecksichtigen: SEZ = min ( SAZ (ni) + MINZ (ni)) 2. Spaetester Anfangszeitpunkt (SAZ): Der spaeteste Anfangszeitpunkt SAZ ergibt sich aus dem spaetesten Endzeitpunkt SEZ und der Dauer des Vorgangs: SEZ = SAZ + Dauer --> SAZ = SEZ - Dauer
  • Skizzieren und erlaeutern Sie freie Puffer und Gesamtpuffer. - Freier Puffer (FP): Zeit, um die ein Vorgang verschoben werden kann, ohne nachfolgende Vorgaenge Ni verschieben zu muessen: FP = min ( (FAZ(Ni) - MINZ (Ni)) - FEZ) - Gesamtpuffer (GP): Zeit, um die ein Vorgang verschoben werden kann, wenn nachfolgende Vorgaenge Ni mit verschoben werden, sich der Endtermin des Projekts aber nicht verschiebt: GP = min ( (SAZ (Ni) - MINZ(Ni)) - FEZ)
  • Was ist der kritische Weg in einem Vorgangsknoten-Netzplan (VKN)? Wie laesst er sich erkennen und was laesst sich aus ihm ableiten? - Der kritische Weg ist eine Kette von Vorgaengen vom Start- bis zum Endmeilenstein, in der alle Puffer null sind. - Durch eine Verzoegerung von Vorgaengen auf dem kritischen Weg verschiebt sich der Endtermin des Projekts --> Bei Ressourcenkonflikten sind Vorgaenge auf dem kritischen Weg mit hoher Prioritaet auszufuehren.
  • Welche Arten von Ressourcen (Einsatzmitteln) werden unterschieden? Es wird grundsaetzlich unterschieden zwischen: - Personellen Ressourcen - Sachmitteln Eine Unterart der Sachmittel sind Finanzmittel.
  • Welche Arten der Neuplanung bezueglich des magischen Dreiecks gibt es bei ueberlastung der Ressourcen? 1. Termin- und kapazitaetstreue Planung: Durch Nutzung von Puffern werden sowohl der Endtermin wie auch die Menge der eingesetzen Ressourcen beibehalten. 2. Kapazitaetstreue Planung: Die Menge der eingesetzten Ressourcen wird beibehalten, was jedoch eine Verschiebung des Endtermins erfordert. 3. Termintreue Planung: Der Endtermin wird beibehalten, was jedoch eine hoehere Leistung von Ressourcen in bestimmten Arbeitspaketen erfordert.
  • Erlaeutern Sie die Begriffe: - Kosten - Ausgaben - Kosten sind die Geldwerte des Einsatzes von Guetern zur zur Leistungserstellung (PM3, S. 758). Dies beinhaltet auch immaterielle Gueter wie Dienstleistungen und Schenkungen. - Ausgaben sind die Summe der zum Erwerb von Guetern erforderlichen Entgelte. Diese muessen nicht zwingend zur Leistungserstellung eingesetzt werden, sondern es kann sich z.B. auch um Spenden handeln.
  • Welche zeitlichen Verteilungsarten gibt es fuer Kosten innerhalb des Arbeitspaketes, fuer das Sie anfallen? ueber die Perioden des Arbeitspaketes koennen Kosten wie folgt verteilt sein: - Gleichverteilt (GV): Die Kosten sind gleichmae§ig ueber den zeitlichen Verlauf des Arbeitspaketes verteilt. - Anfangsverteilt (AV): Die Kosten fallen zu Beginn des Arbeitspaketes an: - Endverteilt (EV): Die Kosten fallen am Ende des Arbeitspaketes an.
  • Welche Projektkalkulationen gibt es im Projektverlauf? Skizze
  • Nennen Sie verschiedene Methoden zur Aufwandschaetzung. - Expertenschaetzung: (z.B. Schaetzklausur, Delphi-Methode, Einzel- und Mehrfachbefragung) - Analogiemethode: (Vergleich mit einem abgeschlossenen Projekt oder Arbeitspaket) - Prozentsatzmethode (aus abgeschlossenem Projekt Abschaetzung der prozentualen Aufwandsverteilung der Pahsen oder Arbeitspakete) - Parametrische Schaetzungen (z.B. COCOMO, Lines of Code) - Bereichsschaetzung (Dreipunktschaetzung mit optimistischem, wahrscheinlichem und pessimistischem Wert)
  • Was ist in folgenden Diagrammen dargestellt? - Kostenganglinie - Kostensummenlinie - Kostenganglinie: Periodenkosten - Kostensummenlinie: kumulierte Kosten im Zeitverlauf
  • Wie entsteht ein Vertrag? - Vertrag = Angebot + Annahme oder - Vertrag = zwei uebereinstimmende Willenserklaerungen
  • Wo ist in Deutschland die Gesetzesgrundlage fuer Vertraege niedergeschrieben? - Buergerliches Gesetzbuch (BGB)
  • Was fuer Arten von Geschaeften gibt es? - Verpflichtungsgeschaeft (z.B. Bestellung eines Autos) - Erfuellungsgeschaeft (z.B. uebergabe des Autos)
  • Was fuer Vertragsarten gibt es? Was muss der Auftragnehmer jeweils erbringen? Vertragsart ---> Durch Auftraggeber geschuldet Kaufvertrag --> Ware Werkvertrag --> Erfolg (z.B. Hausbau, Softwareentwicklung) Dienstvertrag --> Arbeitsleistung (muss nicht erfolgreich sein) Mietvertrag --> Niesbrauch (=Nutzungsrecht)
  • Welche Arten von Vertragsstoerungen gibt es? - Schlechtleistung (Die Leistung oder Ware ist mangelhaft) - Nichtleistung (Die Leistung wird nicht erbracht) - Verzug (Die Leistung wird nicht zum vereinbarten Termin erbracht) - Unmoeglichkeit (Die Leistung kann durch ein Ereignis nicht mehr erbracht werden)
  • Welche Rechte haben Auftraggeber und Auftragnehmer bei Vertragsstoerungen? - Beim Ruecktritt vom Vertrag ist der vorvertragliche Zustand herzustellen. Es sind also z.B. alle bisherigen Zahlungen zu erstatten.
  • Definieren Sie die Begriffe Konfiguration und aenderung. - Konfiguration: Unter einer Konfiguration versteht man funktionelle und physische Merkmale eines Produkts, wie sie in der technischen Dokumentation und im Produkt verwirklicht sind (DIN EN ISO 10007) - aenderung: aenderungen sind Abweichungen von einer festgelegten Bezugskonfiguration
  • Erlaeutern Sie folgende Begriffe: - Produktkonfiguration - Projektkonfiguration - Bezugskonfiguration - Produktkonfiguration: Die Produktkonfiguration umfasst technische und funktionale Merkmale sowie die technische Dokumentation eines Produktes. - Projektkonfiguration: die Projektkonfigurationo umfasst Termine, Kosten und Prozesse des Projektes - Bezugskonfiguration (Referenzkonfiguration, Baseline): Eine Bezugskonfiguration ist eine zu einem bestimmten Zeitpunkt festgelegte Konfiguration.
  • Was sind die Teildiziplinen des Konfigurationsmanagements? Skizze
  • Skizzieren Sie die Schritte des Konfigurations- und aenderungsmanagements. Skizze
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  • Skizzieren Sie den beim Controlling durchlaufenden Zyklus. - Ausgangspunkt: Plaene aus Planungsphase - Zyklus:
  • Welche Projektmanagement-Teilprozesse bilden das Projektcontrolling? - Projektcontrolling = ueberwachung + Steuerung - Integriertes Controlling umfasst auch Planung
  • Was sind Ist-, Plan- und Soll-Werte? - Ist-Werte: tatsaechliche Werte in der Vergangenheit und am Stichtag - Plan-Werte: geplante Werte in der Vergangenheit, am Stichtag und in der Zukunft - Soll-Werte: neue Werte durch revidierte Planung
  • Definieren Sie folgende Begriffe: - Projektfortschritt - Fortschrittsgrad - Fertigstellungsgrad - Fertigstellungswert - Projektfortschritt: Beschreibung und Gegenueberstellung der zu einem [...] Stichtag geplanten und tatsaechlich erreichten messbaren Ziele (PM3, S. 1005) - Fortschrittsgrad (FGR): prozentuale Zielerreichung zu einem Stichtag. Der FGR haengt nicht von der verstrichenen Zeit oder dem investierten Aufwand ab. Man unterscheidet: - Plan-Fortschrittsgrad (FGR plan): geplante Zielerreichung - Ist - Fortschrittsgrad (FGR ist): tatsaechliche Zielerreichung - Fertigstellungsgrad: Synonym fuer den Ist-Fortschrittsgrad FGRist - Fertigstellungswert (FW): FW = Plan-Gesamtkosten * Fertigstellungsgrad = PGK * FGRist (Plan-Gesamtkosten: geplante Gesamtkosten)
  • Was sind Prognosen und was sind Trends? - Prognosen sind Projektionen des gegenwaertigen Kenntnisstandes in die Zukunft (z.B. subjektive Einschaetzung oder mathematische Extrapolation) (PM3, S. 1024) - Trends stellen in der Vergangenheit aufgezeichnete Werte im zeitlichen Verlauf dar. - Prognosen machen also eine Aussage ueber den zukuenftigen Verlauf, waehrend Trends die Entwicklung in der Vergangenheit darstellen.
  • Welche Trendanalysen kennen Sie? Skizze
  • Welche Steuerungsma§nahmen kann man bei festgestellten Plan-Abweichungen ergreifen? Steuerungsma§nahmen gemae§ (PM3, S. 1029): - Veraenderung der Ressourcen (mehr oder qualifizierter) - Reduktion des Aufwands (Zukauf, technische Alternativen) - Erhoehung der Produktivitaet (hoehere Motivation, Methodenwechsel) - Veraenderung des Leistungsumfangs - Verbesserung der Prozessqualitaet (fuer eine bessere Zusammenarbeit)
  • Was sollte ein Projektstatusbericht (Projektfortschrittsbericht) enthalten? Ein Projektstatusbericht (Projektfortschrittsbericht) enthaelt nach (PM3, S. 1031): - Situation bezueglich des magischen Dreiecks: - Im Berichtszeitraum erbrachte Leistung - Terminsituation - Aufwands- und Kostensituation - Schwierigkeiten und Probleme - Betrachtungen zur Wirtschaftlichkeit - Ausblick auf Lieferungen im naechsten Berichtszeitraum
  • Welche Techniken zur Fortschrittsgrad-Messung kennen Sie? - Statusschritt-Technik: Meilensteinen bzw. Zwischenergebnissen Prozentzahl zuordnen - 50-50-Verfahren: FGR ist ab Start immer 50% und wird bei Ende auf 100% gesetzt - 0-100 Verfahren: FGR ist ab Start immer 0% und wird bei Ende auf 100% gesetzt - Mengen-Proportionalitaet: FGR = (fertig gestellte Menge)/(geplante Menge) - Sekundaer-Proportionalitaet: FGR = FGR der primaeren Projektaufgabe (z.B. Autobahnbau: FGR der montierten Leitplanken = FGR der Fahrbahn) - Zeit-Proportionalitaet: FGR = (verstrichene Zeit)/(geplante Zeitdauer) - Schaetzung: FGR geschaetzt (Achtung: 90%-Syndrom) (FGR: Fortschrittsgrad)
  • Skizzieren Sie Abweichungen in einer Earned-Value-Analyse. Skizze
  • Welche Prognosen der erwarteten Gesamtkosten kennen Sie in der Earned-Value-Analyse? Abkuerzungen: - EGK: Erwartete Gesamtkosten - PGK: Plan-Gesamtkosten - IK: Ist-Kosten am Stichtag - FW: Fertigstellungswert am Stichtag
  • Was sind die Zielgruppen der Dokumentation? - Stakeholder: (z.B. zur Abstimmung von Auftrag, Zielen und Details zur Durchfuehrung) - Externe Projektstellen (z.B. Behoerden oder Subunternehmer, die Arbeitspakete durchfuehren) - Projektleitung (z.B. zur Information des Projektteams) - Interne Projektstellen (z.B. alle Beteilitgen ueber Stand des Projekts informieren)
  • Erlaeutern Sie die folgenden Begriffe: - Information - Daten - Kommunikation - Dokumente - Information: Eine Information verringert die Ungewissheit. Formal definiert sie die Ungewissheit ueber das Eintreten eines bestimmten Ereignisses aus einer Ereignismenge. - Daten: Daten stellen Information dar. Typischerweise sind Daten Zeichen oder Funktionen. - Kommunikation: Kommunikation ist der Austausch von Daten. - Dokumente: Dokumente sind Daten, die ratifiziert, in einem definierten Medium publiziert und in einem Archiv gespeichert sind.
  • Nennen Sie Prozesse an Projektdokumenten 1. Informationserzeugung (Ergaenzung, Neuanordnung und Verknuepfung) 2. Entscheidungen in Projekten (Information fuer Entscheidungstraeger verdichten) 3. Verifikation und Freigabe 4. Publikation 5. Archivierung und Recherche
  • Welche Arten der Projektstartveranstaltungen gibt es? - Projektstartsitzung (Kick-Off): dient zur Abklaerung mit dem Auftraggeber und als Informationsveranstaltung - Projektstartworkshop: projektinterne Veranstaltung des Projektleiters mit dem Projektteam
  • Was sind Ziele des Projektstarts? Ziele des Projektstarts: - Probleme im Projekt vermeiden - Potenziale bzw. Chancen erkennen Die Moeglichkeiten, Einfluss auf das Projekt zu nehmen, sind beim Projektstart am groe§ten und nehmen im Projektverlauf stark ab. Man moechte daher beim Projektstart schnell Wissen ueber das Projekt erzeugen, um richtige Entscheidungen zu treffen.
  • Was sind Ziele der Projektvorbereitung? Ziele der Projektvorbereitung sind u.a.: - Klaerung, was Gegenstand des Projektes ist (Projektidentitaet) - Erwartungen der Stakeholder klaeren - Definition grober Projektziele - Schaffung der Informationsgrundlage fuer erfolgreiche Bearbeitung - Durchfuehrung der Projektplanung - Entscheidung, ob das Projekt inhaltlich bearbeitet (gestartet) wird
  • Was ist der Projektstart im engeren Sinne und im weiteren Sinne? Projektstart im engeren Sinne: - Keine Loesungsfindung, sondern Vorbereitung des Projektes - Beinhaltet z.B. Make or Buy Entscheidung, Sicherung existierenden Wissens, grobe Ziele, grobe Planung, Projektantrag und Freigabe des Projektauftrags Projektstart im weiteren Sinne: - Fruehe Konzeptphase (z.B. Machbarkeitsstudie) mit loesungsorientierter Arbeit - Resultiert in Lastenheft oder Pflichtenheft und detaillierter Projektplanung
  • Skizzieren Sie die Fuehrungsrollen nach Quinn. Skizze
  • Skizzieren Sie das DISG-Modell. - Anderer Name: Praeferenzmodell nach Gay - Pro Quadrant Einstufung von 0 (Zentrum) bis 10 (aeu§ere Ecke) vornehmen