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Applied Economics II (Fach) / WHT (Lektion)

WHT

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  • Auch eine "Nicht-Entscheidung" ist eine Entscheidung. Was passiert bzw. welche Situation eintritt, wenn man nicht entscheidet, nennt man Default Option
  • Beurteilen zu können, ob eine andere Handelsalternative eines Agenten ein besseres Ergebnis gebracht hätte, ist bei asymmetrischer Informationsverteilung deshalb schwierig, wenn hidden Information vorliegt.
  • Was ist das “Paradox of Choice”? die Hypothese, dass mehr Wahlmöglichkeiten das Wohlbefinden nicht erhöhen, sie reduzieren es vielmehr! 
  • Wie begründet sich das Paradox of Choice?  Ständig steigende Erwartungen wegen steigender Auswahl  Laufende Adaptation/Anpassung an höhere Niveaus (z.B. Klimaanlage im Auto) Enttäuschungen (anticipated/post decision) Selbstvorwürfe (buyers remorse) “Opportunity cost of opportunity cost“ 
  • Vorweggenommene Enttäuschung (“Anticipated regret”) erschwert die Entscheidung − Anticipated regret (before purchase): das Gefühl, die Vermutung, dass es noch etwas Besseres geben könnte. 
  • Post-factum Enttäuschung (“post-decision regret”/ “buyer’s remorse” ) macht es schwieriger, die getroffene Entscheidung zu genießen: − Man glaubt, dass man besser hätte entscheiden können, dass es bessere Alternativen gegeben hätte. 
  • Maximizer wollen stets die beste Entscheidung treffen. − Suchen ständig nach der besten Alternative − Evaluieren alle möglichen Optionen − Steigt die Anzahl der Optionen, so steigt auch der Aufwand, diese Optionen zu finden und zu  evaluieren −  Angst, die falsche Wahl getroffen zu haben. −  Damit geringere Befriedigung durch die getroffene
  • Satisficer diese geben sich mit “gut genug” zufrieden, unabhängig davon, ob ggf. noch bessere Alternativen verfügbar wären. − Wählen die erste Alternative, die alle erforderlichen Eigenschaften erfüllt. − Sobald “gut genug” erreicht ist, endet die Suche und Analyse: “Simply settle!” 
  • negative Auslese, adverse Selektion Die Guten verlassen den Markt, die Schlechten bleiben. Damit aber verschwindet in extremis der Markt selbst. Denn die Versicherungen gehen Pleite, wenn sie mehr und mehr Versicherungsleistungen auszahlen müssen. Wenn aber die Prämien steigen und steigen und steigen, geht auch die Nachfrage nach Versicherungen zurück (abgesehen davon, dass immer mehr hoch-risiko-Kandidaten im Versicherungspool sind). 
  • negative externe Effekte sie dann einerseits selbst nicht mehr alle Kosten Ihres Handelns bzw. des Risikos selbst tragen 
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  • Konditionalität ?
  • hidden information Management besser als Aktionäre informiert
  • hidden action Handlungen der Manager in der Regel nicht beobachtbar sind  Wie soll daher ein Aktionär wissen, ob ein Manager fleißig oder faul ist bzw. war? Wie soll er verlässlich beurteilen, ob das Ergebnis auf die Kompetenz und den Fleiß des Managements zurückzuführen ist, oder bloß auf glückliche externe Umstände, auf externe Einflussfaktoren? Es wäre extrem kostspielig und völlig unsinnig, die Manager ständig zu überwachen. 
  • hidden intentions Andere absichten als sie haben sollten
  • Erfahrungsgüter Bei Erfahrungsgütern ist die Beurteilung ihrer Qualität erst nach dem Konsum möglich. Und das stellt ein großes Problem dar. Gerade für den Verkäufer. Angenommen, er hat ein tolles Produkt, einerlei ob ein Auto, eine Glättungscreme, ein Haarwuchsmittel, einen tollen Sänger oder einen atemberaubenden Krimi (Buch wie Film), aber auch ein Hotelzimmer, ein Essen in einem neuen Restaurant! Wie soll er prospektiven Kunden klarmachen, dass sein Produkt wirklich super ist und jedenfalls die Ausgaben, also den Preis mehr als rechtfertigt? 
  • Glaubensgüter eren Qualitäten wir auch nach dem Konsum nicht mit Sicherheit beurteilen, sondern bestenfalls glauben können, tendieren wir in der Regel dazu, das Verhalten anderer zu kopieren: Wir folgen (auch hier wieder!) der Herde! 
  • 1. Ordnung wenn ich etwas mache, bei dem die Kosten die Erträge übersteigen. 
  • 2. Ordnung wenn ich etwas nicht mache, wo die Erträge größer als die Kosten sind: not even to try is a sure fail! 
  • Prokrastination Erledigungsblockade, Aufschiebeverhalten, Erregungsaufschiebung, Handlungsaufschub oder Bummelei (im Volksmund auch Aufschieberei
  • Netzwerkexternalität Bei Netzwerkexternalitäten steigt der Nutzen, wenn auch andere ein Gut verwenden. Es gilt: je mehr, desto besser, desto höher der Grenznutzen. Der Nutzen eines Fax-Gerätes hängt davon ab, wie viele andere auch ein Fax-Gerät haben – andernfalls können Sie nicht kommunizieren. Man lernt aus ökonomischen Gründen, genauer: aufgrund von Netzwerkexternalitäten, Englisch und nicht Ungarisch. 
  • Opportunitätskosten der Opportunitätskosten Status quo-Falle