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Gesundheitsrelevante LM (Fach) / Kaffee und Tee (Lektion)

Diese Lektion wurde von s7frlaup erstellt.

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  • Hauptinhaltstoffe der Kaffeebohne   Kohlenhydrate (ca. 30 %, Röstung: ↓)   Fette (10-20 %) Wasser (10-13 %, Röstung: 2-3 %) Proteine (ca. 10 %, Röstung: ↓) Säuren (4-12 %) Alkaloide Mineralstoffe (3-5 %)   nach Röstung: Aromastoffe
  • Gesundheitsrelevante Kaffeeinhaltsstoffe Koffein: Im Röstkaffee mehr als im Rohk. Cafestol (Diterpen) Im Kaffeeöl, mehr in ungefilterten Kaffee enthalten, Positiver zusammenhang mit TG, Cholesterol Melanoidine: entstehen bei Maillard-Reaktion, struktur unbekannt, vermutlich antioxidativeund antiinflammatorische Effekte Chlorogene Säuren: Gruppe aus Estern z.B Chinasäure, Hydroxyzimtsäure (Kaffeesäure, Ferualsäure),Hauptvertreter: 5-O-Caffeoylchinasäure Trigonellin: bei der Röstung demetyhliert 85% zu Nicotinsäure, 2-80mg Niacin /100g Kaffee Kahweol
  • Langfristiger Kaffeekonsum: negative Effekte In Diskussion (inkonsistente Studienlage):  Arrhythmien Bluthochdruck induzierte kardiovaskuläre Erkrankungen  Fruchtbarkeitsstörungen Ca-Verlust und Osteoporose psychiatrische Störungen Suchtverhalten Mineralstoffmangel
  • ´Langfristiger Kaffeekonsum: positive Effekte inkonsistente Studienlage: möglicherweise positive Effekte auf kardiovakuläre Erkrankungen Krebserkrankungen neurodegenerative   Diabetes mellitus Typ IIErkrankungen
  • KAFFEE UND DIABETES MELLITUS TYP II (Poster) Der regelmäßige, langfristige Konsum von Kaffee ist mit einem verminderten Risiko für Typ-2-Diabetes assoziiert Wirkung nicht nur auf Koffein zurückzuführen,auch täglicher Konsum von entkoffeiniertem Kaffee zeigte in einigen Studien ähnliche Effekte Vermutlich: Einfluss auf Glucosestoffwechsel, inflammatorische Signalwege Bei Frauen ausgeprägter stärkere positive Wirkung bei Nichtrauchern und BMI unter 25. 2 Tassen: - 12% homogene Studienlage Wechselwirkungen mit Milch ect. zu klären , Zubereitungsart
  • Name des Teestrauchs. Camellia sinensis L.O. (Familie der Theaceae) - var. sinesis (China Tee) --> kleinere Blätter, robuster, Grüner Tee  var. assamica: längere Blätter, hoher Wärmebedarf, v.a. Schwarz Tee
  • Hauptanbauländer von Tee. ChinaIndienKeniaSri LankaIndonesien export: 36%
  • Schwart Tee verarbeitung. Welken --> Rollen --> Fermentieren --> Trocknen --> Sieben
  • Teeinhatsstoffe Kohlenhydrate (ca. 33 %) Proteine (ca. 15 %) Fette (ca. 7 %) Mineralstoffe (ca. 5 %)   phenolische Verbindungen (grüner Tee ca. 30 %, schwarzer Tee ca. 5 %) oxidierte Phenolische Verbindungen (schwarzer Tee ca. 25 %) Alkaloide (ca. 4 %) Pigmente (ca. 2 %)
  • Tee und Karies Fluorid Polyphenole: Hemmung von Streptoccocus mutans, Hemmung der Glycosyltransferase durch Theaflavin und Epigallocatechingallat, Plaquebildung ↓
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  • Langfristiger Teekonsum: positive Effekte inkonsistente Studienlage: möglicherweise positive Effekte auf Kardiovaskuläre Erkrankungen: antithrombotisch,  antiinflammatorisch, antioxidativ,  vasorelaxierend Diabetes Krebs   Adipositas
  • Schwarzer Tee und Blutdruck Epidemiologische Beobachtungen lassen darauf schließen, dass einregelmäßiger Schwarztee-Konsum mit einem reduzierten Risiko für CVD einhergeht, möglicherweise durch die Senkung des Blutdrucks. Neben den gezeigten positiven Ergebnissen ist dennoch in einigen Studien keine signifikante Verbesserung des Blutdrucks nachweisbar, negative Auswirkungen des Teekonsums sind nicht bekannt. Tierstudien: Schwarztee Extrakt: Vasodilatation ↑ Hcy ↓, , ROS ↓ Tag/Nacht unterschiede: Nachts sys/dys Blutdruck↓, Tag nichts Verbesserte Verfügbarkeit von NO? (Hcy verschlechtert Verfügbarkeit)
  • Was ist Koffein? 1,3,7-Trimethylxanthin   Derivat des Xanthins Purin-Alkaloid   pharmakologisch aktive Substanz u.a. enthalten in Kaffee, Tee, Kakao
  • Koffein-Metabolismus Verteilung in sämtlichen Körpergeweben (inkl. Gehirn) primäre Metabolisierung hauptsächlich in der Leber durch Cytochrom  P450-Isoform CYP1A2 (95 %): Demethylierung,  Paraxanthin (1,7-Dimethylxanthin): 70-80 %,   Theobromin (3,7-Dimethylxanthin): ca. 10 %, Theophyllin (1,3-Dimethylxanthin): ca. 4 % ca. 5 % unveränderte Ausscheidung mit dem Urin
  • Koffein: Wirkmechanismus   Antagonismus Adenosinrezeptoren  Subtyp A1,  Subtyp A2A Hemmung Phosphodiesterasen Steigerung intrazellulärer Calcium-Konzentrationen
  • Koffein: physiologische Effekte Stimulation des zentralen Nervensystems (ZNS) Blutdruck ↑ Diurese ↑ Bronchodilatation Energieumsatz ↑ Thrombozytenaggregation ↓
  • Koffein: negative Effekte   akute Effekte: (Verstärkung durch Alkohol, Sport),  Unruhe, verminderte Konzentrationsfähigkei´t,  Nervosität, Ängstlichkeit, Schlafstörungen, Zittern, Übelkeit und Erbrechen langfristige Effekte (in Diskussion): Assoziation mit kardiovaskulären Erkrankungen, Auswirkungen im Rahmen der  Schwangerschaft (à vgl. Poster) letale Dosis: Erwachsene ~ 10 g, Kinder ~ 5 g
  • EFSA: unbedenkliche Zufuhrmengen gesunde Erwachsene: Einzeldosen: bis zu 200 mg Koffein (ca. 3 mg/kg Körpergewicht),  Gesamt-Tagesdosis: bis zu 400 mg pro Tag (ca. 5,7 mg/kg Körpergewicht) Kinder und Jugendliche: 3 mg/kg Körpergewicht/Tag
  • Koffein und körperliche Aktivität 1980-2003: auf Dopingliste des Internationalen Olympischen Komitees,  aktuell: keine Beschränkungen Ausdauerbereich (Dosierung: 3-6 mg/kg Körpergewicht): Leistungssteigerung,   Wahrnehmung von Erschöpfungssymptomen ↓ -->  möglicherweise stärkere Effekte  bei Personen ohne regelmäßigen Koffeinkonsum,  nach mehrtägiger Koffeinabstinenz Kurzzeitbelastungen mit hoher Intensität: inkonsistente Studienlage vermutlich Toleranzentwicklung   diskutierte Mechanismen: Fettsäureoxidation ↑, Verfügbarkeit von  Muskelglykogen ↑, Mobilisierung von Calcium, ZNS-Stimulierung…
  • Einfluss der mütterlichen Koffeinzufuhr auf den Schwangerschaftsausgang (Poster) Derzeit wird der Zusammenhang zwischen der Koffein-Zufuhr während der frühen Schwangerschaft und dem Risiko einer auftretenden Fehlgeburt bzw. Totgeburt diskutiert. Einige Studien befürworten diese Annahme Ab 200 mg/d Wiedersprüchliche Studienergebnisse BIAs Verschiedene Koffeinquellen
  • Koffein in der Schwangerschaft plazentagängig à gleichmäßige Verteilung im Gewebe des Fötus  nachweisbar in Muttermilch verlängerte Halbwertszeit: Fötus, Neugeborenes (50-100 Stunden), Schwangere (6-16 Stunden) ro Tag < 300 mg Koffein bzw. < 5–6 mg Koffein/kg KG bzw. 3 Tassen Kaffee)
  • ´Einfluss der mütterlichen Koffeinzufuhr auf das Geburtsgewicht (Poster) Inkonsistente Studienlage - Kein signifikanter Zusammenhang zwischen mütterlicher Koffeinzufuhr und mittlerem Geburtsgewicht --> Auswirkungen der mütterlichen Koffeinzufuhr auf Geburtsgewicht derzeit nicht abschließend geklärt, negative Effekte jedoch wahrscheinlich Kausalität fraglich, Zusammenspiel von Lebensstilfaktoren vermutlich bedeutend Geringes Geburtsgewicht klinisch relevant, da mit Erkrankungen wie z.B. Diabetes mellitus im Erwachsenenalter assoziiert Verminderung der mütterlichen Koffeinzufuhr sinnvoll, eindeutiger Grenzwert allerdings schwer festzulegen