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Biodiversität der Pflanzen (Fach) / Fragenkatalog Prokaryoten und Algen (Lektion)

Prokaryoten und Algen

Diese Lektion wurde von Annenbaum90 erstellt.

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  • Welche Polymere sind in der bakteriellen Zellwand vorhanden? Glykopeptid (Murein), Polysaccharide, Peptide
  • Welche Strukturen/Merkmale kommen nr bei Prokaryoten vor? Zellwand aus Murein, ringförmige DNA, anaerobe Lebensweise, Fixierung von N2
  • Nennen sie die drei Molekularstrukturen, die die Zellwand der Bakterien besonders kennzeichnen. N-Acetyl-muraminsäure, N-Acetyl-glucosamin, Aminosäuren
  • Was bezeichnet anaerob? Stoffwechsel ohne Sauerstoff
  • Woher bezieht ein rein photo-autotropher Organismus seine Energie und seinen Kohlenstoff? Licht, Wasser, CO2
  • Woher bezieht ein rein chemo-heterotropher Organismus seine Energie und seinen Kohlenstoff? Fe2+, H2S, S, rganische Substanzen
  • Was ist der Unterschied zwischen einer photo-litho-autotrophen und einer chemo-litho-autotrophen Ernährung und bei welchen Organismen finden sie diese? Photo: Licht, Wasser, CO2 (Cyanobakterien, Algen, Pflanzen) Chemo: Oxidation organischer Bindungen z.B. Glucose (Methanogene Bakterien, Ammonium Oxidanten)
  • Welcher Vorgang läuft in der Heterocyste ab, welcher so wichtig für die Evolution der Pflanzen gewesen ist? Fixierung von Luftstickstoff
  • Welche Stukturen/Merkmalekombinationen sind nur Eukaryotisch? Echter Zellkern, Mitose und Meiose, Zellorganellen, 2x CH2 Geißeln, Zellwan aus Chitin oder Zellulose, aerobe Lebensweise
  • Unterschied bzw. Komponenten der Geißel der Prokaryoten und Eukaryoten? Woher kommt die treibende Kraft/Energie, die zur Bewegung dient? Prokaryoten: Rotorproteine (H+-Gradient) bewegt 11 Subfibrillen Eukaryoten: 9+2 Mikrotubuli (ATP)
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  • Warum können viele Antibiotika spezifisch gegen Prokaryoten eingesetzt werden? Da sie auf bestimmte Bereiche der Zelle wirken die nur bei Prokaryoten vorkommen. Sie verhindern z.B. die Zellwandpolymerisation
  • Welche Bakterien haben oxigene Photosynthese erfunden? Cyanobakterien
  • Was haben Cyanobakterien mit Rotalgen gemeinsam? Phycocyanin und Phycobiline
  • Mit Hilfe welches Enzymkomplexes können Cyanobakterien Stickstoff fixieren? Nitrogenase
  • In welchen spezialisierten Zellen befindet er sich und wodurch wird er stark gehemmt? Heterocyste, gehemmt durch Sauerstoff
  • Welche Organisationsformen kommen bei Cyanobakterien vor? Chroococcus, Oscillatoria
  • Durch welche Organismengruppe wurde der Sauerstoff in der Atmosphäre erzeugt? Cyanobakterien
  • Warum werden Algen als Thallophyten bezeichnet? Kein Kormus  (echten Blätter, Sprosse, Wurzeln und kein echtes Leitgewebe) sondern ein Thallus
  • Was unterscheidet einen Kormophyt von einem Thallophyt? Typischer Grundaufbau (Kormophypt: wurzel, spross, blätter) und fehlen von echtem Leitgewebe bei Thallophyten
  • Warum sind Algen eine so wichtige Organismengruppe auf der Erde? N2-Fixierer (O2-Fixierer, Primärproduzenten)
  • Nennen sie die wichtigsten unterschiedlichen Merkmale zwischen den Rhodophyta (Rotalgen) und Heterokontophyta (z.B. Braunalgen) Rhodophyta: keine Geißel, Chlorophyll a, Florideenstärke, Carragen und Agar Heterokontophyta: heterokont begeißelt, Chlorophyll a + c, Alginat und Kieselsäure
  • Nennen sie die wichtigsten unterschiedlichen Merkmale zwischen Chlorophyta (Grünalgen) und Heterokontophyta (z.B. Brraunalgen) Chlorophyta: isokont begeißelt, Chlorophyll a + b, Stärke, Zellulose mit Pektin, Lutein Heterokontophyta: heterokont begeißelt, Chlorophyll a + c, Alginat und Kieselsäure, Fucoxanthin
  • Nennen sie die wichtigsten Unterschiede zwischen den Klassen Chlorophyceae und Phaeophyceae Chlorophyceae: isokont begeißelt, Chlorophyll a + b, Stärke, Zellulose mit Pektin, Lutein Phaeophyceae: heterokont begeißelt, Chlorophyll a+c, Alginat und Kieselsäure, Fucoxanthin
  • Auf welchen evolutionären Prozess deutet die Anzahl der Membranen um die Chloroplastenmembranen bei Euglena und Braunalge hin? Sekundäre Endosymbiose
  • Auf welchen exolutionären Prozess deutet die Anzahl der Membranen um die Chloroplasten bei Grünalgen und Braunalgen hin? Günalgen (2 Membranen) -> primäre Endosymbiose Braunalgen (3-4 Membranen) -> sekundäre Endosymbiose
  • Die Braunalge Laminaria hat 4 Chloroplastenmembranen. Durch welchen Prozess kann dies in der Evolution der Pflanze entstanden sein? Sekundäre/tertiäre Endosymbiose
  • Wodurch sind in der Evolution die unterschedlichen Pigmentgruppen in den Algen entstanden und welchen ökologischen Vorteil bringt dies für diese Organismen? Durch sekundäre und tertiäre Endosymbiose und Verlust von Genen. Ergibt Selektionsvorteil durch schließen der Grünlücke.
  • Duch welche Pigmente bekommen Rot-, Grün-, und Braunalgen ihre charakteristische Färbung? Rot: Phycoerythrin Grün: Chlorophyll Braun: Tucoxanthin
  • Benennen sie die Entwicklungsstadien bei einer Braunalge und markieren sie mit R! genau die Stelle an der die Meiose stattfindet. Sporophyt-> R! -> Zoospore -> Gametophyt -> Gameten -> Zygote -> Spoophyt
  • Warum ist der Generationswechsel bei Laminaria (Braunalge) heteromorph? Sporophyt hat andere Gestalt als Gametophyt
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  • Warum ist der Generationswechsel bei Ulva (Günalge) isomorph? Sporophyt hat gleiche Gestalt wie Gametophyt
  • In welchem Fortpflanzungsorgan geschieht die Befruchtung in einer Alge und im Gegensatz dazu im Moos? Alge: Oogonium Moos: Archegonium
  • Waum werden die Gametangien von Algen und Moosen unterschiedlich bezeichnet? Alge: Oogonium -> direkt auf Gametophyt Moos: Archegonium -> von sterilen Zellen umgeben
  • Worin unterscheiden sich die Gameten von Zoosporen? Gameten;      1n Zoosporen:    2n
  • Welche Polymere sind in der Rotalgen-Zellwand enthalten? Agar, Carragen
  • Welche Polymere sind in der Braunalgen-Zellwand enthalten? Alginat
  • Welche Polymere sind typisch für eine Grünalgen-Zellwand? Zellulose, Pektin
  • Nennen sie 3 Arten von Inhaltsstoffen aus den Zellwänden der Makroalgen, die Industriell genutzt werden und ordnen sie diese den Chlorophyten (Grünalgen), Rhodophyten (Rotalgen) oder Phaeophyten (Braunalgen) zu. Pektin: Kosmetik (Chlorophyten) Agar; Nährmedium (Rhodophyten) Alginat: Lebensmittel (Phaeophyten)
  • Ordnen sie die untenstehenden Begriffe dem Lebenszyklus einer Alge zu. MArkieren sie mit R! die Stelle an der die Meiose stattfindet. Zygote, Sporophyt, Gametophyt, Mitospore, Meiospore, Gametangium, Sporangim, Gameten Sporophyt -> Sporangium -> R! -> Mito/Meiosporen -> Gametophyt -> Gametangium -> Gameten -> Zygote -> Sporophyt
  • Wie und warum wird der typische Generatonswechsel bei den Ulvophyceen (z.B. Meersalat, Grünalge) bezeichnet? isomorpher GW -> selbe gestalt
  • Wie wird die erste diploide Generation der Rotalgen bezeichnet? Tetrasporophyt
  • Warum bilden Rotalgen keine echten Gewebe aus? Thallus fast immer Vielzellig und besteht aus Pseudoparenchym (Fadenthalli, Flechtthalli)
  • Bei welcher Algenklasse treten echte Gewebestrukturen auf? Braunalgen
  • Worin unterscheidet sich die Begeißelung einer typischen Braunalge von der einer typischen Grünalge? Benennen sie den Geißeltypus. Braunalge: heterokont Grünalge: Isokont
  • Warum nimmt diese Gruppe (Bacillariophyceae(Kieselalgen)) eine so große Bedeutung im Ökosystem Meer ein? Speichern viel CO2 und sind gößter primärproduzent im Meer