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Wissenschaftliches Arbeiten (Fach) / Vokabeln (Lektion)
Allgemeine Vokabeln
Diese Lektion wurde von Ironhold erstellt.
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- Exzerpieren Exzerpieren Exzerpte können wörtliche oder sinngemäße Textauszüge sein.
- Mindmapping Mindmapping Eine Form der Visualisierung ist das Mind-Mapping, die Gedankenlandkarte
- Memocards Memocards Welches sind die größten Vorteile beim Wiederholungslernen mit MemoCards?
- Interview (asymethrisch, Einleitung zum Thema Interview 1.1 Das standardisierte Interview (Reihenfolge ist festgelegt. 1.2 Das halbstandardisierte Interview (Fragenkatalog) 1.3 Das unstrukturierte Interview (Tiefen- oder Intensivinterview; Die unstrukturierte Befragung zielt darauf ab, sehr in die Breite und die Tiefe zu gehen, daher wird sie auch als Tiefen- oder Intensivinterview bezeichnet.)
- Methodisch-technische Aspekte; Methodologische Kriterien; Reflexivität; Relevanzsysteme; datenbasierten Theorie; Explikation 2.1 Methodisch-technische Aspekte (Vertrauen, Kompetenz) - keine geschlossene Fragen, kein standardisiertes interview, in einer für den interviewten angenehmen Umgebung 2.2 Methodologische Kriterien (Explikation (Aussagen müssen interpretiert werden; - Gesprächsinhalt und die anschließende Interpretation sollen sich aufeinander beziehen - Auch gilt für den Forscher das Prinzip der Zurückhaltung., Das bedeutet, dass nicht die Interes-sen des Forschers, sondern der Befragte mit seinen Wirklichkeitsdefinitionen das Interview gestalten.Ein weiteres Prinzip ist das der Kommunikativität, das besagt, dass der Inter-viewer sich dem Kommunikationsstil des zu Befragenden anzupassen hat.
- qualitative Interviewarten 3 Überblick über verschiedene qualitative Interviewarten 3.1 Fokussierte Interviews 3.2 Problemzentrierte Interviews 3.3 Narrative Interviews 3.4 Diskursive Interviews
- Kursorisch von außen
- Bibliographien Allgemeinbibliographie Nationalbibliographie Fachbibliographie Personalbibliographie
- Annotation Eine Annotation ist eine kurze und allgemeine Charakterisierung eines Buches und Aufsatzes. Ne-ben den Titelangaben soll sie in 5 - 10 Zeilen eine inhaltliche Buchinformation darstellen Kriterien von Annotationen Beim Verfassen von Annotationen sollten folgende Kriterien beachtet werden:• Vollständige Titelinformationen (Autor, Titel, Erscheinungsort und -jahr, Verlag, Preis),• alle Informationen sollen möglichst ohne Redundanz sein (keine Angaben, die schon aus dem Titel des Dokuments erschlossen werden können),• möglichst deskriptiv und ohneWertungen,• dienen dem weiteren Verständnis eines Titels,• allgemein verständlich,• Annotationen können aus Stichworten bestehen,• sie können auch Benutzungs- und Bezugshinweise enthalten..
- Wahrheitstheorien, falsifiziert (ist der Nachweis der Ungültigkeit einer Aussage,) 1.· Abbildtheorie Theorien sind wahre Abbilder der Realität 2.· Kritischer Rationalismus Theorien haben hypothetische Gültigkeit, so lange sie nicht falsifiziert sind 3.· Konsenstheorie Wahrheit wird festgestellt durch den Konsens von Experten 4.· Konstruktivismus Wahrheit wird in einem sozialen Prozess konstruiert
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- Deduktion und Induktion Deduktion: Ableitung der Hypothesen aus der Theorie Induktion: von Daten zu Hypothesen & Theorien
- Empirie, Hermeneutik Empirie= Erfahrung, Hermeneutik= Erklärungskunst Empirie (vom griech. „empeiria“) ist die Sinneserfahrung bzw. all das, was durch die äußeren Sinne erfahrbar ist. Empirie wird auch übersetzt mit dem Begriff Erfahrung. Hermeneutik ist die Lehre der Auslegung. Der Wortursprung ist griechisch (herme neutike techne) und bedeutet Erklärungskunst
- Theorie Wie entsteht eine wissenschaftliche Theorie?1.Theorien entwickeln (im Kopf des Denkenden)2.ausformulieren3.prüfen4.evtl. falsifizieren5.evtl. veröffentlichen
- wissenschaftlichen Arbeiten Seminararbeiten, Referate, Präsentationen, Diplomarbeiten oder Master-Thesis sind die wichtigsten Formen wissenschaftlichen Arbeitens während eines Studiums. Auch in der Arbeitssituation werden immer wieder Untersuchungen, Konzeptionen, Gutachten und Stellungnahmen erwartet, die dann wiederum einer Gruppe von Mitarbeitern, Kunden oder Geldgebern zu präsentieren sind.
- Für die themenbezogene Literatursuche gibt es zwei Recherche-Methoden: -Bei der kumulativen Methode wird die Literatur aus den grundlegenden Quellen mit Übersichtsartikeln (z.B. Handwörterbuchartikel, Lexika) oder jüngere Literatur (z.B. Lehrbücher) herangezogen. -Die systematische Methode ist systematische Literatur-Suche in elektronischen Medien, Nachschlagewerken, Buchkatalogen und Zeitschriftenverzeichnissen. Je-der Autor einer wissenschaftlichen Arbeit muss dieses Verfahren anwenden. Aller-dings ist kein Verlass darauf, dass die elektronische Suche alle relevanten Quellen angibt. Nicht alle Publikationen sind von den Suchkatalogen erfasst.
- Meist gibt es in den Bibliotheken folgende Kataloge: • Autorenkatalog (alphabetische Ordnung der Autorennamen von selbstständig er-schienenen Quellen),• Schlagwortkatalog (alphabetische Ordnung von Stichworten),• Signaturgruppenkatalog (alphabetische Auflistung der Signaturen mit bibliogra-phischen Angaben),• Interimskatalog (enthält kürzlich und noch nicht in den Hauptverzeichnissen auf-genommene Quellen),• Zeitschriftenkataloge (Angaben getrennt nach Zeitschriftenname, Stichwort und Standort).
- Bei Büchern geben die folgenden Textteile - in der wiedergegebenen Reihenfolge - erste Hinweise über den Quelleninhalt: 1. Titel und Untertitel,2. Verfasser und/oder Herausgeber,3. Verlag und Verlagsort,4. Auflage und Erscheinungsjahr,5. Geleitwort oder Motto,6. Vorwort und Einleitung,7. Klappentext und Deckblätter,8. Inhaltsübersicht und -verzeichnis 9. Anmerkungen und Zitate, 10.Literaturverzeichnis bzw. verwendete Quellen.
- Kriterien von Abstracts und was ist Abstracts ? Abstracts sind Texte, die den Inhalt eines Buches und Aufsatzes komprimiert wiedergeben und dabei die wesentlichen Aussagen darstellen. Kriterien von Abstracts Beim Verfassen eines Abstracts sollten folgende Kriterien beachtet werden:• Die wesentlichen Inhalte eines Textes sollen wiedergegeben sein,• die Hauptaussagen bzw. zentralen Thesen,• es sollte möglichst neutral formuliert sein und auf Wertungen verzichten,• für das Fachpublikum können auch fachspezifische Begriffe verwendet werden,• das Abstract soll die Suche des Textes für eine wissenschaftliche Fragestellung erleichtern,• Abstracts sollen ca. eine halbe Seite (800 bis 1500 Zeichen) haben.
- Rezension Eine wissenschaftliche Rezension dient dazu, sich rasch über eine Neuveröffentlichung zu in-formieren. Kriterien für RezensionenWissenschaftliche Rezensionen sind relativ frei gestaltbar. Es gibt aber eine Reihe von Krite-rien, die einzuhalten sind:Sie sollte• die vollständigen Titelangaben beinhalten,• eine inhaltliche Zusammenfassung eines Textes bringen, • angeben, ob die Zielsetzungen des Autors erfüllt wurden,• die zentralen Thesen herausstreichen und kritisch reflektieren,• die Untersuchungsmethoden und -techniken und ihre empirische Umsetzung darstellen,• den Standpunkt des Autors bestimmen,• den innovativen wissenschaftlichen Wert des Werkes reflektieren,• den Text mit anderen Veröffentlichungen vergleichen,• die sprachliche Qualität und die Vermittlungsweise beschreiben,• die Aufbereitung der Untersuchungsergebnisse kritisieren,• eine begründete Empfehlung zur Lektüre aussprechen.
- JOURNAL In einem Journal wird das individuelle Lernen dokumentiert und zu reflektiert. Gleichzeitig ist es eine Form des öffentlichen Schreibens.Das Journal ist damit eine Kreuzung aus Tagebuch und wissenschaftlichem Schreiben.
- REVIEW ARTICLE In einem Review Article gibt der Autor zu einem bestimmten Themenschwerpunkt einen mög-lichst vollständigen und kritischen Überblick über den Forschungsstand.
- Theorien, Gesetze, Hypothesen Sozialwissenschaften suchen nach• allgemeinen Hypothesen (Gesetzen), mit deren Hilfe sie soziale Phänomene erklären und vorhersagen können und• versuchen derartige Hypothesen zu umfassenden Systemen (Theorien) zu vereinigen, die die Erklärung größerer Komplexe sozialer Tatbestände ermöglichen.• Hypothesen sind Aussagen, die einen Zusammenhang zwischenmindestens zwei Variablen postulieren.• Gesetze sind in ihrer Struktur identisch mit Hypothesen, sie haben sich bereits ‚häufig—an der Realität ‚bewährt—.• ‚Theorien—• sind ein ganzes Aussagensystem mit mehreren Hypothesen oder• Gesetzen und• beschreiben, erklären und treffen Vorhersagen zu Sachverhalten.• Theorien und Hypothesen stellen zunächst selbst Vorurteile dar, die sich an der Realität und den logischen Regeln bewähren müssen.
- Induktion-Deduktion Merksatz • Eine Hypothese ist bei induktiver Vorgehensweise das Resultat und• bei deduktiver Vorgehensweise der Ausgangspunkt einer empirischen Untersuchung.
- Hinweise Hinweise zum Abfassen wissenschaftlicher Arbeiten HummelInhaltInhaltArbeitshaltungProjektplanungLiteratur und RechercheUmgang mit Internet-QuellenDie GliederungZitieren, Belegen, BeweisenFormulierungen und SpracheInhalts-und LiteraturverzeichnisPlagiateTypische Fehler in Bachelor-/MasterarbeitenLiteratur
- HummelArbeitshaltung, GrundsArbeitshaltung, Grundsäätzetze Objektivitätund EhrlichkeitGrundsatz der BegriffsklärungÜberprüfbarkeit der ArbeitsmethodenVollständigkeitÜbersichtlichkeit
- HummelProjektplanungProjektplanung Planung und Koordination der einzelnen, zum Teil parallel laufenden bzw. sich überschneidenden ArbeitsschritteGewichten Sie Arbeitsabschnitte und berücksichtigen Sie diese Prioritäten Berücksichtigen Sie ausreichend Zeit für die Beschaffung der erforderlichen Unterlagen, Mitschriften, Bücher und MaterialienBeachten Sie Ihre sonstigen Aktivitäten und Freizeitbedürfnisse (Hobbies, Sport, Freund/-in!) Ehrliche (Eigen-)Kontrolledes Arbeitsfortschrittes und der Einhaltung des Zeitplans.
- Literatur und Recherche Starten Sie das Literaturstudium frühzeitig. Nicht alles selbst ausdenken!Recherchieren Sie systematisch!–Systematische Erschließung (z. B. nach Schlagworten)–„Schneeballsystem“(Referenzen in Veröffentlichungen sukzessive nachgehen)–Stöbern in einschlägigen (Fach-) Zeitschriften und Präsenzbeständen von Bibliotheken