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THP ATM (Fach) / Sinnesorgane (Lektion)

Hund Katze Pferd

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  • Welches der folgenden Aussagen über Sinneszellen und Sinnesphysiologie trifft nicht zu? A. Primäre Sinneszellen sind Nervenzellen, während sekundäre Sinneszellen spezialisierte Epithelzellen verkörpern. B. Als Transduktion bezeichnet man die Aufnahme eines externen Reizes durch den reizleitenden Apparat eines Sinnesorgans und dessen Weiterleitung an die Sinneszellen. C. Als Adaption bezeichnet man die Anpassung der Empfindlichkeit eines Rezeptors an die jeweiligen Umweltbedingungen. D. Exterorezeptoren nehmen Reize aus der Umwelt auf, während Interorezeptoren Reize aus dem Inneren des Organismus registrieren. Antwort: B ist falsch Die Aufnahme eines externen Reizes durch den reizleitenden Apparat eines Sinnesorgans und dessen Weiterleitung an die Sinneszellen wird als Reizleitung bezeichnet. Als Transduktion bezeichnet man hingegen die Umwandlung der spezifischen externen Reizenergie über Potentialänderungen in elektrische Energie.
  • Wie geht der folgende Satz korrekt weiter? Geruchssinneszellen sind … A. …sekundäre Sinneszellen. B. …primäre Sinneszellen. C. …in der Zungenschleimhaut lokalisiert. D. …Interorezeptoren. Antwort: B ist richtig Geruchsinneszellen sind Nervenzellen und somit primäre Sinneszellen.
  • Welche der folgenden Aussagen über den Geschmackssinn ist nicht zutreffend? A. Die wesentliche Funktion des Geschmackssinnes ist das Prüfen der Nahrung. B. Geschmackszellen sind primäre Sinneszellen. C. Die Geschmackszellen sind in Geschmacksknospen organisiert, die in das Deckepithel von Mund und Rachenraum eingebettet sind. D. Jede Geschmackszelle steht synaptisch mit einer ableitenden Nervenfaser in Kontakt. Antwort: B ist falsch ( sekundäre Zellen ) Die in den Geschmacksknospen lokalisierten Geschmackszellen stellen spezialisierte Epithelzellen dar und sind somit sekundäre Sinneszellen.
  • Welche der folgenden Strukturen ist kein Bestandteil des eigentlichen Sehorgans, sondern ein Teil der Hilfs- und Schutzeinrichtungen? A. Sehnerv B. Augapfel C. Area optica der Großhirnrinde D. Tränendrüsen Antwort: D ist richtig Das Sehorgan der Wirbeltiere setzt sich aus dem eigentlichen Rezeptororgan (Augapfel), den Sehnerven (Nn. optici), der zentralen Sehbahn und dem Sehfeld (Area optica) in der Großhirnrinde zusammen. Zu den Hilfs- und Schutzeinrichtungen gehören beispielsweise Gefäße, Nerven, die Lider, die Tränendrüsen, Fettpolster und Augenmuskeln.
  • In welche drei Abschnitte lässt sich die mittlere Augenhaut gliedern? A. Choroidea, Ziliarkörper und Iris B. Choroidea, Ziliarkörper und Kornea C. Choroidea, Iris und Kornea D. Ziliarkörper, Iris und Descemet´sche Membran Antwort: A ist richtig Die mittlere Augenhaut (Tunica vasculosa bulbi, Uvea) lässt sich in die 1. Aderhaut (Choroidea) 2. Strahlenkörper (Ziliarkörper, Corpus ciliare) 3.  Regenbogenhaut (Iris) gliedern.
  • Welche der folgenden Aussagen über die Retina sind zutreffend? 1.) Die Retina gliedert sich in einen lichtempfindlichen und einen lichtunempfindlichen Teil. 2.) Der lichtempfindliche Teil der Retina gliedert sich in eine Nervenzellschicht und eine Pigmentepithelschicht. 3.) Die Lichtsinneszellen der Retina liegen auf der dem Lichteinfall abgewandten Seite der Netzhaut. 4.) Die Lichtsinneszellen der Retina liegen auf der dem Lichteinfall zugewandten Seite der Netzhaut. A. Die Aussagen 1.), 2.) und 4.) Treffen zu. B. Nur Aussage 3.) Trifft zu. C. Die Aussagen 1.), 2.) und 3.) Sind zutreffend. D. Nur Aussage 4.) Trifft zu. C. Die Aussagen 1.), 2.) und 3.) Sind zutreffend. / Richtig Die Retina gliedert sich in einen lichtempfindlichen Teil (Pars optica retinae), der die Rezeptorzellen enthält und einen lichtunempfindlichen Teil (Pars caeca retinae). Die Grenze zwischen den beiden Teilen bezeichnet man als Ora serrata. Die Pars optica retinae kleidet den gesamten Augenhintergrund aus. Sie besteht aus zwei Blättern. Das äußere, der Choroidea aufliegende Blatt wird als Pigmentepithel (Stratum pigmentosum) bezeichnet. Das innere Blatt enthält die Rezeptorzellen und wird als Nervenzellschicht (Stratum nervosum) bezeichnet. Die Rezeptorzellen liegen dem Pigmentepithel direkt benachbart, d.h. sie befinden sich auf der dem Licht abgewandten Seite. Diese inverse Lage erscheint zunächst absurd, sie erklärt sich aber aus der embryonalen Augenentwicklung.
  • Welche Funktion haben die Stäbchen in der Retina? A. Die Stäbchen erfüllen ähnliche Aufgaben wie die Gliazellen des Nervensystems. B. Die Stäbchen verbinden die Photorezeptoren mit den Ganglienzellen. C. Die Stäbchen ermöglichen das Farbensehen. D. Die Stäbchen ermöglichen das Schwarz-Weiß-Sehen bei schlechter Beleuchtung. Antwort: D ist richtig Die Stäbchen ermöglichen das Farbensehen. das Schwarz-Weiß-Sehen bei schlechter Beleuchtung (skotopisches Sehen, Dämmerungssehen).
  • Was versteht man unter dem Begriff der Tiefensensibilität? A. Die Tiefensensibilität ermöglicht es im Wasser lebenden Tieren, die Wassertiefe zu messen. B. Als Tiefensensibilität bezeichnet man die Fähigkeit, räumlich, d.h. in die Tiefe sehen zu können. C. Als Tiefensensibilität bezeichnet man die Schmerzwahrnehmung an den inneren Organen. D. Als Tiefensensibilität bezeichnet man die Wahrnehmung von Spannungszuständen an Muskeln, Sehnen und Gelenkkapseln. Antwort: D ist richtig Die Rezeptoren der Tiefensensibilität (Propriozeptoren) liefern Informationen über Lage- und Bewegungsempfindungen an Gelenken, Sehnen und Muskeln und sind daher für die Feinabstimmung von Bewegungsabläufen von immenser Wichtigkeit. Außerdem liefern sie Informationen über den Zustand an Eingeweiden, wie z.B. über den Blutdruck oder den Dehnungszustand der Lunge.
  • Im Innenohr befinden sich das Gleichgewichts- und das Hörorgan. Welche der folgenden Aussagen über diese Strukturen ist falsch? A. Der Vestibularapparat setzt sich aus dem Sacculus, dem Utriculus und den drei Bogengängen zusammen. B. Die Crista ampullaris enthält die Sinneszellen des Drehsinnes. C. Das sog. Corti´sche Organ dient der Wahrnehmung linearer Beschleunigungen. D. Den Teil des häutigen Labyrinthes, der das Hörsinnesorgan beherbergt, bezeichnet man als Ductus cochlearis. Antwort: C ist falsch Lineare Beschleunigungen werden durch die im Bereich der Vorhofsäckchen lokalsierten Maculae registriert. Das Cortische Organ dient stattdessen der Hörwahrnehmung.
  • Worauf beruht die Wirkung der Nasenbremse beim Pferd? A. Die Nasenbremse dient lediglich als mechanische Fixation. B. Durch das sehr feste Anziehen der Nasenbremse um die Oberlippe werden Endorphine ausgeschüttet, die eine kurzzeitige Schmerzhemmung und Sedation des Tieres bewirken. C. Durch den mittels der Nasenbremse zugefügten Schmerz wird das Tier eingeschüchtert. D. Der Wirkmechanismus der Nasenbremse ist bisher ungeklärt. Antwort: B ist richtig Durch das sehr feste Anziehen der Nasenbremse um die Oberlippe werden Endorphine ausgeschüttet, die eine kurzzeitige Schmerzhemmung und Sedation des Tieres bewirken. Bei richtiger Anwendung werden also keine Schmerzen verursacht.
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