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THP ATM (Fach) / Nervensystem (Lektion)
Hund, Katze, Pferd
Diese Lektion wurde von Ela01 erstellt.
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- Welche der folgenden Eigenschaften haben Nervenzellen nicht? 1x A. Nervenzellen können Signale über Synapsen an andere Zellen weitergeben. B. Das Erscheinungsbild von Nervenzellen ist viel heterogener als das anderer Zelltypen. C. Nervenzellen behalten lebenslang ihre Teilungs- und Regenerationsfähigkeit. D. Neuronen sind in der Lage, Erregungen aufzunehmen und weiterzuleiten. Antwort: C Nervenzellen zeichnen sich dadurch aus, dass im Laufe ihrer Differenzierung und Reifung ihre Teilungs- und in gewissem Umfang auch ihrer Regenerationsfähigkeit verlieren. Geschädigte Nervenfasern können zwar bis zu einem gewissen Grad regenerieren, aber nach dem Untergang des Zellkörpers ist das Neuron verloren und kann nicht ersetzt werden.
- Welche der folgenden Aussagen trifft zu? 1. Die Begriffe - Nerv - und - Nervenfaser - sind gleichzusetzen. 2. Nervenfasern sind Bestandteile von Nerven. 3. -Nerv- ist eine andere Bezeichnung für ein Neuron 4. Keine der genannten Aussagen ist richtig Anwort: B Nervenfasern sind Bestandteile von Nerven. Ein Nerv ist eine Ansammlung von unterschiedlich vielen Nervenfasern, also von Axonen mit den dazugehörigen Schwannschen Zellen, die von Bindegewebe umhüllt sind.
- Welche der folgenden Eigenschaften haben Gliazellen nicht? A. Gliazellen bilden die Axonscheiden. B. Gliazellen erfüllen Stoffwechselfunktionen und tragen somit zur Ernährung der Nervenzellen bei. C. Manche Gliazellen sind zur Phagozytose befähigt. D. Gliazellen kommen nur im peripheren Nervensystem vor. Antwort: D Gliazellen kommen sowohl im peripheren als auch im zentralen Nervensystem vor.
- Welcher der folgenden Sätze über das Ruhemembranpotential ist falsch? A. Der größte Anteil des Ruhemembranpotentials beruht auf dem Natriumgleichgewichtspotential. B. Die Hauptarbeit bei der Entstehung und Aufrechterhaltung des Ruhemembranpotentials fällt der sog. Na-K-ATPase zu. C. Das Ruhemembranpotential an Nervenzellen beträgt etwa -90 mV. D. Das Ruhemembranpotential ist ein Gleichgewichtszustand, der aktiv aufrechterhalten werden muss, da er durch den sog. Natriumleckstrom gestört wird. Antwort: A Der größte Anteil des Ruhemembranpotentials beruht nämlich auf dem Kaliumgleichgewichtspotential. Die Kaliumkonzentration in der Zelle ist wesentlich höher als außerhalb.
- Welche der folgenden Aussagen über Aktionspotentiale sind zutreffend? 1.) Ein Aktionspotential läuft nach dem „Alles-oder-Nichts-Prinzip“ ab. 2.) Nach der Auslösung eines Aktionspotentials wird ein weiterer Reiz benötigt, um es wieder zu beenden. 3.) Einen Reiz, der in der Lage ist, ein Aktionspotential auszulösen, bezeichnet man als überschwelligen Reiz. 4.) Die Entstehung eines Aktionspotentials beruht im Wesentlichen auf der Öffnung spannungsgesteuerter Chloridkanäle. A. Nur Aussage 1.) Ist trifft zu. B. Keine der Aussagen trifft zu. C. Die Aussagen 1.) und 3.) Treffen zu. D. Alle Aussagen sind zutreffend. C. Die Aussagen 1.) und 3.) Treffen zu. RICHTIG Ein überschwelliger Reiz löst ein Aktionspotential aus, welches dann nach dem - Alles-oder-Nichts-Prinzip - vollständig abläuft.
- Beim Vorliegen einer Hypocalcaemie nimmt die Erregbarkeit von Nervenzellen zu. Was ist die Erklärung dafür? A. Calciumionen neutralisieren negative Ladungen auf der Zelloberfläche. Durch ein Absinken der extrazellulären Calciumkonzentration wird die Potentialdifferenz zwischen innen und außen kleiner und schon geringe Depolarisationen führen zu einer Öffnung spannungsgesteuerter Natriumkanäle. B. Calciumionen binden direkt an spannungsgesteuerte Natriumkanäle und blockieren diese teilweise. Durch ein Absinken der extrazellulären Calciumkonzentration wird diese Hemmung aufgehoben. C. Durch ein Absinken der extrazellulären Calciumkonzentration werden über verschiedene Signalkaskaden die Stoffwechselvorgänge in Nervenzellen beschleunigt. D. Die ursächlichen Zusammenhänge zwischen dem Absinken der extrazellulären Calciumkonzentration und der Zunahme der Erregbarkeit von Nervenzellen sind bis heute ungeklärt. Antwort: A Calciumionen sind zweifach positiv geladen und neutralisieren negative Ladungen auf der Zelloberfläche. Durch ein Absinken der extrazellulären Calciumkonzentration wird die Potentialdifferenz zwischen innen und außen kleiner und schon geringe Depolarisationen führen zu einer Öffnung spannungsgesteuerter Natriumkanäle. Die Erregbarkeit der Zellen nimmt also zu.
- Welche der folgenden Charakteristika verschiedener Formen der Erregungsleitung sind nicht zutreffend? 1.) Durch saltatorische Erregungsleitung wird eine höhere Leitungsgeschwindigkeit erreicht als durch kontinuierliche Erregungsleitung. 2.) Durch kontinuierliche Erregungsleitung wird eine höhere Leitungsgeschwindigkeit erreicht als durch saltatorische Erregungsleitung. 3.) Kontinuierliche Erregungsleitung findet an markhaltigen Nervenfasern statt, während saltatorische Erregungsleitung an marklosen Nervenfasern stattfindet. 4.) Saltatorische Erregungsleitung findet an markhaltigen Nervenfasern statt, während kontinuierliche Erregungsleitung an marklosen Nervenfasern stattfindet. A. Die Aussagen 1.) und 4.) Sind falsch. B. Die Aussagen 1.) und 2.) Sind falsch. C. Die Aussagen 2.) und 4.) Sind falsch. D. Die Aussagen 2.) und 3.) Sind falsch. D. Die Aussagen 2.) und 3.) Sind falsch. Richtig Saltatorische Erregungsleitung findet an markhaltigen Nervenfasern statt, während kontinuierliche Erregungsleitung an marklosen Nervenfasern stattfindet. Bei der saltatorischen Erregungsleitung wird eine höhere Leitungsgeschwindigkeit erreicht, weil die Erregung jeweils von einem Ranvier-schen Schnürring zum nächsten springt.
- Welche der folgenden Aussagen über Stoffe, die eine Wirkung auf chemische Synapsen entfalten, trifft nicht zu? A. Das Tetanus-Toxin verhindert die Ausschüttung von Glycin an hemmenden Neuronen des Rückenmarkes. B. Der Wirkstoff Clomipramin stellt einen sog. Serotonin-reuptake-Blocker dar und kann unter anderem beim Hund begleitend zu einer Verhaltenstherapie bei angstbezogenen Verhaltensproblemen eingesetzt werden. C. Das Botulinum-Toxin ist eines der potentesten bekannten Gifte und hemmt die Ausschüttung von Acetylcholin an der motorischen Endplatte. D. Die durch das bekannte Pflanzenschutzmittel E 605 hervorgerufene Hemmung der Cholinesterase an der motorischen Endplatte ist leicht durch Medikamente aufhebbar. Antwort: D ist falsch Die Wirkung des bekannten Pflanzenschutzmittels E 605 beruht zwar auf einer Hemmung der Cholinesterase an der motorischen Endplatte, diese ist jedoch irreversibel, d.h. nicht aufhebbar.
- Welche der folgenden Aussagen über das zentrale Nervensystem ist falsch? A. Das zentrale Nervensystem besteht aus dem Gehirn und dem Rückenmark. B. Die Graue Substanz im ZNS erhält ihre Farbe durch die Myelinscheiden der markhaltigen Nervenfasern. C. Im Rückenmark liegen die Graue Substanz zentral und die Weiße Substanz peripher. D. Haustiere haben ein geringeres relatives Gehirngewicht als ihre wilden Stammarten. Anwort: B ist falsch Die Graue Substanz im ZNS erhält ihre Farbe nämlich durch die Perikarien der Neuronen. Die Myelinscheiden der markhaltigen Nervenfasern verleihen stattdessen der Weißen Substanz ihre Farbe.
- Welche beiden Gehirnabschnitte gehen während der Gehirnentwicklung aus dem Rautenhirn (Rhombencephalon) hervor? A. Hinterhirn (Metencephalon) und Mittelhirn (Mesencephalon). B. Mittelhirn (Mesencephalon) und Zwischenhirn (Diencephalon). C. Zwischenhirn (Diencephalon) und Endhirn (Telencephalon). D. Nachhirn (Myelencephalon) und Hinterhirn (Metencephalon). Antwort: D ist richtig Zunächst bilden sich im Laufe der Embryonalentwicklung drei hintereinander liegende Abschnitte. Von kaudal nach rostral sind dies das Rautenhirn (Rhombencephalon), das Mittelhirn (Mesencephalon) und das Vorderhirn (Prosencephalon). In der weiteren Entwicklung differenzieren sich das Rauten- und das Vorderhirn in jeweils zwei Teile. Aus dem Vorderhirn gehen das Zwischenhirn (Diencephalon) und das Endhirn (Telencephalon) hervor, während sich das Nachhirn (Myelencephalon) und das Hinterhirn (Metencephalon) aus dem Rautenhirn entwickeln.
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- Welche der folgenden Aussagen über Gehirn und Schädel treffen zu? 1.)Das Kleinhirn liegt im Bereich der Hinterhauptsschuppe. 2.)Der Boden der Schädelhöhle ist in vier hintereinander liegende Schädelgruben aufgeteilt. 3.)Im Vergleich zum Menschen tritt das Gehirn der Haussäugetiere im Verhältnis zur Gesamtmasse des Kopfes in den Hintergrund. A. Die Aussagen 1.) und 3.) Treffen zu. B. Keine der Aussagen trifft zu. C. Die Aussagen 1.) und 2.) Treffen zu. D. Alle Aussagen sind zutreffend. A. Die Aussagen 1.) und 3.) Treffen zu. / RICHTIG Das Kleinhirn befindet sich bei allen Haussäugetieren im Bereich der Hinterhauptsschuppe. Durch die kräftige Ausprägung dieses Knochens und die dort liegende mächtige Nackenmuskulatur ist es von der Oberfläche her kaum zugänglich. Außerdem tritt das Gehirn der Haussäugetiere insbesondere durch die starke Ausprägung des Gesichtsschädels im Verhältnis zur Gesamtmasse des Kopfes in den Hintergrund.
- Welche der folgenden Aussagen über die Hirnhäute treffen zu? 1. Man bezeichnet die Harte Hirnhaut auch als Leptomeninx. 2. Die weiche Hirnhaut setzt sich aus der Arachnoidea encephali und der Pia mater encephali zusammen. 3. Die Falx cerebri und das Tentorium cerebelli membranaceum sind Bildungen der harten Hirnhaut. 4. Das Cavum leptomeningicum steht nicht mit den Liquorräumen im Inneren des Gehirns in Verbindung. A. Die Aussagen 3.) und 4.) Treffen zu. B. Keine der Aussagen trifft zu. C. Die Aussagen 2.) und 3.) Treffen zu. D. Alle Aussagen sind zutreffend. C. Die Aussagen 2.) und 3.) Treffen zu. RICHTIG Die weiche Hirnhaut setzt sich aus der Arachnoidea encephali und der Pia mater encephali zusammen, wobei die Pia mater encephali dem Gehirn direkt aufliegt und durch die Arachnoidea encephali von der außen liegenden harten Hirnhaut abgegrenzt wird. Die Falx cerebri (Hirnsichel) und das Tentorium cerebelli membranaceum (häutiges Hirnzelt) sind Bildungen der harten Hirnhaut. Erstere entspringt an der Crista sagittalis interna und schiebt sich zwischen die beiden Großhirnhemisphären, letzteres entspringt am knöchernen Hirnzelt (Tentorium cerebellum osseum) und teil die Schädelhöhle in eine größere rostrale und eine kleinere kaudale Bucht. In der vorderen Bucht befinden sich das Großhirn und die vorderen Anteile des Hirnstammes, in der hinteren das Rautenhirn mit dem Kleinhirn.
- Welche Charakteristika sind kennzeichnend für den Liquor cerebrospinalis ? 1.) Der Liquor wird hauptsächlich in den sog. Adergeflechten gebildet. 2.) Der Liquor übernimmt im Nervengewebe des ZNS die Funktion der Gewebsflüssigkeit. 3.) Die Hauptfunktion des Liquor ist die Kühlung des Gehirns. 4.) Der Liquor wird in dem Maße wie er produziert wird ins venöse Blutgefäßsystem resorbiert. A. Die Aussagen 1.), 2.) und 4.) Treffen zu. B. Die Aussagen 1.), 2.) und 3.) Treffen zu. C. Die Aussagen 1.) und 2.) Treffen zu. D. Alle Aussagen sind zutreffend. A. Die Aussagen 1.), 2.) und 4.) Treffen zu. RICHTIG Der Liquor wird von den Plexusepithelzellen im Bereich der Adergeflechte (Plexus choroidei) gebildet. Sie befinden sich am Boden der Seitenventrikel, im Dach des Ventriculus III. und im kaudalen Dachbereich des Ventriculus IV. In dem Maße, wie der Liquor hier produziert wird, wird er über die Arachnoideazotten und über Venen, die das Cavum leptomeningicum durchziehen in die venösen Blutleiter resorbiert. Außerdem gelangt er durch Spalten ins Bindegewebe der Hirnnervenscheiden und von dort aus ins Lymphsystem und damit schließlich auch ins venöse Blutgefäßsystem. Der Liquor füllt die Binnenräume des Gehirns und des Rückenmarkes aus und umspült das Zentralnervensystem. Außerdem befindet er sich im Nervengewebe selbst, wo er die Funktion der Gewebsflüssigkeit übernimmt. Dem Liquor kommen also sehr wichtige Stoffwechselfunktionen zu. Außerdem sorgt er dafür, dass das gesamte ZNS flüssigkeitsgelagert ist und bietet somit einen effizienten Schutz vor mechanischen Einwirkungen auf das empfindliche Nervengewebe. Die Kühlung des Gehirns gehört jedoch nicht zu den Funktionen des Liquor cerebrospinalis.
- Welche der folgenden Aussagen über das Zwischenhirn ist richtig? A. Die lateralen Kniehöcker sind Hauptumschaltstationen der olfaktorischen Sinneswahrnehmung. B. Der Hypothalamus ist ein Teil des Zwischenhirns. C. In der Basalansicht markiert das Chiasma opticum die Kaudalgrenze des Zwischenhirns. D. Das Zwischenhirn ist der einzige Gehirnabschnitt ohne inneres Hohlraumsystem. Antwort: B ist Richtig Das Zwischenhirn setzt sich zusammen aus dem Hypothalamus und dem Thalamencephalon, das wiederum aus dem Thalamus, dem Metathalamus und dem Epithalamus besteht.
- Welche der folgenden Beschreibungen der Funktionen einzelner Gehirnabschnitte sind korrekt? 1.)Bewusste Sinneswahrnehmung und willkürliche Motorik sind Funktionen der Großhirnrinde. 2.)Der Hypothalamus kann als Schnittstelle zwischen Nerven- und Hormonsystem aufgefasst werden. 3.) Das Kleinhirn stellt das Zentrum der Haltungs- und Bewegungskoordination dar. 4.) Im Myelencephalon befinden sich Zentren für zahlreiche vegetative Funktionen. A. Die Aussage 3.) Ist korrekt. B. Außer 1.) Sind alle Aussagen korrekt. C. Alle vier Aussagen sind korrekt. D. Keine der vier Aussagen ist korrekt. C. Alle vier Aussagen sind korrekt. RICHTIG Alle vier Aussagen sind korrekt. Die Funktionen der Großhirnrinde sind die bewusste Sinneswahrnehmung und die willkürliche Motorik. Dazu sind Projektionsbahnen notwendig, die zum Cortex hin bzw. von ihm weg führen. Diese erreichen den Cortex nicht ungeordnet, sondern projizieren auf sog. Rindenfelder. Man unterscheidet sensorische Rindenfelder für bestimmte Sinneswahrnehmungen und motorische Rindenfelder, die bestimmten motorischen Leistungen zugeordnet sind. Der Hypothalamus stellt den ventralsten Bereich des Zwischenhirns dar. Aufgrund seiner endokrinologischen Funktion im Hypothalamus-Hypophysen-System kann man ihn als Schnittstelle zwischen Nerven- und Hormonsystem bezeichnen. Das Kleinhirn stellt das Zentrum für Haltungs- und Bewegungskoordination dar. Es erhält sensorischen Zufluss von den Dehnungsrezeptoren der Muskelspindeln und von den Gleichgewichtsorganen. Darüber hinaus ist es mit dem motorischen Cortex des Großhirns verschaltet. Es reguliert den Muskeltonus, beeinflusst motorische Reflexe und dient der Bewegungskoordination. Im Myelencephalon befinden sich Zentren für zahlreiche vegetative Funktionen (Atmung, Herzschlag, Stoffwechsel, Schlaf) und einige Reflexe (z.B. Nies- oder Schluckreflex).
- Welche der folgenden Aussagen trifft nicht auf das Rückenmark zu? A. Die konventionelle Grenze zwischen Gehirn und Rückenmark ist eine gedachte Querebene zwischen dem letzten Gehirn- und dem ersten Halsnervenpaar. B. Das Rückenmark besitzt zwei deutliche Anschwellungen, die man als Intumescentia cervicalis bzw. lumbalis bezeichnet. C. Unter den Zellen des Rückenmarkes stellt man die Wurzelzellen den Binnenzellen gegenüber. D. Der Zentralkanal des Rückenmarkes ist eigenständig und steht nicht mit dem inneren Hohlraumsystem des Gehirns in Verbindung. Antwort: D ist falsch Der Zentralkanal des Rückenmarkes steht nicht mit dem inneren Hohlraumsystem des Gehirns in Verbindung. Er geht direkt aus dem vierten Ventrikel des Gehirns hervor.
- Welche Bezeichnung ist richtig? A. Leptomeningits = Entzündung sowohl der weichen, als auch der harten Hirn- oder Rückenmarkshaut ( nur weiche ) B. Pachymeningits = Entzündung sowohl der weichen, als auch der harten Hirn- oder Rückenmarkshaut ( nur harte ) C. Polioencephalitis = Entzündung der Grauen Substanz im Gehirn D. Enzephalitis = Entzündung des Gehirn- oder Rückenmarksgewebes (nur Gehirn) Antwort: C ist richtig Der Wortteil - Polio- - bedeutet - grau - . Demzufolge ist eine Polioencephalitis tatsächlich eine Entzündung der grauen Substanz im Gehirn
- Wie viele Gehirnnervenpaare besitzen Säugetiere? A. 8 B. 12 C. 12-14 (je nach Tierart) D. 10 Antwort: B= 12 Gehirnnervenpaare
- Welches der folgenden Innervationsgebiete wird nicht von einem Ast des N. trigeminus versorgt? A. Bindehaut und Augapfel (sensibel) B. Haut in der Schläfen- und Scheitelgegend sowie an Nase und Oberlippe (sensibel) C. Kaumuskulatur (motorisch) D. Mimische Gesichtsmuskulatur (motorisch) Antwort: D = mimische Gesichtsmuskulatur (motorisch) Die mimische Gesichtsmuskulatur wird motorisch vom N. facialis innerviert.
- Welcher der folgenden Nn. craniales ist nicht an der Innervation der Augenbewegungsmuskulatur beteiligt? A. N. abducens B. N. trochlearis C. N. facialis D. N. oculomotorius Antwort: C = Nervus facialis = Kiemenbogennerv Die Augenbewegungsmuskulatur wird von den drei Augenmuskelnerven 1. N. trochlearis 2. N. abducens 3. N. oculomotorius innerviert.
- Durch welche Besonderheit unterscheiden sich der N. olfactorius (I), der N. opticus (II) und der N. vestibulocochlearis (VIII) von den übrigen Gehirnnerven? A. Es handelt sich um rein sensorische Nerven. B. Es handelt sich um rein motorische Nerven. C. Es handelt sich rein vegetative Nerven. D. Es handelt sich entwicklungsgeschichtlich um Reste von Halsnerven. Antwort: A = rein sensorische Nerven 1. N. olfactorius ist für die Riechschleimhaut (Riechnerv) 2. N. opticus für das Auge (Sehnerv) 3. N. vestibulocochlearis für Innennohr (Hörnerv) und Gleichgewichtsorgan zuständig.
- Durch eine einseitige Schädigung des N. laryngeus recurrens kommt es beim Pferd zum sog. Kehlkopfpfeifen. Welche der folgenden Ursachen können für die Schädigung des Nervs verantwortlich sein? 1.) Stoffwechselstörungen auf Grund der extremen Länge des Nervs 2.) extreme Halsbewegungen 3.) versehentliche Schädigung bei einer Operation 4.) Kompression durch vergrößerte Lymphknoten A. Nur Ursache 1.) Kommt in Frage. B. Die Ursachen 1.), 2.) und 3.) Können verantwortlich sein. C. Alle Ursachen müssen Betracht gezogen werden. D. Die Ursache 2.) Kommt auf keinen Fall in Betracht. C. Alle Ursachen müssen Betracht gezogen werden. RICHTIG Alle Ursachen müssen Betracht gezogen werden. In der Regel tritt die Schädigung des Nervs idiopathisch, d.h. ohne erkennbare Ursache und fast immer linksseitig auf. Als mögliche Ursachen kommen Stoffwechselstörungen in Betracht, die durch die extreme Länge des Nervs begünstigt werden. Aber auch Dehnung bei extremen Halsbewegungen oder die Kompression durch die bei Atemwegs-erkrankungen vergrößerten Lymphknoten an der Luftröhrenaufzweigung kommen in Frage. Nur in sehr wenigen Fällen ist die Ursache nachvollziehbar, z.B. eine versehentliche Verletzung bei einer Kopper-OP.
- Wie viele Halsnervenpaare besitzen unsere Haussäugetiere? A. 8 B. 12 C. 6-9 (je nach Tierart) D. 7 Antwort: A = 8 Halsnervenpaare Der der erste Halsnerv zieht durch das Foramen vertebrale laterale des Atlas und der letzte Halsnerv tritt zwischen letztem Hals- und erstem Brustwirbel aus. Daher gibt es ein Halsnervenpaar mehr, als es Halswirbel gibt. Die weitaus meisten Säugetiere besitzen sieben Halswirbel und daher acht Halsnervenpaare.
- Welcher der folgenden Nerven gehört nicht zum Armgeflecht? A. N. obturatorius B. N. axillaris C. N. medianus D. N. ulnaris Antwort: A = Nervus obturatorius (gehört zum Plexus lumbosacralis ) also dem Bereich der Hintergliedmaße Der N. obturatorius entspringt aus den kaudalsten Ventralästen der Lendennerven und erhält auch Fasern des ersten Kreuznervs. Er ist somit dem Plexus lumbosacralis zuzuordnen.
- Folgende Aussagen beziehen sich auf Nerven des Plexus brachialis. Welche sind zutreffend? 1.) Der N. radialis innerviert alle Strecker der Vordergliedmaße mit Ausnahme derer des Schultergelenks. 2.) Der N. medianus, der N. ulnaris sowie der N. radialis innervieren die Beweger von Ellbogen und Karpalgelenk. 3.) Bei einer distalen Radialislähmung fallen die Beuger des Karpalgelenks aus. 4.) Die Innervation der Gliedmaße distal des Karpalgelenkes erfolgt ausschließlich durch den N. medianus. A. Nur die Aussage 3.) Trifft zu. B. Die Aussagen 2.) und 3.) Treffen zu. C. Die Aussagen 1.) und 2.) Treffen zu. D. Keine der vier Aussagen trifft zu. C. Die Aussagen 1.) und 2.) Treffen zu. RICHTIG Bei einer distalen Radialislähmung fallen die Strecker des Karpalgelenks aus. Die Innervation der Gliedmaße distal des Karpalgelenkes erfolgt außer durch den N. medianus auchg durch den N. radialis und den N. ulnaris.
- Welche der folgenden Aussagen über die topographische Anatomie einzelner Gliedmaßennerven der Vordergliedmaße ist falsch? A. Bei den Huftieren verbindet sich der N. radialis mit dem N. medianus, wodurch die sog. Ansa axillaris, gebildet wird. B. Der N. ulnaris verläuft medial am Olekranon vorbei und gelangt in die sog. lnarisrinne kaudal am Unterarm. C. Der N. axillaris zieht in der Schultergelenksbeuge von medial nach lateral. D. Der N. suprascapularis liegt dem Kranialrand des Collum scapulae auf. Antwort: A ist falsch / es ist nicht der Nervus radialis sondern der Nervus musculocutaneus Bei den Huftieren verbindet sich nicht der N. radialis, sondern der N. musculocutaneus mit dem N. medianus zur Ansa axillaris.
- Warum ist der N. radialis im unteren Oberarmdrittel besonders verletzungsgefährdet? A. Weil sein Epineurium hier besonders dünn ist. B. Weil er hier zwischen zwei Köpfen des M. triceps brachii verläuft. C. Weil dieser Bereich schlecht durchblutet ist. D. Weil er hier lateral direkt dem Oberarmknochen aufliegt. Antwort: D ist richtig Der N. radialis zieht im unteren Drittel des Oberarmes seitlich über den Humerus hinweg und liegt dabei dem Knochen direkt an.
- Welche der folgenden Aussagen trifft zu? A. Der N. iliohypogastricus ist nicht an der motorischen Innervation der Bauchmuskulatur beteiligt. B. Das seitliche Ausgrätschen mit den Hintergliedmaßen ist ein Anzeichen für einen Ausfall des N. obturatorius. C. Der N. pudendus ist ein rein sensorischer Nerv. D. Für die Innervation der Beweger des Sprunggelenkes ist ausschließlich der N. tibialis verantwortlich. Antwort: B ist richtig Der N. obturatorius ist für die motorische Innervation der Adduktoren zuständig. Sein Ausfall führt daher zu einem seitlichen Ausgrätschen der Hintergliedmaßen.
- Welcher Nerv ist knapp unterhalb des Wadenbeinkopfes zu ertasten? A. N. fibularis communis B. N. tibialis C. N. saphenus D. N. femoralis Antwort: A = Nervus fibularis communis Der N. fibularis communis zieht in seinem Verlauf lateral über den M. gastrocnemius hinweg und tritt an der lateralen Unterschenkelseite im Bereich der Endäste des M. biceps femoris an die Oberfläche. Dabei ist er knapp unterhalb des Wadenbeinkopfes zu ertasten.
- Welche der folgenden Aussagen über die Neurektomie beim Pferd ist falsch? A. Es wird ein Stück der Nn. digitales palmares bzw. plantares entnommen. B. Durch Reinnervation oder nicht durchtrennte Nebenäste kann eine Neurektomie misslingen. C. Eine Neurektomie hat keinerlei Auswirkungen auf die Turniertauglichkeit eines Pferdes. D. Die Neurektomie ist nur bei chronischen, unheilbaren, schmerzhaften Erkrankungen der Hufrolle indiziert. Antwort: C ist falsch ( kann an keinem Turnier mehr teilnehmen ) Eine Neurektomie hat nämlich erhebliche Auswirkungen auf die Turniertauglichkeit eines Pferdes. Diese Methode kommt bei chronischen, unheilbaren Erkrankungen der Hufrolle zur Anwendung, um den Tier ein schmerzfreies Leben zu ermöglichen. Die Krankheit wird dadurch jedoch nicht geheilt. Dabei ist zu beachten, dass dem Tier nicht nur der Schmerz, sondern auch die Sensibilität im Hufbereich genommen wird. Die Tiere sind darum auf jeden Fall nicht mehr für den Sport geeignet. In der Regel finden sie Verwendung als Zuchtstuten oder Beistellpferde. Findet trotzdem eine sportliche Nutzung statt, so stellt das einen klaren Verstoss gegen das Tierschutzgesetz (§3 Nr. 1a) dar.
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- Welche der folgenden Beschreibungen von Ausfallerscheinungen als Folge einer Lähmung einzelner Gliedmaßennerven sind richtig? 1.) Lähmung des N. femoralis: Unfähigkeit, das Kniegelenk zu strecken und somit Einknicken der Gliedmaße. 2.) Lähmung des N. tibialis: Überköten durch fehlende Beugung des Sprunggelenkes und Ausfall der Zehenstrecker. 3.) Lähmung des N. fibularis: Das Tarsalgelenk der betroffenen Gliedmaße hängt auf Grund eines Ausfalles der Sprunggelenksstrecker tiefer als das andere. 4.) Lähmung des N. ischiadicus: hochgradige Lahmheit mit ausgeprägtem Sensibilitätsverlust. A. Nur Beschreibung 1.) Ist richtig. B. Die Beschreibungen 1.) und 4.) Sind richtig. C. Alle Beschreibungen sind richtig. D. Die Beschreibungen 2.) und 3.) Sind richtig. B. Die Beschreibungen 1.) und 4.) Sind richtig. RICHTIG Merkspruch: Tarsalgelenk tief bei Tibialis-LähmungMerkspruch: Fußen auf dem Fesselkopf bei Fibularislähmung
- Durch welchen Nerv des Plexus lumbosacralis erfolgt die sensible Innervation des Penis? A. N. pudendus B. N. ischiadicus C. N. glutaeus caudalis D. N. genitofemoralis Antwort: A = Nervus pudendus = Wolllust - Nerv vom N. pudendus gehen 3 Äste ab: 1. Nervi rectales caudales („hintere Mastdarmnerven“)2. Nervi perineales („Dammnerven“)3. Nervus dorsalis penis (Penisrückennerv)
- Die folgenden Aussagen beziehen sich auf das vegetative Nervensystem. Welche davon sind zutreffend? 1. Die vegetativen Kerngebiete des sympathischen Nervensystems befinden sich im Brust- und oberen Lendenmark, während sich die Kerngebiete des parasympathischen Systems im Hirnstamm und Sakralmark befinden. 2. Die vegetativen Kerngebiete des parasympathischen Nervensystems befinden sich im Brust- und oberen Lendenmark, während sich die Kerngebiete des sympathischen Systems im Hirnstamm und Sakralmark befinden. 3. Die vegetativen Ganglien des sympathischen Nervensystems befinden sich - organnah - , während die parasympathischen Ganglien - organfern - in der Nähe der Wirbelsäule liegen. 4. Die vegetativen Ganglien des parasympathischen Nervensystems befinden sich - organnah - , während die sympathischen Ganglien - organfern - in der Nähe der Wirbelsäule liegen.-- Die Aussagen 1.) und 4.) treffen zu. Die sympathischen Kerne liegen im Brust- und oberen Lendenmark (Thorako-Lumbales System), d.h. die Fasern verlassen über die zugehörigen Spinalnerven das Rückenmark. Die parasympathischen Kerne befinden sich im Hirnstamm und im Kreuzmark (Kranio-Sakrales System), d.h. die Fasern verlassen über Hirn- und Kreuznerven das ZNS. Diese vegatativen Neuronen, deren Fasern das ZNS verlassen, werden als präganglionäre Neuronen bezeichnet. Sie werden in Ganglien auf postganglionäre Neuronen umgeschaltet. Die sympathischen Ganglien liegen - organfern - , d.h. relativ weit von den Erfolgsorganen entfernt. Hauptsächlich finden sie sich in paravertebralen Ganglienketten, die man als linker und rechter Grenzstrang bezeichnet. Die parasympathischen Ganglien hingegen liegen verstreut in den Wänden der Erfolgsorgane, also - organnah - .
- Welcher der folgenden Effekte an Erfolgsorganen des vegetativen Nervensystems wird nicht durch Sympathikuswirkung ausgelöst? A. Bronchokonstriktion B. Zunahme der Herzfrequenz C. Mydriasis D. Abnahme der Motilität des Magen-Darm-Traktes bei gleichzeitiger Kontraktion der Schließmuskeln Antwort: A ist falsch / Verengung der Bronchien / Zuständigkeit Parasymphatikus Der Sympathicus versetzt den Körper durch die Wirkung auf seine Erfolgsorgane er in eine Alarmsituation, weshalb er auch als - Fluchtnerv - bezeichnet wird. Dazu gehört auch eine Bronchodilatation, während eine -Bronchokonstriktion durch den Parasympathikus hervorgerufen wird.
- Das Ganglion cervicale craniale stellt den zentralen Bestandteil des Kopfsympathikus dar. Welche der folgenden Nerven entspringen aus diesem Ganglion? 1.) N. caroticus internus 2.) N. splanchnicus minor 3.) N. hypogastricus 4.) N. jugularis 5.) Nn. carotici externi A. Alle genannten Nerven entspringen aus dem Ganglion. B. Die Nerven 1.), 3.) und 5.) entspringen aus dem Ganglion C. Keiner der genannten Nerven entspringen aus dem Ganglion. D. Die Nerven 1.), 4.) und 5.) Entspringen aus dem Ganglion. D. Die Nerven 1.), 4.) und 5.) Entspringen aus dem Ganglion. RICHTIG N. splanchnicus minor = BrustteilN. hypogastricus = Bauchteil Der N. caroticus internus, die Nn. carotici externi und der N. jugularis entspringen aus besagtem Ganglion. Der N. splanchnicus minor geht jedoch tierartlich verschieden aus den letzten Brust- oder den ersten Lendenganglien und der N. hypogastricus aus dem Ganglion mesentericum caudale hervor.
- Der Kopfteil des Parasympathikus besteht aus den parasympathischen Faseranteilen verschiedener Gehirnnerven. Welcher der folgenden Nerven gehört nicht dazu? A. N. vagus B. N. trigeminus C. N. glossopharyngeus D. N. oculomotorius Antwort: B = N. trigeminus Der Nervus trigeminus (lat., „Drillingsnerv“, kurz: Trigeminus) ist der fünfte Hirnnerv. Er führt sensible (→ Trigeminale Wahrnehmung) und motorische Fasern, mit denen er weite Teile des Kopfes erreicht. Seinen Namen verdankt er der Teilung in drei Hauptäste: V1: Augenast (Nervus ophthalmicus)V2: Oberkieferast (Nervus maxillaris)V3: Unterkieferast (Nervus mandibularis).
- Welches der folgenden Erfolgsorgane wird durch parasympathische Fasern des innerviert? A. M. ciliaris B. M. sphincter pupillae C. Glandula parotis D. Tränendrüsen Antwort: D = Tränendrüsen Die Erfolgsorgane des Parasympathikus sind die glatte Muskulatur, Drüsen des Magen-Darm-Systems (vgl. Magen, Anatomie und Physiologie), Zellen der Ausscheidungsorgane, Sexualorgane, Lunge, Herzvorhöfe, Speichel- und Tränendrüsen, innere Augenmuskeln.
- Welche der folgenden Eigenschaften haben Nervenzellen nicht? 1x A. Nervenzellen können Signale über Synapsen an andere Zellen weitergeben. B. Das Erscheinungsbild von Nervenzellen ist viel heterogener als das anderer Zelltypen. C. Nervenzellen behalten lebenslang ihre Teilungs- und Regenerationsfähigkeit. D. Neuronen sind in der Lage, Erregungen aufzunehmen und weiterzuleiten. Antwort: C Nervenzellen zeichnen sich dadurch aus, dass im Laufe ihrer Differenzierung und Reifung ihre Teilungs- und in gewissem Umfang auch ihrer Regenerationsfähigkeit verlieren. Geschädigte Nervenfasern können zwar bis zu einem gewissen Grad regenerieren, aber nach dem Untergang des Zellkörpers ist das Neuron verloren und kann nicht ersetzt werden.
- Welche der folgenden Aussagen über die topographische Anatomie einzelner Gliedmaßennerven der Hintergliedmaße ist falsch? A. Der N. saphenus tritt zusammen mit der Oberschenkelarterie in den Schenkelspalt ein. B. Der N. tibialis senkt sich im Bereich der Kniekehle zwischen die beiden Musculi gastrocnemii ein und verläuft schließlich medial zwischen Achillessehne und tiefem Zehenbeuger in Richtung Sprunggelenk. C. Beim Pferd im Bereich des Hüftgelenkes, bei den anderen Tieren etwa in der Mitte des Oberschenkels teilt sich der N. ischiadicus in den N. tibialis und den N. fibularis communis auf. D. Der Truncus lumbosacralis verlässt die Beckenhöhle durch das Foramen obturatum. Antwort: D ist falsch Der Truncus lumbosacralis verlässt die Beckenhöhle nicht durch das Foramen obturatum, sondern durch das Foramen ischiadicum majus. Durch das Foramen obturatum zieht der N. obturatorius.