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Massage (Fach) / Massage (Lektion)

Massage

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  • Was versteht man unter der Klassischen Massage? - mechanische Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur durch Dehnungs-, Druck- und Zugreize - beeinflusst des gesamten Organismus und die Psyche - keine Muskelkräftigung oder Abnahme von Fettgewebe
  • Massagetechniken - klassische Massage - BGM – Bindegewebsmassage - Lyphdrainage - Akupressur - Hot-Stone-Massage - Akupunkturmassage nach Penzel - Stresspunktmassage
  • Thermische Unterstützung Massage Wärme: Körnerkissen, Heiße Rolle, Fango Kälte: Eislolly, Blitzguss
  • Massage Reaktionen, Einfluss auf Muskeltonus Positive Reaktion: Wärmegefühl, Lockerung, Entspannung, Müdigkeit Negative Reaktion: Steifigkeit, leichte Schmerzen, Muskelkater
  • Welche Massageart wirkt Muskeltonus senkend, welche steigernd? Tonus senkend: Streichungen Tonus steigernd: Klopfungen, Klatschungen ZNS regiert auf Massage, indem es den Muskeltonus senkt oder erhöht.
  • Wirkungen der klassischen Massage allgemein - lokale Steigerung der Durchblutung - Senkung Blutdruck und Pulsfrequenz - Entspannung Muskulatur, Haut und Bindegewebe - Lösen von Verklebungen und Narben - Verbesserung der Wundheilung - Schmerzlinderung - Einwirkung auf innere Organe - Psychische Entspannung / Stress-Reduktion - Verbesserung Zellstoffwechsel - wirkt auf Sehnen und Bänder, Gelenke - Blutkreislauf
  • Massage-Einteilung in 3 Wirkungsbereiche 1. lokale Wirkung - Verbesserung der Verschieblichkeit der Gewebsschichten - Verbesserung der Durchblutung - Verbesserung des Lymphrückflusses 2. reflektorische Wirkung - durch Dehnung werden Nervenendigungen gereizt - Zu- oder Abnahme des Muskeltonus 3. hormonelle Wirkung - Histamin wird freigesetzt (Gewebehormon, lokal wirksam, gefäßerweiternd) - Steigerung der Durchblutung - Stimmulierung Immunsystem (lokal und global)
  • Was macht einen gut durchbluteten Muskel aus? - entspannt sich leichter - ist wärmer - ist weniger anfällig für Verletzungen - ermüdet langsamer - reagiert schneller auf nervliche Reize - erholt sich schneller - beschleunigt Heilungsprozesse
  • Wie reagiert das ZNS auf Massage? Es senkt oder erhöht den Muskeltonus
  • Massagegrifftechniken - Streichungen (erwärmend) - Kammgriff/Plättgriff (im Verlauf des Muskels) - Knetungen (Verwinden oder Auspressen des Muskels) - Zirkelungen (Tasten Gewebsveränderungen: Myogelosen, Hartspann) - Gewebsverschiebungen / Fascienverschiebungen (lockert Bindegewebsschichten, löst Verklebungen) - Walkungen (Erschütterungen) - Vibrationen - Schüttelungen (bevorzugt Extremitäten und Mähnenkamm) - Klopfungen, Klatschungen, Hackungen (stark durchblutungsfördernd, Erhöhung Muskeltonus) - Harkungen (intercostale Räume) - Scapulatechnik
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  • Entzündungszeichen Calor (Hitze), tumor (Schwellung), rubor (Rötung), dolor (Schmerz), Functio laesa (Funktionseinschränkung)
  • Massage Indikationen Verspannungen, Erkrankungen Bewegungsapparat, Posttraumatische Veränderungen, Psychosomatische Krankheitsbilder, Überbelastung, Verbesserung Allgemeinbefinden, Vorbereitung auf sportliche Leistung, Nachsorge
  • Massage Kontraindikationen Entzündungen, Fieber, Erkrankungen der Gefäße, bedingt Hautkrankheiten, Wunden
  • Massageart bei hypertonen Muskel 1. an Sehne tonisierend – am Muskelbauch detonisierend 2. an Sehne detonisierend – am Muskelbauch tonisierend
  • Stresspunktmassage 1. direkter Druck auf Stresspunkt, 2-3 Min., bis Gewebe nachgibt 2. Querfriktion, 2-3 Min. (kreisend) 3. Ausmassieren des gesamten Muskelbauchs, 5-10 Min. 4. Dehnung der gelockerten Muskeln, 30 – 60 Sek. 5. physiologisches Training, 5-10 Min.