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allg. Ernährungslehre (Fach) / Aufgaben 1-6 (Lektion)
1. Erhebungsmethoden, 2. Prinzip, Vor- & Nachteil
3. Korperzusammensetzung
4. Unter- & Übergewicht, Adipositas
5. Mangel- & Fehlernährung
6. Anthropometrie
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- Was sind die Ziele einer Ernährungserhebung? - wird Ist-Zustand zu beschreiben & analysiert. Ziele: 1. Ermittlung von Versorgungsdaten einer Bevölkerung 2. Festlegung von Grenzwerten für Zusatzstoffe u/o. Rückstände (Residues) 3. Erfassung des Ernährungszustandes Einer Bevölkerung Einer Definerte Zielgruppe Einer Einzelperson 4. Qualitvative Analyse von Ernährungsgewohnheiten ( z. B Außer-Haus-Verzehr, Mahlzeitenfrequenz) 5. Anaylse von Energie- & Nährstoffzufuhr als Vorraussetztung für Ernährungsberatung u/o Therapie
- Erläutern Sie den Unterscheid zwischen der Direkten und Indirekten Erhebungsmethode. 1. Direkten Methoden: - Erfassen direkt den laufenden (Prospektiv) ODER den Zurückliegenden (Retrospektiv) Verzehr bei Einzelpersonen: Prospektiv: Verzehrsprotokollmethoden ; Wiegeprotokoll, Schätzprotokoll, Doppelportionstechnik Retrospektiv: 24-Errinerungsprotokoll, Verzehrshäufigkeitfragebogen, (FFQ) Ernährungsgeschichte 2. Indirekte Methoden: - Stützen sich auf Ernährungsdaten, die für andere Zweck gewonnen wurden. - Sie beschreiben die durchschnittliche Ernährungssituation der Bevölkerung/ Bevölkerungsgruppen Einkommens- & Verbrauchsstichproben (EVS) Agrarstatistiken / Nahrungsbilanzen
- Erläutern Sie den Unterschied zwischen einer Prospektiven & Retrospektiven Ernährungserhebung 1. Prospektiv: Erfassen direkt den laufenden (Prospektiv) Verzehr bei Einzelperson - Verzehrsprotokollmethoden: Wiegeprotokoll Schätzprotokoll (Offenes Prot., geschlossenes Prot.) - Doppelportionstechnik 2. Retrospektiv: Erfassen den zurückliegenden (recent) (Retrospektiv) Verzehr bei Einzelperson - 24-Erinnerungsprotokoll - Verzehrshäufigkeitfragebogen - Ernährungsgeschichte
- Was versteht man unter den Bundeslebensmittelschlüssel (BLS)? - ist ein elektronische Lebensmittel-nährwert-datenbank - die wurde als Standard-instrument zur Auswertung von ernährungs-epidemio-logischen Studien und Verzehrs-erhebungen in Deutschland entwickelt. - erfasst die Nähr- & Inhalts-stoff-werte von ca. 15.000 Lebensmitteln, die auf dem Markt erhältlich sind.
- Was versteht man unter eine Nährwertttabellen ( z. B. Souci/Fachmann/kraut) - Auflistung von essentieller Nahrungsbestandteile Angaben in 100g Energie Protein Fett (Fettsäuren) Kohlenhydrate Salz Ballastoff Mineralstoffe Provitamine Vitamine - z. B „Souci-Fachmann-Kraut“-Datenbank Online-Datenbank über die Zusammensetzung der Lebensmittel - Nährwert-Tabellen
- Erläutern Sie das Prinzip, Vor- & Nachteile von Wiegeprotokoll Wiegeprotokoll: 1. Prinzip: Verzehrsdokumentation für eine Dauer von 7 Tagen & ist vom geschulten Personal durchgeführt. Alle Lebensmittel werden vor und nach (Reste) dem Verzehr abgewogen 2. Vorteil: Genauigkeit der Angaben ⇒ Genaue Ergebnisse zur Energie- und Nährstoffzufuhr Gedächtnisleistung der Probanden wird nicht gefordert. 3. Nachteil: Hoher personeller Aufwand Hoher finanzeiller Aufwand Hohe Belastung des Probands durch ständige Essenskontrolle ⇒ hohe Ausfallsquote Anwesenheit des Untersuchungspersonal beeinflusst Ernährung der Probanden Abwiegen problematisch bei außer-Haus-Verzehr Kurzer Erhebungszeitraum, nur kleine Stichprobe
- Erläutern Sie das Prinzip, Vor- & Nachteile von Offenes bzw. Geschlossene Protokoll. Offen = Proband trägt selber sein zugeführten LM in eine Liste ein Geschlossen = Vorgegebene LM-Auswahl (z. B zum Ankreuzen) 1. Prinzip: Erfasst Verzehrdokumentation über festgelegtem Zeitraum Verzehrmenge wird vom Proband geschätz (Tasse, Esslöffel, Teller) Vorherige Schullung vom Proband über Handhabung Betreuung des Probandes während der Erhebung 2. Vorteile: Rückschlüsse(Conclusion) auf den Lebensmittelverzehr großer Bevölkerungsgruppen möglich Ernährungsanamnese(history) von Einzelpersonen in der Ernährungsberatung 3. Nachteile: Schulung und Einweisung notwendig Hohe Disziplin & Kooperation erforderlich Anleitung und Kontrolle durch geschultes Personal
- Erläutern Sie das Prinzip, Vor- & Nachteile von Doppelportionstechnik. 1. Prinzip: Mahlzeit wird in Essportion doppelt zubereitet/gekauft. Eine Protion im Labor bezüglich der Nährstoffe analysiert 2. Vorteile: Sehr genaue Erhebung der Energie- & Nährstoffzufuhr Definierter Zeitraum 3. Nachteile: Keine Langfristige Durchführung möglich Sehr Kosten- und Zeit-aufwändig Hohe Kooperation & Disziplin der Probanden erforderlich Keine Alltag-situation Verschwendung der Duplikat-portion
- Erläutern Sie das Prinzip, Vor- & Nachteile von 24-h Erinnerungsprotokoll. 24-h Erinnerungsprotokoll: Direkte retrospektive Methode Ernährungserhebung. 1. Prinzip: Erfassungszeitraum = Zurückliegender Tag (24-h) Befragung ohne vorherige Ankündiung Mangenangaben = Geschätz mit Hilfe eine Fotobuch Nährstoff- / Energiezufuhr über Nährstoffdatenbank ermitteln (z. B BLS) 2. Vorteile: Geringer Belastung den Probanden Geringer Arbeitsaufwand, einmalige Kontakt ⇒ Hohe Teilnahmebereitschaft Durchführung telefonisch möglich ⇒ Nachfrage bei Unklarheiten möglich Ernährungsgewohnheiten wierden nicht beeinflusst Für größere Kollektiv einsetzbar 3. Nachteile: Genauigkeit ist vom Erinnerungsvermögen der Probanden, Aufmerksamkeit des Interviewer abhängig ⇒ mittelmäßig Unkorrekte Angabbe durch vergessene Zwischenmahlzeiten/ Falsche Gewichtsschätzung Verzehrsmengen von Vielessern unterschätz, von Wenigessern überschätz
- Erläutern Sie das Prinzip, Vor- & Nachteile von Verzehrs-häufigkeit-fragebogen (FFQ) Verzehrshäufigkeitfragebogen = Food Frequency Questionnaire 1. Prinzip: Verzehrshäufigkeit von LM wird über einen bestimmten Zeitraum festgestellt i) Semi-quantitative FFQ = Angeben über Portionsgröße & Zusatzfragen über Fettgehalt etc. ii) Non-quantitativ FFQ = Limitierte Lebnsmittelanzahl Auswertung durch Auszählung der angekreuzten Häufigkeiten des LM-Konsums Häufigkeiten werden in rechenbare Daten umgesetzt ( Mehrmals Pro Tag/Monat, nie etc) 2. Vorteile: Flexibel, unkompliziert, nicht zeitaufwendig Speziell geschulte Interviewer nicht notwendig Einfache Datenerhebung von vielen Meschen verschafft einen klaren Überblick 3. Nachteile: Erfordert gutes Erinnerungs-vermögen an zurückliegende Ernährung Schätzung der Häufigkeiten ist oft unpräzise Quantitativ limitiert ⇒ begrenzte Lebensmittelanzahl vorgegeben Non-quantitativ ⇒ Portionsgrößen nicht beachtet
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- Erläutern Sie das Prinzip, Vor- & Nachteile von Ernährungsgeschichte. Ernährungsgeschichte 1. Prinzip: Quantitative Ernährungsanamnese, retrospektiv Sehr umfassende Befragung der Verzehrgewohnheiten in einem zurückliegenden Zeitraum von mehrere Monaten. Berücksichtigung von Unterschieden im Essverhalten am Wochnende & Werktags 2. Vorteile: Spiegelt die Ernährung der weiter zurückliegende Vergangenheit wieder Verzehrgewohnheiten sind nicht beeinflusst Geringer Belastung des Begraften-Interviewer Auch computergestützte Erfassung möglich 3. Nachteile: Hoher Zeitaufwand über einen längeren Zeitraum Gutes Erinnerungsvermögen der Probande nötig Erfodert geschultes Personal & hohe Kooperationsbereitschaft der Probanden Ungenaue Angaben durch Fehleinschätzungen der Mengenabgaben
- Beschreiben Sie verschiedene Kompartiment-modelle zur Köper-zusammensetzung. insgesammt = 4 Kompartiment-Modell 1. Ein-Kompartiment-Modell: Gesamter Körper = einziges Kompartiment = Betrachtung aller Organe & Gewebe ⇒ Keine direkte Beurteilung der Körperzusammensetzung Bestimmung des Körpergewichts = Wiegen 2. Zwei-Kompartiment-Modell: i) Körperfettmasse (FM) ii) Fettfreien Masse (FFM) Zusammenhang = Gesamtgewicht = FM + FFM 3. Drei-Kompartiment Modell: (Erweiterung des 2-Komp. Mod) Aufteilung der fettfreien Masse = Körperzellmasse (BCM) Extrazelluläre Masse (ECM) i) BCM = Muskel- & Organmasse, Zellen des Immunsystem, intrazelluläres Wasser ii) ECM = Blut- & Gewebeflüssigkeit, Knochen, Bindegewebe (Nicht zelluläre Anteil) Betrachtung des Wasser in BCM & EMC = i) Intrazell. Wasser (ICW) & ii) Extrazell. Wasser (ECW) ICW + ECW = Gesamtkörperwasser (Total Body Water) ECM = FFM-BCM 4. Fier-Kompartiment-Modell i) Fettmasse = Menge an TG, entspricht eingelagerten Fett, Keine Auskunft über Art & Verhältnis des Fettes. ii) Proteine/ Rest = Knochen- & Fettfreie Stoffe & Muskelmasse (Proteine) iii) Wasser = Intra- & Extrazell. Flüssigkeiten iv) Knochenmineral = Gehalt von Organis. & mineralischen Bestandteilen im Knochen, Dichte = Verhältnis von mineralisierter Knochensubstanz zum definierten Knochenvolumen. Atomare Ebene = Fast ausschließlich aus: Sauerstoff, Kohlensotff, Wasserstoff, Stickstoff, Calcium. Molekulare Ebene = Wasser, Fett, Proteine, Glykogen ⇒ Zellmasse = Stoffwechselaktiven Teil d. Korpers, ⇒ Extrazell. Masse = Funktionell tragenenden & versorgenden Anteil d. Körpers
- Was versteht man unter Unter-, Übergewicht und Adipositas? 1. Untergewicht: - wird nicht mit Unterernährung gleichgesetzt (z. B Kann man viel ausreichend ernähren und troztdem untergewichtig sein → bestehen immer Mangelerscheinungen (Vitaminen & Mineralstoffen) schwund von Fett-, & Muskelgeweben. a) Definition über BMI = <18.5 (Ausgeprägtes <17.5) b) Ursachen : i) Primäres Untergeweicht = Unzureichenden Zufuhr an Nahrung & Essentiellen Nahrstoffen. (Essstörungen = Magersucht, Bulimie) ii) Sekundäres Untergewicht = Gewichtverlust durch Krankheit oder Medikamente. 2. Übergewicht: a) Definition über BMI = ≥ 25 - 29.9 b) Ursachen : Überernährung, Bewegungsmangel, Befriedigungsverhalten (Naschen) Psychologische Faktoren, Medikamente, Stoffwechselstörungen, Schlafmangel. 3. Adipositas: a) Definition über BMI = ≥ 30 b) Schweregerade Adipositas Grad I = BMI 30 - 34.9 Adipositas Grad II = BMI 35 -39.9 Adipositas Grad III = BMI ≥ 40 c) Ursachen : Überernährung, Bewegungsmangel, Befriedigungsverhalten (Naschen) Psychologische Faktoren, Medikamente, Stoffwechselstörungen, Schlafmangel.
- Mit welchen Parameter kann man Untergewicht, Übergewicht & Adipositas bei:.. erfassen. - Kinder & Jugendlichen - Erwachsenen Erläutern Sie auch, die Referenzwerte Parameter: 1. Body-Shape-Indez (BSI) 2. Broca-Index = Normalgewicht (kg) = [ Körpergröße (cm) - 100 ] 3. Ponderal-Index = Körpergewicht x 3 | Normalgewicht = 11 - 14 kg/m3 Körpergröße 4. Area-Mass-Index = Verhältnis der Körpermasse zu Körperoberfläche - Messung der Körperoberfläche = 3D-Bodyscans (Wärmeaustauschfläche) - Formel = Frauen (Männer) = 0.865 (1.048) x Köpergewicht + 18.65 (16.08) Größe (m2) 5. Taille-Hüft-Verhältnis 6. Body-Mass-Index = Masse / (Köpergröße in metre)2 Bei Kinder & Jugendlichen = Körperzusammensetzung ändert sich während des Wachstum - Über Perzentilen kann des BMI mit dem andere Kinder der selbe Altergruppe verglichen
- Was versteht man unter Mangel- und Fehlernährung (Definition von Deutsche Gessellschaft für Ernährungsmedizin e.V) Unterschied zw. Unter- und Mangernährung? Fehlernährung: a) Definition = - Oberbegriff, der alle klinisch relevanten Ernährungsdefizite zusammenfasst - nur Mangelernährung, Überernährung ist nicht mit eingeschlossen b) Einteilung: - Unterernährung → verringerter Energiespeicher - Mangelernährung: a) krankheitsassozierter Gewichtsverlust b) Eiweißmangel c) Spezifischer Nährstoffmangel Mangelernährung: a) Definition = Geringer Zufuhr von Nahrung, die man zum Leben braucht. Unfähigkeit Nahrung aufzunehmen/ zu verarbeiten. b) Arten = i) Quantitative Mangelernährung = Kalorien Aufnahme nicht ausreichend. ii) Qualitative Mangelernährung = Lebenswichtige Nahrungsbestandteile fehlen. (Magelernährung unterteillt sich nochmals in Eiweißmangel, Krankheitsassoziierten Gewichtverlust & Nährstofmangel)
- Welche Formen der Mangelernährung (nach DGEM) gibt es? Welche Parameter kann man diese erfassen? a) Arten - quantitative Mangelernährung: Kalorien Aufnahme nicht ausreichend —- qualitative Mangelernährung: Lebenswichtige Nahrungsbestandteile fehlen b) Erfassung; Verringerter Fettmasse bei länger andauerndem Mangel an Nahrungernergie. - Parameter = i) Body-Mass-Index, ii) Trizepshautfalte (THF) = Maß für subkutanes Fettgeweb, mit Kaliperzangen, Grenzwerte : signifikanter Fettmassenverluss bei THF < 10 % c) Klärung der Ursachen = i) Ernährungsprotokoll ii) Energieverbrauch (REE) iii) Diagnostik der Malassimilation vermiderte Nährstoffaufnahme aufgrund ver. Störungen des Verdauungstraktes
- Welche Parameter kann man Unterernährung (nach DGEM) erfassen? a) Erfassung; Verringerter Fettmasse bei länger andauerndem Mangel an Nahrungernergie. - Parameter = i) Body-Mass-Index, ii) Trizepshautfalte (THF) = Maß für subkutanes Fettgeweb, mit Kaliperzangen, Grenzwerte : signifikanter Fettmassenverluss bei THF < 10 % b) Klärung der Ursachen = i) Ernährungsprotokoll ii) Energieverbrauch (REE) iii) Diagnostik der Malassimilation vermiderte Nährstoffaufnahme aufgrund ver. Störungen des Verdauungstraktes
- Welche Formen der Mangelernährung (nach DGEM) gibt es? Durch welche Parameter kann man diese erfassen? 1. Eiweißmangel: (häufig mit Energiemangel) - Körpereiweißbestand = i) Muskelmasse (Somatische Proteinspeicher) ii) Plasmaproteinkonz. (Viszerale Proteinspeicher) - Bestimmungsmethoden = i) Muskelmassenverlust: i) Kreatiningrößenindex < 80% | Kreatinausscheidung im 24h Sammelurin ii) Armmuskelfläche <10. Perzentil ii) Plasmaproteinkonz.: Serumalbuminspiegel → Hinweis auf Eiweißmangel Leider unspezifisch denn wird durch Ernährung, Krankheitsaktivität, Hydratationsstatus beeinflusst 2. Nährstoffmangel: Defizit an essenziellen Nährstoffen: Vitamine, Mineralstoffe, Spurelemente, Wasser, essen, FS - Erfassungsparameter: in Form von charakteristischen Symptomen = Gezielte Untersuchung des Patienten (sorgfältige Anamnese & -klinische Untersuchungen) → besonders Haut, Augen, Mund, neurologischen Status. 3. Krankheitsassoziierter Gewichtsverlust = Sign. Gewichtverlust mit Zeichnen Krankheitaktivität - Parameter = Gewichtsveränderungen & Krankheitsaktivität i) Gewichtverlust > 10% in verg. 6 Monaten ii) Alternativ: aktuelles Gewicht < 90% des normalen Gewicht (Stabiles Gewicht in verg. 6 Monaten) - Ernährungszustand und Krankheitsaktivität: i) Serumalbuminkonz: Niedrig = Schlechter Ernährungsstatus ⇒ Verlust von Körperzellmassen und hohe Krankheitsaktivität ii) Klinische Zeichen = Feber, Nachtschweiß, Schmerzen, Lesutungsminderung.
- Mit welchen anthropometrischen Methoden kann man die Körperzusamensetzung messen? Anthropometrie = Lehre der Ermittlung & Anwendung der Maße des meschlichen Körper 1. Body-Mass-Index (Korreliert mit Fettmasse) [kg/m2] 2. Hautfaltendicke (Körperfettanteil) Messmittel = Kaliper Vorgehen = Gleicher Messort, identische Greifen der Hautfalte, Gleichmäßiger Druck durch den Kaliper, Dreimal messen 3. Oberarmumfang [MAMU] (Somtischer Proteinbestand, Armmuskelfläche, Armfettfläche (Fett-,Energie reserven) Messung am Stehende Patienten, durch Trizepshaufaltendicke (TSF) & Oberarmumfang (AMC) MAMU = AMC - (0.314 x TSF) Gewichtsveränderungen 4. Waist-to-Hip-Ratio (WHR) Verhältnis von Taillen-(waist,W) zu Hüftumfang (hip = H) Messung des Hüftumfanges - in Höhe des Trochanter 5. Bauchumfang Der Patient steht Schulterbreit, Blick gerade aus Vorteil: Bessere Korrelation des Krankheitsrisikos mit dem Taillenumfang als mit der W/H Ratio Messung des Hüftumfangs Wichtig: Konsistenz des Messmethodik im Follow-Up eines Patienten
- Warum kannn man über die Körperzusammensetzung Aussagen über den Ernährungsstatus ableiten? Anthropo-metrische Messgrößen geben Aussagen über: 1. die Maße des menschlichen Körpers und damit über die Körperzusammensetzung im „Großen und Ganzen“ (z.B. Fett, Proteine), sowie2. über die Verteilung der Bausteine in bestimmten Regionen des Körpers. Hierüber können auf den Ernährungszustand Rückschlüsse gemacht werden.