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Grundbegriffe der Krankheitslehre Krankheit - in ihrer einfachsten med. Definition - ist eine Störung der normalen körperlichen oder seelischen Vorgänge, ein Ungleichgewichtszustand

Diese Lektion wurde von michellelouis9703 erstellt.

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  • disponiert manche Menschen haben eine Neigung, eine best. Krankheit zu entwickeln, sie sind dafür disponiert. Man nennt diese Anfälligkeiten z.B. Geschlechtsdisposition, Altersdisposition oder Rassendiposition. ...
  • Ätiologie Lehre von den Krankheitsursachen
  • Disposition angeborene oder erworbene Veranlagung zu erkranken
  • Diathese angeborene oder erworbene Bereitschaft, eine bestimmte Krankheit zu erlangen (also etwa das Gleiche wie Disposition, wird aber speziell für bestimmte Krankheiten verwendet, z.B. Erhöhte Blutungsneigung ...
  • Letalität Todesrate einer Krankheit Letalität von 10% bedeutet,10 von 100 an einer bestimmten Krankheit erkrankten Menschen starben daran (statistisch)
  • Morbus (lat.) = Krankheit, viele Krankheiten werden als Morbus... mit dem Namen des Wissenschaftlers bezeichnet, der die Krankheit "entdeckt" bzw. als Erster beschrieben hat z.B.Morbus ChronMorbus Bechterew  ...
  • Noxe Schadstoff, Krnakheit auslösende Ursache
  • Pathologie Lehre von den Krankheiten, pathologisch = krankhaft
  • Physiologie Lehre von den biologisch gesunden Vorgängen im Körper
  • Symptom Krankheitszeichen
  • Syndrom Gruppe von Symptomen, die für ein best. Kranheitsbild typisch sind, z.B. nephrotisches Syndrom: eine best. Reihe von Kranheitszeichen, die bei Nierenerkrankungen auftreten können
  • Entzündung sie ist eine sinnvolle Reaktion des Körpers auf eine Noxe (Schadstoff, Krankheit auslösende Ursache) mit dem Bestreben, diesen Fremdstoff unverzüglich unschädlich zu machen und aus dem Körper zu ...
  • Leukozyten Leukozyten sind weiße Blutkörperchen (oder Blutzellen), die der Immunabwehr dienen.
  • Entzündungsursachen einer Infektion sind Eindringen von Keimen (Bakterien, Viren, Pilze)
  • Entzündungsursachen mechanischer Reize sind Verletzung, Druck, Fremdkörper
  • Entzündungsursachen pysikalischer Faktoren sind Strahlung, Wärme, Kälte
  • Entzündungsursachen chemischer Reize sind Säuren, Laugen, Giftstoffe
  • Entzündungsursachen körpereigener Reize sind Zellzerfall, z.B. bei bösartigen Tumoren;krankhafte Stoffwechselprodukte
  • Entzündungsursachen autoimmun Reaktion, die autoaggressiv gegen eigenes Gewebe gerichtet ist
  • Entzündungsmediatoren Die Entzündungsursache (Noxe) führt zur Zellschädigung-----Zellen platzen und setzen intrazelluläre Flüsssigkeit und Zellorganellen frei-----diese Locken Entzündungsmediatoren (Botenstoffe) herbei. ...
  • Dilatation Mediatoren bewirken im Entzündungsgebiet eine Dilataion, d.h. eine Weitstellung der Gefäße und vermehrte Durchlässigkeit der Zellmembranporen (Erhöhung der Permeabilität)
  • Atrophie Rückbildung von Funktionsgewebe und Zellen (Gewebeschwund)
  • Hypertrophie Wachstumsvorgang, der zur Zuhnahme von Gewebe führt in diesem Fall: Vergrößerung der Zellen
  • Hyperplasie Wachstumsvorgang, der zur Zuhnahme von Gewebe führt in diesem Fall: Zunahme der Zellzahl
  • Hypoplasie Unterentwicklung eines Gewebes oder Organs
  • Apoptose physiologischer Zelltod
  • Nekrose Absterben von gesundem Gewebe aufgrund schädigender Einflüsse Unterversorgung von Gewebe Stoffwechselstörungen, bei denen das Gewebe nicht richtig ernährt wirde und/oder sich zu viele schädliche ...
  • Infarkt Verschluß einer Arterie, mit anschließendem Absterben (Nekrose) des nicht mehr versorgten Gewebeareals
  • Nekroseformen Abszess: ein mit Eiter gefüllten Hohlraum, der durch abgestorbenes eingeschmolzenes Gewebe entstand und somit zur Nekrose zählt Schrof: totes Gewebe aus abgestorbenen Hautzellen, Wundsekrtet und ...
  • Abszess ein mit Eiter gefüllten Hohlraum, der durch abgestorbenes eingeschmolzenes Gewebe entstand und somit zur Nekrose zählt
  • Schorf totes Gewebe aus abgestorbenen Hautzellen, Wundsekrtet und geronnenem Blut; es stellt eine Schutzschicht dar
  • Gangrän Gangrän: - ist totes Gewebe (Brand), das wie verbrannt aussieht. - sie kommt besonders häufig an den Füßen vor - eine feuchte Gangrän ist eine mit Fäulniserregern besiedelte Gangrän, mit übel ...
  • Sequester bezeichnet man im Körper verbliebenes totes Gewebe
  • Tumor Tumore im engeren Sinne sind Schwellungen oder Geschwülste, die aus neu gebildetem, verändertem Gewebe bestehen. sie können bösartig oder gutartig sein entstehen aus körpereigenen Zellen Sie funktionieren ...
  • benigne Tumoren gutartige Tumoren wachsen so, dass sie zwar Platz einnehmen (sog. expansives Wachstum), aber sie wachsen nicht in das umliegende Gewebe ein sie sind in der Regel scharf umgrenzt entwickeln sich meist ...
  • maligne Tumoren bösartige Tumoren werden im allgemeinen als Krebs bezeichnet der Körper ist nicht mehr fähig, solche Gewebe durch das Abwehrsystem zu eliminieren unbehandelt führen sie meistens zum Tod sie wachsen ...
  • Tumorerkrankung Risikofaktoren familiäre Dispositionen, d.h. familiäres Vorkommen chronischer Alkoholmissbrauch Nikotin "geheilter" bösartiger Tumor Hormone Viren Zytostaika = (Chemo-) und Strahlentherapie chronische Entzündung
  • semimaligne Tumore sie nehmen eine Zwischenstellung ein sie bilden keine Metastasen verhalten sich zertörend und wachsend wie maligne Tumoren z.B.: Basaliome der Haut
  • destruierend zerstörend
  • invasiv eindringend
  • semi halb
  • cancer Krebs
  • prä vor
  • Geschwulst Tumor
  • Geschwür Haut- Schleimhautentzündung mitHaut- Schleimhautdefekten
  • Krebs - frühe Warnzeichen allgemeine Leistungsminderung und Schwäche Appetitlosigkeit, Widerwille gegen Fleisch ungewollte, stärkere Gewichtsabnahme mit mehr als 10% des Körpergewichtes Schmerzen Blutbildveränderungen: Anämie, ...
  • die häfigsten bösartigen Tumore sind: Karzinome, diese gehen von Epithelgewebe aus und stellen die häufigsten Krebserkrankungen dar Plattenepithelkarzinome (Schleimhaut oder Haut: Bronchien, Gebärmutterhals) Adenokarzinome (Drüsengewebe: ...
  • häufige gutartige Tumore sind: Fibrome (Bindegewebstumore) Lipome (Fettgewebstumore) Chondrome (Knorpeltumore) Myome (Muskeltumore) Adenome ( Drüsentumoren. Sie bilden Hormone) manche Adenome gelten als Präkanzerosen, also Vorstufen ...
  • Liposarkome / Lipome Liposarkome = aus Fettgewebe entstandene bösartige Tumoren Lipome = aus Fettgewebe entstandene gutartige Tumoren
  • Anamnese Die Anamnese (griech. „Erinnerung“) ist die professionelle Erfragung von medizinisch potenziell relevanten Informationen durch einen heilberuflich Tätigen (z. B. Arzt), bei der entweder der Patient ...