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Sozialpsychologie (Fach) / soziale Kognition (Lektion)
soziale Kognition
Diese Lektion wurde von Christine2505 erstellt.
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- Historisches der Attribution lässt sich systematisch der frühen sozialen Wahrnehmung zuordnen allgemeines Erklärungsmuster: Personen unterschieden zwischen Fähigkeit und Motivation Umweltvariablen unterschieden nach Zufall und Aufgabenschwierigkeit
- Falsche Konsensus – Effekt Kennzeichnet die Urteilstendenz von Personen Eigenen Einstellungen und Verhaltensweisen werden von der Mehrheit der anderen geteilt
- Fundamentaler Attributionsfehler die Tendenz von Beobachtern, Personen als Ursache für ihre Handlungen zu sehen Damit kommt es zu einer Überbewertung von dispositionalen Faktoren bei gleichzeitiger Unterbewertung von situationalen Faktoren.
- Sachverhalt für kognitive Orientierung Bsp. Vorurteile und Stereotype werden in der Regel auf der Ebene von Basiskategorien abgespeichert und stehen deshalb schnell und einfach zur Verfügung stehen/ sind leicht „zugänglich“
- Skripts Schemata von Ereignissen und Verhaltensabläufen in Situationen, wie z.B. von Restaurant-Besuchen, von Freizeit-aktivitäten, die u.a. auch kulturspezifisch sein können
- Actor-observer difference Während Beobachter dazu neigen, Personen als Ursache für Ereignisse zu erschließen, tendieren Akteure dazu, die Situation, in der sie selbst handeln, als Ursache aufzufassen
- Self-serving bias Attributionsstil, bei dem die Person schlechte Leistungen bevorzugt über ungünstige Bedingungen in ihrer Umwelt erklärt, während sie gute Leistungen ihren eigenen Fähigkeiten oder ihrer Anstrengung zuschreibt
- Personen-Schemata das individuelle Wissen über jeweils einzelne Personen ist abgespeichert
- Rollen-Schemata die Rollenmuster und die damit verbundenen Erwartungen an das Verhalten werden repräsentiert
- In der Pädagogischen Psychologie wenn z.B. danach gefragt wird, wie Leistungsverhalten in der Schule erklärt wird
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- in der Klinischen Psychologie wenn nach Erklärungsmustern für depressive Verhaltensstile gefragt wird
- in der Organisationspsychologie wenn die Bedingungen untersucht werden, in denen Führer und Vorgesetzte durch ihre Mitarbeiter beurteilt werden
- Schemata Aufnahme und Verarbeitung von Informationen Kognitive Strukturen werden basierend auf derartige Inhalten aufgebautHaben ein hohes Maß an Ähnlichkeit mit den KategorienAber: einige werden „automatisch“ aktiviert, wenn wir bestimmten Objekten unserer Umwelt begegnen Unterschiedliche Schemata dienen alle der Verarbeitung neuer, der Speicherung alter und der Überbrückung bei fehlenden Informationen Wichtigsten Schemata: Personen-Schemata, Rollen-Schemata, Skripts, Selbst-Schemata
- Attribution Umsetzung und Auswirkungen dieser Inferenzprozesse, durch attributions-theoretischen Ansätze:Attribution ist derjenige Interpretationsprozess unserer Erfahrungswelt, durch den der Einzelne sozialen Ereignissen und Handlungen Gründe und Ursache zuschreibt Findet man heute in der: Pädagogischen Psychologie, in der Klinischen Psychologie, in der Organisationspsychologie
- Prototyp hypothetisches Konstrukt, erfüllt jedoch die Funktion eines kognitiven Bezugspunktes für die Kategorie Mitglieder einer Kategorie unterscheiden sich in der Regel von diesem idealen Repräsentanten oder Prototypen (sie weisen somit ein unterschiedliches Ausmaß an Prototypikalität auf)
- Kategorisierung Für die Verarbeitung von Informationen im sozialen Kontext Bildung von natürlichen oder alltagssprachlichen Kategorien ist Einerseits ein Prozess, der sich auf die klassischen Merkmale von Kategorisierungsprozessen bezieht Andererseits lässt es erhebliche Modifikation zu
- Alltagssprachliche Kategorien Es ist schwierig alltagssprachliche Kategorien durch eine trennscharfe Liste von Merkmalen zu definieren, man greift dann auf ein von Wittgenstein eingeführtes Konzept zurückEs gibt eine Familienähnlichkeit von MerkmalenViele Merkmale lassen sich einem Mitglied einer Kategorie zuordnen, jedoch treffen nur in sehr seltenen Fällen alle Merkmale auf ein Objekt zu
- Attributionsfehler der fundamentale Attributionsfehler (correspondence bias) der falsche Konsensus-Effekt der self-serving bias die actor-observer difference
- Attributionsmodell von Kelley (1967) Dazu muss ich wissen:ob alle Personen - oder nur eine einzige - sich in bestimmter Weise verhält (Konsensus-Information)ob jemand dieses Verhaltens in allen anderen vergleichbaren Situationen auch zeigt oder nur in dieser speziellenob dieses Verhalten nur in Gegenwart dieses besonderen Sachverhalts gezeigt wird oder aber immer Wenn man Attributionstheorien als Rekonstruktionsversuche menschlichen Urteilsverhaltens versteht, dann wird man bei diesen Versuchen immer wieder feststellen, dass Menschen Fehler machen:
- Selbst-Schemata Beinhalten Vorstellungen über die eigene Person Die Speicherung und Verarbeitung von Informationen sind die Schlussfolgerungen, die wir aufgrund unserer gespeicherten Informationen oder unseres Wissensvorrats ziehen Asch-Experiment zur zentralen Funktion der warm-kalt-Variablen hat gezeigt, welchen Einfluss auf die nachfolgende Beurteilung die schlichte Änderung nur eines Merkmals hatte
- Menschen Soziale Kognition operiert mit dem Menschenbild Personen werden als Informationsverarbeiter angesehen, welche aber bei der Informationsverarbeitung extrem sparsam mit dem Einsatz ihrer kognitiven Mittel sind Sind aber trotzdem in der Lage komplexe Sachverhalte aufzuschlüsseln und ohne Probleme die wesentlichste Probleme ihres Alltags zu bewältigen
- Kategorien sind „Unscharfe Mengen“ Im Alltag dienen sie zur Klassifikation von Personen, Situationen, Gruppen etc. Lassen sich hierarchisch auf unterschiedliche Ebenen anordnenÜbergeordnete Ebene, Basisebene, untergeordnete Ebene Basisebene beinhaltet bei einem Maximum an Information ein Minimum an kognitivem Aufwand