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Sozialpsychologie (Fach) / Altruismus (Lektion)
Altruismus
Diese Lektion wurde von Christine2505 erstellt.
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- Dispositionelle Erklärungen bestimmte Persönlichkeitsmerkmale und Wertvorstellungen in Kombination führen zu dem Ergebnis des hilfreichem Verhaltens Korrelationskoeffizient liegt bei übr .30
- Geschichte der Kitty Genovese sie war auf dem Weg von der Arbeit nach Hause 30 Meter von ihrem Wohnblock entfernt wurde sie niedergestochen und vergewaltigt Erst konnte sie sich noch retten und schrie um Hilfe. Als jedoch keiner zur Hilfe kam, stach der Täter 8x auf sie hinein 38 Nachbarn beobachteten dies, jedoch kam erst 30 Minuten später die Polizei
- Situative, regionale & kulturelle Unterschiede von Darley und Batson Studenten sahen hilflosen Mann auf dem Boden liegen Vorlesung begann in wenigen Minuten, reichlich Zeit oder Wartezeit Ergebnisse 80% halfen bei geringen Zeitdruck 30% dachten über den bermherzigen Samariter nach Zeitdruck hat Auswirkungen auf Hilfebereitschaft
- Situativer Ansatz Carlson et al., 1998 zeigte, dass es einen positiven Zusammenhang zw. positiver Stimmung und Hilfeverhalten auf der Basis von 61 Untersuchungen gibtD-Wert von .54 Andererseits: Reihe von Untersuchungen, welche zeigten, dass negative Stimmung mit erhöhter Hilfeleistung einhergeht Hilfreiches Verhalten kann negative Stimmung positive beeinflussen
- Levine et al. In 4 Regionen der USA Untersuchung des Hilfeverhaltens Hilfebereitschaft im Süden und auf dem Land größer
- Positive Reaktionen auf Hilfe erfolgen wenn Gegenleistungen möglich erscheinen ohne eine vorherige Bitte um Hilfe wenn die Ressourcen des Gebers eher gering sind die Hilfe als normativ angemessen angesehen wird Geber und Empfänger eher unähnlich sind
- Altruismus Rücksichtsnahme auf andere Selbstlosigkeit in Denken, Fühlen und Handeln
- Situative Manipulation Personen in Notsituationen
- Individuumsbezogene Ansätze Unterschiedung von 2 Grundmustern Dispositionelle Erklärungen Situativer Ansatz
- Theorie des reziproken Altruismus zurückführend auf sogenannte Reziprozitätsnorm erklärt Hilfsbereitschaft unter Freunden
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- Nicht-reaktive Messungen setzen häufig nicht-teilnehmende Beobachtungsverfahren ein Es gibt darüber hinaus auch Fragebögen, die allerdings mit dem Problem der „Social desirability“ zu kämpfen haben. Insgesamt ist die Zahl der Felduntersuchungen relativ groß, aber auch die Zahl der quasi-Experimente Echte Feldexperimente sind eher selten
- Latane und Darley, 1970 Bystander-Phänomen untersucht In Notsituation mit steigender Zahl der Anwesenden wurden weniger geholfen Studenten waren bei Diskussion, bei der es um das Campusleben ging Vorher wurde ein Fragebogen ausgefüllt, dabei kroch Rauch aus den Lüftungsschäden Teilnehmer waren entweder allein oder zu dritt, die man nicht kannte oder mit zwei Vertrauten des VL, die die Situation tolerierten Ergebnisse 75% der Personen in Einzelsituation versuchten etwas zu unternehmen 38% der Personen in der Situation mit den beiden Unbekannten 10% mit den Vertrauten des VL
- Ablaufprogramm zum Hilfreichem Verhalten wichtige Unterscheidung situationsbezogener Bedingungen Notfall-Situationen Nicht-Notfall-Situationen entscheidend:Merkmale der Unvorhersehbarkeit, Nicht-Planbarkeit, unmittelbare Entscheidung für Hilfe, relevante Maßnahmen zur Rettung bei einem Notfall (der i.d.R. auch nur relativ kurzfristig ist)
- Prosoziales Verhalten intendiertes Verhalten, zur Verbesserung der Situation des Hilfeempfängers ohne dass damit ein persönlicher Nutzen verbunden ist und dies auch nicht in Ausübung beruflicher Aufgaben geschah „Altruismus“ ist dann zusätzlich mit Empathie und Perspektivenübernahme verbunden
- Negative Reaktionen zeigten sich wenn Hilfeempfänger und Geber ähnlich waren eine Gegenleistung nicht möglich ist wenn man vorher um Hilfe gebeten hat die Ressourcengroß die Hilfe normativ unangemessen ist
- Empathie-Altruismus-Hypothese unterscheidet zunächst zwischen egoistisch motiviertem hilfreichen Verhalten (nutzt primär dem Helfer) altruistisch motiviertem hilfreichem Verhalten (nutzt dem Hilfeempfänger) Personen befinden als Helfer in einer Situation, der sie schlecht ausweichen können: wenn sie nicht helfen, unterscheiden sich beide Personen in ihren Reaktionen nicht In Situationen, denen man auch ausweichen kann, werden nur diejenigen helfen, die altruistisch motiviert sind
- Evolutionäre Ansätze Prosoziales Verhalten unter evolutionärem Aspekt = Selektionsmechanismus Fortpflanzungschancen größer, wenn Artverwandter Die Überlebenschancen oder die sog. Gesamtfitness eines Individuums ist die Summe aus der direkten Fitness Belegt wird dieses Theorie durch Ergebnisse von Untersuchungen, die zeigen, dass man eher bereit ist, seinem Bruder zu helfen (genetische Verwandtschaft .50), als seinen Neffen (.25) oder einem Vetter (.125)
- Latané & Rodin, 1969 Studenten füllten einen Fragebogen aus Im Nebenraum war eine weibliche Person, welche Akten in ein Regal ordnet und damit Probleme hatte Studenten hörten einen lauten Krach, Schrei und Stöhnen Ergebnisse 70% halfen, wenn nur ein Student im Nebenraum war 40% halfen, wenn man zu zweit war, wenn Freunde, dann 70% 7% wenn Vertrauter des VL
- Bryan & Test, 1967 Geht um hilfreiches Verhalten und um die Wirkung von Modellverhalten Personen im Alltag befanden sich in Notlage Junge Frau stand neben ihrem Auto, welches eine Reifenpanne hatte, gut sichtbar am Straßenrand Modell-Bedingung Oldsmobil stand ein paar hundert Meter vor dem Ford Mustang Ein Mann wechselte den platten Reifen und die Frau sah ihm dabei zu Experiment es wurde so lange gewartet bis jeweils 1000 Fahrzeuge je Versuchsbedingung den Ford Mustang passiert hatten(= 4000 Fahrzeuge insgesamt) Insgesamt hielten 93 Autos an, 58 unter der Modellbedingung, 35 in der Situation ohne Modell Hilfsangebote kamen meist von männlichen Autofahrern
- Piliavin & Rodin, 1969 U-Bahn Experiment untersucht, in welchem Ausmaß die Art eines Unfalls in der U-Bahn und die Rassenzugehörigkeit des Opfers die Schnelligkeit und Häufigkeit der Hilfeleistung in der New Yorker U-Bahn beeinflussen Teilnahme von 4450 Männern und Frauen 45% farbige, 55% weiße Fahrgäste 43 Fahrgäste pro Wagen Kritischen Zone waren 8,5 Personen Fahrtzeit zwischen den Stationen betrug 7,5 Minuten Team aus 4 Studenten sammelten Daten von 103 Versuchen Studenten machten unauffällige Notizen, während das männliche Modell und das männliche Opfer stehen blieben Opfer taumelte und fiel auf den Boden Modell half ihm erst auf, wenn bis zum nächsten Halt des Zuges niemand sonst half. Bei 38 Versuchen rochen die Betroffenen nach Alkohol, bei 65 hatten die Opfer einen Stock Hautfarbe des Modells war immer weiß