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Sozialpsychologie (Fach) / Einstellungen (Lektion)
Einstellungen
Diese Lektion wurde von Christine2505 erstellt.
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- Definition Normen geben Vorschriften vor sprechen Verbote aus
- Persönlichkeitsdimensionen sind nicht evaluativ und nicht gegenstandsbezogen
- Messung von Einstellungen Interwiews, Fragebogen, Einzelratings... Psychometrische Verfahren
- Nicht-reaktive Messverfahren Beobachtungen, bei denen Teilnehmer nicht wissen, dass die Einstellungen erfasst werden physiologische Messungen verlorener Brief
- Unterscheidung zwischen Einstellungen und Werten zu einem einzelnen Wert lassen sich viele Einstellungen subsumieren Wert ist eine Präferenzstruktur
- Psychometrische Messverfahren meist in Form von Einstellungsskalen
- Extremisierungsgrad Abweichung der Einstellungsreaktin vom Mittelpunkt der Einstellungsskala
- Implizite Einstellungstest über Reaktionszeiten erfasst Reaktion auf Stimuli schneller, als zugänglich oder bekannt
- nicht-reaktive Messverfahren erfassen auf indirektem Wege Einstellungen
- 3 Gruppen von Messverfahren Psychometrische, nicht-reaktive Messverfahren, Implizite Einstellungstests
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- Problem der Einstellungsmessung Allen diesen Techniken und Verfahren, von denen es noch serienweise Angebote gibt, wieDas Verfahren der multidimensionalen Skalierung:Einstellung direkt mehrdimensional abbilden und nicht bloß als eine Summe von Untertests,die über Faktorenanalysen gewonnen wurden sog, probabilistischen Verfahren der Einstellungsmessungunterscheiden sich durch das zugrundeliegende Messmodell haben gemeinsam, dass die Befragten jeweils wissen, dass man an ihren Einstellungen und Ideologien interessiert istdamit wächst die Wahrscheinlichkeit, dass die Befragten Antworten verfälschen oder sozial erwünschte Antworten geben Problem der Antworttendenzen die Verwendung nur einiger weniger Antwortkategorien oder aber der ausschließlichen Bejahung sämtlicher Items Nicht selten werden Antwortkategorien angekreuzt, die sich inhaltlich nur schwer interpretieren lassen, die sog. Mittelkategorien Ausweg = Nicht-reaktiven Messverfahren
- Eigenschaftslistenverfahren Erfassen Stereotype gegenüber anderen Nationen bzw. Nationsvertretern Befragten sollten den Nationen eine bestimmte Anzahl von Eigenschaften zuordnen Merkmale wurden vorher bewertet, damit später eine vorläufige Einstufung der Gesamt-Bewertung möglich ist Interessant sind diese Listen, weil man feststellen kann, wie einheitlich ein bestimmtes Stereotyp ist Bei extrem negativ ausgeprägten Stereotypen wird die Zahl der Adjektive 5-7 nicht übersteigt
- Paarvergleichsverfahren Experten werden ausgewählte Merkmale oder Aussagen vorgelegt, welche sie paarweise miteinander vergleichen müssen & entscheiden, welcher Aussage & Merkmal sie zustimmen würden Man geht davon aus, dass jeden Beurteilungsprozess ein Gesetz zugrunde gelegt werden kannDie Urteilungsprozesse sind somit normalverteiltMittelwert = Skalenwert des ItemsJedes Item hat ein Item-Kennwert
- Polaritätenprofil Die Befragten müssen zwischen zwei gegensätzlichen Adjektiven die Zuordnung eines Begriffs vornehmenBsp. Gut ------- schlecht Verfahren zur Bedeutungsmessung Begriffe unserer Sprache können in einem dreidimensionalen Raum angeordnet werden Dimensionen (Evaluation, Potency & Activity)Lassen sich zur Beschreibung der konnotativen Bedeutung eines jeden Begriffs verwenden
- Generalisierte Einstellungen Sind global und nicht gegenstandsbezogen, enthalten haben Bewertungen Beinhaltet folgende Einstellungen 1. .Autoritarismus 2. Erste Alternativkonzepte (Das Dogmatismus-Konzept von M. Rokeach, 1960) 3. Das Machiavellismus-Konzept 4. Das Konservatismus-Konzept von Wilson (1973) 5. Die R-T- Dimensionen von H.J. Eysenck 6. Die duale Liberalismus-Konservatismus-Konzeption von Kerlinger (1984) 7. Die neuere Konzeption der Sozialen Dominanz
- Likert-Verfahren die meisten Skalen wurden danach konstruiert Konstruktionsschrittea. Liste mit Aussagen zu einem Thema b. Liste bietet man seinen Vpn. in einer Konstruktionsstichprobe an & lasse sie beantwortenc. Es werden alle Items gestrichen, welche von weniger als 20% oder mehr als 80% aller Vpn. beantwortet wurded. Selegieren weitere Items mit geringer oder negativer Korrelation des Gesamtwertes, damit man zu einer möglichst eindimensionalen Skala kommt e. Überprüfung der Eindimensionalität der Skala über Faktorenanalysen + Angabe des Maßes der Cronbach´s Alpha
- Gruppe der Impliziten Assoziationstests Nicht-reaktives Verfahren Ableger der Methodologie der Kognitiven Psychologie Man geht davon aus, dass Einstellungen dem menschlichen Organismus zugerechnet werden können, dadurch hinterlassen sie „Spuren“ im Gehirn Legt eine Reihe von Varianten vor
- Skala der Sozialen Distanz Wegen der Konstruktionsprinzipien interessant Später als Guttman-Skalierung weiterentwickelt Vorurteile sind gegenüber bestimmten Gruppen stärker ausgeprägt, je mehr Distanz man zwischen sich und den anderen einnehmen will Auf diese Weise lässt sich durch den Einstellungswert direkt das Ausmaß an sozialer Distanz ablesen
- Cronbach´s Alpha Maß für die interne Konsistenz (Reliabilität) einer Skala oder eines Tests beinhaltet nichts anderes als die durchschnittliche Interkorrelation der Items Dieser Wert sollte mindestens .70, am besten höher als .80 sein.
- Funktionen von Einstellungen Anpassungs-, Selbstbehauptungs-, Selbstdarstellungs- & Wissensfunktion Beeinflussen Verhalten Steuerungs- & Kontrollinstrumente Theoretischen Nutzen (Persönlichkeitsvariablen & Werte) Sind implizit oder explizit Überdauernd oder temporär Erlernt und somit veränderbar Unipolar, bipolar oder ambivalent Ein- oder mehrdimensional Sind als Einstellungssysteme verankert oder als singuläre Überzeugungen abgespeichert Messbar Quantität, Qualität, Struktur, Komponenten & Dimensionen Durch Verfahren, welche numerische Aussagen über die quantitativen Ausprägung von Einstellungsurteilen zulassen
- Einstellungen Nicht nur in kognitive, affektive und konative Komponente zerlegbar Sondern auch als Verknüpfungen von Überzeugungen und Bewertungen Ausgangspunkt = Überlegungen, welche bestimmte Merkmale eines Objektes mit Merkmalen anderer Objekte verknüpft Werden mit Erwartung oder Bewertung verknüpft Erwartungs x Wert Konzeption findet man in Einstellungsmodellen wieder Konzepte (Komplexität, Integrationsgrad, evaluative Konsistenz, Mehrdimensionalität) sind Merkmale, die darauf aufmerksam machen, dass Einstellungen in der Regel als Einstellungssysteme existieren Stärke einer Einstellung lässt sich im Zusammenhang mit der Änderungsresistenz der Dauerhaftigkeit o und der Vorhersagekraft einer Einstellung bringen o sollte nicht mit Extremisierungsgrad einer Einstellung verwechselt werden