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sozialstrukturanalyse (Fach) / Zusammenfassung (Lektion)
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- Gesellschaftliche Strukturen Realtiv stabile Phänomene, die das Miteinander des Menschen in einer Gesellschaft regulieren und ordnen und an denen sich die Menschen in ihrem Handeln orientieren. - machen Menschen erst handlungsfähig - bewirken Regelmäßigkeiten von Handlungsabläufen
- Soziale Prozesse = Handlungsabläufe - sie sind Sequenzen des Ablaufs und der Wirkung soz. Handelns
- Soziales Handeln Handeln, welches auf das Verhalten andere bezogen wird und daran in seinem Ablauf orientiert ist. --> reproduzieren und verändern soz. Tatbestände
- Akteurstypen 1. Individuelle Akteure: Menschen als intentional handelnde Subjekte 2. Kollektive Akteure: Gruppen individueller Akteure und Korporative Akteure
- Dimensionen gesellschaftliche Strukturen 1. Infrastruktur: materielle und technologische Basis der Gesellschaft; Ressourcen, die den Akteur zur Verfügung stehen 2. Institutionelle Struktur: Gesamtheit sozialer Institutionen (Werte, Normen, Verteilung und Kontrolle von Ressourcen) 3. Sozialstruktur: Soziale Beziehungsstruktur und soziale Verteilungsstruktur
- Soziale Beziehungsstruktur - Gesamtheit dauerhaft angelegter Formen sozialer Beziehungen zwischen Mitgliedern und der Gesellschaft
- Soziale Beziehung Ein spezifisch definiertes, sinnhaftes Zueinander- und Aufeinanderbezogen sein von Akteuren, das einen bestimmten Handlungszusammenhang generiert.
- Formal bestimmte Beziehungsgeflechte - formal gesetzte Normen und Vorschriften lege soziale Beziehungen fest - Individuen werden als Träger sozialer Rollen betrachtet und bleiben als Personen uninteressant--> Beziehung zwischen Chef und Angestelltem
- Informell begründete Beziehungsgeflechte - Ergebnis persönlicher Interaktion von individuellen Akteuren - Handlungserwartungen werden über informelle gegenseitige Zuschreibung festgemacht --> Partnerschaften
- Soziale Verteilungsstruktur - Gliederung von Individuen, Gruppen oder Kollektiven nach sozial relevanten Merkmalen
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- Sozialstruktur (Blau) - Bevölkerungsverteilung auf soziale Posititionen verschiedener Art, welche die Rollenbeziehungen und die sozialen Interaktionen der Menschen beeinflussen.
- 3 Arten von Ressourcen (Bourdieu) 1. soziale Ressourcen 2. kulturelle Ressourcen 3. ökonomische Ressourcen
- Parameter - sozialstrukturelle Merkmale, die bestimmen wie Sozialstrukturen differenziert sind - Jedes Kritierum, welches von den Menschen und ihren sozialen Beziehungen vorgenommenen Unterscheidungen implizit ist (Blau) - beeinflussen soziale Beziheungen
- Nominale Parameter -unterteilt Populationen in distinkte Merkmale, keine innere Ordnung, keine Rangordnung ---> Geschlecht, Ethnie, Beruf
- Graduale Parameter - stellen Rangordnung nach dem sozialen Status her und somit eine vertikale Differenzierung bzw. Ungleichheit
- Zusammenhang zwischen nominalen und gradualen Parametern - zeigt Statusunterschiede zwischen Gruppen an - bei einem starken Zusammenhang entstehen Quasi- Kasten zwischen denen die Mobilität gering ist
- Sozialer Tatbestand (Besondere am soz. Handeln) - Ist jede mehr oder minder festgelegte Art des Handelns, die die Fähigkeit besitzt, auf den Einzelnen einen äußeren Zwang auszuüben; oder auch, die im Bereich einer gegebenen Gesellschaft allgemein auftritt; woebei sie ein von ihren individuellen Äußerungen unabhängiges Eigenleben besitzt. - Merkmale: existieren außerhalb der Person, üben auf Person Zwang aus --> Normen, Pflichten, Bräuche - soz. Beziehungen konstituieren einen Tatbestand
- Kohorteneffekt - Systematische Unterschiede v.a. von Geburtenkohorten --> verschieden hohes Scheidungsrisiko für verschiedene Heiratskohorten
- Alterseffekt Effekt der seit dem Startereignis verstrichenen Zeit (Prozesszeit) --> Schreidungsrisiko mit zunehmender Ehedauer
- Periodeneffekt - Effekt struktureller/ situativer Veränderungen, historische Ereignisse prägen den Prozess
- Einfluss der Kohortenstärke - kleine Kohorten sind ökonomisch im Vorteil, gründen relativ früh Familie, bekommen viele Kinder (umstritten) - Kinderkohorte ist dann wieder relativ groß und ökonomisch im Nachteil, gründern spät Familie, wenig Kinder usw.
- Bevölkerungsbestand - wird zwischen Volkszählungen durch Bevölkerungsfortschreibung errechnet - Faktoren die den Bevölkerungsstand beeinflussen sind: Geburtenziffer, Lebenserwartung und der Wanderunssaldo
- Bevölkerungsfortschreibung - auf Grundlage der Ausgangbstände/ Volkszählung werden jährlich die Geburten und Zuzüge addiert und die Sterbefälle und Vorzüge subtrahiert
- Demographische Grundgleichung - Der Bevökerungsbestand P zum Zeitpunkt t ist Ergebnis von 3 Prozessen; den Geburten, den Sterbefällen sowie dem Saldo aus Ein- und Auswanderung Pt= B t-1,t - D t-1,t + I t-1,t - O t-1,t + P t-1
- Faktoren für die Bevökerunsentwicklung - Geburtenziffer, Lebenserwartung, Wanderungssaldo
- 1. demographischer Übergang - Behauptung: Im Zuge der Modernisierung verändert sicdh ie Bevölkerungsstruktur auf diese Weise - Die Phase des demogr. Übergangs war in Deutschland Anfang des 20. Jhdt. (Zeit der Modernisierung) - in der transformativen Phase sinkt sowohl die Sterberate als auch die Geburtenrate --> Gründe: Modernisierung, Industralisierung, Technisierung, steigende Bildungschancen etc.- Mikroökonomie: materieller Nutzen von Kindern sinkt (Verbot von Kinderarbeit, Schulpflicht) und Kosten steigen: durch Rentenversicherung weniger Bedarf an Unterstüztung durch Kinder - Wandel von Werten und Normen
- 2. demographischer Übergang - nach der Phase der industriegesellschaftlichen Stabilisierung sinkt die Geburtenrate erneut - Geburtenrate fällt dauerhaft unter die Sterberate - Geburtenrate fällt unter das Reproduktionsniveau --> Gründe für den Geburtenrückgang: Funktions- und Strukturwandel der Familie, - Durch die strukturelle Rücksichtslosigkeit gegenüber Familie: Vereinbarkeit von Beruf und Familie schlecht: Karriereziele von Frauen und Männern durch Opportunitätskosten der Elternschaft behindert; mangelnde Versorgung mit Kinderbetreuungsplätzen - Rationalisierung der Familienplanung - Wertewandel --> Selbstverwirklichung - Emanzipation und Enthäuslichung der Frau - Emotionalisierung der Paarbeziehungen - Emotionale Nutzen des Kinders bereits mit einem Kind erreicht - zunehmende gesellschaftliche Akzeptanz von Kinderlosigkeit --> Gründe für den Rückgang der Sterberate: Medizinischer Fortschritt, Sanierung der Städte, Ausreichend Ernährung für alle
- Konsequenzen der Bevölkerungsentwicklung - Altersaufbau - Prognose: Gesellschaft altert stetig bis 2040 - Anteil der 65 bis 80 Jährigen steigt: 2008: 15% 2060: 20% - Anteil der über 80 Jährigen steigt überproportional: 2008: 5% 2060: 14% - die Bevölkerung im Erwerbstätigenalter sinkt: 2008: 61% 2060: 50% ---> Veränderung der Altersstruktur hat wahrscheinlich gravierendere Konsequenzen als der Bevölkerungsrückgang
- Konsequenzen der Bevölkerungsentwicklung - Altersaufbau - Prognose: Gesellschaft altert stetig bis 2040 - Anteil der 65 bis 80 Jährigen steigt: 2008: 15% 2060: 20% - Anteil der über 80 Jährigen steigt überproportional: 2008: 5% 2060: 14% - die Bevölkerung im Erwerbstätigenalter stinkt: 2008: 61% 2060: 50% ---> Veränderung der Altersstruktur hat wahrscheinlich gravierendere Konsequenzen als der Bevölkerungsrückgang
- Gegenwärtiger Altersaufbau - veranschaulicht nicht nur die gesellschaftliche Altersverteilung sondern spiegelt auch die einschneidende Ereignisse der Bevölkerungsgeschichte wieder - durch Geburtenrückgang und der steigenden Lebenserwartung verändert sich die Verteilung von der sogenannten Wettertanne zum Dönerspieß - Beide Weltkriege verursachen deutliche Einschnitte und Ausbuchtungen in der Alterspyraide - auf Grund der vielen Kriegsopfer unter den Männern und der höheren Lebenserwartung von Frauen herrscht in den späteren Jahren ein Frauenüberschuss - bis zum 45. Lebensjahr herrscht ein Männerüberschuss
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- Geschlechtsstruktur - Sexualproportion: y= Pm / Pf * c