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Agrar und Lebensmittelmärkte (Fach) / Schlachtschweinemarkt (Lektion)

VL EU-Schweinefleisch

Diese Lektion wurde von selinabulling erstellt.

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  • Welterzeugung > 100 Mio t
  • Welterzeugung die großen 5 China (fast 50%) EU USA
  • Weltverbrauch ChinaEUUSA
  • Export USAEU Kanada
  • Import JapanMexikoUSA
  • Bruttoeigenerzeugung Schlachtungen + Export lebende Tiere - Import lebende Tiere
  • Selbstversorgungsgrad EU Dänemark EU: 100 % Dänemark: 600%
  • Bestimmungsfaktoren für den Vermarktungserlös Der Nettoerlös wird beeinflusst durch: - Vorkosten- Klassifizierungsverfahren- Zu und Abschläge- Jahresrückvergütung (Gewinne der Genossenschaft die an LW zurückfliessen)- Sonstige- Zahlungsziel - Ausschlachtung- Maske
  • Problembereiche einer marktgerechten Bezahlung 1. Identifizierung der Ansprüche eines Marktes- teilstückbezogene Leistungen- saisonal differenzierte Nachfrage nach Teilstücken- Ansprüche an die Qualität, abhängig von der Verwertungsrichtung 2. Übertragung der Marktansprüche in Preissignale- Unterschiedliche Verwertung der Teilstücke- Honorierung von Prozesseigenschaften - Beeinflussbarkeit der Qualität- Ausrichtung der Züchtung auf Preissignale
  • Welche Maßnahmen fördern die Markttransparenz auf den Schlachtviehmärkten der BRD ? Verodnung über gesetzliche Handelsklassen- Vom 18.12.86 - EU- einheitliches Handelsklassenschema - Einstufung erfolgt bei Schlachtköpern von 50-120 kg- zusätliche Handelsklassen für Sauen und Eber- Alle Betriebe sind zur Klassifizierung verpflichtet- Klassifi. richtet sich nach Muskelfleischanteil Gesetz über den Verkehr mit Vieh und Fleisch 
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  • Stellen Sie die Problematik der Feststellung eines marktgerechten Preises für Schlachtvieh dar. Beurteilen Sie vor diesem Hintergrund des EU-Handelsklassenschema Identifizierung der Ansprüche des Marktes:- teilbezogene Preisbildung- saisonal differnezierte Nachfrage nach Teilstücken- Ansprüche an die Qualität abhängig von der Verwertung Übertragung der Marktansprüche in Preissignale- Unterschiedliche Verwertung der Teilstücke- Honorierung von Prozesseigenschaften- Beeinflussbarkeit der Qualität- Ausrichtung der Züchtung auf Preissignale EU-Handelsklassenschema:- Klassifi. richtet sich nach Muskelfleischanteil- zusätzliche Klassen für Sauen und Eber- richtet sich ledichlich danach, nicht allzu fettdurchwachsenes Fleisch zu produzieren- wenig differenziert- kann keine differenzierten Ansprüche des Marktes erfüllen- nicht teilstückbezogenProblem der amtlichen Feststellung: Durch unterschiedliche Bewertungs- und Bezahlsysteme kann ein einheitlicher Preis nur sehr schwer festgestellt werden -> Das Handelsklassenschema ist zu grob! Viele Dinge, die unabhängig vom Muskelfleischanteil sind werden schon viel genauer für die Abrechnung bestimmt, als es die Verodnung vorschreibt. Dadurch treten Über- oder Unterbewertungen auf. Bei den heute fast überall angewendeten FOM-System ist die Einteilung in das EUROP-System eigentlich nicht mehr zeitgemäß.
  • Erläutern Sie die Regelungen für den Handel zwischen der EU und Drittländern bei Schlachtschweinen Bei Importen wird auf den Weltmarktpreis ein fester Mengenzoll aufgeschlagen. Unterschreitet der Weltmarktpreis eine bestimmte Auslöseschwelle um 10%, so wird ein Zusatzzoll erhoben, der mit sinkendem Weltmarktpreis ansteigt.Exporterstattungen werden in der Regel nicht gezahlt, allerdings ist Schweinefleisch auch ohne Exporterstattungen auf dem Weltmarkt konkurenzfähig und wird auch exportiert. Für Teilstücke gibt es Erstattungen Der Angebotspreis in der EU für Schweinefleisch aus Drittländern ist abhängig vom Weltmarktpreis
  • Erläutern Sie eine mögliche Vorgehensweise zur Isolierung von saisonalen Preisschwankungen Berechnung der Saisonabweichung Berechnung des gleitenden Durchschnitts
  • Was versteht man unter zyklischen Schwankung, Was verursacht sie? Zyklische Schwankungen: regelmäßige Abweichungen vom Trend, infolge von - Verzögerter Anpassungsreaktion- naiver Preiserwartung Vorraussetzungen: - Das Marktgleichgewicht wird durch exogene Einflüsse gestört- Kurzfrsitig ist die Angebotsfunktion total vollkommen unelastisch, langfrsitig elastischer- Die Preiserwartungen, die für die langfristige Angebotsreaktion entscheidend sind, orientieren sich an den Gegenwartspreisen
  • Unter welchen Vorraussetzungen entsteht ein explodierendes, bzw implodierendes Modell/Enwicklung? Explodierend: Angebotselastizität > Nachfrageelastizität Implodierendes: Angebotselastizität < Nachfrageelastizität
  • Diskutieren Sie das Cob Web Modell im Hinblick auf seine Anwendbarkeit für den Schlachtschweinemarkt Welches Modell kann die tatsächliche Preisentwicklung angemessener beschreiben? Realitätsnähe des Cob Web Modells:- hat empirische Relevanz - Schweinezyklus- lange Produktionsdauer -> daher verzögerte Anpassung an Preisimpulse in der LW dennoch nicht so bedeutend, wie theoretische Überlegungen nahelegen, - Hypothese der naiven Preiserwartungsbildung unrealistisch- Lagerhaltung (macht starke Anpassung möglich)- Aussenhandel- Staatliche Marktinterventionen Eine angemessene Erklärung für den Schweinemarktzyklus liefert das Modell mit Annahme von Kapazitätsgrenzen. Preise schwanken innerhalb eines bestimmten Kapazitätsbereichs -> es entsteht ein stabiles Viereck, da davon ausgegangen wird, dass innerhalb des Kapazitätsbereichs Angebots und Nachfrageelastizität gleich sind.
  • Welche Vor- und Nachteile hat die Kennziffer "Durchschnittliche Bestandsgröße" für den Vergleich der interregionalen Wettbewerbsfähigkeit der Schlachtschweineerzeugung Vorteile:- man sieht auf einen Blick die grobe Strukturentwicklung -> gibt einen Hinweis auf die Wettbewerbsfähigkeit, besonders wenn man die Entwicklung dieser Größe historischen Zeitablauf betrachtet- einzelne Regionen können anhand einer Kennziffer untereinander verglichen werdenNachteile: - macht keine Aussage über Verteilung-> gibt es ein paar riesige Betriebe und gleichzeitig viele kleine Betriebe, oder sind alle Betriebe mittelgroß -> keine Aussagen über tatsächliche Betriebsgrößenverteilung-> führt oft zu falschen Schlüssen auf die Wettbewerbsfähigkeit- ausserdem: in kleinbäuerlich geprägten Regionen gibt es oft andere Wettbewerbsvorteile , sodass sie im Endeffekt genauso günstig produzieren können wie andere Regionen