Sozialkunde (Fach) / Beendigung des Arbeitsverhältnisses (Lektion)

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Beendigung des Arbeitsverhältnisses

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  • Wann bzw. womit endet ein Arbeitsverhältnis? Aufhebungsvertrag Kündigung  Zeitablauf eines befristeten Vertrages Tod des AN Erreichen einer Bestimmten Altersgrenze (Rente)
  • Was ist ein Aufhebungsvertrag? AN und AG vereinbaren die Aufhebeung des Arbeitsvertrages. Für den AN, falls er durch die Aufhebung des Arbeitsvertrages arbeitslos wird, muss mit einer Speerfrist der Arbeitsagentur rechnen.
  • Kündigung? Schriftliche Form, gesetzlich vorgeschrieben Empfänger muss diese Kündigung nachweislich erhalten haben Absender muss nachweis führen Einschreiben mit Rückschein
  • Kündigungsfristen sind abhängig von der Anzahl der Beschäftigten, der Dauer der Betriebzugehörigkeit und vom Alter des AN. Sind im BGB geregelt. Grundsätzlich gilt die Frist von 4 Wochen zum 15. oder zum Monatsende. AN, die noch nicht 2 Jahre im Betrieb beschäftigt sind können zu jedem Datum gekündigt werden, wenn der Betrieb weniger als 20 AN hat. Dauer der Betriebszugehörigkeit nach den 25 Lebensjahr, die fristen gelten nur für den AG. 2 Jahre              - 1 Monat 5 Jahre              - 2 Monate 8 Jahre              - 3 Monate 10 Jahre            - 4 monate 12 Jahre  - 5 Monate 15 Jahre  -  6 Monate 20 Jahre  - 7 Monate
  • Außerordenliche - fristlose - Kündigung Eine fristlose Kündigung kann nur ausgesprochen werden, wenn das Arbeitsverhältnis so gestört ist, dass eine Weiterbeschäftigung nicht mehr zugemutet werden kann. Eine frislose Kündigung muss innerhalb 2 Wochen nach Eintritt des Grundes erfolgen. Das heißt, dass der jenige, der fristlos kündigen will, nochmals Zeit  hat, diesen Schritt zu überdenken.
  • Nenne 3 Kündigungsarten? Personenbedingte Kündigung - fehlende persönliche oder fachliche Eignung Verhaltensbedingte Kündigung - Vertragsverletzung, Fehlverhaltern des AN, ständig unpünktlich Betriebsbedingte Kündigung - dringende betriebliche Erfordernisse, Arbeitsmangel, Auftragmangel
  • Abmahnung Im Arbeitsrecht ist eine Abmahnung in der Regel notwendige Vorraussetzung einer verhaltensbedingte ordentliche Kündigung. Vorwurf bezeichnen und für den Wiederholungsfall eine Kündigung androhen.  
  • verhaltensbedingte Kündigung Wenn der tragende Grund für die Kündigung in einem Vertragswidrigen Verhalten. Unpünktlichkeit ehrenrühige Behauptungen gegenüber Vorgesetzten Schuldhaft einen Schaden am Firmenfahrzeug Ohne Abmahnung ist es einen AG fast nie möglich, einen AN verhaltensbedingt zu kündigen.
  • Betriebsbedingte Kündigung, nenne die dringenden betriebsbedingten Gründe? Es müssen außerbetriebliche oder innerbetriebliche Gründe vorliegen Diese Gründe müssen tatsächlich vorliegen Es muss eine nachweisbare Entscheidung vorliegen, die zum Wegfall des Arbeitsplatzes führt Es gibt keine Möglichkeit zur anderweitigen Beschäftigung der Arbeitnehmerin Die Sozialauswahl, AG muss nachweisen das die Betroffene am wenigstens vom Verlust des Arbeitsplatzes betroffen ist.
  • Was sind außerbetriebliche Gründe? Außerbetriebliche Gründe: Umsatzrückgang Auftragsmangel Kürzungen oder Wegfall von Drittmitteln  
  • Innerbetriebliche Gründe: Innerbetriebliche Gründe: Betriebseinschränkungen Umstellung oder Einschränkung der Produktion organisatorische Veränderungen