13
Siedlungsabfallwirtschaft (Fach) / 3 (Lektion)
3
Diese Lektion wurde von kirnale erstellt.
Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.
Anzeige
- Nennen Sie die 4 Verfahren der Reststoffsammlung. Umleerverfahren Einwegverfahren Wechselverfahren Systemlose Sammlung
- Erläutern Sie den Begriff „additives System“ zur Abfuhrorganisation von Wertstoffen. Die Sammlung von Wertstoffen und Restmüll erfolgt in separaten Behältern. Die Abfuhr von Wertstoffen und Restabfall erfolgt mit unterschiedlichen Fahrzeugen und unterschiedlichen Mannschaften.
- Erläutern Sie den Begriff „integriertes System“ zur Abfuhrorganisation von Wertstoffen. Die Sammlung von Wertstoffen und Restmüll erfolgt gemeinsam in einem geteilten(Mehrkammersystem) oder in mehreren BehälternDie Abfuhr von Wertstoffen und Restmüll erfolgt gemeinsam in einem Mehrkammersammelfahrzeug.
- Nennen Sie 4 Verfahren der Schadstoffsammlung. • stationäre Sammlung (feste Sammelstellen z. B. auf Bauhöfen) • mobile Sammlung (Schadstoffsammelmobil) • Rückführung über den Handel (z. B. Altöl, Batterien) • Abholung auf Abruf (z. B. Kühlschränke, Computer)
- Nennen und erläutern Sie die Logistikkonzepte zur Erfassung und Sammlung von Reststoffen. Holsystem: Abfälle werden vom Grundstück abgeholt Bringsystem: Sammelinseln (Depotcontainer) und zentrale Sammelstellen
- Nennen Sie die wesentlichen Nachteile, die sich beim Einsatz eines Bring- systems zur Wertstoffsammlung ergeben können. • Verbraucher/Kunden müssen längere Wege in Kauf nehmen, Akzeptanzproblem • Behinderte und alte Menschen werden benachteiligt • bereitgestelltes Behältervolumen wird dem Aufkommen nicht immer gerecht Abfälle werden vor den Behältern liegen gelassen • Anreiz zum Ablagern anderer Abfälle wilde Kippen Wohnwert wird verringert
- Nennen Sie die zwei wesentlichen Ziele der Verpackungsverordnung. • Vermeidung von Abfällen aus Verpackungen• Verwendung von umweltverträglichen, stofflich verwertbaren Verpackungsmaterialien
- Wer sind die sogenannten „Garantiegeber“ im Rahmen des DSD und welche Aufgaben haben sie? 1: Verwertungs- und Vermarktungsgesellschaften für Abfälle 2: Abnahme und stoffliche Verwertung der Abfälle
- Wer ist für die Verwertung bzw. Entsorgung der nachstehend aufgeführten Abfälle zuständig? Restabfall aus privaten Haushalten: Wertstoffe aus Privathaushalten: Restabfall aus gewerblichen Unternehmen: Wertstoffe aus gewerblichen Unternehmen: Restabfall aus privaten Haushalten:Öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger Wertstoffe aus Privathaushalten:Duale Systeme Öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger Restabfall aus gewerblichen Unternehmen:Öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger, sofern das Unternehmen keine eigenen Entsorgungsanlagen betreibt Wertstoffe aus gewerblichen Unternehmen:Eigene Verwertung oder Privatwirtschaft
- Schlagen für die in der nachstehenden Tabelle aufgeführten Siedlungsabfälle jeweils ein Verfahren der Sammlung vor. Altcomputer und Bildschirme: Altmetalle z. B. Kochtöpfe: Bauschutt aus Haushalten: Bioabfall aus Haushalten: Altmöbel z. B. Kleiderschränke: Restfarben: Abfall: Sammelverfahren: Altcomputer und Bildschirme: Recyclinghöfe, systemlose Sammlung Altmetalle z. B. Kochtöpfe: Wertstofftonne, Recyclinghöfe Bauschutt aus Haushalten: Wechselverfahren Bioabfall aus Haushalten: Umleerverfahren Altmöbel z. B. Kleiderschränke: Systemlose Sammlung (Sperrmüllabfuhr) Restfarben: mobile Sammlung, Recyclinghöfe
- Anzeige
- Welche Faustwerte gibt es für die Errichtung von Umschlagstationen? Umschlagstation können errichtet werden bei • großen Abfallmengen > 50.000 Mg/a • großen Entfernungen zur Behandlungsanlage > 50 km • langen Transportzeiten > 1 h
- Nennen Sie 3 Elemente einer Umladestation. • Waage • Entladehalle zur Entladung der Sammelfahrzeuge • Sammelbunker für angelieferte Abfälle
- Beschreiben Sie die vier Verfahren zum Umschlag von Abfällen. Umladestation mit direkter Umladung ohne Verdichtung in das Ferntransportfahrzeug Umladestation mit direkter Umladung über eine Müllpresse mit Verdichtung in das Ferntransportfahrzeug Umladestation mit indirekter Umladung über Bunker und Förderbandsystem mit Verdichtung Umladestation mit indirekter Umladung über eine Müllpresse mit Verdichtung in Wechselbehälter. Die Behälter werden über ein Hubsystem auf die Transportfahrzeuge verladen.