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sozialstrukturanalyse (Fach) / 1-Grundlagen (Lektion)
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- Gesellschaftliche Strukturen, zitat Huinik /Schröder (Gesellschaftliche Strukturen, Soziale Prozesse, Akteurstypen, Dimensionen gesellschaftl. Strukturen)„Relativ stabile Phänomene, die das Miteinander der Menschen in einer Gesellschaft regulieren und ordnen und an denen sich die Menschen in ihrem Handel orientieren“ (Huinik/Schröder)
- Gesellschaftliche Strukturen. Eigenschaften 4 regulieren soziales Handeln und sind Ergebnis sozialen Handelns machen Menschen erst handlungsfähig und ermöglichen ihnen soziale Beziehungen zu anderen Menschen = Handlungsrahmen und Orientierung bewirken die Regelmäßigkeit von Handlungsabläufen
- Sozialer Tatbestand Dürkheim „Ein soziologischer Tatbestand ist jede mehr oder minder festgelegte Artdes Handelns, die die Fähigkeit besitzt, auf den Einzelnen einen äußerenZwang auszuüben; oder auch, die im Bereiche einer gegebenenGesellschaft allgemein auftritt, wobei sie ein von ihren individuellenÄußerungen unabhängiges Eigenleben besitzt“ (objektiv)
- Soziale Prozesse - -Esser -Soziales handeln weber - Gesellschaftliche Strukturen bewirken Regelmäßigkeit vonHandlungsabläufen• Handlungsabläufe kann man als soziale Prozesse bezeichnen; dassind „Sequenzen des Ablaufs und der Wirkung des sozialen Handelns“(zitiert nach Esser 1993: 87)• „Soziales Handeln aber soll ein solches Handeln heißen, welchesseinem von dem oder den Handelnden gemeinten Sinn nach auf dasVerhalten anderer bezogen wird und daran in seinem Ablauf orientiertist“ (Weber 1972: 1).• Soziale Prozesse reproduzieren oder verändern soziale Tatbeständebzw. soziale Strukturen
- Akteurstypen • Individuelle Akteure: Menschen als intentional handelnde Subjekte• Kollektive Akteure: Gruppen individueller Akteure, die durch koordiniertes Handeln alsEinheit wahrnehmbar sind• Korporative Akteure: kollektive Akteure, die durch bestimmte Repräsentanten wieindividuelle Akteure auftreten und handeln können (jur. person)
- Gesell. Dimensionen nach Esser infrastruktur Institutionelle Struktur Gesellschaftsstruktur (soz-Beziehungsstruktur/ Verteilungsstruktur)
- Infrastruktur Materielle und technologische Basis der Gesellschaft – die Mittel und Ressourcen, dieden Akteuren zur Verfügung stehen (technischer Entwicklungsstand,Produktionsbedingungen, Bildungseinrichtungen, Ökologie, Humankapital u.v.m.)
- Institutionelle Struktur Gesamtheit sozialer Institutionen, übergreifende Verfassung der Gesellschaft;Beispiele: Werte, Normen und kulturell verankerte Lebensziele, Vorstellungen über dielegitimen Mittel, mit denen Ziele verfolgt werden können, die Verteilung der Mittel undderen Kontrolle.
- Sozialstruktur Zwei Dimensionen:1.Soziale Beziehungsstruktur (Relationaler Begriff): Gesamtheit dauerhaft angelegterFormen sozialer Beziehungen zwischen Mitgliedern der Gesellschaft2. Soziale Verteilungsstruktur (Distributiver Begriff): Gliederung der Mitglieder derGesellschaft nach sozial relevanten Merkmalen und Kombinationen solcher Merkmale
- Soziale Beziehungsstruktur (Relationaler Begriff): Gesamtheit dauerhaft angelegterFormen sozialer Beziehungen zwischen Mitgliedern der Gesellschaft
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- Soziale Verteilungsstruktur (Distributiver Begriff): Gliederung der Mitglieder derGesellschaft nach sozial relevanten Merkmalen und Kombinationen solcher Merkmale
- Sozialstruktur als Struktur soz. Beziehungen - betrachtet Beziehungen zwischen Mitgliedern der Gesellschaft Soziale Beziehung: Akteure können in vielfaltiger Weise in sozialen Beziehungen zueinander stehen.Beispiele: Partnerschaften, flüchtige Bekanntschaften, Geschäftsbeziehungen etc. Soziale Beziehungsgeflechte: Gesamtheit der dauerhaft angelegten Formen sozialerBeziehungen zwischen zwei oder mehreren Mitgliedern der GesellschaftBeispiele: Paarbeziehung, Familienbeziehungen, solche, die einen stabilen Kontext darstellen Besondere Form sozialer Beziehungsgeflechte: kollektive Akteure
- Soziale Position 4 Der „Ort“ den individuelle Akteure in einem Beziehungsgeflecht einnehmen bestimmendas Verhältnisse der Individuen zueinander• Trennung!: Position und einem Individuum • Soziale Positionen werden gesellschaftlich bewertet (Status) - Platz in einer vertikalenRangordnung (Eine der Wurzeln der sozialen Ungleichheit)• Beispiele der Bewertung: Einkommen Formelle BeziehungsgeflechteIndividuelle Akteure werden in sozialen Beziehungen nur als Träger der dadurchfestgelegten sozialen Rolle betrachtet als Person uninteressant, austauschbarBeispiel: Polizist Informell begründete Beziehungsgeflechte:Ergebnis persönlicher Interaktion von individuellen Akteuren -> nicht austauschbar, ohne soziales Beziehungsgeflecht grundlegend zu verändernBeispiel: Freundschaften/ Partnerschaften
- Sozialstruktur als soziale Verteilungsstruktur Es gibt bestimmte sozialstrukturelle Merkmale, die Personenvoneinander unterscheiden Sozialstrukturelle Merkmale nennt Blau ParameterBeispiele: Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildung, Beruf, Familienstand etc. • Sozial relevant für soziale Beziehungen• Beeinflussen maßgeblich das Handeln und die sozialen Beziehungen• Unterscheiden sich in Kulturen und LändernSozialstruktur als soziale Verteilungsstruktur Sozialstrukturelles Merkmal GeschlechtEinkommen Sozialstrukturelle Position Frau / MannEinkommenshöhe
- Typen: Sozialstrukturelle Position Nominaler Parameter:Klassifikationsmerkmal (keine innere Rangordnung per se);Konfession, Geschlecht, Lebensform - es ist jedoch möglich, dass sie inbestimmten Gesellschaften eine Rangordnung aufweisen Horizontale Differenzierung der Gesellschaft; HeterogenitätGraduelle Parameter:Ungleichkeitsmerkmal: (Rangordnung per se in sich);Einkommen, Prestige, Schulbildung- Vertikale Differenzierung (Ungleichheit in einer Gesellschaft)