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Informationsmanagement (Fach) / Infomangagement (Lektion)
Zusammenfassung Informationsmanagement, wichtige Fragen
Diese Lektion wurde von Sandy200787 erstellt.
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- Was sind "Informationen" und worin besteht der Unterschied zu dem Begriff "Wissen"? Informationen sind Zweckorientiertes, Zielgerichtetes und Aufgabenbezogenes Wissen im Unternehmen. Es besteht aus Daten (Folge von Zeichen) die erst interpretiert werden müssen um weiterverarbeitet werden zu können. Informationen ist die Teilmenge des Wissens und somit die Grundlage zur Entstehung.
- Was ist Kommunikation? Kommunikation ist der Arbeitsmodus eines Unternehmens und ist Notwendig zum Inofrmationsaustausch. Sie gliedert sich in indirekte und dirkete Kommunikation.
- Was ist ein Informationssystem (IS) und wozu werden sie benötigt? IS ist ein sozio-technisches System welches aus maschinellen und natürlichen Elementen besteht und nach wirtschaftlichen Kriterien im Unternehmen eingesetzt wird. Um ein Informationssystem schaffen zu können müssen einzelne Anwendungen ohne Reibungsverluste ineinander greifen (Zahnräder). Die indirekte Kommunikation zwischen Unternehmen und ihrer Umwelt kann so unterstützt werden.
- Was ist eine Schnittstelle? Es sind Informationen die man verwenden kann --> mit denen man etwas anfangen kann. Die Schnittstelle oder das Interface (englisch für Grenzfläche) ist der Teil eines Systems, welcher der Kommunikation dient. Eine Schnittstelle, Interface (I/F), ist ein definierter Übergang zwischen Datenübertragungseinrichtungen, Hardwarekomponenten, logischen Softwareeinheiten oder zwischen Menschen und Computern. Schnittstellen werden den vielfältigsten Anforderungen und Anwendungen gerecht: den elektrischen und physikalischen, den Übertragungsmodi, -protokollen und -betriebsarten.
- Was beinhaltet das Produktivitätsparadoxon bezüglich eingesetzter Software im Unternehmen? Das Produktivitätsparadoxon sagt aus, dass es keinen positiven Zusammenhang zwischen Investitionen in die Informations- und Kommunikationstechnologie und der Produktivität auf volkswirtschaftlicher oder unternehmerischer Ebene besteht. D.h. eine teuere Software bedingt nicht den Erfolg des Unternehmens.
- Nennen Sie Produzenten von Informationen Gesellschaft für Konsum und Forschung Stiftung Warentest Medien Branche Bundesamt für Statistik
- Was ist Informationsverarbeitung und welche Eigenschaften hat diese? Die Informationsverarbeitung (IV) ist die Basis sinnvoller ökonomischer Entscheidungen und Grundlage des Informationsflusses im Unternehmen. Die Eigenschaften teilen sich in Primär und Sekundär auf, wobei diese aufeinander aufbauend sind. Zunächst müssen Informationen gespeichert und transformiert werden (primär) bevor sie als Generierung und Input der betrieblichen Koordinationsprozesse genutzt werden können (Sekundär).
- Unterscheiden Sie Effektivität und Effizient in der Informationsverarbeitung (IV) Effektivität beschreibt den Grad der Zielerreichung (Wirksamkeit, Qualität der Zielerreichung). Ein IV wurde zur Problemlösung Effektiv eingesetzt. Effizient wäre es wenn ein hohes Maß an Wirtschaftlichkeit (Kosten-Nutzen-Relation) erreicht wurde. Es muss also nicht nur die richtige IV stattfinden sondern mit den Informationen muss auch das richtige getan werden um ökonomisch richtig zu handeln.
- Geben Sie einen Überblick über den Begriff "Big Data" Big Data bedeutet die verarbeitung von sehr großen Mengen von Informationen, aus z.B. logistischen Prozessen, Überwachungskameras oder dem Social Web, in Echtzeit. Es sind neue Technologien nötig, um BigData zu erfassen, zu verteilen, zu speichern, zu durchsuchen, zu analysieren und zu visualisieren. Diese Datenverarbeitung findet Anwendung bei Echtzeitanalysen im Onlinehandel, personalisierte Serviceangebote sowie Prozessoptimierung.
- Geben Sie einen Überblick über den Begriff "In Memory" In Memory dient zur Analyse von sehr großen Datenmengen und gewährleistet durch die dirkete Speicherung der Daten auf den Arbeitsspeicher einen schnellen Input-Output Zugriff. Des Weiteren ist dieses Verfahren notwendig für eine schnelle Suche, hohe Kompressionsraten und sehr gute Parallelisierung der Verabreitungsprozesse.
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- Geben Sie einen Überblick über den Begriff "Informationsfunktion" Ist die Gesamtheit aller Aufgaben einer Organisation in der Wirtschaft und Verwaltung, deren Zweck das Beschaffen, Verarbeiten und Verwenden von Informationen
- Geben Sie einen Überblick über den Begriff Informationsinfrastruktur Ist die Gesamtheit aller Einrichtungen Mittel und Maßnahmen, welche die Voraussetzung für eine der Organisation passenden Informationsverarbeitung schafft. Informationssystem als wichtiges Teilelement (besteht aus ein oder mehreren AS)
- Nennen Sie beispiele zu Hardware und Software Hardware: Computer, Bildschirm, Maus, Drucker Software: Textverarbeitung, Spiele, Programme
- Nennen und erklären Sie die Aufgaben und Ziele des Informationsmanagement Informationsmanagement ist die ganzheitliche, transparente Planung, Schaffung und Aufrechterhaltung und Nutzung der Infromationsstruktur. ZIEL:Leistungspotenzial der Informationsfunktion voll nutzbar zu machen AUFGABEN:Gestaltungsaufgabe, die den Aufbau, die Modernisierung der Infromationsstruktur zum Gegenstand hat. Führungsaufgabe des Management der Informationsfunktion im Unternehmen.
- Die Informationsverarbeitung besitzt Primär und Sekundär Eigenschaften, die sekundär Eigenschaften beinhalten Produktions- und Koordinationunterstützung . Was beinhaltet die Koordinationsunterstützung? Information als Input im betrieblichen Koordinationsprozess
- Was beinhaltet die Primäreigenschaften der IV Speichern, Transformieren, und Kommunikation der Information
- Was ist Integration? Integration bezeichnet das Zusammenfügen von Teilsystemen zu einem Gesamtsystem, d.h. zu einem Unternehmensweiten Informationssystem. Datenintegration:Logisches und Physisches Zusammenführen zu einer einheitlichen Datenbasis Funktionsintegration: Verknüpfung logisch zusammengehörender Funktionen zu Geschäftsprozessen Programmintegration:Softwaretechnische Integration verschiedener Anwendungsprogramme
- Erklären Sie die Integrationsrichtungen von integrierter Informationsverarbeitung Die Richtung ist immer von Oben nach Unten => Management der Informationsfunktion, Frage nach dem Leistungspotenzial der Informationsfunktion sowie dem "informationswirtschaftlichen Gleichgewicht" => Management der Informationssysteme, Frage nach dem Erfolgspotenzial der Informationsstruktur => Management der Informationsinfrastruktur, Frage nach der für den Betrieb von AS notwendig Die Basis ist die INTEGRATION
- Erklären Sie den unterschied zwischen ERP und ASP Systemen Enterprise Resource Planning (ERP) Unerstützt sämtlicher in einem Unernehmen ablaufende Geschäftsprozesse. Es enthält Module für die Bereiche Beschaffung, Produktion, Vertrieb, Anlagenwirtschaft, Personalwesen, Finanz- und Rechnungswesen etc. , die über eine gemeinsame Datenbasis miteinander verbunden sind. Das ERP-System dient zur Koordinationsfunktion und nutzt die horizontale Integrationsrichtung. Stücklisten werden mit ERP-System einstufig gespeichert. Application Service Provider (ASP): bzw. Anwendungsdienstleister ist ein Dienstleister, der eine Anwendung (z.B. ein ERP System) zum Informationsaustausch über ein öffentliches Netz (z.B. Internet) oder über ein privates Datennetz anbietet. Der ASP kümmert sich um die gesamte Administration, wie Datensicherung, das einspielen von Patches usw.
- Was ist eine Anwendungssoftware? Anwendungssystem umfasst alle Programme, mit denen die eigentliche Geschäftstätigkeit unterstützt wird. Z.B. Programme für das Rechnungswesen, Controlling, Vertrieb.
- Was versteht man unter einer Standardsoftware? darunter versteht man ein betriebliches Anwendungssystem, das aufgrund gleichartiger betriebswirtschaftlicher Anforderungen in vielen Unternehmen eingesetzt werden kann. Wird von Softwareentwicklern angeboten und gewartet, die sich meistens auf eine oder mehrere Branchen spezialisieren. Vorteile Standardsoftware: günstige Anschaffungskosten, Schnelle Verfügbarkeit, Gewährleistung eines breiten Funktionsumfanges Nachteile Standardsoftware: Abhängigkeit an Softwareentwickler, MA müssen umgeschult werden, Anschaffung neuer Hardware notwendig Vorteile Individualsoftware: Individuell und maßgeschnittene Software, mit einem Entwicklerteam macht sich das U. unabhängig, problemlose und nahtlose Einführung möglich Nachteile Individualsoftware: Kostenintensiv, weniger Flexibel, weniger schnelle Verfügbarkeit
- Was versteht man unter Branchenlösung sowie was sind die Vorteile einer Branchensoftware Auch Branchensoftware oder Branchenspezifische Software genannt, ist eine Standardsoftware, die an die speziellen Anforderungen einer Branche angepasst wurde. Vorteile:Es gibt Branchenneutrale und Branchen spezifische Standardsoftware, die Software ist an spezielle Anforderungen der Branche angepasst. Im Gegensatz zur Individualsoftware ist diese, kostengünstiger, relativ gut an die Anforderungen des Betriebes angepasst und kurzfristig verfügbar. Einkauf von Branchenspezifischen Know-How
- Was versteht man unter einem Branchen neutralen Anwendungssystem und wo liegen die Hauptanwendungsbereiche Einsatz im Unternehmen verschiedener Wirtschaftszweige aufgrund gleichartiger Anforderungen. Hoher Grad der Standardisierung. Hauptanwendungsbereiche: Rechnungswesen, Personalwesen, Lagerhaltung, Buchhaltung, Beschaffung und Vertrieb.
- Nennen Sie Branchenspezifische Anforderungen an Handelsinformationssysteme Handelsinformationssystem (HIS) ist ein ERP System, ist ein Informationssystem, die die operativ-dispositiven, die betriebswirtschaftlichen administrativen und die Controlling- und Unternehmensplanungsaufgaben von Handelsunternehmen unterstützen. HIS hat die Aufgabe, Handelsunternehmen so zu unterstützen, dass die Beschaffung, Lagerung, Distribution, Administration und das Controlling richtig (effektiv = hohe Wirksamkeit) und mit möglichst geringen Mitteleinsatz (effizient=hohe Wirtschaftlichkeit) erbracht werden können. Folgende Anforderungen werden gestellt: Einkauf:Lieferanten, Artikel, Konditionen Lager:Umlagerung, Umbuchung, Inventur Marketing: Artikellistung, Absatzwerbung, Warenplanung, Konditionspolitik Verkauf: Kundenanfragen, Kundenangebotsbearbeitung, Auftragsbearbeitung
- Was ist ein ER-Modell (ERM) und was genau wird dort beschrieben? Das Entity Relationship Modell wird in Referenzmodellen eingesetzt und dient der Datenmodellierung. Die Optimierung von Geschäftsprozessen kann so unterstützt werden. In einem ER-Modell werden die Beziehungen untereinander vereinfacht dargestellt.
- Was sind die 4 Hauptaufgaben des MRP II Konzept? Produktionsprogrammplanung Produktionsbedarfsplanung Fertigungsplanung Freigabe und Überwachung der Fertigungsaufträge
- Geben Sie einen Überblick über den Begriff des "PLM-System" PLM= Product Lifecycle Management Systeme, sind Informationssysteme die über den gesamten Produktlebenszyklus (Einführung, Wachstum, Reife, Sättigung) anfallenden Daten, speichern und verwalten. Das Unternehmen wird durch dieses System mit allen notwendigen Daten rund um das Produkt versorgt. Die Schwerpunkte liegen hierbei in dem Produktentwicklungs- und Produktionsentstehungsprozess. Bedeutung in der Praxis: Integration von Kunden und Partnern, steigende Flexibilität durch erhöhung der Produktbezogenen Daten, Besseres Risikomanagement, Entscheidungsunterstützend, Optimaler Zugriff auf Erfahrungswissen. Mit einem PLM System wird die Produktqualität verbessert und somit steigt die Innovationsfähigkeit des Unternehmens
- Welche Funktionen und Nutzenpotentiale hat ein PLM-System? Funktionen: Datenmanagement, Workflowmanagement, Workgroupfunktionalität Nutzenpotenziale:Verringerung der Teilvielfalt durch Standardisierung, Verkürzung des "time to market", Kostenreduktion (keine Doppelarbeit)
- Welche der beiden Sekundäreigenschaften (Koordinationsunterstützung und Produktionsunterstützung) der IV dient ein PLM System? Produktionsunterstützung
- Welche Meta-Daten speichert ein PLM System PLMS, speichert nur die Daten des digitalen Produktes z.B. Beschreibung, Klassifizierung, Verwaltung
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- Was bewirkt die Referenzierung eines PLM System? Der Zugriff auf die Modelldate erfolgt durch Referenzierung. Die Anzeige und Verarbeitung der Modelldaten erfolgt durch Integration der verschiedenen Autorensysteme
- Was ist Business Intelligents (BI) BI ist das Unternehmensspezifische Gesamtsystem analytischer Anwendungen mit dem Ziel relevanter Daten in entscheidungsrelevante Daten zu transformieren. BI bezeichnet Verfahren und Prozesse zur systematischen Analyse (Sammlung, Auswertung und Darstellung) von Daten in Elektronischer Form. Ziel ist die Gewinnung von Erkenntnissen, die in Hinsicht auf die Unternehmensziele bessere operative oder strategische Entscheidungen ermöglichen. Dies geschieht mit Hilfe analytischer Konzepte, entsprechender Software bzw. IT-Systeme, die Daten über das eigene Unternehmen, die Mitbewerber oder die Marktentwicklung im Hinblick auf den gewünschten Erkenntnisgewinn auswerten. Mit den gewonnenen Erkenntnissen können Unternehmen ihre Geschäftsabläufe, sowie Kunden- und Lieferantenbeziehungen pofitabler machen, Kosten senken, Risiken minimieren und die Wertschöpfung vergrößern