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Psychologie (Fach) / Klinische Psychologie (Lektion)
Klinische Psychologie
Diese Lektion wurde von MedeaVenefica erstellt.
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- Merkmale der Verhaltenstherapie - orientiert sich an empirischer Psychologie - problemorientiert: maßgeschneiderte Therapie, an aktueller Situation orientiert, Problemlösefähigkeit im Fokus - setzt an prädisponierenden, auslösenden und aufrechterhaltenden Bedingungen an - zielorientiert - handlungsorientiert: aktive Teilnahme, nicht „nur“ Einsicht - keine Begrenzung auf therapeutisches Setting: Erprobung im Alltag erwünscht - Transparenz: aufgeklärter Klient - Hilfe zur Selbsthilfe: Kompetenz zu eigenen Lösungen, Minderung der Rückfallquote - ständige Weiterentwicklung -> Orientierung an empirischer Psychologie
- Merkmale kategorialer Klassifikation o Phänomene eindeutig einer Kategorie zugeordnet o alle unteren Kategorien haben auch Merkmale von oberen o jedes definierende Merkmal ist Bedingung für Zugehörigkeit zu Kategorie o die Gesamtheit der definierenden Merkmale muss reichen, um Klassenzugehörigkeit festzulegen
- Merkmale dimensionaler Klassifikation o graduelle Verteilung der Phänomene o jede Person hat unterschiedliche Ausprägung der Phänomene (quantitativ)
- Klassifikation nach Kraeplin o exogen: Störungen durch Hirnschäden (Unfall, Drogen) o endogen: genetisch Störungen o Neurosen: durch Umwelt ausgelöst
- Pro/Con Klassifikation Pro: - Ökonomie - Forschung - Kommunikation Con: - Informationsverlust durch "Etiketten" - evtl nicht genau zuzuordnen - Stigmatisierung durch Etiketten
- Definition "Epidemiologie" Untersuchung der Verteilung, Determinanten und Risikofaktoren gesundheitsbezogener Zustände in Bevölkerung
- Lebenszeitprävalenz Anteil an einem Stichtag lebender Personen, die irgendwann in ihrem Leben erkrankt sind
- Inzidenz Anzahl der Neuerkrankungen in einem bestimmten Zeitraum
- odds ratio Zusammenhang zwischen Risikofaktor und Erkrankung
- attributable risk Wahrscheinlichkeit, dass Merkmal A bei Fällen mit Merkmal B beteiligt ist
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- Mediatorvariable ....vermittelt Zusammenhang zwischen A und B
- Moderatorvariable ...beinflusst Stärke des Zusammenhangs
- Survivalanalyse Verfahren, das Zensierung von Daten berücksichtigt
- Faktoren der sozialen Umgebung, die Krankheitsrisiko beeinflussen - Medieneinflüsse (GNTM!) - Stigmatisierung - Krankenrolle - Rollenstress (Anforderungen an verschiedene Rollen passen nicht zusammen: Mutter/Ehefrau) - Dysfunktionale Beziehungen
- Definition "Psychotherapie" - geplanter Prozess, um psychische Störungen zu lindern - mit psychologischen Mitteln - mittels lehrbarer Technik - auf Basis der Theorie des normalen und pathologischen Verhaltens - gute Beziehung nötig
- Zwei-Faktoren Theorie (Mowrer & Mowrer) Durch unkonditionierten Schreckreiz und die darauffolgende unkonditionierte Angstreaktion im Bus wird dieser zu CS. Angstreaktion durch CS wird antizipiert -> Vermeidung -> CS+.
- Die vier Prozesse des Modellernens nach Bandura... o Aufmerksamkeit (wie attraktiv/ähnlich ist Modell?) o Behalten: gesehenes wird in Schemata umgeformt, leicht erinnerbar und abrufbar o Reproduktion: Fähigkeiten und Motivation nötig o Motivation: stellvertretende Verstärkung („die anderen wurden auch belohnt“)
- 7-Phasenmodell therapeutischer Veränderung 1. Schaffung günstiger Ausgangsbedingungen 2. Aufbau von Änderungsmotivation (Ressourcen!) 3. Verhaltensanalyse und Modell (SORK) 4. Zielklärung 5. therapeutische Maßnahmen 6. Evaluation der Fortschritte 7. Katamnese
- Prinzip der reziproken Hemmung (Wolpe) Präsentation angstauslösender Reize (stufenweise) mit angenehmen Reizen
- Grundannahmen der Rationale-Emotiven Therapie (Ellis) - Grundannahme: Erleben von Realität abhängig von Einstellungen - Störungen, wenn Einstellungen von irrationalen Denkmustern geprägt sind - ABC-Modell: Auslöser, Gedanken, Konsequenzen
- Ursache von psychischen Störungen nach Beck (kognitive Therapie) psychische Störungen als Fehler in Wahrnehmung, inadäquater Lösungsstrategien, oder falscher Schlussfolgerungen
- Grundannahmen (Beck) Annahmen über sich oder die Umwelt fundamental meist nicht direkt zugänglich
- bedingte Annahmen entstehen aus Grundannahmen - mit Erfahrung verknüpft
- automatische Gedanken schnell einschießende, unbewusste Gedanken