24

Psychologie (Fach) / Klinische Psychologie (Lektion)

Klinische Psychologie

Diese Lektion wurde von MedeaVenefica erstellt.

Lektion lernen

Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.

Anzeige
  • Merkmale der Verhaltenstherapie -          orientiert sich an empirischer Psychologie -          problemorientiert: maßgeschneiderte Therapie, an aktueller Situation orientiert, Problemlösefähigkeit im Fokus -          setzt an prädisponierenden, auslösenden und aufrechterhaltenden Bedingungen an -          zielorientiert -          handlungsorientiert: aktive Teilnahme, nicht „nur“ Einsicht -          keine Begrenzung auf therapeutisches Setting: Erprobung im Alltag erwünscht -          Transparenz: aufgeklärter Klient -          Hilfe zur Selbsthilfe: Kompetenz zu eigenen Lösungen, Minderung der Rückfallquote -          ständige Weiterentwicklung -> Orientierung an empirischer Psychologie
  • Merkmale kategorialer Klassifikation o   Phänomene eindeutig einer Kategorie zugeordnet o   alle unteren Kategorien haben auch Merkmale von oberen o   jedes definierende Merkmal ist Bedingung für Zugehörigkeit zu Kategorie o   die Gesamtheit der definierenden Merkmale muss reichen, um Klassenzugehörigkeit festzulegen
  • Merkmale dimensionaler Klassifikation o   graduelle Verteilung der Phänomene o   jede Person hat unterschiedliche Ausprägung der Phänomene (quantitativ)
  • Klassifikation nach Kraeplin o   exogen: Störungen durch Hirnschäden (Unfall, Drogen) o   endogen: genetisch Störungen o   Neurosen: durch Umwelt ausgelöst
  • Pro/Con Klassifikation Pro: - Ökonomie - Forschung - Kommunikation Con: - Informationsverlust durch "Etiketten" - evtl nicht genau zuzuordnen - Stigmatisierung durch Etiketten
  • Definition "Epidemiologie" Untersuchung der Verteilung, Determinanten und Risikofaktoren gesundheitsbezogener Zustände in Bevölkerung
  • Lebenszeitprävalenz Anteil an einem Stichtag lebender Personen, die irgendwann in ihrem Leben erkrankt sind
  • Inzidenz Anzahl der Neuerkrankungen in einem bestimmten Zeitraum
  • odds ratio Zusammenhang zwischen Risikofaktor und Erkrankung
  • attributable risk Wahrscheinlichkeit, dass Merkmal A bei Fällen mit Merkmal B beteiligt ist
  • Anzeige
  • Mediatorvariable ....vermittelt Zusammenhang zwischen A und B
  • Moderatorvariable ...beinflusst Stärke des Zusammenhangs
  • Survivalanalyse Verfahren, das Zensierung von Daten berücksichtigt
  • Faktoren der sozialen Umgebung, die Krankheitsrisiko beeinflussen -          Medieneinflüsse (GNTM!) -          Stigmatisierung -          Krankenrolle -          Rollenstress (Anforderungen an verschiedene Rollen passen nicht zusammen: Mutter/Ehefrau) -          Dysfunktionale Beziehungen
  • Definition "Psychotherapie" -          geplanter Prozess, um psychische Störungen zu lindern -          mit psychologischen Mitteln -          mittels lehrbarer Technik -          auf Basis der Theorie des normalen und pathologischen Verhaltens -          gute Beziehung nötig
  • Zwei-Faktoren Theorie (Mowrer & Mowrer) Durch unkonditionierten Schreckreiz und die darauffolgende unkonditionierte Angstreaktion im Bus wird dieser zu CS. Angstreaktion durch CS wird antizipiert -> Vermeidung -> CS+.
  • Die vier Prozesse des Modellernens nach Bandura... o   Aufmerksamkeit (wie attraktiv/ähnlich ist Modell?) o    Behalten: gesehenes wird in Schemata umgeformt, leicht erinnerbar und abrufbar o   Reproduktion: Fähigkeiten und Motivation nötig o   Motivation: stellvertretende Verstärkung („die anderen wurden auch belohnt“)
  • 7-Phasenmodell therapeutischer Veränderung 1.       Schaffung günstiger Ausgangsbedingungen 2.       Aufbau von Änderungsmotivation (Ressourcen!) 3.       Verhaltensanalyse und Modell (SORK) 4.       Zielklärung 5.       therapeutische Maßnahmen 6.       Evaluation der Fortschritte 7.       Katamnese
  • Prinzip der reziproken Hemmung (Wolpe) Präsentation angstauslösender Reize (stufenweise) mit angenehmen Reizen
  • Grundannahmen der Rationale-Emotiven Therapie (Ellis) -          Grundannahme: Erleben von Realität abhängig von Einstellungen -          Störungen, wenn Einstellungen von irrationalen Denkmustern geprägt sind -          ABC-Modell: Auslöser, Gedanken, Konsequenzen
  • Ursache von psychischen Störungen nach Beck (kognitive Therapie)  psychische Störungen als Fehler in Wahrnehmung, inadäquater Lösungsstrategien, oder falscher Schlussfolgerungen
  • Grundannahmen (Beck) Annahmen über sich oder die Umwelt fundamental meist nicht direkt zugänglich
  • bedingte Annahmen entstehen aus Grundannahmen - mit Erfahrung verknüpft
  • automatische Gedanken schnell einschießende, unbewusste Gedanken