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K6E (Fach) / K6E_4 (Lektion)

K6E_4

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  • Formen einer affektiven Störung a) Einzelne depressive Episode c) Anhaltende affektive Störung --> Dysthymie d) Rezidivierende depressive Störung Bipolare Störung
  • Aussagen zur Musiktherapie wissenschaftlich fundierte, praxisorientierte psychotherapeutische Disziplin Sowohl Einzel- als auch Gruppentherapie möglich Aktivierung von verschiedenen Prozessen durch Rezeption, Produktion + Reproduktion von Musik Patienten-Therapeuten-Beziehung zentral --> „zentraler therapeutischer Wirkfaktor?“ b) Man unterscheidet Aktive und Rezeptive Musiktherapie c) Musiktherapie setzt keine musikalischen Vorkenntnisse beim Patienten voraus d) Musiktherapie hat Schnittflächen mit Psychologie und Gesellschaftswissenschaften
  • Was trifft auf die Anwendung von Musiktherapie zu? e) Musiktherapie wird in Einzel- oder Gruppentherapie durchgeführt g) Musik kann u.a. dazu dienen, Erinnerungen und Assoziationen auszulösen f) Patient kann bei aktiver MT aus einer Vielzahl von Instrumenten frei auswählen h) In der Rezeptiven Musiktherapie Hören von Musik, ohne selbst zu spielen
  • Aussage zu Effekten der Musiktherapie a) schon bei wenigen Sitzungen (3-10) zeigen sich kleine Effekte. positive Effekte von Musikrezeption und -produktion bei Erwachsenen bei der Reduktion von Depressivität spezifische Wirkung von MT nicht ableitbar = Effekte der MT nicht uneingeschränkt auf die Wirkung von Musik alleine zurückführbar. Verbesserung bezüglich Angst-Symptomatik und dem allgemeinen Funktionsniveau keine Verbesserung in Selbstbeurteilungsskalen (BDI) Verbesserung in Fremdbeurteilungsskalen (Hamilton Depressionsskala) --> Skaleneffekte?
  • Welche Skala wurde in der Studie von Erkkilä et al. 2011 zur Erforschung der Musiktherapie bei Depressionen erhoben? Depressionswerte (MADRS) sign. Verbesserung 3 Monate nach Interventionsbeginn bei Musiktherapie Angstscore (HADS-A) Angstscore signifikant verringert nach 3 Monaten bei Musiktherapie Generelles Funktionsniveau (GAF) Generelles Funktionsniveau signifikant erhöht nach 3 Monaten bei Musiktherapie Lebensqualität (RAND-3629) Lebensqualität nur deskriptiv verbessert nach Musiktherapie Alexithymie (TAS-20) nur deskriptiv verbessert nach Musiktherapie
  • innermusikalische und außermusikalische Einflussfaktoren innermusikalische Einflussfaktoren Harmonik, Dynamik, Tempo, Rhythmik außermusikalische Faktoren Persönlichkeit, aktuelle Stimmung, musikalische Vorlieben, Kontext, musikalische Erfahrung
  • Einflussfaktoren beim Wahrnehmen und Erkennen musikalisch vermittelter Affekte Bekanntheit, Tempo und Tonalität
  • Welche Aussage zu Studien zum therapeutischen Potenzial von Musik bei Depressionen? d) MT erhöht die Fähigkeit zur rhythmischen Abstimmung bei Depressiven Limitationen bei schwer depressiven Erkrankten Musik als therapeutisches Potenzial (leichte bis mittlere depressive Erkrankungen) Vorteil gegenüber alleiniger Pharmakotherapie und Psychotherapie: vielfältige musikinduzierte Wechselwirkungen, sowohl bottom-up als auch top- down positive Effekte: Stimmungsaufhellung, psychomotorische Aktivierung, verbesserte Affektregulation, soziale und zeitliche Aspekte des Musizierens
  • Welche Annahme gilt für die Theorie des Mood-Managements zum Einsatz von Musik? a) Hedonistische Motivation führt zu medialem Selektionsverhalten und dadurch zur Maximierung angenehmer Stimmungen.
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