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Personalmanagement (Fach) / Personalplanung (Lektion)
- Personalplanung? ... einen geordneten, informationsbearbeitenden Prozess, in dessen Verlauf die Ausprägungen von Personalvariablen vorausschauend so festgelegt werden, dass angestrebte betriebliche Ziele erreicht werden. ... alle Maßnahmen der Anregungs-, Such- und Entscheidungsphasen des personalwirtschaftlichen Entscheidungsprozesses.
- Die Teilbereiche der Personalplanung Personalbedarfsplanung (quantitativer, qualitativer, räumlicher und zeitlicher Hinsicht) Personalbeschaffungsplanung (Beschaffungsmittel und Beschaffungswege) Personaleinsatzplanung (Wer die offenen Stellen besetzt) Personalfreisetzungsplanung (Wer welche Stelle verliert und was mit diesem passiert) Personalentwicklungsplanung (Wer darf seine sozialen und fachlichen Kompetenzen weiterentwickeln) Personalkostenplanung (Vorkalkulation, innerbetrieblichen Lenkung und Kostenkontrolle)
- Probleme und Vorteile der Personalplanung (UN und MA) Probleme: Handeln unter Ungewissheit Berücksichtigung vieler Bedingungen (Gesetze, Tarife, Art der Organisation usw.) gegenseitige Abhängigkeit von Unternehmens und Personalplanung. Vorteile Unternehmen gesteigerte Effizienz Personalengpässe fühzeitig erkennen Personalentwicklungsbedarf erkennen unabhängiger vom externen Arbeitsmarkt Reduktion von Personalkosten Mitarbeiter erkennen von Aufstiegschancen vorberieten auf Veränderungen am AP erhöhen der Sicherheit des eig. AP sozial verträglicher Personalabbau höhere Planbarkeit von personalpolitischen Maßnahmen
- Zeithorizonte der Personalplanung Strategische PP (langfristig, grob 5-10 Jahre, generelle und breite Zielsetzung) Taktische PP (mittelfristig 3-5 Jahre, Prog. zur Umsetzung von Personalstrategien) Operative PP (kurzf. 1-3 Jahre Detail- Maßnahmenplanung, konkrete Maßnahmen zur Implementierung von Personalprogrammen)
- Methoden der Personalplanung (Quantibedarf - Qualibedarf) Quantitativer Personalbedarf (Anzahl der Mitarbeiter, die für Erfüllung der Aufgaben benötigt werden) Methoden: gut quantifizierbare Daten vorhanden sind ein Zustand kurzfristig erreicht werden soll Beispiele: Kennzahlen, Veränderungsraten, statistische Methoden, Simulationen usw. Qualitativer Personalbedarf (Benötigte Qualifikationen und Kompetenzen der Mitarbeiter) Methoden: steigender Zeithorizont (zunehmende Unsicherheit) dynamische Umwelt vage und schwer quantifizierbare Daten Beispiele: Delphi-Methode, Szenario-Technik, Expertenbefragungen, einfache Schätzungen usw
- Arten des Personalbedarfs Einsatzbedarf: Zahl der MA die erforderlich sind Reservebedarf: Berücksichtigt erwartete Fehlzeiten Bruttopersonalbedarf= Einsatzbedarf+Reservebedarf Ersatzbedarf: Voraussichtliche Abgänge + v. Zugänge Zusatzbedarf: Neu geschaffene AP Nettopersonalbedarf Bruttopersonalbedarf - Istbestand Ersatzbedarf + Zusatzbedarf
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