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Aufbau und Ethik des medizinischen Berufes (Fach) / Testfragen (Lektion)

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Diese Lektion wurde von Madonnina7 erstellt.

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  • Wie hoch ist die durchschnittliche Lebenserwartung bei Geburt gegenwärtig? Frauen: 84.7 Jahre Männer: 80.5 Jahre
  • Worin besteht die Aufgabe des Arztes? Das Leben der Patienten zu schützen ihre Gesundheit aufrecht zu erhalten und zu fördern sie zu betreuen Schmerzen zu lindern in den letzten Lebensstunden beizustehen
  • In der Schweiz gibt es 5 verschiedene Fakultäten: Genf Lausanne Zürich Bern Basel
  • Wie lange dauert das Medizinstudium? 6 Jahre
  • Welchen lateinischen Leitspruch sollte sich der Arzt vor Augen halten? primum nihil nocere (als erstes nicht schaden)
  • Wo wird das Arzt- oder Berufsgeheimnis festgelegt? Schweizerischen Gesetzbuch sowie im Gesundheitsgesetz
  • Wie werden rezeptfreie Medikamente bezeichnet? OTC-Medikamente (over the counter, über den Ladentisch)
  • Welche Impfungen werden in der Schweiz empfohlen? Diese impfungen werden mit 2,4 und 6 Monaten empfohlen DTPa-Hib-IPV Diphtherie (D), Tetanus (T) Pertussis (Pa)/Haemophilus influenza (Hib)/ Kinderlähmung (IPV) Impfungen mit 12 Monaten: MMR (Masern-Mumps-Röteln) Impfungen mit 15 - 24 Monaten: DTPa-Hib-IPV-MMR Impfung mit 4-7 Jahre: DTPa-IPV (Auffrischung) Impfung mit 11-14/15 Jahre: DTPa (Auffrischung) HPV (Humane Papillomaviren) VZV (Varizellen/Windpocken) Impfungen mit 25 - 29 Jahre: DTPa Impfungen mit 45 Jahre: DT ab 65 Jahre alle 10 Jahre DT
  • Welches Diplom ist für die Ausführung des Arztberufes erforderlich? Das eidgenössische Arztdiplom
  • Welche 5 Behandlungsmethoden werden ab 2012 von der obligatorischen Grundversicherung übernommen? anthroposophische Medizin Homöopathie Neuraltherapie Phytotherapie traditionelle chinesische Medizin
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  • Nenne häufig angewendete Methoden der Komplementär/Alternativmedizin Akupunktur Aromatherapie Ayurveda Bachblüten Traditionelle chinesische Medizin Chiropraktik Magnetismus Homöopathie Hypnose Naturheilkunde Ernährungstherapie Osteopathie Reflextherapie Phytotherapie
  • Was bedeutet die Abkürzung FMH? Verbindug der Schweizer Ärztinnen und Ärzte, Foederatio Medicorum Helveticorum
  • Was braucht ein Arzt, der sein Medizinstudium abgeschlossen hat, und einen Schwerpunkt anstreben will? Einen Facharzttitel
  • Was ist ein Fachmann Gesundheit? Spezialist der Krankenpflege empfängt und berät Patienten beobachtet den Verlauf des Paienten Informiert den Arzt über Veränderungen
  • Was macht ein Assistent Gesundheit und Soziales? begleitet und betreut hilfsbedürftige Menschen Betreut Menschen jeden Alters, die im Alltag auf Hilfe angewiesen sind. Hilft bei der Gesundheits- und Körperpflege, unterstützt beim Anziehen usw. Ausbildung dauert 2 Jahre.
  • Was macht der Physiotherapeut? hilft körperliche Fähigkeiten zu erhalten/fördern/verbessern Massagen aktive und passive Gymnastik Elektro- oder Thermotherapie Bäderkur Ausbildung: 4 Jahre
  • Was macht der Ergotherapeut? unterstützt Menschen mit eingeschränkter Handlungsfähigkeit darin, ihren privaten und beruflichen Alltag zu bewätigen sowie möglichst viel Selbstständigkeit beizubehalten. Ausbildung: 3 Jahre
  • Was macht ein Biomedizinischer Analytiker? untersucht vor allem Körpergewebe und Körperflüssikeiten für die Diagnostik. Ausbildung: 3 Jahre
  • Was sind die Aufgaben einer Medizinischen Praxisassistentin? Betreuung von Patienten administrative Arbeiten Labor- und Röntgenuntersuchungen assistiert bei ärztlichen Eingriffen Ausbildung: 3 Jahre
  • Was ist der Fachmann für medizinische-technische Radiologie? (MTRA) Er führt Strahlenbehandlungen durch, überprüft Organfunktionen und erstellt Bilddokumente, bedient die Geräte, betreut und überwacht gesunde, behinderte, kranke und verunfallte Menschen.
  • Welche medizinischen Berufe werden an der Uni erlernt? Arzt, Zahnarzt (5 Jahre, die ersten 2 zusammen mit den Humanmedizinern), Apotheker (5 Jahre)
  • Nenne 3 Berufe im Sozialwesen. Sozialbegleiter, Bezugsperson für Einzelpersonen, Gruppen, Familien mit erschwerter Lebenslage wie: Armut, soziale Isolation, körperlicher und kognitiver Beeinträchtigung, Migrationshintergrund, Suchtmittelabhängige und Erwerbslose. Berater im psychosozialen Bereich: Persönlichkeits- Erziehungs- Partnerschafts- Schwangerschaftskonflikt, Schüler- und Suchtberatung, Trauerarbeit. Fachmann Betreuung: Betreuen Menschen in Tageseinrichtungen, Heimen und Wohngruppen. Begleiten Kinder, Jugentliche, Betagte oder Menschen mit speziellen Bedürfnissen. Soziokultureller Animator: Arbeitet in Kultur-, Gemeinschafts- und Seniorenzentren, Quartier und Jugendtreffs, Spielplätzen, Präventions-,Asyl- und Arbeitslosenprojekten Sozialpädagoge: Betreuen Kinder aus schwierigen Verhältnissen, Menschen mit Behinderung oder Suchtproblemen, Straftäter, Asylbewerbende, psychisch Kranken. Sie arbeiten in Heimen Wohngemeinschaften Tageskliniken, Gefängnissen usw.
  • Welches Ziel verfolgt der Sozialpädagoge? optimierung der Lebensqualität der Betroffenen
  • Was macht der Sozialbegleiter? Er kümmert sich um Einzelpersonen, Gruppen und Familien, die im Alltag überfordert sind.
  • Wie lange dauert eine Ausbildung im Sozialwesen mindestens? 3 Jahre
  • Um wen kümmert sich der Fachmann Betreuung? Kinder, Jugendliche, Betagte und Menschen mit speziellen Bedürfnissen
  • Wie ist das Gesundheitswesen in der Schweiz geregelt? Kantonal
  • Wer regelt die Aufgaben und Funktionen der kantonalen Ärztegesellschaften? Das wird auf Eidgenössischer Ebene durch die FMH geregelt....
  • Wer vertritt die Ärzteinteressen auf kantonaler Ebene gegenüber Behörden, Krankenkassen und anderen Institutionen? Die kantonalen Ärztegesellschaften
  • Muss sich jeder Arzt, der seinen Beruf ausübt einer kantonalen Ärztegesellschaft anschliessen? Nein, die Mitgliedschaft ist freiwillig
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  • Welches ist die Aufgabe eines Pharmaberaters? Die pharmazeutische Industrie zu vertreten und seine Produkte den Ärzten vorzustellen.
  • Wird das Gesundheitswesen in der Schweiz auf kantonaler oder Bundesebene geregelt? auf kantonaler Ebene
  • Was definiert die Standesordnung? Zweck der Standesordnung Aufgabe des Arztes und wie er seine Aufgaben auszufühen hat Verhalten gegenüber Patienten Beziehung zwischen Arzt und Öffentlichkeit Verhältnis zwischen den Ärzten Ausübung des Ärzteberufes sowie Haltung gegenüber den Versicherern Anwendung und Durchsetzung der Standesordnung
  • Welches Ziel hat die Standesordnung? Die Standesordnung definiert das Verhalten des Arztes gegenüber seinen Patienten, den anderen Berufstätigen des Gesundheitswesen und der Gesellschaft.
  • Für was steht die Abkürzung MedBG? Medizinalberufgesetz
  • Wann wurde die erste Nierentransplantation durchgeführt? 1962 von Dr. Hamburger in Paris
  • Wann wurde die erste Herztransplantation durchgeführt? 1967 von Prof. Ch. Barnard aus Kapstadt
  • Auf welchem Prinzip beruht die Organspende? Anonymität und Unentgeltlichkeit
  • Was regelt das Transplantationsgesetz? Allgemeine Sorgfaltspflicht Unentgeltlichkeit der Spende Verbot des Handelns Entnahme bei verstorbenen Personen (Der Mensch ist tot, wenn die Funktionen seines Hirns einschl. Hirnstamms irreversibel ausgefallen sind.) Entnahme bei lebenden Personen (urteilsfähig und volljährig)
  • Welche Organe können transplantiert werden? Herz, Leber, Lunge, Nieren, Bauchspeicheldrüse (Pankreas) Dünndarm
  • (Transplantation) Als Gewebe gelten strukturierte Zellverbände, zusammengesetzt aus gleicher oder verschiedenen Zellen, die im Körper eine gemeinsame Funktion haben wie: Haut Hornhaut Knochen Knochenmark Gefässe Herzklappen
  • Gibt es eine Altersgrenze für Organspender? Nein, das biologische Alter ist wichtiger als die Anzahl Lebensjahre
  • Nach welchen Prioritäten wird die Warteliste bei Transplantationen erstellt? Medizinische Dringlichkeit Wohnsitz Schweiz Medizinischer Nutzen Wartezeit
  • Die Zuteilung der Organe wird mit Hilfe eines internetbasieren Computerprogramms vorgenommen. Wie heisst das? SOAS - Swiss Organ Allocation System
  • Welche Kriterien müssen erfüllt sein um Blut zu spenden? min. 18 Jahre gesund sein min. 50 kg wiegen in den letzten 12 Monaten kein Kind geboren oder schwerer Operation unterzogen sich keiner Risikosituation ausgesetzt (Drogen, wechselnde Sexualpartner) bestimmte Medikamente nicht einnehmen Wartefrist nach längerem Aufenthalt mit spezifischen Infektionskrankheiten einhalten zwischen 1980 und 1996 nicht länger als 6 Monate in GB aufgehalten haben keine Tatoo oder Piercing in den letzten 4 Monaten gemacht keine Bluttransfusion seit 1980 erhalten haben
  • Welche Patienten können keine Organe spenden? Personen welche an Infektionskrankheiten oder an Krebs leiden. Personen die vom biologischen Alter nicht mehr in Frage kommen
  • Unter welchen Bedingungen darf eine Organentnahme bei lebenden Personen stattfinden? urteilsfähig volljährig umfassend informiert wurde frei und schriftlich zugestimmt hat es darf kein ernsthaftes Risiko für ihr Leben oder Gesundheit bestehen
  • Kann bei einem 60 jährigen Patienten mit einer Tätowierung eine Eigenbluttransfusion vorgenommen werden? Ja , wenn es sich um einen frühzeitig geplanten Eingriff handelt
  • Welche Ursachen können Fruchtbarkeitsstörungen bei Mann oder Frau z.B. haben? genetisch hormonell psychisch organisch falsche Ernährung Umwelteinflüsse
  • Wie nennt man künstliche Befruchtung auch noch? assistierte Reproduktionsmedizin medizinisch unterstützte Fortpflanzung