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Neuropsychologie (Fach) / Zielgerichtete Motorik und Apraxie (Lektion)

SS16

Diese Lektion wurde von nadily erstellt.

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  • Wie funktionieren Faserverbindungen des Cerebellum mit dem zerebralen Cortex? Fasern kreuzen auf dem Weg zum Cerebellum und auf dem Weg zurück -> deshalb betreffen Läsionen auch Bewegungen der ipsilateralen Seite 
  • Cortico-cerebello-corticale Schaltkreise geschlossene Schaltkreise zwischen Cortex und Cerebellum -> topographische Organisation über den gesamten Schaltkreis hinweg  - dieselben corticalen Regionen, die zu einem bestimmten cerebellären Areal (cortex und Kerne) projizieren, erhalten auch cerebelläre Rückprojektionen ==> Ausgangspunkte der Schaltkreise meist im Frontal- und Parietalcortex, vor allem, ber nicht nur im (prä)motorischen und primär/sekunder somatosensorischen Cortex 
  • Motorische Symptome bei cerebellären Erkrankungen Dysmetrie (ungenauigkeit von Bewegungen)  Dysdiadochokinesie (schnell nacheinander folgende, sich wieder holdende Handlungen können nicht ausgeführt werden)  Hypotonie (Muskeltonus ist herabgesetzt)  Dyskoordination oder Ataxie 
  • zu den motorischen Symptomen bei cerebellären Erkrankungen gehören auch cerebelläre Zeichen. Welche sind diese? Dysarthrie (Sprechstörung durch unfähigkeit, muskeln zu bewegen), Tonus der Gliedmaßen, Haltungsinstabilität und Tremor, Ataxie der oberen und unteren Extremitäten, Gangataxie, Augenbewegungsstörungen 
  • Was ist eine Ataxie? Zusammengefasst als Störung der Bewegungskoordination nach z.B. einer Lähmung oder einer Läsion 
  • Vorlesung folie 36 ansehen und Abläufe verstehen! ROLLE DES CEREBELLUMS FÜR DIE MOTORIKSTEUERUNG Motorcommand --> Motorsystem --> Musculo-skeletal-system -> motorisches Output --> Reafference AUßERDEM: EFFERENZKOPIE ==> Forward dynamic model und forward output model -> erwartete sensorische Konsequenzen  -> Corollory Discharge Reafference und corollory discharge treffen auf den Comparator --> sendet evtl. Errorsignal 
  • Das Cerebellum und Motor Prediction - kitzlig oder nicht? Selbstinduzierte Berührungen vs. Berührungen anderer selbstinduzierte Berührungen werden als weniger kitzlig eingestuft,   zeitliche Verzögerung selbst induzierter Berührungswahrnehmung erhöht die "Kitzlichkit" wobei die Aktivität des somatosensorischen Cortex für selbstinduzierte taktile Reize vermutlich durch das Cerebellum moduliert werden? 
  • Cerebellum: Im sekundären somatosensorischen Cortex gibt es, sofern man durch eine eigene Bewegung oder durch die Bewegung eines anderen gekitzelt wird, folgende Aktivierungen bezüglich der Stimulation (Kitzligkeit) BOLD-Signal: Man fühlt, dass man etwas berührt, wenn man selbstinduzierte taktile Reize am Körper hat (bei eigener Bewegung keine Stimulation aber trotzdem leichte Erregung wegen Berührung) jedoch ist die Stimulation sehr groß, sofern die Bewegung durch einen andern Induziert ist  ==> Cerebellum unterscheidet zw. selbst- und fremd-induzierter taktiler Reizung         --> Kodiert somatosensorische Vorhersagefehler 
  • Cerebellum und die Steuerung der Motorik: Wie kommt es zustande, dass Menschen nicht die Anpassung motorische Aktionen lernen? Defizitäre Vorhersage der sensorischen Konsequenzen und defizitäres Lernen aus Fehlern führt zur Unfähigkeit der Anpassung motorischer Aktionen -> Patienten mit cerebellären Läsionen sind bei der Steuerung auf externes sensorisches Feedback angewiesen, weil sie die sensorischen Konsquenzen nicht mehr akkurat vorhersagen können.  ==> Verarbeitung sensorischen Feedbacks erfolgt zu spät, um Bewegungen anzupassen (z.B. Hypermetrie (Überschießende Bewegungen))
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