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Neuropsychologie (Fach) / Gedächtnis und Amnesie 2 (Lektion)

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Diese Lektion wurde von nadily erstellt.

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  • Recollection und Familiarity Definitionen Recollection = Dinge oder Worte in ihrem Kontext erinnern Familiarity = Vertrautheit 
  • Beim Abruf episodischer Erinnerungen ist der .... wichtig Hippocampus 
  • Aggleton und Brown Recollection und Familiarity werden von .... unterstützt verschiedenen Teilen des medialen Temporallappens  - Strukturen, die an den Hippocampus grenzen bekommen nämlich Inpus aus dem gesamten Cortex 
  • Informationen im MTL/Hippocampus sind ungleich verteilt: Was-Info / Wo-Info Was Info: Perihirnaler Cortex - Itemgedächtnis Wo Info: Parahippocampaler Cortex - Kontextgedächtnis
  • Für Bekanntheit/Familiarity reicht die neuronale Verarbeitung bis zu welcher Struktur? perihirnaler und parahippocampaler Cortex -> Enthorinaler Cortex 
  • Wo wird "Wo-Info" mit "Was-Info" zusammengeführt, um den gesamten Kontext erfassen zu können und Recollection zu erreichen? Postulat daraus? im Hippocampus  --> Perihirnaler Cortex reicht für Familiarity, Hippocampus verantwortlich für Recollectio ==> Hippocampus ermöglicht "relational Memory"
  • Recollection und Familiarity - ENKODIERUNG Aktivierung von Hippocampus und posteriorem parahippocampalen Gyrus für korrektes Quellengedächtnis während der Enkodierung -> Recollection von Items im Kontext 
  • Bei der Enkodierung können im Hippocampus und parahippocampalen Gyrus ...... als Maß für Familiarity genutzt werden Konfidenzeinschätzungen 
  • Abhängigkeit der Hirnaktivität im perirhinalen Cortex abhängig von der Konfidenz bzgl. der Familiarity während der Enkodierung Je höher die Konfidenz, desto aktiver der perihirnale Cortex --> je vertrauter uns etwas während des Abrufs, desto  aktiver ist der perirhinale Cortex bei der Enkodierung (desto einfacher Wiedererkennung) ==> Doppelte Dissoziation in Bezug auf Aktivierungen für Recollection und Familiarity bei der Enkodierung 
  • Recollection und Familiarity beim Abruf: Präsentation von Szenen während der Enkodierung, Entscheidung beim Abruf, ob neu (CR), verpasster Reiz (M), wenig, mittel, oder sehr vertraut (F1-3), oder ein erinnerter Reiz (R) Die Aktivität des perirhinalen Cortex korreliert negativ mit der Recollection --> zwar ist die Aktivität im perirhinalen Cortex höher, je vertrauter bei der Enkodierung, doch beim Abruf ist die Aktivität des Perirhinalen Cortex geringer, je vertrauter etwas ist. Aktivität des Hippocampus beim Abruf steigt mit steigender Familiarity bzw. bei Recollection (R)
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  • Familiarity & Recollection neuronales Korrelat Familiarity - anteriorer parahippoampaler Gyrus (Perirhinaler Cortex) Recollection - Hippocampus 
  • Zusammenhang Hippocampus & Perirhinaler Cortex Hippocampus erhält Projektionen aus allen Teilen des Cortex über den enthorinalen Cortex und projiziert über diesen auch wieder zurück zu den Cortices 
  • Wheeler: Probanden sollen sich Bilder oder Töne einprägen, die jeweils zusammen mit einem geschriebenen Wort präsentiert wurden, später wurden nur Bilder/Töne (Wahrnehmung) oder nur die Wörter (Gedächtnis) präsentiert --> Entscheidung, ob dieses Wort mit Ton/Bild gepaart war Ergebnis? Während des Abrufs z.T. Reaktivierung der Areale, die während der Wahrnehmung des Reizes aktiv waren  --> Beim Abruf des Kontexts der gespeicherten Info scheinen areale aktiv zu sein, die bei der Enkodierung den Hippocampus mit Input versorgt haben 
  • Rolle des Frontalkortex im LZG linker Frontallappen Enkodierung, rechter Abruf alternative Sichtweisen: linker Frontallappen eher für semantische Info (lateralisierung allgemein links aber auch im Frontallappen links, hängt jedoch von der Art des Materials ab)
  • Rolle des Parietalcortex beim Gedächtnis (5Punkte - Rolle, Verbindungen) 1) lange unbeachtet, Läsionen im retrosplenial Cortex führen jedoch zur Amnesie,  2) starker old/new (bekannt/unbekannt) Effekt im Parietalcortex,  3) Parietale Aktivierung vor allem bei Abruf von Kontextinformation 4) Starke Verbindungen des Parietalcortex zum MTL  5) Retrosplenial Cortex ist stark verbunden mit parahippocampalem Cortex 
  • Konsolidierung_ In welchen Arealen werden Infos dauerhaft gespeichert? Was ist hierbei die Rolle des Hippocampus? Retrograde Amnesie (zb. nach traumatischen Kopfverletzungen) betrifft eher zeitlich nahe Ereignisse als ferne --> Hippocampus eher für "neuere" Infos  Zwei verschiedene Konsolidierungsprozesse: schneller (Aufnahme ins LZG) vs. langsamer Prozess (dauerhafte Speicherung) --> Hippocampus für schnelle, unmittelbare Konsolidierung
  • Unterschiedl. Ansichten bzgl. der Rolle des Hippocampus für längere Speicherung: 2 Ansätze Standard Consolidation Hypothesis & Multiple Trace Theory 
  • Was besagt die Standard conyolidation hypothesis bzgl der langsamen Konsolidierung? zeitl. begrenzte Rolle des Hippocampus - er verbindet verschiedene Aspekte einer Erinnerungs-Episode (wer,wo,was)  -> nach "Binding" ist der Hippocampus nicht mehr erforderlich -> Wiederholte Reaktivierung der Informationen führt zu direkten Verbindungen zwischen neokortikalen regionen, in denen Aspekte einer Gedächtnisspur gespeichert sind  _gilt für epiodisches und semantisches Gedächtnis 
  • Was besagt die multiple Trace theory bzgl. der langsamen Konsolidierung? Episodische Erinnerungen benötigen dauerhaft den Hypocampus, denn bei jedem Abruf wird eine neue Gedächtnisspur im Hippocampus angelegt (wie neue Enkodierungen) - Spuren sind nicht identisch, überlappen sich aber  -> Gemeinsames aller Spuren wird in semantisches Gedächtnis übertragen (qualitativ andere Form) Das Ausmaß hippocampaler Schädigung bestimmt das Defizit des episodischen Gedächtnisses,  und vollständige Hippocampus-Läsionen führen zu vollständigem Verlust des episodischen Gedächtnisinhalts, der noch nicht im semantischen gespeichert ist 
  • Zelluläre Basis von Lernen und Gedächtnis: Hebbs Law Wenn eine Synapse und das post-synaptische Neuron gleichzeitig aktiv sind, wird Synapse gestärkt  --> Gedächtnis = Stärke der Synapse
  • Es gibt --- exzitatorische Pfade im Hippocampus 3 
  • LTD bedeutet Long Term Depression: schwächung der Synapse durch niederfrequente Stimulation
  • LTP Bedeutung Long-Term Potentiation: hochfrequente Stimulation erhöht postsynaptische Potentiale (PSP), die durch eine Einzelstimulation ausgelöst werden
  • Assoziative LTP wenn eine starke und eine schwache Synapse gleichzeitig aktiv sind, zeigen beide LTP, und die schwache Synapse wird stärker 
  • Prinzipien der assoziativen LTP Kooperativität: Mehr als ein Input der Zelle muss aktiv sein  Assoziativität: Synapsen müssen gleichzeitig aktiv sein, keine Veränderung der Stärke für eine zeitversetzt aktive Synapse Spezifität: nur die stimulierte Synapse wird stärker  --> Grundlage für assoziatives Lernen? 
  • LTP, Glutamat und der NMDA-Rezeptor Zusammenhänge LTP hängt vom Neurotransmitter Glutamat und vom N-methyl-D-aspartat (NMDA) Rezeptor ab -> Dass LTP überhaupt entsteht, hängt von NMDA ab: Wenn NMDA-Rezeptor blockiert wurde, ist LTP verhindert -> Aufrechterhaltung von LTP hängt jedoch eher von AMPA-Rezeptoren ab (Wenn AMPA-Rezeptoren vorhanden sind, verschwindet das LTP schneller) 
  • Was ist ein Antagonist von NMDA und wie wirkt er? Magnesium-Ionen blockieren z.B. NMDA-Rezeptoren --> Blockade kann nur durch eine Depolarisierung gelöst werden (Transmitter- und Depolarisationsabhängig "transmitter- and voltage-gated") 
  • Zusammenhang zwischen LTP und Lernen (frühere Befunde vs. neuere) nicht eindeutig  frühere Befunde: räumliches Lernen nach LTP-Blockade bei beeinträchtigt, neue Gedächtnisspuren können jedoch ohne LTP angelegt werden: nach dem Lernen einer Watermaze auch nach LTPBlockade eine weitere Watermaze gelernt werden  Befunde zu völlig unbeeinträchtigtem Lernen ohne LTP ->  Rolle von LTP subtiler als gedacht?  neuere Befunde: LTP wichtig für räumliches Lernen, wenn zwischen uneindeutigen Reizen unterschieden werden muss