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Einführung in die Medienpsychologie (Fach) / Computervermittelte Kommunikation (Lektion)

COmputervermittelte Kommunikation

Diese Lektion wurde von timmi26644 erstellt.

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  • Unterscheidungskriterien computervermittelter Kommunikation Anzahl & Güte der beteiligten Sinneskanäle (Je mehr Sinneskanäle desto größer das immersive Potential) Kommunikation zeitlich synchron vs. asynchron Anzahl der Adressaten
  • 2 Arten von Modellen Selektionsmodellen: media richness + Modell des sozialen Einfluss Wirkungsmodelle: SIDE + Ansatz der sozialen Infoverarbeitung
  • Media Richness Model Unmittelbarkeit des Feedbacks Möglichkeit der Bedeutungsvermittlung durch soziale Hinweisreize Reichhaltigkeit & Symbolhaftigkeit der Sprache Möglichkeit der Darstellung persönlicher Emotionen --> komplexere Aufgaben = reichhaltige Medien
  • Modell des sozialen Einflusses personale Determinante (individuelle Nutzererfahrung) soziale Determinante (Gruppennorm, Beobachten des Nutzerverhaltens) --> soz. Det. beeinflusst unsere Medienwahl (Passung kulturell vermittelt)
  • Destruktionshypothese Filterannahme Kanalreduktionsannahme (Entsinnlichung, Verarmung) Anonymität (enthemmtes Verhalten)--> (aber auch: Egalisierungstendenzen & stärkere Demokratisierung) vs. Komplementaritäts- bzw. Reproduktionshypothese (SIDE-Modell + Ansatz der sozialen Infoverarbeitung)
  • SIDE-Modell personal = individuelle Eigenschaften + Bewertung dieser durch soziale Vergleichsprozesse  sozial = Zugehörigkeit zu bestimmten sozialen Gruppen, mehrere Teilidentitäten, Salienz variiert --> Deindividuation: wenn soziale Identität salienter als personale Identität (v.a. beim Verlust von individuellen Merkmalen & dem Herausfiltern sozialer Hinweisreize (Anonymität)
  • 2 Theoriestränge des SIDE-Modells Anonymität: kognitiver Aspekt, Person nimmt sich nur noch stereotyp als Mitglied einer Gruppe wahr (--> Gruppennorm wird wichtiger: Deindividuation), Ausnahmen: schwach ausgeprägte soziale Identität & unscharfe Gruppengrenzen Identifizierbarkeit: strategischer Asppekt, Ausrichtung des Verhaltens an Normen der Gruppe ggü. der man identifizierbar ist in-group = Orientierung, weil erwartete Unterstützung out-group = Orientierung, um Sanktionen zu verhindern
  • Ansatz der sozialen Infoverarbeitung Annahme einer sozio-emotionalen Intensivierung Nutzer haben ausreichhend Zeit zum Kompetenzerwerb + Durchführung spezifischer Cvk + Erwartung  weiterer Interaktionen
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