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Einführung in die Medienpsychologie (Fach) / Medienwirkung (Lektion)
- 8 Dimensionen von Medienwirkung Kommunikator (intendiert/nicht-intendiert) Wirkungsstimuli (Nachrichten, Werbung) Wirkungsebene (Wissen, Emotionen, Einstellungen, Verhalten) Zeitdimension (langfristig, kurzfristig) Effektmodalität (Verstärkung, Abschwächung) Empfänger (direkt, indirekt) Normenbezug (Funktional,dysfunktional)
- Chapel- Hill-Studie hohe positive Korrelation von Publikum- und Medienagenda kleine SP selektive SP (unentschlossene Wähler) Rezipienten durch Wahlkampf ggf. beeinflusst nur aggregierte Daten, keine Berücksichtigung der individuellen Agenda keine Berücksichtigung der genutzten Medien Querschnitt, obwohl längsschnittliche Fragestellung
- Agenda-Setting/Thematisierungseffekte --> Wahrnehmungseffekte --> Auffälligkeitseffekte: Aufteilung in wichtige & unwichtige Themen (perceived community salience, intra/interpersonal salience) --> Priorisierung (Reproduktion)
- Bedingungen für Thematisierungseffekte zentrale Bedingung = grundsätzliches Interesse an Berichterstattungn (Orientierungsbedürfnis, Unsicherheit + Relevanz (v.a. bei unaufdringlichen Themen)
- Framing Medienframe: Art der Story bei der Berichterstattung Personenframe: kognitve Schemata, Wahrnehmung steuern/Kognitionen organisieren, internales Korrelat des Medien-Frames
- Effekte von Medienframes Variierung der Medienframes hat einen Einfluss auf die Personen-Frames, allerdings wird der Zusammenhang durch die Glaubwürdigkeit der Quelle moderiert. Framing von Nachrichtentexten: lenkt Fokus auf bestimmte politische Themen (Verkleinerung des Gedanken-Repetoires) Medien-Frames zu diesem Thema können über dieses Thema hinaus Auswirkungen auf Personen-Frames haben: Moderator auf den Effekt von Medien-Frames_ individuelle weltanschauliche Prädisposition
- 5 Erklärungsfaktoren für Entstehung von Wissensklüften höhere Sensibilisierung Vorwissen (Motivation + Lernleistung) Kommunikations- und Medienkompetenz Nutzung vielfältiger und informationsreicher Quellen Nutzung interpersonaler Quellen
- Kritik: Wissenskluft- Hypothese Decken-Effekte: Benachteiligte nähern sich den priviligierten Gruppen Differenzen statt Defizite: Motivation + Interesse
- Kritik: Wissenskluft- Hypothese Decken-Effekte: Benachteiligte nähern sich den priviligierten Gruppen Differenzen statt Defizite: Motivation + Interesse Kontingenz Modell: Wenn Bildung gering, aber Motivation hoch, gleicht es sich aus access gap vs. usage gap: Zugang zum Wissen fehlt, Info wird unterschiedlich schnell aufgenommen
- Kultivierungseffekte Medieninhalte kultivieren eine Konvergenz von Wahrnehmung, Perspeltoven & Erwartungen ggü. Realität Folge ist eine standardisierte Symbolwelt: geteilte VOrstellungen und Perzeption der sozialen Realität werden beim Publikum kultiviert insbesondere bei Vielsehern: Wahrnehmung der Welt von inhaltlichen Strukturen des Fernsehens geprägt
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