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Evolution (Fach) / Altfragen (Lektion)
Altfragen für Evolution (BBio-6 der Uni Wien)
Diese Lektion wurde von PhilippJ erstellt.
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- Was kann Biomoleküle zur Synthese anregen? katalytische und elektrische Minerale
- Erste Lebewesen, die Photosynthese betrieben? Cyanobakterien
- Zu den Archaea gehören... MethanogeneThermoacidophile
- Wodurch wurde die Entstehung der Eukaryoten möglich? Endosymbionthen-Theorie
- Das Wasser unseres Planeten stammt wahrscheinlich von... Eis-Kometen
- Zu den ersten Landpflanzen gehörten... Cooksonia
- Die ersten Landpflanzen traten auf im... Silur
- Unter der Ediacara-Fauna versteht man... die ersten Formen ohne mineralisiertem Skelett
- Unter der Kambrischen Explosion versteht man... die ersten Formen mit mineralisiertem Skelett
- Welche Organismen bauten im Paläozoikum vor allem Riffe auf? Bryozoa (Moostierchen)SchwämmeArchaeocyatha (Schwamm-Korallen)
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- Variationen einer Frage: Im Kambrium, Ordovizium, Silur, Devon, Karbon, Perm... war die Sauerstoffkonzentration in der Atmosphäre im Gegensatz zu heute... ...niedriger (in Kambrium)...höher (in Karbon)...gleich (in Mesozoikum) Alle Antworten korrekt bezogen auf das jeweilige Zeitalter.
- Was haben die ersten Landpflanzen als Anpassung ans Land neu entwickelt? SpaltöffnungenTracheiden
- Die Sporophytengeneration bei manchen Pflanzen hat den Vorteil... der massenhaften Verbreitung
- Nautiloidea (Cephalopoda) gibt es von/ seit... Kambrium bis heute
- Ammonoidea (Cephalopoda) gibt es von/ seit... Devon bis Kreide
- Variationen einer Frage: Tyrannosaurus rex/ Brachiosaurus/ Triceratops/ Iguanodon gehört zu den ... Saurischia (T-rex)Sauropoda (Brachiosaurus)Ornithischia (Triceratops, Iguanodon)
- Was sind paläobiologisch gesehen Säugetiermerkmale? sekundäresKiefergelenk StapesIncus und Malleus
- Wann treten erste echte Säugetiere erstmals auf? Kreide
- Die Entwicklung welcher Säugetiere weist eine gute fossile Überlieferung auf? PferdeElefanten
- Ende des Pleistozäns starben aus: WollnashornSäbelzahnkatzenMammutsRiesenfaultiere
- Welche Tiere waren die ersten Landbewohner? TausendfüßlerSpinnentiere
- Wie verlief die Entwicklung der Pferdezehen? 5 Zehen -> 3 Zehen -> 1 Zeh
- Crinoiden („Seelilien“) gehören zu den… Echinodermata
- Trilobiten (Arthropoden) haben gelebt im… Paläozoikum (Kambrium – Perm)
- Die Placodermi (Paläozoikum) hatten… a. echte Kiefer? b. echte Zähne? c. echte Flossen? d. echte Stacheln? echte Kiefer
- Knochensubstanz findet man bei… a. Placodermi – statt echter Zähne Knochenplatten an denKieferrändern, Knochenplatten (Panzerung, bilden sich nicht nach)b. Acanthodii (Stachelhaie) – Knochenschuppen in Haut und Stachelnan Rücken & Afterflossec. Chondrichtyes (Knorpelfische) – Hautschuppen & die Zähne haben eineBasis aus echten Knochen -> Haihaut, außen Schmelzauflage (bei Zähnen)d. Teleostei – echte Knochenfischee. Holostei - Knochenganoide (Übergangsform)f. Saurischia – 1 Knochenanteil ist mit Wirbelsäule (Illium) verbundeng. Ichtyosauridae – große Augen, darauf Knochenplättchenh. Pterosauria – hohle Knochen, sehr dünn
- Zu den ersten Fischen gehören… a. Agnatha (kieferlos)b. Placodermis (kiefertragend)
- Was war beim Knorpelfisch (Chondrichtyes) verknöchert? a. Stützskelett aus Knorpel kann verkalken, aber nicht verknöchernb. Hautschuppen & Zähne haben eine Basis aus echten Knochen
- Was trifft auf die Archaeocyatha zu? a. Unter bis Mittelkambriumb. erste Organismen, die rückbilden waren (außer Strematophyten)c. Zwischenstufe Schwamm & Koralled. rein marin, Flachwasserbewohnere. Septenbildung wie Korallef. Poren & zentraler Raum wie Schwammg. Trop.-subtropisch
- Was können sie über trilete Sporen bei Landpflanzen sagen? a. Sporen sind erste Anzeichen für Landpflanzenb. Y-förmige Struktur (trilet) durch das Anpressen der anderen drei Sporenin der Tetrade (Zellteilung)c. bei Lebermoosen, Grün&Rotalgen
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- Was sind Homologien? Homologie bedeutet im Vergleich zweier oder mehrerer Arten dasVorliegen von Übereinstimmungen von Strukturen, Verhaltensweisen,physiologische Prozesse, Makromoleküle etc., die auf für dieseStrukturen spezifischer gemeinsamer genetischer Information ausdem Informationsspeicher Genom beruhen und durch den Prozessder Vererbung von Eltern auf ihre Kinder entstanden & erhalten sind.Ihre Übereinstimmung beruht daher nicht auf Zufall.
- Was stellt eine eindeutige Analogie dar? a. Strukturähnlichkeiten, die bei zwei oder mehr Arten konvergent,also unabhängig aus ungleichen Ursprüngen entstanden sindb. Funktionsähnlichkeit durch parallele Selektion =Homoplasie, Bsp.:Vogelflügel – Fledermausflügelc. Homoiologie = Analogien auf homologer Basis (Parallelismen),Bsp.: Vogelflügel – Fledermausflügel
- Was ist Selektion? a. Selektion ist unterschiedlicher Vermehrungs‐ oder Fortpflanzungserfolgauf Grund unterschiedlicher genetischer Eignungb. Sie findet daher stets zwischen Individuen derselben Art statt. JedeSelektion ist daher immer intraspezifisch!
- Was ist natürlich Selektion? a. Überlebenb. bei jeder Selektionsform geht es am Schluss immer um höherenoder niedrigeren Fortpflanzungserfolg
- Was ist der biologische Artbegriff? a. Fortpflanzungsgemeinschaftb. Ökologische Einheitc. Evolutionäre Einheit
- Was ist der morphologische Artbegriff? a. Topologischer Artbegriff (Linné) b. Einheit ohne bisexuelle Fortpflanzung = Agamospezies b.i.Selbstbestäuber b.ii. Apomikten b.iii. Parthenogenese
- Was ist biologische Evolution? Veränderung der Organismen in der Zeit durch Selektion
- Was sind biologische Arten? Eine biologische Art ist die Gesamtheit der Individuen, die sichtatsächlich oder potentiell miteinander fruchtbar kreuzen, derenNachkommenebenfalls fruchtbar kreuzen und die von anderen Arten durchIsolationsmechanismen reproduktiv isoliert sind
- Wie kann man Evolution beschreiben? Veränderung in der Zeit
- Wie übersetzt man am besten Darwins „survival of the fittest“? überleben derjeniger, die am besten angepasst sind
- Wenn man die Selektion eines Merkmals darstellt, wie beschriftet man dann die Achsen? a. x-Achse = Merkmalsausprägung/Varianz des Merkmalsb. y-Achse = Häufigkeit des Merkmals
- Welche Formen der Selektion gibt es? a. natürliche Selektion = Überlebenb. sexuelle Selektion = Erlangen eines Geschlechtspartnersc. Verwandtenselektion (kin selection) = Verwandte haben einen Teilder Gene gemeinsamd. Gruppenselektion = spezielles Gruppenverhalten sorgt für Vorteile derGruppe gegenüber anderen Gruppene. künstliche oder anthropogene Selektion = der Mensch sorgtfür unterschiedlichen Fortpflanzungserfolg.
- Welche Formen der sexuellen Selektion gibt es? a. zwei Typen von Sexualdimorphismusb. intersexuelle Selektion: female choice (männliche Prachtkleider) &male choice (seltener)c. intrasexuelle Selektion: male-male-competition(männliche Kampfstrukturen) & female-femalecompetition
- Wie kann Selektion wirken? a. Sexuelle Selektion fördert jegliches Verhalten und/oder dasHerausbilden von Strukturen, das/die dem Individuum dieWahrscheinlichkeit erhöht, einen Geschlechtspartner und Kopulationenzu erlangenb. Kin-Selektion: Auch wenn sich ein nahe verwandtes Individuum fortpflanzt,bedeutet das praktisch eine Weitergabe des eigenen Genoms – damitwird Altruismus erklärbar (z.B. der Schwester auf Kosten der eigenenFortpflanzung helfen)
- Welche Strukturen sind analog zu den Federn/Flügeln des Archaeopterix? a. Fledermausflügelb. Insektenflügelc. Flügel der Flugsaurier
- Folgen der Selektion a. stabilisierende Selektion = bleibt gleichb. gerichtete Selektion = verschiebt sich in eine Richtungc. disruptive Selektion = verschiebt sich in zwei Richtungen
- Was ist eine Analogie? a. Konvergenzb. Ähnlichkeit eines Merkmals NICHT aufgrund desselben genet.Materials, sondern z.B. aufgrund ähnlicher Umweltbedingungen
- Flugsaurier – Vogel – Fledermaus sind…? a. analog, da konvergent (unabhängig) entstandenb. ihre jeweiligen Vorfahren hatten noch keine Flügel, wohlaber Vorderextremitäten
- Was sind die Homologie-Kriterien? a. Kriterium der Lageb. Kriterium der spezifischen Qualitätc. Kriterium der Übergangsreihen (Kontinuität)
- Was bedeutet der „Dear Enemy“-Effekt? a. Wenn zwei benachbarte Territoriale Tiere sich aneinander gewöhnen,hören sie auf sich zu bekämpfen bzw. sind weniger aggressiv dem anderengegenüberb. Neuen bzw. unbekannten Nachbarn sind sie aber wieder gleich aggressiv