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Neuropsychologie (Fach) / Gesammelte Fragen (Lektion)

Themenübergreifend

Diese Lektion wurde von nadily erstellt.

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  • MR-Signal: Ortskodierung in X-/Y-/ und Z-Richtung X- Frequenzkodierung Y- Phasenkodierung Z- Selektive Anregung einzelner Schichten
  • fMRT-BOLD-Kontrast - Definition Blood Oxygen Level Dependent - Effekt – (BOLD-Effekt) -> Verhältnis von sauerstoffarmem und sauerstoffreichem Blut: Als „endogenes Kontrastmittel“ beeinflusst sauerstoffarmes Blut das MR-Signal genau so wie ein paramagnetisches exogenes Kontrastmittel, weil es eine um ca. 20% erhöhte magnetische Suszeptibilität hat 
  • Wieso ist die räumliche Auflösung bei fMRT fast immer geringer als bei strukturellen Messungen? 1) Signal-Rausch-Verhältnis:  –MR-Signal hängt ab von der Veränderung des Verhältnisses von sauerstoffarmem zu sauerstoffreichem Blut in einem Voxel – relativ „kleines“ Signal –Je kleiner das Voxel, desto geringer das Signal-Rausch Verhältnis  2 )Akquisitionszeit  –Je höher die Auflösung, desto länger die Akquisitionszeit  „in-plane“ Auflösung – Datenverarbeitung braucht länger mit größerer Auflösung •Schichtdicke        --> Linearer Zusammenhang zwischen der Anzahl der Schichten und der Akquisitionszeit 
  • MRT: T2 und T2* erklären T2, unabhängig von Stärke des Magnetfelds: Energieaustausch der Spins untereinander durch lokal sich verändernde Magnetfelder – Spins beschleunigen und bremsen sich gegenseitig und geraten dadurch außer Phase   T2*-Relaxationszeit: zeitlich konstante Inhomogenitäten des Magnetfelds, verursacht durch den MR-Tomographen oder den Körper der untersuchten Person, z.B. am Übergang Gewebe/Luft, führen zu einer zusätzlichen Dephasierung 
  • Was kann man machen um den T2* Einfluss zu minimieren? Keine Ahnung, 180Grad-Impuls?  Recherchieren!
  • Was ist die Larmorfrequenz und wofür wird sie gebraucht? Die Larmorfrequenz ist die Frequenz, mit der ein Proton eine Präzessionsbewegung durchführt.  Wenn beim Impuls des MRT-Hochfrequenzsenders die Magnetfeldstärke der Larmorfrequenz nahe kommt oder gleicht, kommt es zur Anregung des Spin-Feldes.  Somit ist die Resonanzbedingung: Frequenz (Eingestrahltes Signal) = Larmorfrequenz 
  • Diffusionsgewichtete Messung (Prinzip, wofür wird es benutzt) Ermöglicht die Messung der Lage und Dichte von Axonbündeln in der weißen Hirnsubstanz bei Patienten und Gesunden --> Grundlage ist die Diffusion von Wassermolekülen  Prinzip: Signalstärke hängt ab von der Distanz, über die ein Wassermolekül pro Zeiteinheit aufgrund von Diffusion verschoben wird („diffusion-weighted imaging - DWI“) 
  • Voxelbasierte statistische Läsionsanalyse wird genutzt für welche beiden Arten von Variablen? 1) für diskrete Variablen  •große Anzahl von Patienten mit und ohne Verhaltensdefizit (z.B. Hemianopsie)  •für jedes Voxel wird mit einem Chi-Quadrat-Test ermittelt, ob die Anzahl der Patienten mit Schädigungen in dem Voxel größer ist in der Patientengruppe mit Defizit als in der Patientengruppe ohne Defizit  2) für kontinuierliche Variablen  •z.B. Anzahl Auslassungen von Reizen in einem Hemianopsietest  •Leistung in einem Gedächtnistest  •….  •Bildung von immer neuen Patientengruppen für jedes Voxel (Läsion ja vs. nein)  •Vergleich der Leistungen beider Gruppen mittels T-Test (oder non-parametrischem Verfahren)  •Karte der Voxel mit Farbkodierung der Ergebnisse der Tests  •Problem: Multiple Vergleiche - Korrektur 
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