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Labormedizin (Fach) / Labortechnik (Lektion)
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- Enzymmessung Aktivität: 37°C, in U oder katal U = die Enzymmenge, die einen Substratumsatz von 1µmol/min katalysiert. --> katalytische Enzymkonzentration in U/l, kU/l oder mU/l. Katal = katalysiert Substratumsatz von 1 mol/s --> katal/l.... (für SI-Einheiten: mol = Einheit des Substrates und sek = Zeiteinheit --> 1 U = 1µmol/60sek = 0,0167 µmol/s ; 1 µkatal/l = 60 U/l. eigentliches Substrat meist farblos - mit chromogenen Substraten --> Farbreaktion entspricht umgesetzten Substraten Enzym reagiert direkt mit Co-Enzym (NADH2 oder NADPH2) --> reduz. Co-Enzym (NAD o. NADP) kann bei 344 nm oder Hg 334nm oder Hg 365 nm als einfacher optischer Test gemessen werden (Indikator der enz. Rkt.) (Bsp. LDH) b) eigentliche Messreaktion + anschließende Indikatorreaktion Hilfsreaktion mit Co-Enzymbeteiligung NADP/NaDPH2, (Bsp. CK)
- Isoenzyme - identische Wirkung gegenüber spezifischen Substraten, aber Unterschied in molekularer Struktur - durch mehrere Genloci - CK, LDH, AP
- Alloenzyme individuelle Enzymeformen, von allelen Genen kodiert G6P-DH mit 150 Formen
- Makroenzyme = Enzymvarianten zirkulierende Enzym+ x -->Zunahme des Molekulargewichts 2 Formen: Typ I AK (G,A,(M))gegen Enzym --> Ag-AK-Reaktion am Fab-Teil des AK --> großmolekulare Enzym-Ig-Komplexe --> ALAT, AP und SP, Amylase, ASAT, CK, GGT, LDH, Lipase. --> meist persistierende pathologische Erhöhung der Enzymaktivitäten (Jahre); Assoziation mit AAk diskutiert. Komplexe prinzipiell nicht schädlich. Häufigkeit: ALAT, ASAT, GGT, SP Einzelfälle, Lipase Fallberichte, <0,5% AP, bis 3/ LDH, <10% a-Amylase, bis 10% CK wichtig zu wissen, um Patienten ggf. vor unnötigen diagn.+therap. Entscheidungen zu bewahren. (CK-MB!!!!) --> Bsp. CK-MB>CK ges. Störfaktor bei immunologischen Enyzm- udn Isoenzymbestimmungen Typ II: Ebenfalls Zunahme des Molekulargewichts, keine AK --> Oligomerisierung, Anlagerung an Membranbestandteile oder andere Serumbestandteile Zellmembranfragmente an Lipoprot = AP, GGT, LAP, Anlagerung an HES-Derivate= Amylase, CK-Makro 2 = mitochondrale, oligomerisierte CK- Z.n. CPR, Kinder mit neurolog. Erkrg., Malignome, Schwere ZNS-Erkrankungen häufig mit Krankheiten/ Events assoziiert oder vorübergehend nach therapeutischen Eingriffen postsynthetisch modifiziert -> Molekül wird größer (z.B. MakroE.) oder kleiner (z.B. CK-MM2, MM1) NICHT: Enzym+ Inhibitor-Komplex (inaktiv, aber nachweisbar), z.B. Elastase, Trypsin, Komplement, Gerinnung....
- Methoden zum Nachweis von Makroenzymen Molekulargewicht bestimmen: Ausschuß-Chromatographie, E-phorese im Gradienten-Gel, für Amylase, AP, CK, LDH - Isoenzymelpho, Immunpräzipitation, Bindung an Protein A, Hitzeinaktivierungstests, Bestimmung der Aktivierungsenergie.
- Enzymbestimmung: Fragen zur Bewertung erhöhter werte (4) 1. Vermehrte Freisetzung (Gewebeschaden)? 2. Eliminationsmechanismen gestört (Niere, Leber)? 3. Makroenzym? 4. Enzyminduktion/ Vermehrte Bildung?
- CHE = Cholinesterase Leber --> Vergiftung mti Organophosphaten, Leberschaden
- Einflussgrößen in vivo verursacht/bedingte Größen: Alter, Geschlecht, Ernährung, Körperlage, Stauungsbedingungen, Alkohol, körperliche Belastung, SS, Therapeutische Maßnahmen.
- Störgrößen Pharmaka, Hämolyse, Hyperbilirubinämie, Metabolite, Antikoagulatien, Transport - und Lagerung, Triglyceridämie
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