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Grundpraktikum (Fach) / Botanik (Lektion)

botanischer Teil des Grundpraktikums

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  • Welche beiden Schichten bauen den Sprossvegetationspunkt höherer Pflanzen auf? Tunica- und Corpusinitialen
  • Prokaryotische versus eukaryotische Zelle (Zeichnung) Zellkern: Kernhülle fehlt - Kernhülle vorhanden Plasmide: vorhanden - fehlt (außer Hefen) ER und Golgi-Apparat: fehlt - vorhanden Ribosomen: 70 S - 80S
  • Zelle? Grundbaustein des Lebens: kleinste noch selbständig lebende Einheit eines Organismus 
  • Gewebe? Verband gleichartiger Zellen         
  • Organ Funktionseinheiten aus verschiedenen Geweben
  • Kormus Vegetationskörper aller höherer Pflanzen: o   Blattorgane:    --> Stets an der Sprossachse, nie an Wurzel à Photosynthese, Transpiration o   Sprossachse:    -->  Bildet Seitensprosse zu der Achsel von Blattorganen, Festigkeit, Transport zwischen Blatt & Wurzel o   Wurzel:  --> Bildet „endogene“ Seitenwurzeln, entsteht an der Sprossachse (sprossbürtige Wurzel), Aufnahme von Wasser & Nährstoffen
  • Meristem Bildungsgewebe: Kleine Zellen kaum vakuolisiert, rel. großer Kern, dünnwandig, Wachstum durch Vermehrung der Trockensubstanz, pluripotent
  • Tierische gegen pflanzliche Zelle Zellwand: fehlt- Aus Polysacchariden Vakuole: fehlt i.d.R. – vorhanden Plastiden: fehlt – Chloroplasten oder abgewandelte Formen Zell-Zell-Kontakt: Desmosomen, tight junctions, gap junctions – Plasmodesmen Zellteilung: Durch Einschnürung der Zellmembran – Einziehen von neuer Zellwand
  • Hauptfunktionen eines Laubblattes? Photosynthese und Transpiration 
  • Gliederung des Laubblattes? a.     Obere Epidermis (mit Wachsschicht -> Cuticula):     -->Wasserundurchlässige Abschlussschicht b.     Palisadengewebe:    -->  4/5 aller Chloroplasten -> Photosynthese Dazwischen Leitbündel in der Blattader c.     Schwammgewebe:    -->  Wenige Chloroplasten, große Oberfläche à Gasaustausch d.     Untere Epidermis (inkl. Cuticula) & mit Schließzellen (Spaltöffnungen)    -->  Wasserundurchlässige Abschlussschicht Ø  Gas- & Wasseraustausch mit der Umgebung
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  • Wodurch wird die „Wanderung“ der Chloroplasten ausgelöst? Durch die Plasmaströmung
  • 1. In welchen Epidermiszellen gibt es Chloroplasten? Epidermiszellen sind in der Regel chloroplastenfrei. Chloroplasten kommen allerdings in den Schließzellen der Stomata sowie in den Epidermiszellen der Farne und mancher Schattenpflanzen vor.
  • Wo finden sich die Spaltöffnungen beim bifazialen Laubblatt normalerweise? Auf der Unterseite der unteren Epidermis 
  • Nennen Sie 3 wichtige Funktionen eines Blattes Photosynthese, Transpiration (=Regulierung des Wasserhaushaltes), Gasaustausch, Zuckerspeicher, Schutz
  • Blattmetamorphosen Blattdornen (Kaktus), Blattranke (Erbse), Klappfallen (Carnivor Venusfliegenfalle), Fiederblätter (Sellerie), Speicherorgane (Zwiebel)
  • Bestandteile einer Spaltöffnung? Atemhöhle, Epidermis, Schließzellen (mit Chloroplasten)
  • Worin unterscheiden sich Tracheen von Tracheiden? Durchmesser: groß - klein Mechanische Stabilität: nein – ja (Doppelfunktion) Volumenstrom: groß – klein  Vorkommen: Angiospermen – Gymnospermen & Angiospermen Aufbau: Dünnwandig, kurze Teilabschnitte - Dickwandig, lange Teilabschnitte  (im Xylem)
  • Worin unterscheiden sich primäre und sekundäre Holzstrahlen? Primärer Holzstrahl (oder auch Markstrahl): Beginnt im Mark des Holzes Sekundärer Holzstrahl: Beginnt im Xylem und nicht im Mark gehen ins Phloem= Baststrahlen 
  • Welche zwei Funktionen besitzt das Xylem und durch welche Zelltypen wird die Funktion erbracht? (tote Zellen) Transport von Wasser : Tracheiden ,Tracheen Mechanische Stabilität / Stützfunktionen: Sklerenchymfasern, Tracheiden 
  • Wo finden Sie Geleitzellen? Welche Aufgaben haben diese Zellen? Geleitzellen befinden sich im Phloem
 bei Angiospermen Kleine parenchymatische Zellen, durch zahlreiche Plasmodesmen mit den Siebröhren verbunden. Siebröhren- Proteine werden in den Geleitzellen synthetisiert und in die Siebröhren transportiert.
  • Worin unterscheidet sich Hartbast und Weichbast in Bau und Funktion? Weichbast: Siebröhren, Geleitzelle, Bastparenchym, dunkel--> Transport von Assimilaten 
Hartbast: kurz, verholzt, stark verdickt, eng anliegend, hell, hohe Festigkeit, besitzen einfache Tüpfel,   --> Stabilität
  • Woran kann man unter dem Mikroskop erkennen, ob der Querschnitt eines jungen Sprosses von einer typischen einkeimblättrigen oder einer typischen zweikeimblättrigen Pflanze stammt? Im Gegensatz zu den dikotylen Pflanzen, bei denen die Leitbündel zylinderförmig angeordnet sind, sind die Leitbündel bei den monokotylen Pflanzen quer über den Sproßquerschnitt verteilt. 
  • Aus welchen Schichten besteht das Periderm (von außen nach innen)? Kork (Phellem): totes, mehrschichtiges Gewebe Korkkambium (Phellogen): einschichtiges Meristem Phelloderm: ein teilweise mehrschichtiges, parenchymatisches, oft photosynthetisch aktives Gewebe 
  • Welche Gewebe schließen den Stamm eines zweikeimblättrigen Baumes in welcher Reihenfolge zeitlich nacheinander nach außen ab? Die äußeren Abschlußgewebe umfassen Rindenparenchym, Periderm, Epidermis
  • Nennen Sie 3 Zelltypen welche im sekundären Phloem der Linde (Tilia spec.) auftreten Geleitzellen, Siebröhren, Bastparenchymzellen
  • Was sind Restmeristeme? und wo findet man sie? Restmeristem: teilungsfähige Zellen, die nach Ausdifferenzierung des Urmeristems erhalten geblieben sind. In der Nähe von ausdifferenzierten Geweben.
  • Was sind sekundäre Meristeme? Phellogen (Korkkambium) für sek. Dickenwachstum
  • Was ist eine Lentizelle? Lentizellen ider Korkporen = Schwammartige Bereiche der Borke von Holzpflanzen, welche in der sekundären Rinde vorkommen und dem Gasaustausch dienen 
  • Was ist Kork? Als Kork (Phellem) wird die Zellschicht zwischen Epidermisund Rinde (=Bast+Borke) bezeichnet. 
  • Welche Eigenschaften treffen für Korkzellen (im ausdifferenzierten Zustand) zu? Kork (abgestorbene und luftgefüllte Zellen): Stoffaustausch (Wasser/Gas) durch Lentizellen (Korkporen) -> zur Belüftung des Gewebes
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  • Was bezeichnet man als Holz? Botanisch wird Holz als das vom Kambium erzeugte sekundäre Xylem der Samenpflanzen definiert. 
  • Was bezeichnet man als Bast? sekundäres Phloem. Lebende Gewebe unter der Borke von Bäumen und anderen verholzten Pflanzen 
  • Welche der Leitbündel ist ein geschlossen kollaterales Leitbündel? Geben Sie eine Beispielpflanze an. Kambium fehlt. Besitzt geschlossene, sklerenchymatische Leitbündelscheide
Beispiel: Zea mays 
  • Was erkennen wir im Holz eines heimischen Baumes als scharfe Jahresringgrenze? Man erkennt den Übergang von Früholz zu Spätholz 
  • Durch welche Leitbündeltypen sind Spross bzw. Wurzel der meisten zweikeimblättrigen Pflanzen charakterisiert? Spross: Offene kollaterale Leitbündel Wurzel: Radiale Leitbündel 
  • Xylem? Bezeichnung für das wasserleitende Gewebe der pflanzlichen Leitbündel, das vornehmlich aus Tracheen (Gefäßglieder) und/oder Tracheiden besteht, daneben Sklerenchymfasern und lebende Holzparenchymzellen besitzen kann.
  • Phloem? der dem Stofftransport innerhalb der Pflanze dienende Siebteil eines Leitbündels-> Assimilatleitung Gymnospermen: ursprünglicheren Siebzellen Angiospermen: Siebelemente und die Siebröhrenglieder + Geleitzellen
  • Periderm? sekundäres Abschlussgewebe, welches von einem sekundären Meristem gebildet wird und bei allen Pflanzenorganen mit sekundärem Dickenwachstum anzutreffen ist (innen) Phelloderm (lebend, parenchymatisch) <- Phellogen (Korkkambium) -> Phellem (Kork tot, Zelwände mit Suberin und Wachs
  • Trachee? Trachee bezeichnet in der Botanik ein Gefäßelement des Xylems, das sich im Leitbündel der Sprossachse höherer Pflanzen befindet. Bedecktsamer (Angiosperme) Samenpflanzen transportieren in den Tracheen Wasser aus den Wurzeln in die Blätter
  • Tracheide? sind zur Wasserleitung und Festigung gebildete, meist stark verholzte, in axialer Richtung langgestreckte Zellen. Sie finden sich v. a. im Xylem der Leitbündel der Sprossachse von Pflanzen.
  • Phellogen? Phellogen, Korkkambium, Folgemeristem, das aus der subepidermalen Zellschicht des primären Abschlussgewebes entsteht. Das P. gibt rasch verkorkende, oft dickwandige Zellen nach außen ab, den Kork.
  • Faszikuläres Kambium? Bündelkambium, Bezeichnung für das im Leitbündel liegende Kambium. sekundäres Dickenwachstum, Sproß und Wurzel
  • Phellem Korkgewebe, das vom Phellogen nach außen abgeschieden wird.
  • Phelloderm Korkrinde, die durch das Korkkambium (Phellogen) nach innen abgegebenen chlorophyllhaltigen parenchymatische Zellen.
  • Phelloderm Korkrinde, die durch das Korkkambium (Phellogen) nach innen abgegebenen chlorophyllhaltigen Rindenzellen.
  • Was versteht man unter interfaszikulärem Kambium? Zwischenbündelkambium, Bezeichnungfür das Kambium, das sich zwischen den Leitbündeln der Pflanzen im Parenchymgewebe ausbildet und mit dem faszikulären Kambium einen geschlossenen Kambiumring bildet. sekundäres Dickenwachstum
  • Aus welchem Gewebe des Vegetationskegels gehen die Blattanlagen hervor? Die Blattprimordien entstehen exogen aus der Tunica des Vegetationskegels.
  • Nennen Sie typische Elemente des Xylems bei Angiospermen! Tracheiden, Tracheen, Sklerenchym, Parenchym
  • Nennen Sie typische Elemente des Phloems bei Angiospermen! Siebröhren, Siebplatten, Geleitzellen, Parenchymzellen, Sklerenchymzellen
  • Wie unterscheiden sich offene von geschlossenen Leitbündeln? Es grenzen Sieb- und Gefäßteil eng aneinander, und man spricht von einem geschlossenen kollateralen Leitbündel. Unregelmäßig über den Sproßachsenquerschnitt verteilt  --> in Blättern, Sprossachse von Monokotylen  Bleibt ein Teil des Prokambiumstranggewebes als faszikuläres Kambium (Leitbündelkambium) zwischen Sieb- und Holzteil erhalten: offenen kollateralen Leitbündel.Meist zu einem Zylinder verschmolzen --> Sproßachsen von Gymnospermen und von Dikotylen