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VT (Fach) / Behandlungstheorie und Technik (Lektion)
Grundsätze Gesprächsführung
operante Verfahren
Expositionsverfahren
kognitive Verfahren
Selbstkontrollverfahren
apparative Verfahren
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- VT-Gesprächsführung Struktur Transparenz Konkretisieren, Präzisieren, Spezifizieren geleitetes Entdecken Soziale Verstärkung und Lob Zusammenfassen und Rückmelden Sonderform: sokratischer Dialog
- sokratischer Dialog - Was ist das? - drei Typen der Gesprächsführung Hinterfragung und Reflektion von irrationalen oder unangemessenen Denkmustern Columbo-Technik - Therapeut "naiv und unwissend", zurückhaltend, offene Fragen, Verzicht auf Bewertung 3 Typen nach Stavemann: Explikative Sokratische Gesprächsführung:- Begriffsklärung- Was ist das? zB Was ist das, ein sicheres Leben? Normative Sokratische Gesprächsführung:- Reflexion von Moralvorstellungen- Darf ich das? zB Darf ich das, meine Eltern kritisieren, obwohl ich ihnen mein Leben verdanke? Funktionale Sokratische Gespärchsführung:- Überprüfung Sinnhaftigkeit von Handlungen - Lebensziele des Patienten- Soll ich das? zB Soll ich das, meinem Partner das Haus überschreiben
- sokratischer Dialog - Fragetechniken Disputtechniken- Überprüfung kognitiver Konzepte empirische Disputation - Überprüfung Realitätsangemessenheit - Woran machen Sie das fest? hedonistische Disputation - Überprüfung Nutzen Denkstil - Was bringt es Ihnen, so zu argumentieren? logische Disputation - Aufdecken von Widersprüchen - Wie kommen Sie darauf?
- 5 Methoden zum Verhaltensaufbau shaping - erste Ansätze verstärkt, schrittweise Ausformung von Verhalten chaining - Kette, letztes Glied als erstes verstärkt, Ausformung von hinten fading - schrittweise Ausblenden prompting - verbale oder vhmäßige Hilfestellung token economies - Verstärker, gegen etwas anderes eintauschen
- 8 Methoden Verhaltensabbau Bestrafung Löschung Checking Response Cost Timeout Sättigung Beschränkung - physikalische Behinderung Verstärkung inkompatibler VHWeisen - zB Habit-Reversal
- 9 Methoden Verhaltensstabilisierung therapeutische Hausaufgaben Verhaltens, bzw Kontingenzverträge Token Economies Mediatorenmodell, bzw. Mediatorentrainings (Tharp & Wetzels) - in nat. Umgebung, Lehrer, Eltern verstärken Ausblenden der Therapie Einbezug des sozialen Systems Überlernen von VHWeisen Übergang von kontinuierlicher zu intermittierender Verstärkung von Fremd- zu Selbstverstärkung
- Habit-Reversal-Training - vier Schritte Durchführung: Beschreibung, Erkennen Auftreten und frühe Anzeichen Aufbau Veränderungsmotivation Competing-Response-Training Generalisierungstraining
- Systematische Desensibilisierung Wolpe unter Entspannung zunehmend stärkere angstauslösende Reize Reiz gekoppelt mit unvereinbarem Reiz (Angst mit Entspannung), antagonistisches Prinzip reziproke Hemmung gut geeignet wenn Konfrontation in vivo medizinisch, ethisch, pragmatisch nicht geht
- Expositions-Reaktions-Management ähnlich Flooding Während Exposition Wert auf biografischen Rückbezug bisher nicht zugänglicher Erinnerung gelegt emotionsfokussierte, protrahierte (verlängerte, verzögerte) Exposition erlebte kognitive Umstrukturierung
- Veränderung der Attributionen Reattribution
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- Depressives Denken (Beck) Automatische Gedanken - Selbstverbalisationen, schnell, automatisch, Zugang zu depress. Grundannahmen liefern Bedingte Kognitionen - Annahmen, Regeln, aus mehrmaliger Analyse der autom. Gedanken heraus Grundüberzeugungen - situationsübergreifend, starr, übergeneralisiert, kaum bewusst, - durch frühe Lernerfahrung bedingt, Wahrnehmungsfilterfunktion, Aktivierung in Stresssituationen - kognitive Triade - in Kindheit gelernte Denkschemata, negative Grundüberzeugungen- auslösendes Ereignis aktiviert Schemata- durch Denkfehler verfestigt, Einengung des Denkens (s.o.)
- 11 Denkfehler (Beck) Dichotomes Denken Katastrophisieren Personalisierung Willkürliches Schlussfolgern Übergeneralisierungen Selektive Abstraktion Maximieren und Minimieren Emotionale Beweisführung Etikettierung - aus Handlung umfassenden Sachverhalt machen (ich habe verloren, bin ein absoluter Verlierer) Gedankenlesen Tunnelblick, selektive Aufmerksamkeit
- Mastery - und - Pleasure - Technik Tagebuch gemeisterte Aktivitäten (M) Freudige Aktivitäten (P) Differenzierung Verhaltensrepertoire
- Fünf-Spalten-Technik Situation Gefühl automatischer Gedanke mögliche Neubewertungen/neue Gedanken Gefühl mit neuen Gedanken Auseinandersetzung mit automatischen Gedanken
- RET Ellis - ABC - Ideologien - Therapie - Symptomstress Activating Event Belief Consequences drei grundliegende irrationale Ideologien:1. Ich MUSS erfolgreich sein!2. Du MUSST mich gut behandeln!3. Meine Lebensbedingungen MÜSSEN gut sein!Therapie: - ABC-Technik, rationale Disputation (ABCDisputationEneuer Effekt)- Therapeut aktiv und stark direktiv- behaviorale Techniken: Verhaltensexperimente, Befragung anderer, Aufzeichnungen- emotiv-evokative Techniken: Übungen Gefühlserleben, -Ausdruck, Humor, Provokation, shame attacking excercises (Übungen zur Verarbeitung von Scham und Frustatrionstoleranz), Bilder, Gedichte, Lieder, etc. Symptomstress:- Sekundärproblematik- aus C neues A- Zugang zur eig. Symptomatik daher oft erschwert
- verdeckte, kognitive Reaktionen coverants
- Kennzeichen von verdeckten Verfahren Imaginationen
- Verhaltensauslösender Stimulus wird mit negativer Kognition gekoppelt Coverant Control
- Wann Gedankenstopp kontraindiziert? Zwangsgedanken treten bei Unterdrückung eher verstärkt auf
- 5 Stufen im Problemlöseprozess ADAPT (nach Kossarz) A - Attitude - Problemorientierung D - Define - Problem- und Zieldefinition A - Alternatives - Erarbeitung von Alternativen (Brainstorming, -writing, Mindmapping, Focusing (Verdeutlichung durch körp. Spüren) P - Predict - Entscheidung für eine Alternative T - Try out - Implementierung und Überprüfung (Erprobung im Alltag, neg. Ergebnis dann Wiedereinstieg auf niedrigerer Stufe)
- Messparameter Biofeedback - Elektromyogramm EMG Messung elektrischer Muskelaktivität Oberflächenelektroden Spannungskopfschmerz, neuromusk. Erkrankungen (Spasmen, Paresen), chronische musk. Schmerzen, Bruximus, Inkontinenz
- Messparameter Biofeedback - Elektroenzephalogramm EEG Messung elektr. Gehirnaktivität Epilepsien, ADHS, Kommunikation über Brain Computer Interface bei amyotropher Lateralsklerose
- Messparameter Biofeedback - Elektrokardiogramm EKG Messung Herzfrequenz Herzrhythmusstörungen (Tachykardien)
- Messparameter Biofeedback - Hautoberflächentemperatur ind. Messung Blutfluss Entspannung
- Messparameter Biofeedback - Plethysmografie Messung peripheren Durchblutung an Fingerkuppe, exakter als Hautoberflächentemperatur Entspannung, Migräne, psychophysilogische Zusammenhänge
- Messparameter Biofeedback - Elektrodermale Aktivität EDA Messung Hautleitfähigkeit gutes Maß Symphatikusaktivität, Gesamtaktiviertheit des Organismus Oberflächenelektroden an Handballen, Fingern
- Biofeedback Wirkweise operante Konditionierung autonomer Funktionen
- Kontraindikationen Entspannung Herzfunktionsstörungen Atemwegserkrankungen Hypotonie paar neurolog. Störungen akute Psychosen Migräneanfall - weitere Gefäßerweiterung ungünstig Zwang Demenz schwere Depressionen Hypochondrie - mögl. Verstärkung introspektiver Wahrnehmung
- Indikation PMR Angststörungen (syst. Desensibilisierung), Phobien Depressionen Essstörungen arterielle Hypertonie koronare Herzerkrankungen PTSD Stress Schlafstörungen versch. Schmerzsyndrome (Kopf- und Rückenschmerzen) Bruxismus
- Kontraindikation Autogenes Training akute Psychose
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- Angewandte Entspannung Indikation nach Öst applied relaxation Basis PMR gener. Angststörung v.a. mit starker körp. Symptomatik
- euthyme Methoden Genussfähigkeit steigern / Genusstraining Selbstfürsorge als Wert übergeordnetes Ziel sich selbst Erlaubnis zu hedonistischem Handeln üblicherweise in Gruppe
- GSK nach Hirsch und Pfingsten drei Situationstypen1. Typ R: Recht durchsetzen2. Typ B: Beziehungen3. Typ S: um Sympathie werben kognitiv (Theorievermittlung) emotional-physiologische Verfahren (PMR) motorische Übungen (Rollenspiele) Hausaufgaben in vivo-Expositionen ökonomisch, flexibel störungsunspezifisch nicht im klinischen Setting
- Rollenspieltechniken Rollentausch Beiseitereden - Partner geben jeweils leise an, was sie gerade empfinden Doppeln- Therapeut spricht für Patienten
- Kommunikationstrainings Indikation insb. zur Rückfallprophylaxe, fast alle Störungen spezielle Indikation bei Familien m. psychisch Krankem, vgl. Expressed Emotion Ehe- und Partnerschaftsstörungen Prävention
- Sprecherfertigkeiten bei Kommunikationstrainings Ich-Gebrauch und Selbstöffnung konkret Situationen, Verhalten im Hier und Jetzt, beim Thema bleiben keine Anklagen und Vorwürfe
- Kommunikationsstrainings Therapeutenverhalten inhalt. keine Stellung soufflieren gezielt kontingent positiv verstärken
- Kognitive Probe / mentales Üben Durchführen von bisher schlecht beherrschtem oder angstbesetztem Verhalten in der Vorstellung Erleichterung und Ermöglichen einer effektiven Ausführung Indikation:- Ängste- VHDefizite, zB Aggressionen, Trinkverhalten