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Päpsy (Fach) / Operantes Konditionieren (Lektion)

Operantes Konditionieren nach Thorndicke und Skinner

Diese Lektion wurde von hannahmayr erstellt.

Lektion lernen

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  • Lernen durch Versuch und Irrtum ein Lernprozess, in dessen Verlauf ein zufällig richtiges Verhalten beibehalten wird, während erfolglose Verhaltensweisen abnehmen und schließlich gar nicht mehr gezeigt werden
  • Gesetz der Bereitschaft gelernt wird nur, wenn im Organismus die Bereitschaft zum Lernen vorhanden ist, d.h. es liegt ein Bedürfnis vor: angenehmen Zustand herbeiführen oder unangenehmen Zustand beenden/vermeiden.
  • Gesetz des Effekts aus einer Fülle von Verhaltensweisen werden auf Dauer nur die wieder gezeigt, die für den Organismus befriedigende Konsequenzen nach sich ziehen. Die die keine haben, werden nicht wieder gezeigt. → Konsequenzen eines Verhaltens bestimmen seine Auftretenswahrscheinlichkeit
  • Gesetz der Frequenz das zum Erfolg führende Verhalten wird erst durch eine gewisse Häufigkeit an Übung und Wiederholung erlernt, durch mangelnde wird es wieder abgebaut.
  • Lernen durch Verstärkung durch Verhalten angenehme Konsequenzen herbeiführen bzw. unangenehme beseitigen.
  • Verstärkung der Prozess, der dazu führt, dass ein Verhalten häufiger gezeigt wird. + der Prozess, der dazu führt, dass ein Verhalten häufiger gezeigt wird, weil durch dieses angenehme Konsequenzen herbeigeführt/aufrechterhalten werden. - der Prozess, der dazu führt, dass ein Verhalten häufiger gezeigt wird, weil durch dieses unangenehme Konsequenzen vermieden, verringert oder beendet werden.
  • Verstärker jene Verhaltenskonsequenz, die dazu führt dass ein Verhalten häufiger gezeigt wird. + alle Verhaltenskonsequenzen, die dazu führen, dass ein Verhalten häufiger gezeigt wird, weil durch sie ein angenehmer Zustand herbeigeführt/aufrechterhalten wird. - alle Verhaltenskonsequenzen, die dazu führen, dass ein Verhalten häufiger gezeigt wird, weil durch sie ein unangenehmer Zustand beendet, vermiedern oder verringert wird.
  • Relativität von Verstärkern die Tatsache, dass Verhaltenskonsequenzen für ein Lebewesen nur dann verstärkend wirken, wenn sie seinen Bedürfnissen entsprechen
  • Extinktion Abnahme der Häufigkeit eines gelernten Verhaltens aus der Sicht des Lernens durch Verstärkung, aufgrund von Nicht-Verstärkung bis es schließlich nur noch zufällig auftritt
  • Kontingenz die Beziehung zwischen Verhalten und der nachfolgenden Konsequenz. Die Enstehung solcher Beziehungen kann die Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens erhöhen oder vermindern
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  • Darbietung angenehmer Reiz Vh häufiger, Darbietung angenehmer Verhaltenskonsequenz = positive Verstärkung
  • Darbietung unangenehmer Reiz Vh weniger, Darbietung unangenehmer Verhaltenskonsequenz = Bestrafung erster Art
  • Entfernung angenehmer Reiz Vh weniger, Beenden angenehmer Zustand oder Verwehrung solchen zu erreichen = Bestrafung 2. Art
  • Entfernung unangenehmer Reiz Vh häufiger, Beenden von unangenehmen Zustand = negative Verstärkung
  • Aufbau erwünschter Verhaltensweisen Lernender braucht Bereitschaft erwünschtes Verhalten zu zeigen. Erzieher hat die Aufgabe Bedürfnisse zu wecken und Lernanreize zu schaffen → +/- Verstärkung
  • Abbau unerwünschter Verhaltensweisen kontinuierliche Verstärkung = Verhalten wird jedes mal bestärkt intermittierende Verstärkung = Verhalten wird gelegentlich bestärkt differentielle Verstärkung = Ignorieren unerwünschtes Verhalten und gleichzeitig Bestärken erwünschtes Verhalten
  • Shaping (=Verhaltensformung) schrittweiser Aufbau eines Verhaltens, indem man bereits kleine Schritte in Richtung des Endverhaltens systematisch verstärkt 1. jedes Verhalten, das dem gewünschten Endverhalten irgendwie ähnelt sofort verstärken 2. Verhalten bestärken, dass Fortschritt bedeutet 3. nur die Verhalten verstärken, die fast wie das Endverhalten sind, bis es schließlich gezeigt wird 4. Endverhalten kontiniuierlich verstärken, dann intermittierend dann wird es zur Gewohnheit 5. Durch Übung und Wiederholung erwünschtes Verhalten festigen