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neuotischeEmotion (Fach) / n-e-4 (Lektion)

n-e-4

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  • Fehler- und Feedback-verarbeitung EEG-Komponenten: Ursprung der Komponenten? Fragestellung? Error (related) Negativity (ERN) Feedback (related) Negativity (FRN) für beide: Ursprung im ACC Ähnlichkeit der Verarbeitung beobachteter Fehler und Rückmeldungen?
  • Verarbeitung beobachteter Fehler van Schie et al., 2004 neuronale Korrelate der Fehlerverareitung – „Flanker Task“ ausführende Person und Beobachter Negativierung für beobachtete Fehler - „observer ERN“ (oERN) nicht direkt mit ERN vergleichbar
  • Verarbeitung beobachteter Fehler Shane et al., 2009 fMRT während Go/NoGo-Aufgabe selbst ausgeführt und beobachtet Erfassung der Korrelation mit „Perspektivübernahme“ und „Empathic Concern“ (negative) Korrelation der Aktivität im inferioren Parietalcortex für den Kontrast   beobachtete vs. selbst begangene Fehler und *Perspektivübernahme* Rolle des IPC für die selbst-fremd Unterscheidung (positive) Korrelation derAktivität im inferioren ventralen und rostralen ACC für den Kontrast beobachtete Fehler vs. korrekte Reaktionen mit *empathischer Besorgnis* Rolle des ACC für die Beurteilung der Ziele
  • Verarbeitung beobachteter Fehler Newman-Norlund et al., 2009 Beobachtung von Fußballszenen (Elfmeter), ausgeführt von holländischen oder deutschen Spielern, durch Holland- oder Deutschland-Fans Messung von Hirnaktivität mit fMRT negative Korrelation von ventraler ACC Aktivität bei Fehlerbeobachtung  mit „Empathic Concern“, (unabhängig von der ausführenden Mannschaft) Im Vergleich zur Studie von Shane et al. (2009) unterschiedliche Art von Fehler
  • Verarbeitung beobachteten Feedbacks Yu und Zhou, 2006 neuronale Korrelate der Feedbackverarbeitung – „Gambling Task“ Auswahl entweder durch Spieler selbst oder durch einen Mitspieler Du/Mitspieler: [Optionen: 5 vs 25 --> Auswahl zb 5 --> FB: zb 5 ] FRN für Feedback, das einer beobachteten Person gilt - „observer FRN“ (oFRN) geringere Amplitude im Vergleich zur (aktiven) FRN Modulation durch empathische Prozesse?
  • Die oFRN bei Fremden und Freunden Kang et al., 2010 EEG-Ableitung bei Beobachtern Beobachtung von entweder fremder oder nahestehender Person (Freundin/Freund, Verwandte/r) = „Performer“ Performer“ absolviert eine Stroop-Aufgabe (Angabe der Farbe, in der das Wort geschrieben ist, per Tastendruck) zusätzlich Erfassung der Überlappung von Selbst- und Fremdrepräsentation (7-stufige „Inclusion of other-in-the-self-scale“) größere oFRN (i.e. größerer Amplitudenunterschied für negatives und positives Feedback) bei der Beobachtung von Freunden Korrelation mit der Überlappung des Selbstkonzepts mit der Repräsentation des Anderen: r = -.46, p < .05 Je größer die Überlappung, desto größer die oFRN-Amplitude für negatives Feedback --> Hinweis auf Einfluss von Empathie
  • Zwei Prozesse bei der Verarbeitung von Feedback für Andere Marco-Pallares et al., 2010: zwei Prozesse bei der Beobachtung von Verhaltenskonsequenzen bei Anderen Beurteilung der Konsequenzen für die beobachtete Person (empathische Reaktion) gefunden, Biathlon? Beurteilung der Konsequenzen für einen selbst (egoistische Reaktion) gefunden --> gambling-Task (performer vs observer) Kontext entscheidet, was überwiegt gefunden --> gambling-Task (gleichgeschlechtliches Freundespaar (A,B), ein Fremder (C))
  • Die oFRN in Abhängigkeit von den Konsequenzen für den Beobachter Marco-Pallares et al., 2010: Gambling Task absolviert durch: „Performer“ vs beobachtete Person drei Bedingungen: Ergebnisse: neutral: einfache Beobachtung parallel: Gewinne für beobachtete Person bedeuten Gewinne für „Performer“ reverse: Gewinne für beobachtete Person bedeuten Verluste für „Performer“ FRN in der neutralen und parallelen Beobachter-Bedingung ähnlich wie in der aktiven „Performer“ Bedingung In der „Reverse“-Bedingung: FRN für beobachtete Gewinne --> Konsequenzen für beobachtete Person und für Beobachter beeinflussen die oFRN
  • Empathische Effekte auf die oFRN hängen vom Kontext ab Ma et al., 2011: Gambling Task 3 Teilnehmer Experiment 1: Experiment 2: Ergebnisse:  Experiment 1: 3 Teilnehmer(innen) wechseln sich ab, jede(r) spielt für seinen eigenen Gewinn Ergebnisse: kein Unterschied zwischen Beobachtung von Freund und Fremdem bzgl. der Differenz Verlust – Gewinn --> kein „empathisches“ Hirnaktivitäts-Muster Experiment 1: Teilnehmer(in), von dem/der EEG abgeleitet wird, schaut nur zu Ergebnisse: größerer Unterschied bzgl. der Differenz Verlust – Gewinn für Freunde --> „empathisches“ Hirnaktivitäts-Muster nur dann, wenn beobachtende Personnicht selbst beteiligt ist, ansonsten überwiegt das egoistische Motiv
  • indirekte Hinweise auf Zusammenhang von Empathie – Verarbeitung von Feedback für Andere oFRN größer bei Beobachtung von Freunden moduliert durch Kontext
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  • Zusammenhang Empathie – Verarbeitung von Feedback für Andere direkte Hinweise auf Einfluss von „dispositioneller“ Empathie?   im Gegensatz zu Männern zeigen Frauen immerhin eine geringe oFRN für die Verluste Anderer in einer kompetitiven Situation Korrelation zwischen Empathie-Systematisierung und der FRN (hier „MFN“) Die Größe der oFRN (hier bezeichnet als „other-MFN“) korreliert mit der Differenz zwischen Empathie und Systematisierung Je mehr Empathiefähigkeit als Persönlichkeitseigenschaft überwiegt, desto größer ist die oFRN
  • Empathie und oFRN - Geschlechterunterschiede Fukushima und Hiraki, 2006: Gambling Task gleichgeschlechtliche Paare (12 männlich, 12 weiblich) Teilnehmer(innen) pro Paar wechseln sich ab Verlust für eine(n) bedeutet Gewinn für andere(n) Erfasssung von Empathie („Empathy Quotient“; EQ, Baron-Cohen et al., 2003) „Systemizing“ („Systemizing Quotient“; SQ) im Gegensatz zu Männern zeigen Frauen immerhin eine geringe oFRN für die Verluste Anderer in einer kompetitiven Situation Korrelation zwischen Empathie-Systematisierung und der FRN (hier „MFN“) Die Größe der oFRN (hier bezeichnet als „other-MFN“) korreliert mit der Differenz zwischen Empathie und Systematisierung Je mehr Empathiefähigkeit als Persönlichkeitseigenschaft überwiegt, desto größer ist die oFRN
  • Empathie und Verhaltensüberwachung - andere Befunde und Zusammenfassung Fukushima und Hiraki, 2009: größere oFRN für die Beobachtung anderer Menschen, aber nicht eines computergesteuerten Spielers, korreliert mit höheren Werten für emotionale und kognitive Empathie Befunde sind jedoch nicht ganz einheitlich: andere Studien finden vor allem negative Zusammenhänge zwischen dem Lernen aus beobachteten Rückmeldungen und Empathie (z.B. Kobza et al., 2011) Insgesamt deuten die meisten Befunde aber auf einen Zusammenhang zwischenFehler-/Feedbackverarbeitung und Empathie hin Zusammenhang wird durch zahlreiche Kontext- und Personenfaktoren beeinflusst