19

MWU15 (Fach) / Qualitative Methoden (Lektion)

Empirische Forschung

Diese Lektion wurde von absinth erstellt.

Lektion lernen

Anzeige
  • Was bedeutet Deduktiv? HYPOTHESENPRÜFENDE FORSCHUNG – vom Allgemeinen zum Einzelnen Vom Allgemeinen auf das Besondere beziehungsweise den empirischen Einzelbeobachtungen schlussgefolgert. Das Allgemeine wird in Form von Prämissen formuliert. Überprüft wird die Übereinstimmung zwischen theoretischen Annahmen und empirisch aufgefundenem Datenmaterial. Streng genommen unterstellt das deduktive Verfahren der Hypothesentestung einen zwingenden Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung (Wenn- Dann-Beziehung), wie er in den Naturwissenschaften üblich ist. Im Unterschied dazu gehen die Sozialwissenschaften von einem wahrscheinlichen Eintreten der zu erwartenden Konsequenzen aus dieser wird in Prozent ausgedrückt.
  • Was bedeutet induktiv? HYPOTHESENGENERIERENDE FORSCHUNG – vom Einzelnen zum Allgemeinen Bei induktiven Verfahren wird von empirischen Einzelbeobachtungen auf das Allgemeine geschlossen. Induktive Formen der Erkenntnisgewinnung zeichnen sich dadurch aus, dass im Forschungsprozess gesammelte Datenmaterialien dazu verwendet werden, um tiefer liegende Strukturen, Zusammenhänge, Gesetzmäßigkeiten bzw. Mechanismen zu beschreiben bzw. sichtbar zu machen. Induktiv gewonnene Einsichten können als Richtlinien für die Begründung von Hypothesen verwendet werden, insofern tragen induktive Verfahren zur Theoriebildung bei. Beispiel von Paul Poppe: Hypothese es gibt nur weiße Schwäne und dann das Bild von 100 weißen Schwänen und einem schwarzer Schwan. 
  • GÜTEKRITERIEN EMPIRISCHE FORSCHUNG: Objektivität. Erklären Sie, was hier gemeint ist: Der Messvorgang ist dann objektiv, wenn die Messergebnisse unabhängig vom Untersuchungsleiter sind. Eine objektive Messung ist dann gegeben, wenn mehrere Personen unabhängig voneinander die Messergebnisse registrieren und zum gleichen Ergebnis gelangen. Durchführungsobjektivität ein Messvorgang ist hierbei umso objektiver, je weniger der Untersuchungsleiter die Auskunftsperson durch sein äußeres Erscheinungsbild bzw. durch seine Bedürfnis-, Ziel- und Wertstruktur beeinflusst. Auswertungsobjektivität ein Messvorgang ist umso objektiver, je weniger Freiheitsgrade der Untersuchungsleiter bei der Auswertung der Messergebnisse haben. Dies ist dann gegeben, wenn die Frageitems weitestgehend standardisiert sind. Interpretationsobjektivität ein Messvorgang ist umso objektiver, je weniger Freiheitsgrade der Untersuchungsleiter bei der Interpretation der Messergebnisse haben.
  • GÜTEKRITERIEN EMPIRISCHE FORSCHUNG - Reliabilität: Erklären Sie was hier gemeint ist: Ein Messinstrument ist unter der Voraussetzung konstanter Messbedingungen dann reliabel, wenn die Messwerte präzise und stabil, d.h. bei wiederholter Messung reproduzierbar (=frei von Zufallsfehlern) sind. Ein Messfehler, der bei wiederholter Messung auftritt, kann drei Ursachen haben: Fehlende Bedingungskonstanz, d.h. äußere Einflüsse führen zu schwankenden Messergebnissen.  Fehlende Merkmalskonstanz, womit das in der Marktforschung durchaus übliche Phänomen angesprochen ist, dass beispielsweise die Einstellung eines Befragten bei wiederholter Messung unter sonst gleichen Bedingungen und bei fehlerfreiem Instrument unterschiedliche Werte ergibt.  Fehlende instrumentale Konstanz, d.h. mangelnde Präzision des Messinstrumentes. Man kann davon ausgehen, dass sich in der Marktforschung Messinstrumente durch jede Messung verändern, z.B. weil bei den Auskunftspersonen Lerneffekte aufgetreten sind.
  • GÜTEKRITERIEN EMPIRISCHE FORSCHUNG - Validität: Erläutern Sie, was hiermit gemeint ist! Gehen Sie vor allem auch auf die Interne bzw. Externe Validität ein! Die Validität oder Gültigkeit eines Testverfahrens gilt als gegeben, wenn es denn eigentlich interessierenden Sachverhalt tatsächlich zu erfassen vermag bzw. genau das misst, was auch gemessen werden sollte (=frei von systematischen Fehlern) Interne Validität: Veränderungen der abhängigen Variable sind eindeutig auf den Einfluss der unabhängigen Variablen zurückzuführen (bei Alternativerklärungen sinkt die interne Validität) Externe Validität: Untersuchungsergebnisse können auch auf andere Personen, Situationen oder Zeitpunkte generalisiert werden (sinkt bei wachsender Unnatürlichkeit der Untersuchungsbedingungen und abnehmender Repräsentativität der untersuchten Stichprobe)
  • Wie können die Gütekriterien der empirischen Forschung sicher gestellt werden? Erläutern Sie im Zusammenhang mit einem Beispiel! NOCH NICHT AUSREICHEND BEANTWORTET Objektivität: Mehrere, von einander unabhängige Personen, registrieren dieselben Messungen und kommen daher zum gleichen Ergebnis Reliabilität: Ergebnis muss bei Wiederholung reproduzierbar sein. Validität: Es wurde tatsächlich das erfasst, was gemessen werden sollte.
  • Was sind die Vor- & Nachteile von qualitativer bzw. quantitativer Sozialforschung? KRITIK QUANTITATIVE VS. QUALITATIVE SOZIALFORSCHUNG Quantitative Kritik an qualitativer Forschung Kleine Zahl an Untersuchungspersonen Keine echten Stichproben nach dem Zufallsprinzip Keine quantitativen (metrischen) Variablen Keine statistischen Analysen Qualitative Kritik an quantitativer Forschung Das soziale Feld wird in seiner Vielfalt eingeschränkt Komplexe Strukturen werden zu sehr vereinfacht Reduzierte Darstellung sozialer Sachverhalte Kontext wird nicht erfasst
  • Welche Auswahlverfahren gibt es? Erläutern Sie diese. GrundgesamtheitMenge von Elementen über die im Rahmen einer Untersuchung Aussagen getroffen werden sollen StichprobeBefragte Personen aus einer größeren Menge von Personen Wahrscheinlichkeitsauswahl/Zufallsauswahl/Random Verfahren (jedes Element der Grundgesamtheit hat die gleiche Chance in die Stichprobe aufgenommen zu werden; ohne subjektiven Einfluss – rein durch Zufall)            .) einfache Zufallsauswahl (jedes Element der Grundgesamtheit hat die gleiche                  Wahrscheinlichkeit in die Stichprobe aufgenommen zu werden)            .) geschichtete Zufallsauswahl (Grundgesamtheit wird in kleinere                                          Gruppen/Schichten unterteilt und aus jeder Gruppe werden Zufallsstichproben                separat gezogen)            .) Klumpenauswahl/Cluster Sampling (Grundgesamtheit wird wieder in Klumpen                  unterteilt und dann werden ganze Klumpen in die Stichprobe aufgenommen) Bewusste Auswahl/Quoten Verfahren(hier wird die Stichprobe nach vorgegebenen Quoten gezogen; die Zusammensetzung der Stichprobe wird also gesteuert und selbst konstruiert) Willkürliche Auswahl (auch hier wird die Auswahl der Stichprobe selbst vorgenommen; allerdings komplett willkürlich ohne Kriterien) Natürliche Gruppen vs. zufällige Gruppen Als natürliche Gruppe versteht man Personen die eine Gemeinsamkeit haben und zu einem bestimmten Zweck eine Tätigkeit, Aufgabe verfolgen. Beispiele Studierende, Mitarbeiter eines Unternehmens. Zufällige Gruppe Beispiel eine Gruppe von Menschen die nichts miteinander zu tun haben sitzen in einem Kino.
  • Qualtitative Experiment -Formen? Gliederung: Seperation: z.B. ich kann mich entscheiden meine Abteilungsleiter zuständig zu machen für die MA-Befragung, kann die Befragung von einem Externen UN durchführen lassen UN Standort in Wien und Linz - einmal vom UNextern und Abteilungsleiter bekommt die Infos - beim andern macht es nur das externe UN  2 verschiedene Prozesse hier seperiere ich die Aufgabe auf zwei Rollen Kombination: beim andern macht es nur das externe UN; hier macht eine Person die ganzen Aufgaben  Einschränkung Ausdehnung Reduktion: weniger Aufgaben, weniger Information als vorher Adjektion: Aufgabenerweiterung - Intensivierung der Aufgabe  -> Umwandlung: bisher Events - exklusiver Ort mit Essen usw.  Umwandlung wenn das Event nun neu aufgesetzt wird! dies kann einen ganzen Prozess betreffen! bisher Excel Eintragungen ab jetzt in eine Software eintragen! kein Rest verbleibt vom alten!GF Wechsel - Automatisch ein Umwandlungsprozess Substitution: zuerst wird das eine verändert dann das andere , es werden Teile verändert  Transformation: Software Beispiel - geht nicht von heute auf Morgen - Excel auf Software umstellen - step by step - eine Abteilung nach der anderen! (geht immer davon aus was war vorher und wie sieht es jetzt aus bzw. was kann ich verändern um es zu verbessen? sollte nicht immer alles ändern sondern nur einen Teil ändern damit ich eine Kontrollgruppe habe um zu merken ob mittels dieser Maßnahme eine positive Veränderung passiert ist?!)
  • Beispiel für ein qualifikatives Experiment? Bsp: Kollege kommt dazu Ebene: Vorgesetzte -> Kombination: Kollegen Ebene, -> Reduktion sowie Separaktion! es häuft sich die Arbeit  Adjektion - intern: fauler Hund, extern - ….  Bsp: Softwareumstellung - Schlagartig - Umwandlung, gesamt UN wäre eine Transformation - von heute auf Morgen = Substitution! (gesamte Umwandlung = Substitution) Bsp: zwei UN fusionieren - Transformation - für den einzelne MA im Controlling könnte eine komplett Reduktion oder eine Adjetkion entstehen- ändert sich die Art der Aufgabe Adjektion: wenn eine Führungskraft nicht nur mehr eine sondern 2 Abteilungen hat Kombination: zwei verschiedene Abteilungen zusammen gelegt im Projektteam eine bewusste Trennung der Themen = Seperation oder früh u nm arbeiten Transformation: Vertrieb u Marketing zusammengelegt - gemeinsame Software und Ziele Bsp: UN bekommt Mittagessen geliefert dann macht es das UN komplett selber -> Transformation! zuerst Kombination wie wird das essen zubereitet?! Weitere Bsp: intern: Vertrieb fällt ein MA aus - somit interne Adjektion extern: mehr Kunden bekommen als Mitarbeiter und somit müssen diese bearbeitet werden  Anbieter ändert sich von heute auf morgen - für Student = Substitution - für FH ist die eine Änderung eine Transformation
  • Anzeige
  • Welche Vorteile kann die Methode der Beobachtung gegenüber der Befragung haben? Erklären Sie anhand eines Beispiels! Beispiel: Vorstellung eines Prototypen beim Kunden Erhebung des Kundenverhaltens während des eigentlichen Verhaltensaktes, d-h-, die Reaktion auf den Geschmack des neuen Produktes werden direkt während des Konsums erfasst. Erfassbarkeit von Sachverhalten, die dem Probanden selbst nicht bewusst sind (z.B. Gesichtsausdruck beim ersten Kontakt mit dem Produkt zeigt Skepsis, Neugierde). Von Auskunftsbereitschaft und -fähigkeit des Probanden unabhängig, d.h., der Proband muss beispielsweise nicht in der Lage sein, seine geschmacklichen Eindrücke exakt zu verbalisieren, u.a.
  • Projektive Fragen: Was ist das, nennen Sie mindestens 3 Kriterien & geben Sie ein Beispiel! Dienen in erster Linie dazu, die Motive des Verbraucherverhaltens zu erfassen, und zwar vor allem jene, die nicht erfragbar sind.  unangenehme Fragen so stellen, dass es möglich ist, sie zu beantworten, ohne dass sich Personen bloßgestellt fühlen oder damit sie Fragen beantworten, die sie sonst nur ungern beantworten. Z.B.: Ballontest, Bilder-Erzähl-Test, Produkt-Personifizierung, Collagen-Technik, Geschichten-Erzähl-Test, Lücken-Test
  • Laddering - erklären Sie genau, worum es sich hierbei handelt + wann wird es eingesetzt? (nennen Sie ein Beispiel) Fragebatterien, basiert auf dem Means End Chain ModelGeht davon aus, dass die Motivation zum Kauf eines Produktes oder das Konsumentenverhalten hierarchisch aufgebaut ist; so kann das Bedürfnis ein iPhone zu kaufen sein, dass man einen sozialen Status erreichen möchteMit dem Kauf eines Produktes übernehmen die Konsumenten ein Bündel von Eigenschaften (MEANS), um damit wünschenswerte Ziele (END) erreichen zu können.Oft sind diese Gedanken oder Kaufgründe auch den Konsumenten nicht bewusst; man fragt so lange weiter bis man zum Ursprungsgedanken/Motiv kommt; z.B. „Warum ist Ihnen das wichtig?“
  • Experteninterview - Definieren Sie den Begriff des Experten & wie kann eine Vorbereitung hierzu aussehen? Experte: Vorwissen des Interviewers ist nötig Vorbereitung: zB Leitfaden für das Interview erstellen überlegte Auswahl und Verfügbarkeit/Bereitschaft der Interviewpartner Aufzeichnung, Terminvereinbarung
  • Typen der quantitativen Inhaltsanalyse? Nennen Sie alle & arbeiten Sie die Unterschiede zwischen 2 Typen heraus Frequenzanalyse: Ich zähle etwas ab. Wie viel ist von etwas vorhanden? Wie oft kommen bestimmte Wörter vor? Valenzanalyse: wenn ein Wort vorkommt: positiv oder negativ. Jeweils 3 Kategorien (+++,++,+;---,--,-) Intensitätsanalyse: Wie stark (pos. od. neg.)? Wertungen werden nach ihrer Intensität beurteilt. Kontingenzanalyse: Der Kontext dahinter. Z.B.: Für welches Thema stehen Politiker? In welchem Themenfeld wird mein Name, Unternehmen,… genannt?
  • Schicht vs. Klumpenauswahl Einfache Zufallsauswahl Geschichtete Zufallsauswahl Klumpenauswahl/ cluster sampling Anwendungsbereiche: einfache Zufallsauswahl: keine Steuerung der gleichmäßigen Verteilung. Aus 50 Befragten ist keine Frau dabeigeschichtet: je nach Gruppengröße einen % Anteil befragenKlumpenauswahl: nur 1 Gruppe wird untersucht. zB nur Männer
  • Hypothese: Je zufriedener meine Mitarbeiter, desto höher mein Umsatz Unabhängige Variable: Zufriedenheit Abhängige Variable: Umsatz Gerichtete Hypothese (Ungerichtet wäre: Die Zufriedenheit beeinflusst den Umsatz) Polygon: Unterscheidung der Zufriedenheit in zB 3 Gruppen ODER Umsatz in Kategorien Dichotom: Es gibt zufriedene + unzufriedene Mitarbeiter ODER Umsatz steigt, oder steigt nicht (Bestätigung der Hypothese, wenn Anstieg) Manifest: Umsatz, da Zahl Latent: Zufriedenheit, weil ich zuerst Parameter brauche um diese zu messen zB Empfehlung des Unternehmens an potentiellen Arbeitnehmer? Fehlzeiten, Krankenstände etc. Stetig: unzählig viele Ausprägungsmerkmale → Umsatz (wenn keine Gruppen definiert wurden) Diskret: begrenzte Anzahl von Ausprägungsmerkmalen → Zufriedenheit, wenn sie vorher dichotom war
  • Hypothese: Je praxisorientierte die Ausbildung, desto rascher findet der Einstieg in den Job statt Unabhängige Variable: praxisorientierte Ausbildung Abhängige Variable: rascher Jobeinstieg Gerichtete Hypothese (Ungerichtet wäre: Die Ausbildung beeinflusst den Jobeinstieg) Polygon: Unterscheidung der Ausbildung in zB 3 Gruppen ODER Einstieg in Kategorien Dichotom: Es gibt praxisorientierte + theoretische Ausbildung ODER Jobeinstieg länger bzw. kürzer (Bestätigung der Hypothese, wenn Verkürzung der Zeit) Manifest: Nein, da keine Zahl Latent: Jobeinstieg, weil ich zuerst Parameter brauche um diese zu messen. Stetig: unzählig viele Ausprägungsmerkmale → Zeit (wenn keine Gruppen definiert wurden) Diskret: begrenzte Anzahl von Ausprägungsmerkmalen → praxisorientierte Ausbildung, wenn sie vorher dichotom war
  • Typen der qualitativen Inhaltsanalyse? Nennen Sie alle und arbeiten Sie die Unterschiede von zumindest 2 heraus. ALLE DREI ANALYSEN SIND AUSWERTUNGSTECHNIKEN Globalauswertung Soll eine breite, übersichtsartige und zügige Auswertung ermöglichen Geeignet für Dokumente <= 20 Seiten Umfasst 10 Schritte: (Orientierung, Aktivieren von Kontextwissen, Text durcharbeiten,...) Qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring - 3 Schritte: Zusammenfassende Inhaltsanalyse: Ausgangstext wird auf eine Kurzversion reduziert. Diese gibt nur noch die wichtigsten Inhalte wider. Arbeitsgänge: Paraphrasierung, Generalisierung & Reduktion Explizierende Inhaltsanalyse: Kontextwissen einfließen lassen, Begriffe erklären und Beispiele dazu entwickeln Strukturierende Inhaltsanalyse: Text wird einer theoretischen Fragestellung untergeordnet und gegliedert. Strukturierung kann inhaltlich, typisierend oder skalierend erfolgen. Unterschied zwischen Globalausw. & Mayring: Ersteres verschafft in kurzer Zeit einen Überblick. Letztere ist aufwendiger aufgrund der Feinanalysen & Kategoriesystem. Grounded Theory - Auswertungsschritte: Offenes Kodieren: Indikatoren (=Wörter, Satzteile, etc.) werden Konstrukte (=abstrakte Ideen) zugeordnet. Axiales Kodieren: Hierbei werden die Kategorien des offenen Kodierens miteinander verknüpft und als Hauptkategorien in Beziehung gesetzt. Diese Hauptkategorien werden klar voneinander abgegrenzt. Theoretical Sampling: sammelt Fälle aus den heraus entstehen dann Theorien. Wie bei Dr. House – Er hat eine White Board und dort werden die Symptome zusammengetragen und dann daraus eine Theorie der Krankheit erstellt. Unterschied Mayring zu Grounded: Erstere verbindet Kategorien mit Textstellen, letztere vernetzt viel feiner durch Kategorien und Subkategorien mit dem Ziel die Kern- oder Schlüsselkategorien des untersuchten Textes zu identifizieren