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Klipsy Vertiefung (Fach) / Psychologinnen der Jugendhilfe (Lektion)

4. Vorlesung

Diese Lektion wurde von Amalaswinthaa erstellt.

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  • Beratungszentrum Ostermannstraße Kath. Beratungsstelle für Erziehungs- und Familienfragen --> Hilfe bei allen Fragen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen, Hilfen für Kinder Jugendliche und Heranwachsende Kinderhilfeambulanz Pluspunkt --> Hilfe bei Lern- und Leistungsstörungen, Wahrnehmungsstörungen, Störungen des Sozialverhaltens, Asperger-Autismus Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle --> Hilfe bei Partnerschafts- und Lebensproblemen, Mediation Beratung für Jugendämter und andere Institutionen für Kinder und Jugendliche Öffentlichkeitsarbeit, Weiterbildung, Coaching
  • Ärztliche und psychosoziale Beratungsstelle gegen Misshandlung, Vernachlässigung und sexuellen Missbrauch von Kindern Kinderschutzambulanz ·      Schutzfachkraft nach §8a zur Beratung der kath. Träger der Jugendhilfe ·      Hilfe für Kinder und Jugendliche, die Zeugen/Zeuginnen häuslicher Gewalt wurden ·      Hilfe für Kinder, Jugendliche und Heranwachsende, die Opfer von Misshandlung, Vernachlässigung und sexuellem Missbrauch waren
  • Ärztliche und psychosoziale Beratungsstelle gegen Misshandlung, Vernachlässigung und sexuellen Missbrauch von Kindern Ambulante Rückfallvorbeugung ·      Hilfe für Kinder und Jugendlice, die sexuell übergriffig waren, missbraucht, genötigt oder vergewaltigt haben
  • Beratungsanlässe Erziehungsberatungsstelle (offener Zugang) ·      Alle Sorgen und Nöte, die es mit und bei Kindern und Jugendlichen geben kann ·      Alter 0-27 Jahre ·      Zielgruppe: Eltern, Kinder, Jugendliche, Heranwachsende
  • Beratungsanlässe Pluspunkt (Zugang über Clearingstelle in der Stadt) ·      Legasthenie, Dykalkulie, ADHS ·      Soziale Defizite ·      Asperger-Syndrom ·      Zielgruppe: Kinder, Jugendliche und deren Eltern
  • Neue Wege, Kinderschutzambulanz (offener Zugang) ·      Verdacht auf sexuellen Missbrauch, Vergewaltigung, Misshandlung ·      Hilfe für Zeuginnen häuslicher Gewalt ·      Alter 0-27 Jahre ·      Zielgruppe: Eltern, Kinder, Jugendliche, Heranwachsende
  • Beratungsanlässe Neue Wege, Rückfallvorbeugung (offener Zugang) ·      Vorwurf, sexuell grenzenverletzend gewesen zu sein ·      Alter 0-18 Jahre ·      Zielgruppe: Eltern, Kinder, Jugendliche
  • Fallzahlen 2014 • Erziehungsberatungsstelle o 445 Fälle, 309 Neuanmeldungen o 48% Jungen, 52% Mädchen o 57% < 12 Jahren (18% < 6 Jahre), 14% > 18 Jahren • Pluspunkt o 151 Fälle, 55 Neuanmeldungen o 76% Jungen, 24% Mädchen o 84% 6-12 Jahre • Kinderschutzambulanz o 328 Fälle, 127 Neuanmeldungen o 34% Jungen, 66% Mädchen o 45% Jungen < 12J, 31% Mädchen < 12 J • Zeuginnen häuslicher Gewalt o 74 Fälle, 30 Neuanmeldungen o 43% Jungen, 57% Mädchen o 49% > 12 Jahre • Rückfallvorbeugung o 121 Fälle, 79 Neuanmeldungen o 98% Jungen, 2% Mädchen o 16% der Jungen, 50% der Mädchen < 12
  • Rechtlicher Rahmen ·      § 27 Hilfe zur Erziehung ·      § 28 Erziehungsberatung ·      § 29 Soziale Gruppenarbeit ·      § 30 Erziehungsbeistand, Betreuungshelfer ·      § 31 Sozialpädagogische Familienhilfe ·      § 32 Erziehung in einer Tagesgruppe ·      § 33 Vollzeitpflege ·      § 34 Heimerziehung, sonstige betreute Wohnform ·      § 35 Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung ·      § 35a Eingliederunghilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche ·      § 41 Hilfe für junge Volljährige, Nachbetreuung
  • §28 Erziehungsberatung ·      Erziehungsberatungsstellen und andere Beratungsdienste und –einrichtungen sollen Kinder, Jugendliche, Eltern und andere Erziehungsberechtigte bei der Klärung und Bewältigung individueller und familienbezogener Probleme und der zugrundeliegenden Faktoren, bei der Lösung von Erziehungsfragen sowie bei der Trennung und Scheidung unterstützen ·      Fachkräfte verschiedener Fachrichtungen sollen zusammenwirken, die mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen vertraut sind
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  • Finanzierung ·      Fallunabhängiges Budget o   Personalkostenzuschuss vom Land o   Freiwilliger Zuschuss von der Stadt o   Eigenanteil des Trägers ·      Prinzipien für die Ratsuchenden o   Kostenlos o   Freiwillig o   Verschwiegen, anonym (kein Zeugnisverweigerungsrecht)
  • Controlling ·      Standards vom Landschaftsverband, entscheidend für die Zuschüsse ·      Vertraglich geregelte Abstimmung der Arbeit mit dem Jugendamt ·      Kooperationsverträge mit verschiedenen Einrichtungen (Kitas, Schulen, Beratungsstellen) ·      Konzeptionen für Ehrenamt und Selbsthilfe ·      Kennzahlen für Alleinerziehende, Migrantinnen, kinderreiche Familien, Eltern in Trennung/Scheidung ·      Prüfung durch jährliche Datenerfassung
  • Berufe in Beratungsstellen ·      Psychologinnen (Dipl., bac, Master), gesucht werden meist psych. Psychotherapeutinnen und Kinder- und Jugendlichentherapeutinnen ·      Sozialarbeiterinnen, - pädagoginnen (Dipl., bac, Master) ·      Heilpädagoginnen (Dipl., bac, Master) ·      Pädagoginnen (Dipl., bac, Master)  
  • Teamarbeit ·      Alle Anmeldungen werden im wöchentlichen Team besprochen ·      Spezielle diagnostische Fragen können an Kolleginnen delegiert werden ·      Bei systemischem Vorgehen kann zu zweit oder zu dritt gearbeitet werden ·      Fallverläufe können jederzeit im Team vorgestellt werden (Interversion) ·      Zusätzlich regelmäßige Supervisoin
  • Aufgaben ·      Erstberatung, Sprechstunden außerhalb ·      Kriseinterventionen ·      Diagnostik ·      Längerfristige Beratung ·      Psychotherapie (unterschiedliche Methoden) ·      Klärung bei Kindeswohlgefährdung ·      Kooperation mit Schulen, Kitas, Heimen ... ·      Kooperation mit Jugendamt, Kliniken, Ärztinnen
  • Kindeswohlgefährdung §8a ·      Bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung mit einer Kollegin sprechen ·      Bei Unsicherheit eine insofern erfahrene Fachkraft hinzuziehen ·      Hilfe anbieten ·      Bei fehlender Annahme der Hilfen Jugendamt informieren
  • Methoden ·      Verhaltenstherapie ·      Systemische Therapie ·      Tiefenpsychologisch fundierte Therapie ·      Psychodrama ·      Soziales Gruppentraining ·      Heilpädagogische Diagnostik ·      Rhythmik ·      ...
  • Fallübergreifende Aufgaben ·      Kooperation im Stadtteil ·      Beteiligung an der politischen Willensbildung ·      Beteiligung an Arbeitskreisen zu verschiedenen Themen (Frühe Hilfen, Kinder psychisch kranker Eltern, Kinder mit Essstörungen) ·      Gemeinsame Erarbeitung neuer Themen
  • Vorstellungsgründe 2013 ·      Entwicklungsauffälligkeiten 15% ·      Soziales Verhalten 18% ·      Schulische Probleme 19% ·      Erziehungskompetenz 16% ·      Problemlagen der Eltern 6% ·      Familiäre Konflikte 25% ·      Gefährdung des Kindeswohls 1%
  • Vorgehen ·      Telefonische Vereinbarung eines Anmeldegesprächs ·      Anmeldegespräch mit Anamnese, Hypothesenbildung und Erstberatung ·      Fallreflexion im Team à Frage der Kindeswohlgefährdung ·      Bei Bedarf weitere Termine
  • Kinderhilfeambulanz Pluspunkt ·      Hlife bei o   Legasthenie o   Dykalkulie o   ADHS o   Asperger-Autismus o   Sozialen Auffälligkeiten ·      Einzeltherapie ·      Soziale Gruppentherapie ·      Elternbeartung, -fortbildung ·      Schulberatung, -fortbildung
  • Rechtlicher Rahmen PP ·      §28 Hilfen zur Erziehung ·      §35a Hilfe bei drohender seelischer Behinderung (Wahlfreiheit der Hilfe) ·      Diagnose trifft die Clearing- und Diagnosikstelle des Jugendamtes (CDS)
  • Finanzierung PP ·      Budget durch die Stadt Bochum ·      Vertrag mit der Stadt über die Arbeitsschwerpunkte ·      Zum Vertrag mit der Stadt gehört die Beschreibung eines multiprofessionellen Teams ·      Zuweisung durch die Stadt mit genauer Auftragslage (Stundenzahl, Arbeitsdichte) ·      Zwischenberichte und Abschlussbericht an die CDS
  • Vorgehen PP ·      Zusendung der Fallunterlagen durch die CDS mit Therapievorgaben ·      Fallverteilung im Team ·      Telefonische Vereinbarung des Übernahmegespräches mit den Eltern ·      Fallreflexion im Team ·      Bei Bedarf Schulbeobachtung, Gespräche mit Erzieherinnen, Tests, o.ä. ·      Statusdiagnostik als Ausgangspunkt ·      Beginn der Therapie
  • Aufgaben der Psychologinnen ·      Einzelförderung/Therapie ·      Gruppentherapie ·      Elternarbeit, begleitend zur Einzeltherapie, Elternabende ·      Zusammenarbeit mit Schulen, begleitend zur Einzeltherape ·      Prävention und Vernetzungsarbeit