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Zoologische Bestimmungsübungen (Fach) / Molluska (Lektion)

Merkmale

Diese Lektion wurde von violetta91 erstellt.

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  • Crassostrea gigas (Pazifische Austern) Life history und ökonomische Bedeutung Nach der Metamorphose heften sich Austern mit einer sich Austern mit einerSchalenhälfte am Substrat an und bewegen sich anschließend nicht mehr fort. Alle Austern haben nur einen Schalenadduktor, der zweite ist reduziert. In der Nordsee werden die Jungaustern in speziellen Käfigen ausgebracht undwerden darin bis zur Markreife gemästet
  • Die Invasion der Pazifischen Auster (Crassostrea gigas) in die Südliche Nordsee in die Südlich 1965: Erste kommerzielle Austernmast in der Oosterschelde der Oosterschelde 1975: Stabile Populationen von Wildaustern 1986: Beginn der Austernmast auf Sylt 1991: Wildaustern im Sylter Wattenmeer 1998: Austernansammlungen vor Baltrum seit 1999 Subtidale Austernkolonien or Sylt seit 1999: Subtidale Austernkolonien vor Sylt seit 2002: große Austernkolonien im ostfriesischen Wattenmeer Passive Auswilderung der Auster (Crassostrea gigas) in der Deutschen Bucht in der Deutschen Bucht
  • Austern - Was ist passiert? 1. < 26° C reproduzierende Austern  Nachkommen werden Gründerindividuen2. Reproduktionerfolg bei niedrigen Temperaturen größer Was wird geschehen:- Austern bilden große biogene Hardsubstrate- Immigration von Epifauna- Austernparasiten und -krankheiten nehmen zu
  • Eingeschleppte Mollusken-Arten Im Wattenmeer Nordsee Bivalvia Mya arenaria (Sandklaffmuschel) (im 17 Jh)Ensis americanus (amer. Schwertmuschel) (1979-1982)Petricola foladiformis (amerik. Bohrmuschel) (1904)Crassostrea gigas (Japanische Auster) (1971) GastropodaCrepidula fornicata (Pantoffelschnecke) (1935)
  • Bivalvia + Struktur des Schlosses Bivalvia (Muscheln) sind Filtrierer. Sie haben die Radula verloren. Die Nahrung filtern sie mit Hilfe der Kiemen aus dem Wasser Schloss Ligament Schloßzähne Hauptzähne Lateralzahn
  • Bivalvia – Struktur der Schale innen Adduktoren-Abdruckintegripalliat Mantelbruchsinupalliat
  • Miesmuschel Mytilus edulis
  • Teppichmuschel Venerupis corrugata (Gmelin, 1791)
  • Herzmuschel Cerastoderma edule
  • Lebenszyklus von Cerastoderma edule (Herzmuschel) Pelagische Phase freie Larven Pre-settlement processes Reproduktion Benthische Phase “Settlement“ ”recruitment“ Post-settlement processes Der Räuberdruck auf Cerastoderma edule nimmt mit zunehmenden Alter ab
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  • Schalendicke und Räuberdruck Schalendicke und Räuberdruck Gastropoden und Bivalvia können die Schalendicke erhöhen um die Schalendicke erhöhen, um dem Räuberdruck zu entgehen Achtung: Schalendicke ist eine Funktion des Räuberdruckes y= f(x) RekrutierungBsp. Bivalvia:Larven -> Juvenile -> Subadulte -> Adulte = Räuberdruck nicht mit zunehmenden alter ab Die meisten Organsimen „entwachsen„ dem Räuberdruck
  • Seiten / Vorne / Hinten einer Muschel Da wo Wirbel hinzeigt = Vorne
  • Terrestrischer Lebensraum hohe Temperaturschwankungen, Austrocknung, viel O2, stärkere Lichtexposition, weniger Zeit für Photosynthese, variable/geringe Salinität
  • Mariner Lebensraum gringe Temperaturschwankungen nass (Wasser) weniger =2 keine Austrocknung geringere Lichtexposition konstante Salinität Suspension
  • Wachstum Gastropoda Streckung - Dorsoventral Achse Cephalisation Aufrollung Eingeweidesack Torsion Nach der Torsion konnte der Kopf zuerst unter die Schale gezogen werden
  • Effekte der Torsion Lösungen Strategie 1Atemwasser strömt durch einen Schlitz in der Schale aus der Mantelhöhle(Pleurotomaria sp. (Vetigastropoda); Entemnotrochus numphi) Strategie 2Atemwasser strömt durch eine Reihe von Schlaenlöchern aus der Mantelhöhle(Haliotis sp. (Vetigastropoda); Haliotis tuberculata) Strategie 2Atemwasser strömt durch einen zentralen Porus aus der Matelhöhle(Diodora sp. (Vetigastropoda); Diadora cayenensis) Strategie 4Reduktion der Kiemen und Erwerb Sekundärer Kiemen(Patella sp. (Vetigastropoda); Patella sp.) Strategie 5 Reduktion einer ieme und asymmetrische Anordnung der Organe in der Mantelhöhle - das Wasser strömt nun von links nach rechts durch die Mantelhöhle(Neritimorpha, Caenogastropoda, Heterobranchia)
  • Prosobranchia Patellomorpha Vetigastropoda Neritopsina Caenogastropoda
  • Immigration in weichbödige Sedimente Neritopsina Caenogastropoda Heterobranchia
  • Diversifizierteres System der Gastropoda mit seit den 90er Jahren üblichen Taxa-Namen Patellogastropoda (part Diotocardia) Vestigastropoda (part. Diotocardia) Neritimorpha (part. Monotocardia) Caenogastropoda (part. Monotocarida) Heterobranchia (Euthyneura)
  • Drei Gruppen stimmen in bestimmten anatomischen Merkmalen überein 1 Atmungsorgan 1 Niere 1 Atrium Sie binden zusammen eine monophyletische Einheit
  • Neritimorpha Entwicklung Reduktion einer Kieme, eines Atriums und einer Niere
  • Caenogastropoda Viele Monotocardia besitzen einen Siphon, mit dem das Atemwasser zu den Kiemen geleitet wird.
  • Heterobranchia Opisthobranchia und Pulmonata sind Schwestergruppen und werden als Euthyneura bezeichnet. Beide sind Zwitter und besitzen polyplose Radulabildungszellen Das Aufheben des Nervenkreuzes aus dem Grundmuster der Mollusca erfolgt indes konvergent
  • Pulmonata In der Stammlinie der Pulmonata entsteht eine Lunge Innerhalb der Pulmonaten kommt es zur Reduktion der Schale