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Zoologische Bestimmungsübungen (Fach) / Fische (Lektion)
Morphologie, Merkmale
Diese Lektion wurde von violetta91 erstellt.
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- Ursprung der Wirbeltiere urtümlicher koloniebildender Choanoflagellat -> Eumetazoa -> Bilateria -> Deuterostoma Urdeuterostoma -> Chorda dorsalis = dorsales Neuralrohr, Kiemendarm, postanaler Schwanz -> Schädel, hoch entwickeltes Gehirn, paarige Sinesorgane am Kopf, Neuralleistenzellen -> Wirbelsäule -> Kiefergelenk, zwei paarige Exträmitäten
- Ursprucng der Wirbeltiere - Chorda dorsalis ursprünglich:SessilU-förmiger DarmTentakel alle:Deuterostomie (Urmund wird zum After)Nervensystem dorsal Stachelhäuter, Chordatiere
- Stammbaum der Chordatiere Manteltiere (Tunicaten)Kiemendarm, Chorda Schädellose (Acranier)Leber, frei beweglich Wirbeltiere (Craniota)Schädel, Herz, Hämoglobien in Erythrocyten, Epidermis mehrschichtig
- Manteltiere gallertiger Mantel, Ein-/Ausströmöffnung,Larvenstadium mit Chorda dorsalis; Nahrungsfilterer durchSpalten → Kiemenöffnungen
- Lanzettfischchen Nahrungsfilterer, persistierende Chorda,lichtempfindlicher Fleck, nicht antagonistische Muskeln →Knorpelelastizität
- Stammbaum Wirbeltiere ( Craniota) Kieferlose (Agnatha)Schädel, Herz, Hämoglobin in Ery´s, Epidermis mehrschichtig Knorpelfische (Chondrichthyes)Unterkiefer, Rippen, Zähne, Extremitäten Strahlenflosser (Actinopterygii)Lunge -, Schwimmblase Vierfüßer
- Kieferlose Überklasse : Agnatha Neunaugen und Inger Neunaugen:- zeitlebens persistierende Chorda, fehlender Kieferapparat.- Membranöses oder knorpeliges Skelett. Fehlende Extremitäten.- nur Schleimaale: Schädellos mit speziellen knorpeligen Auswüchsen.- Mund: Trichter mit Hornzähnen- zahlreiche Paare von äusseren Kiemenöffnungen- keine Schuppen. Teils marin, teils Süsswasser.- Larvenstadium als Nahrungsfilterer im Boden eingegraben Differenzierung beschränkt infolge des fehlendenKieferapparates → Nahrungsfilterer oder Sauger• Schleimaale; rein marin, leben von toten Meerestieren und marinen Invertebraten• Neunaugen; teils ausschliesslich, teils nur im Larvenstadium im Süsswasser, als Larven Filterer, als Adulte Räuber (Sauger)
- Kiefermünder Gnathostomata, Kiefertragende Fische Aus Kiemenbögen entstehen:• Kiefer (s.o.)• Zähne & Schuppen• Rippen• Extremitäten
- Knorpelfische Chondrichthyes Knorpelskelett, meist 5 (selten 6-7) Kiemenspalten, ohne Kiemendeckel,Bauchflosse = Begattungsorgan, Hautzähnchen, viele lebendgebärend,meist heterocerke Schwanzflosse, (Plakoidschuppen) Revolvergebissheterocerke Schwanzflosse Lorenzinische Ampullen: Elektrorezeption
- Strahlenflosser Actinopterygii • Strahlenflossen• homocerke Schwanzflosse• Cycloid- und Ctenoid Schuppen• Schwimmblase ca. 30 000 ArtenBesiedlung des Meers mehrfach vom Süßwasser aus
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- Bestimmungsmerkmale: Bauchflossen bauchständig (zb Forelle)Bauchflossen hinter den Brustflossen brustständig (zb Zander) Bauchflossen unter den Brustflossen kehlständig (zb Rutte)Bauchflossen vor den Brustflossen
- Bestimmungsmerkmale: Maul endständig (zb Forelle, Aitel, Bachforelle) oberständig (zb Hecht, Sichling) unterständig (zb Barbe, Steingreßling) Rüsselmaul (zb Karpfen) Typische Hornränder am Maul (zb Nase)
- Bestimmungsmerkmale: Schuppen Placoidschuppen - Hai Schuppen (wie Pyramiden?) - Störe Kammschuppe - Flussbarsch (gezähnter Außenrand) Rundschuppe - Rotauge (glatter Außenrand)
- Systematik „Fische“ nach Brohmer - Bsp Klasse Osteichthyes (Knochenfische)Überordnung Teleostei (Höhere Knochenfische) Ordnung Clupeiformes Ordnung Anguilliformes Ordnung Salmoniformes Ordnung Cypriniformes (Karpfenartige) Familie Cobitidae (Schmerlen) Familie Cyprinidae (Karpfenfische) Gattung Carassius Gattung Gobio Art Gobio uranoscopus (AGASSIZ)(Steingressling)
- Regionen - Forellenregion Profile, flach Bodenart, Felsch und größere Steine Temp. - im Sommer selten über 10°C CharakterartenBachforelleGroppeSchmerleErlize~ Bachneunauge
- Regionen - Äschenregion Profile, eher flach Bodenart, größere Steine Wassertrübung, kaum Temp. , im Sommer selten über 15°C CharakterartenÄscheDöbeiNase~Bachneunauge~Lachs~~Streber
- Regionen - Äschenregion Profile, eher flach Bodenart, größere Steine Wassertrübung, kaum Temp. , im Sommer selten über 15°C CharakterartenÄscheDöbeiNase~Bachneunauge~Lachs~~Streber
- Regionen - Barbenregion Profile, mittel tief Bodenart, Kies Wassertrübung, leicht Temp., im Sommer häufig über 15°C CharakterartenBarbeAlandRapfenHasel~Streber~Rotfeder~Plötze~~Hecht
- Regionen - Bleiregion Profile, tief Bodenart, Sand Wassertrübung, mittel stark Temp., im Sommer bis 20°C und mehr CharakterartenBleiSchleie ~Barsch ~Rotfeder~PlötzeHecht~Stör~Flunder~Aal
- Regionen - Kaulbarsch Flunderregion Profile, sehr tief Bodeart, Feinstmaterial Wassertrübung, stark Temp., im Somer häufig über 20°C CharakterartenFinteMeeräsche~Stör~Flunder~Aal
- Forellenregion BachforelleGroppeSchmerleElritzeBachneunauge klares Wasser, sauerstoffgesättigt, 9 °C, hohe Fließgeschwindigkeit
- Bachforelle (Salmo trutta) lebt in klaren, kühlen, Sauerstoff reichen Fließgewässern und Seen, weltweite Verbreitung durch Besatz, Bach-, See- und Meerforellen sind morphologischund ökologisch unterscheidbare Formen einer Art
- Groppe (Cottus gobio) tags versteckt zwischen Geröll und Steinen Ernährung: kleine Bodentiere, Fischlaich Männchen betreuen das Gelege Gefährdung: Laut Roter Liste Deutschland: stark gefährdet
- Schmerle: Barbatula barbatula wichtiger Nahrungsfisch für Forellen auch weiter flußabwärts und in Seen tagsüber unter Steinen Ernährung: kleine Bodentiere, Fischlaich Gefährdung: Laut Roter Liste Deutschland: gefährdet
- Äschenregion ÄscheNaseDöbelBachneunaugeLachs klares Wasser, 10-12 °C, Fließgeschwindigkeit ca. 1m/sec
- Äsche: Thymallus thymallus Hoher Sauerstoffbedarf, nicht in kleineren Bächen krankheitsanfällig, gefährdet Ernährung: Würmer, Schnecken, Kleinfische Gefährdung: Laut Roter Liste Deutschland: gefährdet
- Barbenregion BarbeAlandHaselLachs Langsame Strömung, Schlammbänke, üppiges Pflanzenwachstum am Ufer, 12-14 °C,
- Barbe: Barbus barbus klare Gewässer mit Sand- und Kiesgrund häufig in der Nähe von Wehren, Schleusen Schwarmfisch, Laichwanderung Strom aufwärts (anadrom), Laich giftig Ernährung: Bodentiere Gefährdung: Laut Roter Liste Deutschland: stark gefährdet
- Brachsen/Blei-Region BrachsenSchleieBarschRotfederPlötzeAalHecht Geringe Strömung, Schlamm: Wasser getrübt Altarme mit >20 °C im Sommer
- Brachsen/Blei/Brassen: Abramis brama Langsam fl. Gewässer und große nährstoffreiche Seen Ernährung: Bodentiere, Jungfische „wühlen“ in Rudeln
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- Schleie: Tinca tinca Langsam fl. Gewässer und warme Seen mit Schlammgrund vergräbt sich im Winter im Schlamm Nebenfisch in Karpfen-Teichwirtschaft Larven mit Klebdrüsen Ernährung: Bodentiere und Pflanzen
- Kaulbarsch/Flunder-Region KaulbarschFlunderStörAal Mündungsdelta: Brackwasserbildung; schlammiger, nährstoffreicher Boden, Wasser undurchsichtig, geringe Sauerstoffsättigung
- Kaulbarsch: Gymnocephalus cernuus Große Fließgewässer, Flußmündungen, Seen Sehr tolerant gegenüber Umweltveränderungen Ernährung: Würmer, Insektenlarven, Laich- und Bruträuber
- Stör: Acipenser sturio Küstengewässer Laichwanderung: Ablaichen in den Oberläufen der Flüsse Nahrung: Bodentiere & Fische werden sehr alt (> 100 Jahre) Gefährdung:Laut Roter Liste Deutschland: ausgestorben oder verschollen
- Flußaal: Anguilla anguilla Katadromer Wanderfisch (Ablaichen in der Sargassosee) Jungfische (7cm) erreichen nach 3 Jahren die europ.Küsten (Glasaale) mit dem Golfstrom Spitzkopfaale, Breitkopfaale Gefährdung:Laut Roter Liste Deutschland: gefährdet
- Die stehenden Gewässer • Forellensee: im Gebirge, kühles, sauerstoffreiches, nährstoff- armes Wasser • Maränesee (Felchen- oder Coregonensee): im Vorgebirge und Flachland, tief, an Oberfläche sauerstoffreich, nährstoffarm • Flachlandsee: 5 -20 m tief, breite Uferzone mit Pflanzen, Wasserschichtung, wie Brachsenregion• Weiher: natürlich oder künstlich, flach, Licht bis zum Boden, • Tümpel und Pfuhle: klein, können periodisch austrocknen
- Stichling: Gasterosteus aculeatus Häufiger Fisch stehender und fließender Binnen- undKüstengewässer. Während Laichzeit prächtig gefärbtes Männchen, das Nest bewacht.
- Hecht: Esox lucius ruhige Gewässer, Seen Alter max. 14 Jahre Bis zu 1m lang, 8 kg Ernährung: Fische, Frösche, Ratten, Jungvögel Gefährdung:Laut Roter Liste Deutschland: gefährdet
- Flußbarsch: Perca fluviatilis Vordere Rückenflosse hinten mit schwarzem Fleck In allen Binnengewässern und im Brackwasser häufig