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Testtheorie (Fach) / Konstruktionsstrategie (Lektion)

28.04. Gehört zu Planung und Entwicklung von Tests und Fragebögen

Diese Lektion wurde von Amalaswinthaa erstellt.

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  • Intuitive Konstruktionsstrategien   ·      Wenn der theoretische Kenntnisstand bezüglich des Merkmals gering ist ·      Konstruktion von der Intuition und Erfahrung des Testkonstrukteurs abhängig ·      Keine theoriegeleitete Formulierung ·      Strategie wird vor allem am Beginn neuer Forschungszweige angewendet
  • Rationale Konstruktionsstrategie Deduktion Voraussetzung = Vorhandensein der elaborierten Theorie über die Differenziertheit von Personen hinsichtlich des Merkmals Innerhalb des Merkmals orientiert sich die detaillierte Abstufung an der Häufigkeit/Intensität des beobachtbaren Verhaltens, indem sich die unterschiedlichen Merkmalsausprägungen manifestieren Inhalt, Elaboriertheitsgrad und Breite ds Merkmals können unterschiedlich sein --> erster Konstruktionsschritt ist Definition und Spezifikation des Konstrukts Zu jedem Teilbereich oder Unterkonstrukt werden Verhaltensindikatoren gesammelt, in Statement- oder Frageform gebracht und den Probanden als Testitems vorgelegt
  • Externale vs. kriteriumsorientierte Konstruktionsstrategie ·      Items danach auswählen, ob sie zwischen Gruppen mit unterschiedlichen Ausprägungen in einem externalen Merkmal (Kriterium) eindeutig differenzieren können ·      Um Items zu finden, die zwischen diesen Gruppen differenzieren können wird ein großer Itempool zusammengestellt und an Personengruppen erprobt, die sich hinsichtlich des Kriteriums möglichst stark unterscheiden ·      Aus dem Itempool die Items auswähle, die am besten differenzieren ·      Rationale Erklärung darüber, worauf die Differenzierungsleistung basiert ist nicht nötig
  • Internale vs. faktorenanalytische Konstruktionsstrategie ·      Lässt sich von dimensionsanalytischen Überlegungen leiten ·      Ziel = Aufgabengruppen/Subtests finden, die im Sinne einer faktorenanalytischen „Einfachstruktur“ mit den anderen Aufgabengruppen nicht oder nur geringfügig korrelieren ·      Inhaltliche Interpretation geht über die Inhalte der konstituierenden hinaus
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