Medizin - Neuro- und Sinnesphysiologie (Fach) / allgemeines und Neuropsychologie (Lektion)
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- neuronale Reifung - neuronale Plastizität - mulitple Kontrolle - Neuropsychologie Diagnostik und Therapie
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- Was ist die Grundlage der neuronalen Reifung? Sinneseindrücke ersten Lebensmonaten schnelle Reifung und Gewichtszunahme des Gehirns durch Myelinisierung der Nervenzellen Vernetzung der Nervenbahnen
- was versteht man unter neuronaler Plastizität? Fähigkeit von Nervenzellen, Änderung gemäß ihrer Verwendung durch Veränderung an Synapsen Signalübertragung optimiert: Erhöhung Rezeptoren Variation der Menge an ausgeschütteten Botenstoffen gewährleistet Lernfähigkeit des Hirns Voraussetzung von Lernen und Gedächtnisfunktion Abgrenzung zu Regeneration synaptische Plastizität: Verstärkung syn. Übertragung Potenzierung Verringerung Depression
- Was versteht man in Zusammenhang mit neuronaler Plastizität unter Assoziationsbildung? Verknüpfung zweier oder mehrerer Gedächtnisinhalte
- Wofür ist neuronale Plastizität die Grundlage? der multiplen Kontrolle Funktion kann von verschiedenen Hirnregionen kontrolliert werden muss im Falle von Hirnschädigung nicht unbedingt zu Funktionsausfall kommen Nutzen bei neurosychologischer Rehabilitation
- Was versucht Neuropsychologie? Beschreibung von Hirnstruktur-Funktionszusammenhängen Erleben, Verhalten, Denkprozesse im Kontext neuronaler Prozesse Erkenntnisse der kognitiven Psychologie Analyse durch Erkenntnisse aus Untersuchungen klar definierten Hirnschädigungen (Schlaganfall, SHT), bildgebenden Verfahren molekulargenetische Untersuchungen
- Wozu dient neuropsychologische Diagnostik? Feststellung von hirnorganisch verursachten Störungen kognitiver Funktionen emotionalen Erlebens des Verhaltens Krankeheitsverarbeitung daraus result. psychosoz. Beeinträchtigungen wichtige Rolle Diagnostik von Demenz
- Was versucht neuropsychologische Therapie? (2011 Aufnahme in Leistungskatalog der GKK) Orientierung an ICF Beseitigung oder Verringerung vorhandener Störungen und deren Begleiterscheinungen zwei Strategien: Methoden zur Funktionsrestitution durch intensive und sich wiederholende Stimulation Verbesserung der Wiederherstellung beeintr. Funktionen biolog. Grundlage Plastizität Methoden zur Funktionskompensation Ausgleich Funktionsdefizite durch noch intakte Funkt. oder Fähigkeiten Anpassungsprozess der eigenen Ziele und Erwartungen - erfolgreiche Entwicklung (Siehe "Modell der selektiven Optimierung mit Kompensation")
