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Allgemeine Ethologie (Fach) / Ethogramm (Lektion)

Fragen zum Ethogramm

Diese Lektion wurde von Colmsee erstellt.

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  • Welche Veröffentlichung zählt mit zu der "Geburtsstunde" der Verhaltensbiologie (Ethologie)? (1) a) "Animal behavior" von Charles Whitman. b) "Biologie des Verhaltens" von David McFarland. c) "Vergleichende Verhaltensforschung " von Konrad Lorenz. a
  • Welche Erkenntnis von Darwin hatte den größten Einfluss auf die Entwicklung der Ethologie? (1) a) Die Erkenntnis, dass selbsterworbenes Verhalten weiter vererbt werden kann. b) Die Lehre von der Abstammung (Phylogenie) der Tiere. c) Die Erkenntnis, dass es zwischen männlichen Tieren einen sexuellen Konflikt gibt. b
  • Worin bestand der Hauptunterschied zwischen Behavioristen und Vertretern der vergleichenden Verhaltensforschung? (1) a) Die Behavioristen nahmen an, dass Verhaltensweisen vererbbar sind. b) Die Vertreter der vergleichenden Verhaltensforschung zweifelten am Prinzip der operanten Konditionierung. c) Die Behavioristen bezogen die Biologie der Tiere nicht ausreichend in ihre Erklärungen über Tierverhalten ein. c
  • Welcher deutsche Forscher trieb nach den zweiten Weltkrieg die Prägungsforschung weiter voran? (1) a) Günter Tembrock b) Irenäus Eibl-Eibesfeld c) Klaus Immelmann c
  • Welches Konzept der vergleichenden (Klassischen) Verhaltensforschung ließ sich nicht aufrechterhalten? (1) a) Das Prägungslernen. b) Das Konzept der Arterhaltung. c) Das Prinzip vom Zusammenwirken von Auslösemechanismus und Erbkoordination. b
  • Welche der unten aufgeführten Fragen stehen im Fokus der aktuellen ethologischen Forschung? (2) a) Nach dem Kosten und Nutzen von Verhalten. b) Ist Verhalten angeboren oder erlernt? c) Wie funktioniert unser Gehirn? d) Was ist Bewusstsein? c + d
  • Was ist Ethogramm? (1) a) Der Verhaltenskatalog einer Tierart. b) Die genaue Beschreibung einer Verhaltensweise. c) Das Ergebnis einer quantitativen Verhaltensaufnahme. a
  • Welche der folgenden Vorgänge sind Verhaltensweisen? (2) a) Körperwachstum. b) Absonderung von Duftstoffen. c) Die Mimik eines Tieres. b + c
  • Was steht im Vordergrund bei der Erstellung eines Topogramms? (1) a) Der zeitliche Ablauf des Verhaltens. b) Der Ort, an dem das Verhalten stattfindet. c) Die Bewegungsmuster der Tiere. b
  • Um welche Datendarstellung handelt es sich bei der Aussage: "Das Reh läuft schnell"? (1) a) nominal. b) ordinal. c) metrisch. b
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  • Was ist wichtig für die Erstellung von Ethogrammen? (2) a) Typisierung der Verhaltensmuster. b) Eine genaue Beschreibung der Verhaltensmuster. c) Die quantitative Erfassung des Verhaltensprozesses. a + b
  • Was verstehen wir unter einem Funktionskreis? (1) a) Den Ablauf eines Verhaltensprozesses. b) Die Beurteilung von Verhaltensmustern unter ökologischen Gesichtspunkten. c) Die Zusammenfassung mehrerer Verhaltensmuster nach einer gemeinsamen Funktion. c
  • Welche Methode ist am besten geeignet, das Verhalten eines einzelnen Tieres durchgehend aufzuzeichnen? (1) a) "Point sampling" Methode kombiniert mit dem "one-zero samplíng" Verfahren. b) "Focal animal" Methode kombiniert mit dem "point sampling" Verfahren. c) "Focal animal" Methode kombiniert mit dem "continuous sampling" Verfahren. c
  • Was sind die Nachteile einer Videoauswertung? (2) a) Ein Video kann nicht gleichzeitig fokussieren und einen Gesamtüberblick geben. b) Eine Videoaufzeichnung lässt sich nicht mit einer computergestützten Auswertung verbinden. c) Eine Videoaufzeichnung ist noch keine Verhaltensauswertung. a + c
  • Warum kann es sinnvoll sein, eine Normalverteilung von Verhaltensmustern zu betrachten? (1) a) Die ist nötig, um ein Flussdiagramm zu erstellen. b) Sie dient als Vorbereitung für die Erstellung eines Soziogramms. c) Sie zeigt an, ob es Unterschiede zwischen der beobachteten u. erwarteten Verteilung gibt. c
  • Worin besteht die Schwierigkeit, spontane und reaktive Lokomotion zu unterscheiden? (1) a) Es gibt keine einheitliche Definition für spontane Lokomotion. b) Es gibt keinen Unterschied zwischen spontaner und reaktiver Lokomotion. c) Das Nichterkennen von Signalreizen macht es mitunter schwierig, reaktive Lokomotion richtig zu erkennen. c
  • Eine Ratte hat eine bestimmte Wegstrecke gelernt. Wie wird diese Orientierungsleistung bezeichnet? (1) a) Tropotaxis b) Mnemotaxis. c) Menotaxis b
  • Worauf haben lunare Rhythmen einen Einfluss? (1) a) Auf den Sexualzyklus. b) Auf den zirkadianen Rhythmus. c) Auf den Vogelzug. a
  • Welche Aufgabe haben Pheromone? (1) a) Die Übertragung der Signalreize von den Sinneszellen zum limbischen System. b) Die Regulation der Stressreaktion. c) Sie können das Verhalten von Artgenossen beeinflussen. c
  • Worin unterscheiden sich Territorien und Streifgebiete? (2) a) Streifgebiete werden nicht verteidigt. b) Streifgebiete können sich überlappen. c) Es gibt keinen Unterscheid zwischen Territorien u. Streifgebieten. a + b
  • Welche Rolle spielen Demutsgebärden? (2) a) Sie unterstützen das Aufziehen des Nachwuchses. b) Sie helfen die Individualdistanz eines Tieren zu unterschreiten. c) Sie führen zu Reduktion der Aggression in sozialen Verbänden. b + c
  • Was ist die Voraussetzung, dass sich eine Rangordnung ausbilden kann? (1) a) Die Tiere müssen sich mehrmals begegnen. b) Rangordnungen treten nur bei Primaten auf. c) Die Tieren müssen sich individuell kennen. c
  • Welche Verhaltensmuster gehören beim Wolf zum Funktionskreis "Komfortverhalten"? (2) a) Scheuern. b) Pflegebetteln. c) Traben. a + b
  • Wann bilden Wölfe Territorien aus (1) a) Wenn sie ihre Jungtiere aufziehen. b) Beim Verfolgen von wandernden Beutetieren. c) Wenn sie solitär leben. a
  • Welche Sozialstruktur hat ein Wolfsrudel? (1) a) Ein offener Verband. b) Eine Horde. c) Ein Familienverband. c
  • Was erschwert die Beschreibung akustischer Verhaltensweisen? (2) a) Wir können die Lautäußerungen mancher Tierarten nicht hören. b) Ein Tierlaut kann nur mit Hilfe technischer Mittel festgehalten werden. c) Schall ist nur auf offenen Flächen gut zu hören . a + b
  • Woran erkennen Sie Spielverhalten? (2) a) Es strebt einer Endhandlung entgegen. b) Es fehlt ein spezifischer Ernstbezug. c) Die Verhaltensmuster sind in ihrer Abfolge festgelegt. d) Es strebt keiner Endhandlung entgegen. b + d