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Finanzierung und Controlling (Fach) / Erste 40 Seiten (Lektion)
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- Was ist der Grundgedanke eines vollkommenen Kapitalmarkts? reibungslose Transaktionen
- Wie lautet die Negativdefinition eines vollkommenen Kapitalmarkts? keine Unvollkommenheiten
- Bei einem vollkommenen Kapitalmarkt gibt es Unvollkommenheit. Welche sind diese? Transaktionen im weiten Sinne durch Anbahnung .> z.b. Suche nach Financier Verhandlugn .> z.b durchsetzbare Konditionen Überwachung -> z.b. duch Rechnungslegung Druchsetzung .> z.b. gerichtilch
- Was ist letztlich meist die Ursache für Unvollkommenheiten bei einem Kapitalmarkt? Informationsdefizite
- Was mit Informationsdefiziten bei einem Kapitalmarkt gemeint und was nicht? Gemeint ist damit nicht das allgemeine Risiko bezüglich Zukunft sondern Nichtwissen über Sachverhalte, die man wissen könnte
- Wie kann man die Irrelevanz der Dividendenpolitik zeigen? Leicht zu zeigen mit Hilfe der Fisher -Seperation: „Bei vollkommenem Kapitalmarkt ist optimale Investitionshöhe I* unabhängig von individueller (Zeit-)Präferenz.“
- Was wäre der Dividendenstrom ohne zusätzliche Kapitalmarkttransaktion? d0 = Anfangsausstattung - Investitionsauszahlung d1 = Investitionsrückzahlung
- Wie kann der jeder Eigentümer selber eine andere gewünschte Dividendenpolitik herstellen? Durch zwischenzeitliche Kapitalanlage oder -aufnahme (entlang der Zinsgerade).
- Welche Rolle spielt die Kapitalstruktur für den Unternehmenswert? Und was wäre, wenn das nicht so wäre? Kapitalstruktur irrelevant für Unternehmenswert (Modigliani-Miller-Theorem), andernfalls müßte Ausschüttungspolitik dies berücksichtigen.
- Was bildet das Gesamtkapital (GK)? Eigenkapital + Fremdpakital
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- Wie erbringt der Einsatz des Gesamtkapitals einen Bruttogewinn? Bruttogewinn = rg * (EK+FK) wobei rg die Gesamtrendite ist
- Was erbringt der Einsatz der EK? Nenne die Formel richtig. Nettogewinn = Bruttogewinn - FK-Kosten = rE * EK Mit rE als Renditen des EK bzw. FK.
- Was erbringt der Einsatz der EK? Nenne die Formel richtig. Nettogewinn = Bruttogewinn - FK-Kosten = = rE * EK Mit rE und rF als Renditen des EK bzw. FK.
- Wie berechnet man die Rendite des Eigenkapital rE? rE = rG +(rG - rF)*(FK/EK)= rG +(rG - rF) * VG
- Wie berechnet man die Rendite des Eigenkapital rE? Wass passiert wenn rG > rF? Was ist scheinbar eine Empfehlung und wo liegt das große ABER? Zu welchem Risiko und Effekt führt das und was ist bei steigendem VG zu erwarten? rE = rG +(rG - rF)*(FK/EK)= rG +(rG - rF) * VG Wenn rG > rF, steigt rE mit Verschuldungsgrad VG → scheinbare Empfehlung: Wähle VG so hoch wie möglich! Aber: rE unsicher, da rG unsicher => Differenzierter Blick nötig: E(rE) = E(rG) + [E(rG) - rF] * VG => Leverage-Effekt Var(rE) = [VG + 1]2 * Var(rG) => Leverage-Risiko => Mit steigenden VG steigt zwar E(rE) – und zwar linear -, aber auch Var(rE).
- Was sind die Voraussetzungen für "positiven" Legerage-Effekt? Und wo liegt aber der Nachteil? E(rG) > rF VG Sachinvestition im Erwartungswert besser als Finanzinvestition erscheint akzeptabel jedoch: Sachinvestition zwar im Erwartungswert besser, aber riskanter.
- Was sind die Voraussetzungen für "positiven" Legerage-Effekt? Und wo liegt aber der Nachteil bei der ersten Voraussetzung und was ist für die zweite Voraussetzung nicht akzeptabel? 1) E(rG) > rF Sachinvestition im Erwartungswert besser als Finanzinvestition erscheint akzeptabel jedoch: Sachinvestition zwar im Erwartungswert besser, aber riskanter. 2) rF ist unabh. vom Versch.grad. nicht akzeptabel: Ausfallrisiko für Kreditgeber steigt tendenziell im VG (s.o.) => geforderter rF steigt im Versch.grad
- Welche Erkenntnisse habe ich nun bei EK FK EK = Leverage-Effekt wird durch Leverage-Risiko erkauft. FK = Ab kritischem VG steigt rF.
- Wie lautet die Modigliani-Miller-These? „Modigliani-Miller-These I“ (1958, Nobelpreise 1985, 1990): Der Marktwert einer Unternehmung ist unabh. vom VG.
- Wie lautet die ökonomische Begründung der Modigliani-Miller-These? Die Konstruktion eines bestimmten VG kann nicht nur auf Unternehmens- ebene hergestellt werden, sondern ebenso gut auf Anlegerebene über entsprechende Privattransaktionen. Welchen VG ein Unternehmen wählt, ist dann irrelevant für die Anleger. Marktwert des Unternehmens allein durch die Investitions-, aber nicht durch die Finanzierungspolitik bestimmt.
- Was ist die Voraussetzung für Irrelevanz der Kapitalstruktur einmal "allgemein" und insbesondere? Allgemein: vollkommender Kapitalmarkt Insbesondere: Inhaber der Finanztitel erhalten gleiche Konditionen auf dem Kapitalmarkt wie Unternehmen keine finanzierungsabhängigen Steuern Alle verfügen über gleichen Informationsstand („symmetrische Informati- onsverteilung“).
- Wie berechnet man das EINKOMMEN und die VERMÖGENSPOSITION des investors, welche einen gewissen Anteil a and einer verschuldeter Unternehmung besitzt? 2) Weshalb steht der FK sowohl für den Nennbetrag als auch den Marktwert des Fremdkapitals? Einkommen des Investors: a * (R - r * FK) Vermögenspostion des Investors: Beteilung: a * MW(EK) Wobei : R = unsicherer Unternehmensrückfluß vor Abzug von Zinsen r ∙ FK = sichere Zinsen auf das Fremdkapital FK des Unternehmens r = Martzinsatz für sichere Anlagen u. Kredite 2) r sei der Marktzinssatz für sichere Anlagen u. Kredite. Deshalb steht FK sowohl für den Nennbetrag als auch den Marktwert des Fremdkapitals.
- 1 ) Investor wäre lieber an einer unverschuldeten Unternehmung mit Rückfluß R~ beteiligt. Was macht er um dies zu erreichen? Was gibt es zu der im ersten Punkt (Lösung -> Rückseite der Karteikarte) genannten Strategie anzumerken? 2) Wie hoch ist der durch Anteilverkauf gewonnen Betrag? 3) Wie berechnet sich nur das Einkommen des Investors? 5) Und die Vermögensposition der Investors?? 1) Investor stellt diese Position selber her, indem er einige Anteile verkauft und den Betrag sicher anlegt (selbstfinanzierende Strategie). Anmerkung: Deshalb ist es wichtig, hier klarzustellen, daß es auf den Marktwert des EK ankommt. 2) (a-b) * MW(EK) = Anteilverkauf gewonnen Betrag, wobei a die anfangsanteile sind und b nach dem Verkauf einiger. 3) Aus Beteiligung: b * (R - r * FK) Zinsertrag: r * (a - b) * MW(EK) 4) Beteiligung: b * MW*(EK) Anlage: (a-b) * MW(EK)
- Wie hoch muss b sein, damit der Investor ein Einkommen erzielt, als ob er an einer unverschuldeten Unternehmung mit Rückfluß R~ beteiligt wäre? Beschreibe und nenne Formel und Pseudoformel Der Zinsaufwand des verschuldeten Unternehmens, der anteilsmäßig auf den Investor entfällt, muß dem Zinsertrag entsprechen, den er privat erzielt: anteiliger Zinsaufwand des Unternehmens = Zinsertrag des Investors b ∙ r ∙ FK = r ∙ (a – b) ∙ MW(EK)
- Wie lautet die definition des Verschuldungsgrads VG (über Marktwerte)? VG = FK / [MW(EK)]
- Wodurch wird die prozentuale Absenkung der Beteiligung (also b/a) bestimmt? Wie lautet die ganze Formel? Nur vom Brutto-Verschuldungsgrad (1+VG) des Unternemens. b = a / (1 + VG)
- Was ist zu tun wenn ein Investor an einer verschuldeten Unternehmung beteiligt ist, aber einen niedrigeren (bzw. höheren) Verschuldungsgrad präferiert? Er kann seine Beteiligung absenken und den Verkaufserlös sicher anlegen (bzw. seine Beteiligung fremdfinanziert aufstocken).
- Was ist mit dem Risikoeffekt gemeint? Mit Änderung der Beteiligungsquote ändert sich das Einkommensrisiko.