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BFM (Fach) / BFM (Lektion)

Beschaffung Fertigung Marketing

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  • Ziele der Beschaffung -Qualitätsziele, Kostenziele, Liquiditätsziele, Sicherungsziele
  • Wie heißen die 5 Bedarfsarten und welchen Bedarf umschreiben Sie? + Primärbedarf (Bedarf an Endprodukten und Ersatzteilen)+ Sekundärbedarf (Bedarf an Rohstoffen und Teilen)+ Tertiärbedarf (Bedarf an Hilfs- und Betriebsstoffen) + Bruttobedarf (Bedarf ohne Berücksichtigung des Lagerbestands)+ Nettobedarf (Bruttobedarf - Lagerbestand)
  • Wie heißen die 2 Methoden der Bedarfsklassifikation? + ABC-Analyse+ XYZ-Analyse
  • Was ist das Ziel der ABC-Analyse? Die ABC-Analyse dient der Klassifizierung der Materialien nach ihrer relativen, oft wertmäßigen, Bedeutung • Etwa 15% der Güter haben einen etwa 80%igen Anteil am Gesamtwert (A-Güter) • Etwa 35% der Güter haben einen etwa 15%igen Anteil am Gesamtwert (B-Güter) • Etwa 50% der Güter haben einen etwa 5%igen Anteil am Gesamtwert (C-Güter) Damit wird / werden+ Das Wesentliche vom Unwesentlichen getrennt+ Die Schwerpunkte der Rationalisierungsarbeit gezielt festgelegt + Wirtschaftlich nicht wirkungsvolle Anstrengungen vermieden+ Die Wirtschaftlichkeit gesteigert
  • Falls die ABC-Analyse nicht ausreichend ist, kann eine XYZ-Analyse hinzugezogen werden. Erläutere die XYZ-Analyse! Klassifizierung anhand der Verbrauchsverläufe X- Teilekonstanter Verbrauch bei nur gelegentlichen Schwankungen Voraussagesicherheit von mehr als 95% Verbrauchsschwankungen monatlich unter 20% Y- TeileVerbrauch unterliegt stärkeren SchwankungenVoraussagesicherheit von mehr als 70% Verbrauchsschwankungen monatlich zwischen 20 und 50% Z- Teile unregelmäßiger Verbrauch Voraussagesicherheit unter 70% Verbrauchsschwankungen monatlich über 50% 
  • Welche sind die 3 Methoden der Bedarfsermittlung? Programmorientierte MethodenGrundlage: Primärbedarf, der aus dem Fertigungsprogramm abgeleitet wird, d.h. Kunden- und Lageraufträge Hilfsmittel: Stücklisten und Teileverwendungsnachweise Verbrauchsorientierte MethodenGrundlage: Verbrauch der Vergangenheit Hilfsmittel: Statistische Methoden Subjektive Schätzung
  • Beschreiben Sie die 2 Verfahren zur programmorientierten Bedarfsermittlung! Analytische Verfahren („vom Endprodukt zu den Einzelteilen“, also ‚Top down‘) Input: Primärbedarfe und StücklistenMethoden:- Analytische Auflösung nach Fertigungs- und Dispositionsstufen- Gozinto-Methode - MRP-Methode  Synthetische Verfahren („von den Einzelteilen zum Endprodukt“, also ‚Bottom up‘) Input: TeileverwendungsnachweiseMethoden:- Mengenübersichtsverwendungsnachweis - Strukturverwendungsnachweis- Baukastenverwendungsnachweis 
  • Beschreibe die verbrauchsorientierte Bedarfsermittlung Grundlage: Verbrauch der Vergangenheit Hilfsmittel: Statistische Methoden Anwendungsbereiche:- Hilfs- und Betriebsstoffe sowie geringwertige und gängige Rohstoffe und Endprodukte - Materialien, die einen nahezu gleichmäßigen Verbrauch aufweisen Zu beachtende Einflussgrößen:- Vorhersagezeitraum- Vorhersagehäufigkeit- Vergangenheitswerte (konstant, trendbeeinflusst, saisonabhängig) 
  • Erläutere kurz die 3 mittelwertbasierten Methoden Methode der Mittelwertbildung- Mittelwertbildung auf der Basis der vorhandenen Verbrauchswerte der Perioden in der Vergangenheit (variable Periodenzahl) Methode des gleitenden Mittelwertes- Mittelwertbildung auf der Basis der Verbrauchswerte einer fest vorgegebenen Anzahl von Perioden in der Vergangenheit Methoden des gewichteten gleitenden Mittelwertes - stärke Berücksichtigung der letzten Monate 
  • Lieferantenauswahl: Sourcing- Strategien --> Ziel und Voraussetzung Ziel: langfristige Umsatzsicherung+ Sicherstellung der Versorgung des Unternehmens mit allen nötigen Mitteln Voraussetzung:Auswahl geeigneter Sourcing-Strategien bzw. Sourcing-Konzeptenach Anzahl der Lieferanten (Single, Dual, Multiple Sourcing) nach Regionaler Herkunft der Lieferanten (Global, Euro, Domestic, Local Sourcing)nach Aufgabenumfang der Lieferanten (Modul, System Sourcing)nach Zuordnung der Wertschöpfung (Outsourcing, Insourcing)sonstige Ansätze 
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  • Was sind "Single Sourcing", "Multiple Sourcing" und "Dual Sourcing"? Single Sourcing: (Freiwilliger) Bezug eines Einsatzgutes von nur einem Lieferanten  Multiple Sourcing: Bezug eines Einsatzgutes von mehreren LieferantenQuotenbezug- Mehrere Zulieferer liefern gleichzeitig in einer bestimmten Relation (Quote) - Möglichkeit des „Einspringens“  Situativ wechselnder Bezug- Abwechselnd mit verschiedenen Lieferanten, in Abhängigkeit von den aktuellen Marktbedingungen - Voraussetzung: Homogenität - Mischkonzeption mit Quote möglich  Dual Sourcing: Bezug eines Einsatzgutes bei zwei Lieferanten 
  • Was sind Ziel und Kriterien der Lieferantenbewertung? Ziel: Auswahl strategischer Lieferanten Kriterien+ Liefersortiment+ Liefermenge+ Lieferpreise+ Wirtschaftliche Lage+ Zuverlässigkeit+ Innovationsfähigkeit+ Lieferstandort+ Corporate Social Responsibility → Festlegung einheitlicher Bewertungskriterien und -prozesse 
  • Was sind die Instrument der Lieferantenbewertung? (5) Lieferantendatei (Bewertung bereits abgewickelter Geschäfte, Kontaktpersonen) ABC-Analyse (Siehe Kapitel Bedarfsermittlung) Scoring-Tabelle (Bewertung der Lieferanten mit Hilfe ausgewählter gewichteter Kriterien) Kennzahlenverfahren Bilanzanalyse 
  • Was sind die Voraussetzungen für die "Just-in-Time"-Beschaffung? - Produktionsprogramm mit kontinuierlichen Bedarfen - Layout/Flächen: Bereitstellflächen müssen ausreichend vorhanden sein - Prozess: Kurze Rüstzeiten, hohe Verfügbarkeit der Betriebsmittel - Kapazität: Flexible Kapazitätsreserven - Qualifikation: Prozessbegleitende Qualitätssicherung - Dispositionsverfahren: Verbrauchsgesteuert, dezentral - Lieferant: ausgewählte zuverlässige Zulieferer
  • Nennen Sie die Vor- und Nachteile von JIT (Just-in-time). VorteileAllgemein- Ansiedlung von Zulieferbetrieben- Bessere Güterversorgung- Massen- und Großserienproduktion Produzierendes Unternehmen- Verringerung der Lagerkosten - Verringerung der Prüfkosten - Verringerung der Durchlaufzeit Lieferant - Existenzsicherung durch Abhängigkeit des Auftraggebers - Langfristige Verträge - Spezialisierung in der Produktion  NachteileAllgemein- Zunehmender LKW-Verkehr Produzierendes Unternehmen- Single Sourcing - Krisenanfälligkeit - Informationsaustausch nötig Lieferant- Abhängigkeit vom Auftraggeber - Konventionalstrafen - Qualitätskontrolle notwendig - Krisenanfälligkeit - Informationsaustausch nötig - Ggf. eigenes Lager nötig 
  • Ziele und Merkmale von Supply Chain Management (SCM)? Ziele:-  Ganzheitliche Betrachtung der Wertschöpfungskette -  Minimierung von Durchlaufzeiten, Lagerbeständen und letztlich von Kosten -  Stärkere Lieferanten- und Kundenbindung -  Steigerung der Qualität Merkmale: -  Weiterentwicklung des Managements der logistischen Kette -  Konsequente Kundenorientierung – Pull-Prinzip -  Unternehmensübergreifendes Wertschöpfungsnetzwerk -  Wechsel von Input-Output- und Output-Input-Beziehungen -  Enge Verknüpfung zum Efficient Consumer Response (ECR)  [Erläuterung ECR] Initiative zur Zusammenarbeit zwischen Herstellern und Händlern, die auf Kostenreduktion und bessere Befriedigung von Konsumentenbedürfnissen abzielt. 
  • Was sind die Faktoren des Beschaffungsmanagements? Make-or-Buy- Eigenerstellung vs. Fremdbezug- Siehe Folien Sourcingstrategien (siehe Lieferantenmanagement)- Festlegen der Art und Weise des Einkaufs von Vorleistungen - Auch als Teil der Versorgungsstrategien interpretiert Just-in-Time - Schaffung durchgängiger Material- und Informationsflüsse entlang der Supply Chain zur schnelleren Auftragsbearbeitung sowie Auftragsflüssen- Siehe Beschaffungslogistik E-Procurement - Beschaffung über das Internet oder unterstützt durch das Internet - In erster Linie für C-Güter u.a. mit Hilfe von DPS - Siehe Reverse-Online-Auktionen 
  • Was sind die Funktionen der Beschaffung? 1.) Bedarfsermittlung 2.) Make or Buy Entscheidungen 3.) Lieferantenmanagement
  • Was bedeutet die XYZ Analyse, und was lässt sich aus der Kombination von ABC-/ und XYZ Analyse ermitteln? XYZ = Verfahren der Marktwitschaft, dass Lagerartikel anhand Ihrer Umsatzregelmäßigkeiten klassifiziert X= kostanter Verbauch, hohe Vorhersagbarkeit Y= schwankender Verbauch, mittlere Vorhersagbarkeit Z = unregelmäßiger Verbauch, niedrige Vorhersagbarkeit Sollte eine ABC Analyse nicht ausreichen, wird oft eine XYZ Anlayse hinzugezogen! AX,AY,BX,BY eignen sich besonders für eine Just-in-Time Fertigung
  • Unterscheiden Sie programmorientiert und verbrauchsorientiert Bedarfsermittlung programmorientiert: Grundlage = Produktionsprogramm, explizite Lager und Kundenaufträge, hochwertige und kundenspeziische Güter > Dispositionverfahren /Gozintoverfahren verbauchsorientiert: Grundlage = Vergangenheitswerte + Erfahrungen, lassen auf künftigen Bedarf schließen, bei geringwertigen und standartisierten Gütern > exponentiell Glättung
  • Was bedeutet Make-Or-Buy. Nennen Sie Vor-/ Nachteile. Entscheidung über Fremd- und Eigenherstellung Eigenfertigung: Vorteile: keine Abhängikeit hinsichtlich der Kosten, Qulaität und Flexibilität, weniger Koordinationsaufwand, weniger Transportkosten Nachteile: höheres Investitionsrisiko, Kapazitätenanpassung ( Schulungen neue MA), hohe Kapitalbindung Fremdfertigung Vorteile: Konzentration auf das Kerngeschäft, Nutzen des Fachwissen der Lieferanten, Riskoübertragung durch Auslagerung von Haftungskosten Nachteile: Verlujst der Produktidentifikation/Kontrolle/Wissen, hohe Kosten bei Lieferantenwechsel (durch Vertragsbindung)
  • Was bedeutet Global Sourcing. Nennen Sie Vor- Nachteile. = weltweite Bezugsquellen Vorteile: Ausnutzen der Konjunktur/Wachstum/Infaltionsunterschiede, Minderung der Abhängigkeit, Ausnutzen von Spezialisierungen Nachteile: hoher Informationsbedarf, hohe Transportkosten, Zölle, kulturelle Verständigungsprobleme
  • Was bedeutet Stock Sourcing. Nennen Sie Vor- Nachteile. = vorsorgliche Lagerhaltung - hohe Lagerbestände, um eine Versorgungssicherheit zu gewährleisten Vorteile: Versorgungssicherheit, Mengenrabatt, keine Produktionsunterbrechung Nachteile: hohe Anschaffungskosten, hohe Zins-/Lagerkosten, Gefahr der Veralterung
  • Definiere Losgöße = Menge einer Produktart, die in einem Posten (Los) zusammengefasst und hintereinander gefertigt werden
  • Definiere Losgrößenplanung = Bestimmung der optimalen Beschaffungs-/ Fertigungsmenge; zwecks Kostenoptimierung (Beschaffungs- / Lagerkosten)
  • Was besagt die Supply Chain Managment? = Management der gesamten Wertschöpfungskette bishin zum Kunden =Zusammenarbeit von Entwicklung, Erstellung, Verwertung von Gütern und Dienstleistungen - konsequente Kundenorietierung, da Pull Prinzip - nachfrageorientiert > Demand Chain
  • Was bedeutet E-Procurement? = elektronische Beschaffung von Vorleistungen und Gütern
  • Was ist Efficient Consumer Response ( ECR)? Nennen Sie auch das Ziel. ECR = Zusammenarbeit aller Partmer (vor allem Hersteller und Handel) > an kundenbedürfnisse ausgerichtetes Management Ziel: Abbau von Inefizienzen innerhalb der Wertschöpfungskette und Erschließeung von Umsatzpotenzial
  • Was bedeutet Konsignationslager? = Der Lieferant unterhällt sein Lager direkt am Standort des Abnehmers
  • Erläutern Sie Total Quality Management und grenzen Sie es von ISO 900 ab TQM = umfasst alle Bereiche der Organisation auch Softskills (Teamarbeit) > Unteerschied zu ISO, da dort nur die Mindestanforderungen ausreichen TQM: Ziel = besser sein, als der Konkurrent; Mitarbeitetragen das System, Qualität als Systemziel ISO 9000: Ziel: Anforderungen zu genügen, Mitarbeiter werden integriert
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  • Erläutern Sie die Aspekte der Balance Scorecard und nennen Sie Beispiele = Konzeot zur Messung und Steuerung der Übereinstimmung von Strategie und tatsächlicher Umsetzung der Strategie 1.) Finanzperspektive : Reduzierung von Kapital/Frachtkosten 2.) Marktperspektive: Steigerung der Kunden und Lieferantenzufriedenheit 3.) Interne Prozesse: Reduzierung der Rüstkosten 4.) Lern- und Entwicklungsprozesse (Erhöhung der MA-Zufriedenheit)
  • 2 Verfahren Bedarfsermittlung -Programmorientiertes Verfahren, zur Materialbedarfsvorhersage (Stücklisten, Gozintographen) -Verbrauchsorientiertes Verfahre, zur Materialbedarfsvorhersage anhand von Vergangenheitswerten prognostizieren (Exponentielle Glättung, Regressionsanalyse, MW)
  • Beschaffungsmarktforschung Ziele -Markttransparenz erhöhen (wissen über Markt) -Beschaffungsrisiken schneller bewältigen -Wissen über Kosten der Lieferanten -Technischer Fortschritt 
  • Lieferantenmanagement, Entscheidungskriterien? -Zahl der Lieferanten, Herkunft, Dauer der Lieferbeziehung
  • 5 Vorraussetzungen von Sourcing Strategien (Auswahl geeigneter Strategien) -Anzahl der Lieferanten -Herkunft der Lieferanten (Global, Local, Domestic, Eurosourcing) -Aufgabenumfang der Lieferanten -Zuordnung Wertschöpfung (Outsourcing/ Insourcing)  -Sonstige (Single, Multiple, Dual, Modular)
  • Single Sourcing? Vor/ Nachteile =Bezug Einsatzgut von 1 Lieferant +Mengenvorteile, Prozessoptimierung, Transaktionskostenreduktion -Abhängigkeit, kein Wettbewerb
  • Vendor management Invetory =Lieferant soll sich darum kümmern, dass Lager voll ist--> er hat die Verantwortung und Einblick ins Lager
  • Konsignationslager =Lieferant hat Platz im Unernehmen, sein eigens Lager durch den Unternehmer zur Verfügung gestellt. Produkte gehören so lange ihm bis sie entnommen werden
  • was sind Opportunitätskosten Auf wie viele Einheiten von Gut x muss man verzichten um eine Einheit von Gut y mehr produzieren zu können?