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Finanzbuchhaltung (Fach) / Gründung und laufendes Geschäftsjahr (Lektion)
Rechtsformwahl, Buchführungspflicht, Gründungsbilanz, erfolgsneutrale und erfolgswirksame Geschäftsfälle
Diese Lektion wurde von Mascherano95 erstellt.
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- Worin unterscheiden sich die Personen- von den Kapitalgesellschaften? Haftung mit Privatvermögen statt nur mit Einlage Rechtspersönlichkeit der Gesellschafter statt des Unternehmens selber Einkommenssteuer statt Körperschaftssteuer mehr Kontrolle und weniger Informationsbedarf, da Geschäftsführung und Gesellschafter oft zusammenfallen Gründung und laufender Geschäftsbetrieb sind weniger stark reglementiert (UGB statt AktG bzw. GmbHG)
- Wie hoch ist die KöSt? 25%, mindestens jedoch 5% des Mindesstammkapitals von € 35.000,-.
- Welche Daten muss das Profil eines Unternehmens im Firmenbuch enthalten? Unternehmensname Unternehmenszweck Unternehmensadresse Firmenbuchnummer Firmenbuchgericht Unternehmensgründung Eigentümer Bankverbindung Umsatzsteueridentifikationsnummer (UID) Datenverarbeitungsregisternummer (DVR)
- Wann sind Unternehmen mit mindestens einer haftbaren natürlichen Person rechnungspflichtig? Welche Regelung gilt für Land- und Forstwirte bzw. eines wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes? ab zweimalig € 400.000,- Umsatz im 2. Folgejahr ab einmalig € 600.000,- Umsatz im 1. Folgejahr ab zweimalig € 550.000,- Umsatz im 2. Folgejahr oder einer Unternehmenswertübersteigung über € 150.000,-
- Definiere die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung (GoB). Regeln, nach denen Geschäftsvorfälle aufzuzeichnen und im Jahresabschluss darzustellen sind.
- Nenne die Funktionen der GoB. Gewinnermittlung Steuerbemessung
- Wie lassen sich die GoB untergliedern (2)? Grundsätze der Darstellung Grundsätze ordnungsgemäßer Bilanzierung
- Welche Unternehmen sind nicht rechnungslegungspflichtig (3), wozu sind diese angehalten? Freiberufe Land- & Forstwirte Unternehmen mit Überschusseinkünften Einnahmen-Ausgaben-Rechnung
- Warum sind Unternehmen kraft Rechtsform rechnungslegungspflichtig (2)? Deckung der Informationsnachfrage externer Parteien Lückenlose, chronologische und systematisch geordnete Dokumentation aller Geschäftsfälle
- Wie nennt man ein unterjähriges Geschäftsjahr? Rumpfwirtschaftsjahr
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- Nenne die Kriterien für das Vorliegen eines Vermögensgegenstandes (3). Einzelbewertbarkeit Einzelveräußerbarkeit zukünftige Nutzbarkeit für das Unternehmen
- Was fällt unter Fremdkapital (2)? Verbindlichkeiten Rückstellungen
- Was ist ein Inventar? Die mengen- und wertmäßige Auflistung der Vermögensgegenstände und des Fremdkapitals zur Ermittlung des Reinvermögesns.
- Was bedeutet Inventur? Bestandaufnahme von Vermögen und Fremdkapital durch Zählen, Messen bzw. Wiegen.
- Wann spricht man statt vom Umlaufvermögen vom Anlagevermögen? Bei einer Nutzungsdauer über 1 Jahr.
- Was sind Rückstellungen? Der Höhe bzw. des Eintrittszeitpunktes unsichere Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften.
- Nenne die Dokumentationsgrundsätze (2). Prinzip des systematischen Aufbaus der Buchführung (Organisation & Art der Bücher, Kontenplan) Belegprinzip (Zusammenhang Buchung & Beleg, 7 Jahre Aufbewahrung, Datum, Kontierung)
- Wie lassen sich Belege unterteilen (2)? intern/extern (Ort des Geschäftsanfalls) eigen/fremd (Subjekt der Belegerstellung)
- Welche Güter unterliegen dem gemäßigten Steuersatz von 10% (4)? Bücher & Zeitschriften land- & forstwirtschaftliche Produkte Lebensmittel Pflanzen
- Wie ermitteln sich die Anschaffungskosten? Anschaffungspreis + Anschaffungsnebenkosten + nachträgliche Anschaffungskosten + Anschaffungspreisminderungen (keine Jahresboni oder Treuerabatte) = Anschaffungskosten
- Nenne Aufwendungen ohne Vorsteuerabzug (7). Gebühren Mitgliedsbeiträge Steuern Versicherungsprämien Bankspesen Bankzinsen PKW-Aufwendungen