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psychologische diagnostik (Fach) / Methodik (Lektion)
- KTT vs. GT 4 Hauptunterschiede • GT erkennt und schätzt multiple Fehlerquellen• Reliabilitätskoeffizienten (Generalisierbarkeitskoeffizient), aberFokus auf Größe der einzelnen Fehlerkomponenten• In GT wird zwischen relativen und absoluten Entscheidungenüber individuelle Unterschiede in wahren Werten differenziert• GT unterscheidet weiterhin G und D („Decision“) Studien
- Wie kann die Reliabilität (Generalisierbarkeit) verbessert werden? Entscheidungsstudien (D‐Studien)• Berechnung erwarteter Reliabilitäten unter verschiedenenhypothetischen Szenarien• zur Vorhersage werden die Varianzkomponenten aus der G‐Studieverwendet• Anzahl der Facettenausprägungen und ihrer Anordnung (gekreuzt vs.geschachtelt) werden variiert, um festzustellen, wie sich dieReliabilitäten in unterschiedlichen Designs verändern• Durch sorgfältige Planung können so gleichzeitig die Reliabilitätenverbessert und die Untersuchungskosten gesenkt werden• ! D‐Studien können keine Fragen über Messbedingungen beantworten,die nicht in der ursprünglichen G‐Studie enthalten waren
- Worauf muss man bei G-Studien achten/ vorsichtig sein? Designs mit fehlenden Daten müssen sorgfältig geprüft werden, umsicherzustellen, dass Varianzkomponenten korrekt berechnet werden Negative Varianzkomponenten können auftauchen und sprechen für Fehler beider Stichprobenerhebung oder Fehler bei der Festlegung des Messmodells(z.B. fehlende Facette) Effekte in einem Messmodell sind häufig miteinander korreliert, was zurVerzerrung der Varianzkomponenten führt Unvollständiges Verständnis der Fehlerquellen kann zu falschenInterpretationen führen (versteckte Facetten werden ignoriert)