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Wirtschaft und Politik (WuG) (Fach) / Konjunktur (Lektion)

Konjunktur

Diese Lektion wurde von Jacki2206 erstellt.

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  • Erkläre den Begriff Konjunktur. Die sich wiederholenden Schwankungen einer Volkswirtschaft und die dadurch entstehenden Veränderungen des Wirtschaftswachstums oder der Beschäftigungslage werden als Konjunktur bezeichnet.
  • Wie nennt man die Phasen des Konjunkturverlaufes? Abschwung: Rezession, Tiefpunkt: Depression, Aufschwung, Höhepunkt/Hochkonjunktur: Boom
  • Gründe für den Konjunkturauf- und abschwung? Abschwung: Die Konsumenten sind verunsichert und die noch immer hohen Preise hemmen nun die Nachfrage. Unternehmen beginnen zu sparen und stoppen weitere Investitionen. Die Zinsen sowie die Umsätze beginnen zu sinken. Aufgrund der schwachen Nachfrage können die Maschinen und Arbeiter nicht mit genügend Aufträgen versorgt werden. Dies zieht erste Entlassungen nach sich. Aufschwung: Der Aufschwung ist charakterisiert durch zunehmende Auslastung vorhandener Kapazitäten (vgl. Produktionspotenzial). Die Firmen erhöhen ihre Investitionen, wodurch die Zinsen steigen. Die steigende Konsumentenstimmung kurbelt die Nachfrage weiter an, wodurch Umsätze und Gewinne steigen. Um die steigende Nachfrage zu befriedigen, werden zunehmend neue Arbeitskräfte eingestellt und es werden mehr Güter produziert. Die Arbeitslosigkeit sinkt.
  • Was sind Konjunkturindikatoren? Nenne mind. 4 Beispiele. Als Konjunkturindikatoren werden Merkmale bezeichnet, welche einzelne Phasen der Konjunktur charakterisieren. Beispiele einiger bekannter Konjunkturindikatoren sind: Frühindikatoren ( Wie wird sich die Konjunktur in den nächsten Monaten entwickeln? ): Baugenehmigungen, Aktienkurse. Präsenzindikatoren ( Momentaner Stand der Konjunktur ): BIP, BNE Spätindikatoren ( Hinken dem Konjunkturverlauf hinterher ):Arbeitslosenquote, Preisindizes
  • Was ist der unterschied zwischen saisonalen und strukturellen Wirtschaftsschwankungen? Saisonale (kurzfristig): Entstehen durch jahreszeitliche Veränderungen der wirtschaftlichen Aktivitäten, wie Urlaubszeit oder Weihnachtszeit. Sie dauern i.d.R. nur einige Monate. Strukturelle (langfristig): Sie gehen auf tiefgründige strukturelle Veränderungen in der Wirtschaft zurück, die durch technische oder gesellschaftliche Neuerungen bzw. Veränderungen hervorgerufen werden. Zum Beispiel die Erfindung der Dampfmaschine oder des Computers. Die Dauer beträgt 50 bis 60 Jahre.
  • Nenne Maßnahmen des Staates um Konjunkturschwankungen gering zu halten. Veränderungen der Zinsen oder der Geldmenge: Die Notenbanken können durch Regulierung der Zinsen oder der Geldmenge Einfluss auf die Nachfrage nehmen. Finanzpolitik: Durch zusätzliche Ausgaben oder tiefere Steuern, welche der Bund finanziert indem er sich verschuldet, kann er einer geringen Nachfrage während einer Rezession entgegenwirken. Umgekehrt kann er während einer Hochkonjunktur seine Ausgaben zurückfahren und die Steuern wieder anheben um eine Überhitzung zu verhindern.
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