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D.D.I (Fach) / mündl. Prüfung (Lektion)
mündl. Prüfung
Diese Lektion wurde von arko88 erstellt.
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- Ziele der DDI verschiedene Programmierparadigmen kennen und für bestimmte Aufgaben begründet auswählen verschiedene Unterrichtsformen und Aufgabentypen kennen und anwenden (Methodik) (in Lehrplänen formulierte) Lernziele für den Schulunterricht aufbereiten und Lehrsequenzen entwerfen die Grundsätze der Leistungsmessung und -bewertung kennen und anwenden didaktische Hilfsmittel begründet einsetzen
- Einbettung der Fachdidaktik Informatik Die Didaktik der Informatik umfasst 4 Teilgebiete: Informatik: "Welche Begriffe der Informatik sind für die Schule relevant?" Psychologie: "Welche Strukturen kann ein Kind mit 8 Jahren begreifen?" Pädagogik: "Wie baut man eine Unterrichtsstunde auf?" Schule: "Welche politischen/gesellschaftlichen Ziele soll der Unterricht verfolgen?"
- Fundamentale Ideen [Schwill 1993] angelehnt an fachneutrale Lichtlinien von Jerume Bruner [1960] ursprünglich aus der Mathematik durch Schwill auch in der Informatik anerkanntes Konzept zur Bewertung von Unterrichtsinhalten Ausgangspunkt: gerade in einem sich häufig wandelnden Gebiet müssen zeitlose Werte identifiziert werden
- 5 Kriterien Eine Fundamentale Idee ist ein Denk-, Handlungs-, Beschreibungs- oder Erklärungsschema, das folgende Kriterien erfüllt [Schubert/Schwill 2011]: Horizontalkriterium Vertikalkriterium Zielkriterium Zeitkriterium Sinnkriterium
- 1. Horizontalkriterium 1 Idee in vielen verschiedenen Anwendungsbereichen, d.h.: die Idee ist in verschiedenen Gebieten des Bereichs vielfältig anwendbar und erkennbar tritt in mehreren Variationen auf
- 2. Verikaltkriterium die Idee kann in einem Anwendungsbereich auf jedem intellektuellem Niveau aufgezeigt und vermittelt werden tritt in mehreren Variationen auf
- Spiralprinzip [Bruner 1973] Lehrgegenstände auf verschiedenen Entwicklungsstufen neu aufgreifen Themen immer nur bis zu einem gewissen Vollständigkeitsgrad behandeln später weiterentwickeln
- 3. Zielkriterium Die Idee verfolgt ein gewisses (oft idealisiertes, nie zu erreichendes) Ziel.
- 4. Zeitkriterium historische Entwicklung sichtbar längerfristog relevant "test-of-time"
- 5. Sinnkriterium Bezug zu Sprache und Denken des Alltags und der Lebenswelt für das Verständnis des Faches notwendig
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- Beispiel: Worst-Case [Schwill '93] Horizontalkriterium: Zeit/Platz von Algorithmen, Projekt-Zeitpläne Vertikalkriterium: Dauer des Schulwegs berechnen, ..., formale Laufzeitanalyse eines Algos Zielkriterium: Worst-Case ermitteln Zeitkriterium: offensichtlich Sinnkriterium: Verlustrisiko bei Geldanlagen, Mindestabstand im Verkehr
- Empfehlungen von Hubwieser (2007) Programmieren sinnvoll, falls folgende Punkte beachtet werden: Es muss sich wirklich um die Implementierung eines vorher entwickelten Modells handeln (--> keinesfalls Stregreifprogrammieren, "Versuch und Irrtum") Die Syntax der verwendeten Sprache darf nicht in den Vordergrund treten. Modellierungsaspekt im Vordergrund (nicht "das Coden")
- Was ist eine Programmiersprache? Anhand von Programmiersprachen können Algorithmen und Programme angemessen formuliert werden.
- Was ist ein Programmierparadigma? Der Ablauf bei der Ausführung eines Programms wird wesentlich anhand von Fallunterscheidungen, Wiederholungen und durch die Hintereinanderreihung von Anweisungen bestimmt. Für die Ablaufmodellierung haben sich mehrere Baukästen etabliert, die auch Programmierstile oder Programmierparadigmen genannt werden.
- Geben Sie mindestens 2 Beispiele für ein Programmierparadigma an. imperative Programmierung funktionale Programmierung
- 4 Paradigmen imperativ (sequenzelles Abarbeiten der Anweisungen etc.) prädikativ (logisch --> Datenbasis: Regeln und Fakten = wahre Aussagen in Form von Prädikaten) funktional (keine Wertzuweisungen: eine Reihe aus Funktionen, die aus einer Eingabe ein Ergebnis berechnet) objektorientiert (Vererbung, Polymorphie)
- Vergleichen Sie die zwei Konzepte "Programmiersprache" und "Programmierparadigma"! Programmiersprachen lassen sich nach verschiedenen kriterien klassifizieren. Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale sind: das Programmierparadigma der Abstraktionsgrad das Ausführungsschema der betrachteten Programmiersprache Als Programmierparadigma einer Programmiersprache bezeichnet man die Sichtweise auf und den Umgang mit den zu verarbeitenden Daten und Operationen. Paradigma --> mehrere Sprachen können zugeordnet werden