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Steuerung und Führung im Unternehmen (Fach) / BWL (Lektion)

Repetitorium

Diese Lektion wurde von MelanieFachwirt erstellt.

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  • ökonomisches Prinzip Nach dem Minimalprinzip ist ein vorgegebenes Ziel mit möglichst geringen Mitteleinsatz zu ereichen. Hierbei ist das Ziel fix und die Aufgabe besteht darin, dieses möglichst ressourcendschonend zu erreichen Das Maximalprinzip besagt, dass mit vorgegebenen Mitteln das größtmögliche Ziel erreicht werden soll. Fix ist dabei der Mitteleinsatz, variabel das Ergebnis des Mitteleinsatzes.
  • Investition Ausgaben für Vermögensgegenstände (z. B. Gebäude, Maschinen etc.) Ausgaben (z. B. für Projekte) die getätigt werden, um daraus zukünftige Einzahlungsüberschüsse zu erzielen Allgemeiner formuliert kann man eine Investition als Mittelverwendung für unternehmerische Zwecke beschreiben
  • Dynamische Investitionsrechnung Die dynamische Investitionsrechnung bezieht den zeitlichen Anfall von Ein- und Auszahlungen bzw. den Zeitwert des Geldes in die Betrachung ein. Dynamische Investitionsrechenverfahren bilden eine Investition über die gesamte Laufzeit mit allen Ein- und Auszahlungen ab und untersuchen die Vorteilhaftigkeit der Investition
  • Kapitalwertmethode Der Kapitalwert ist eine betriebswirtschaftliche Kennziffer der dynamischen Investitionsrechnung. Durch Abzinsung auf den Beginn der Investition werden Zahlungen vergleichbar gemacht, die zu beliebigen Zeitpunkten anfallen. Ist der ermittelte Kapitalwert positiv >0, ist die Investition vorteilhaft (lohnt sich) gleich 0, dann erziehlt die Investition zumindest die geförderte Mindestredite (lohnt sich gerade noch) negativ <0, ist die Investition nicht vorteilhaft und sollte unterbleiben (das Geld kann an anderer Stelle ertragreicher investiert werden)
  • Kalkulationszinsfuß Die Kapitalwertmethode arbeitet bei der Berechnung mit einem Kalkulationszinssatz , der die beste verfügbare Alternativinvestition abbildet. Die Höhe des Kalkulationszinssatzes ist vom Risiko des Investments abhängig. Je Höher das Risiko, desto höher der Kalkulationszinsfuß. Dieser orientiert sich dann an Erfahrung, allg. Zinsniveau und Inflation.
  • Interne Zinsfußmethode Der interne Zinsfuß bezeichnet den Zinssatz, der beim Abzinsen der Überschüsse zu einem Kapitalwert von 0 führt. Eine Investition ist immer dann vorteilhaft, wenn der interne Zinsfuß über der geforderten Minestverzinsung liegt. Der interne Zinsfuß ist die Rentabilität der Investition.
  • statische Investitionsrechnung Die Zeit wird bei der Berechnung nicht berücksichtigt! Statische Verfahren verwenden periodisierte Erfolgsgrößen d. Kosten- und Erlösrechnung. Es werden Duchschnittswerte gebildet. Der Datenerhebungsaufwand soll auf diese Weise gering gehalten werden.
  • Kostenvergleichsmethode Die Kostenvergleichsmethode ist eine statische Investitionsrechnung, die ausschließlich die Kosten der alternativen Investitionen vergleicht. Bsp.: Kostenvergleich zw. einem Benzin und einem Diesel PKW
  • Armortisationsrechnung Die Armortisationsrechngung beantwortet die Frage: Wie lange, wie viele Jahres dauert es, bis das Geld für eine Investition wieder hereinkommt?
  • Rentabilität die Rentabilität zeigt die Verzinsung einer Investition o. den Gewinn im Verhältnis zum Umsatz
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  • Unterschied Einzel- und Gemeinkosten Einzelkosten kann man immer einem Kostenträger zuordnen, Gemeinkosten nicht! Einzelkosten sind auch immer variable Kosten.
  • Deckungsbeitragsrechnung Beitrag, der die Fixkosten deckt / decken sollte (Erlöse - variable Kosten=DB) gehört zur KLR Deckungsbeitragsrechnung = Teilkostenrechnung (variabel) die DBR ermittelt den Deckungsbeitrag aus Verkaufspreis und variablen Kosten
  • Aufbau- und Ablauforganisation Die Aufbauorganisation gliedert das Unternehmen in Teileinheiten, ordnet ihnen Aufgaben und Kompetenzen zu und ermöglicht die Koordination der verschiedenen Einheiten. Die Ablauforganisation regelt primär die inhaltliche, zeitliche und räumliche Folge der Arbeitsprozesse
  • Grundsätze der Organisation Grundsatz des organisatorischen Gleichgewichts Grundsatz der Zweckmäßigkeit Grundsatz der Koordination (Zeit, Räumlich, Person) Grundsatz der Wirtschaftlichkeit
  • Einliniensystem Das Einliniensystem als eines der Liniensysteme der Aufbauorganisation ist dadurch gekennzeichnet, dass jede Einheit eine übergeordnete Einheit hat. Vorteil: Kompetenzen und Zuständigkeit sind klar Nachteil: die Führungsebene könnte überlastet sein
  • Mehrliniensystem Im Gegensatz zum Einliniensystem kann beim Mehrliniensystem jede Einheit mehrere übergeordnete Einheiten haben. Vorteil: Führungsebene wird entlastet; flexibel + kürzere Wege Nachteile: Kompetenzgerangel, Kontrolle d. MA wird schwieriger
  • Stabliniensystem Das Stabliniensystem erweitert das Liniensystem um einzelne Stabstellen o. -abteilungen. Oft sind diese Stabstellen direkt d. Geschäftsleitung unterstellt und nehmen bereichsübergreifende Aufgaben wahr. Der Stab hat keine direkte unmittelbare Weisungs- befugnis gegenüber anderen Abteilungen. Vorteil: qualitativ bessere Entscheidungen, Entlastung der Führungsebene Nachteil: evtl. Expertenmacht(gerangel)
  • Matrixorganisation Matrixorganisation liegt vor, wenn das Unternehmen nach Geschäftsbereichen - Sparten und Funktionen - aufgeteilt ist. Vorteil: Flexibel, Entlastung der Vorgesetzten, besser Koordinierbar Nachteil: sorgt für Konfliktmaterial, was bei optimaler Lösung gewünscht ist. Kommunikations- und Koordinationsaufwand kann stark steigen Doppelunterstellungen können zu Konflikten führen unklare Kompetenzabgrenzungen können Entscheidungen verzögern