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Allgemeine 2 (Fach) / Sprachproduktion & Lesen (Lektion)

Sprachproduktionsmodell Sprechfehler

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  • Nennen Sie die 3 Schritte der Sprachproduktion modular-serielles Sprachproduktionsmodell a. Konzeptualisierungb. Formulierungc. Artikulation für jeden spezifischen Schritt zuständiges Modul, das Input von Vorgänger erhält und Output weitergibt es gibt kein Feedback aber Monitoring-Prozesse
  • In welchen drei Schritten läuft die Konzeptualisierung bei der Sprachproduktion ab? Erklären Sie. a. Fokussierung: worüber man sprechen will (Selektion) und in welcher Reihenfolge (Linearisierung)b. Parameterfixierung: Parameter wie z.B. Sprache, Dialekt, Lautstärke werden ausgewähltc. Formatierung: Konkrete Formulierung wird ausgewählt
  • Welche zwei Prozesse greifen bei der Formulierung bei der Sprachproduktion ineinander? Erklären Sie. a. Lexikalisierung: Konzepte werden in Wörter übersetzt durch lexikalischen Zugriff auf mentales Lexikon und phonologische Enkodierungb. Syntaktische Planung: Wörter werden in grammatisch richtigen Satz eingefügt
  • Welche Sprechfehler gibt es? a. Malapropismus: b. Spoonerismusc. Freud’scher Versprecher: Ein Versprecher lässt auf eine verborgene Meinung zu dem Gesagten schließen. (z.B. Es sind Tatsachen zum Vorschwein gekommen)
  • Malapropismus: Anstatt schwieriger, wenig vertrauter Begriffe werden ähnlich klingende bekanntere verwendet. (z.B. das ist ein präsidentsfall)
  • Spoonerismus: Es entstehen Buchstabenverdreher oder Vertauschungen der Anfangsbuchstaben (z.B. Bartzitter-Schokolade)
  • Nennen Sie 2 Argumente für Garrets Modell der Sprachproduktion und 2 Argumente dagegen. Pro:i. Inhalts(Funktionswörter werden nur mit Inhalts/Funktionswörtern vertauschtii. Akkomodation bei Sprachfehlern Contra:iii. Überlappungen von Wörtern und Satzteileniv. Indizien dafür, dass Sprachproduktion nicht vollständig modular und seriell abläuft, sondern interaktive Anteile enthält (Freud’scher Versprecher)
  • Überlappung word blend Ein größer Mann Person konnte sich nicht für groß oder böse entscheiden
  • Was ist der Word superiority effect? Menschen können sich leichter Buchstaben merken, wenn sie in einem Wort präsentiert werden als einzelne Buchstaben oder in einer unaussprechlichen Buchstabenreihe
  • Determinanten der Linearisierung inhaltlich prozessbezogen
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  • prozessbezogene Determinanten der Linearisierung enthalten in Fokussierung der Konzeptualisierung Prinzip der Verbundenheit Stapelprinzip: Bei Verzweigungen arbeiten wir erst einen ab und dann den nächsten Ökonomieprinzip: zuerst der kürzere Genese- und Ankerprinzip: bekannte Zweige werden bevorzugt
  • inhaltliche Determinanten der Linearisierung enthalten in Fokussierung der Konzeptualisierung zeitliche Abfolge prozedurales Schema Route
  • 3 Komponenten-Theorie von Levelt im mentalen Lexikon kommen nonverbale Begriffe (Konzepte), Lemmata und Wortformen als jeweils seperater Eintrag vor Weaver machte Computersimulation dazu
  • Lemmatta psychololinguistische Einheiten Elemente des mentalen Lexikons von Personen, die semantisch und syntaktisch aber nicht phonologisch spezifiziert sind Hund: Infos zur Hundhaftigkeit, Wortart und grammatisches Geschlecht aber nicht zur Phonemfolge
  • lexikalischer Bias Sprechfehler die ein sinnvolles Wort ergeben
  • Ähnlichkeitseffekt Sprechfehler der Wort ergibt welches target ähnelt
  • Worin unterscheiden sich konkurrierende Modelle Garrett und Levelt? beide modular-seriell unterscheiden sich in Details zu den Teilprozessen des Formulierens
  • Wofür liefern Sprechfehler Indizes? verborgene Prozesse experimentelle Induzierung: Bild-Wort-Interferenzaufgabe
  • Bild-Wort-Interferenzaufgabe VPn sollen schnell Objekte auf Bildern benennen kurz vor Benennung wird Distraktorwort präsentiert (semantisch, gar nicht oder phonologisch ähnlich) Ergebnis: semantische ähnliche Distraktoren behinderten korreckte Benennung 150 ms vor dem Bild phonologische beschleunigen Benennung 150 ms nach Bild gezeigt spricht für serielle Verarbeitung
  • common ground um vom Gesprächspartner verstanden zu werden muss bereits bei der Fokussierung dessen Vorwissen mit einbezogen werden
  • Der Prozess der Sprachproduktion Garrett Nachrichtenebene Funktionale Ebene Positionale Ebene Lautebene Artikulationsinstruktion
  • Der Prozess der Sprachproduktion Levelt Konzeptualisieren Formulieren grammatische Enkodierung phonologische Enkodierung Artikulieren
  • Lexikalisierung Konzepte werden in Wörter übersetzt durch lexikalischen Zugriff auf mentales Lexikon und phonologische Enkodierung
  • Syntaktische Planung Wörter werden in grammatisch richtigen Satz eingefügt